Die DB konnte die Bauarbeiten auf der Harburger S-Bahn - wie schon zuvor auf der Bergedorfer S-Bahn - nicht fristgerecht abschließen. Die Vollsperrung ab Hammerbrook ist um drei Tage bis Sonntag verlängert.
wie lautete denn die Begründung ?

Am Berliner Tor hatte ja zum Teil Xaver schuld, diese Woche ist mir kein (besonders) schlechtes Wetter bekannt.
Erinnert mich an 2015, dort hatte man beim Einhängen der Brücke über die GUB zwischen Alte Wöhr und Barmbek auch am Ende mehr Tage benötigt. Wem man damals die Schuld gab, weiß ich aber gerade nicht.....ich glaube aber auch Wetter.
Zitat

wie lautete denn die Begründung ?

Gibt keine.
Zitat
Kirk
wie lautete denn die Begründung ?

Am Berliner Tor hatte ja zum Teil Xaver schuld, diese Woche ist mir kein (besonders) schlechtes Wetter bekannt.


Am Beriner Tor fehlte nur wenige Tage vor der ursprünglichen Fertigstellung eine Stützwand. So eine Beton wand lässt sich nicht in 3 Tagen erstellen. Flechten der Armierungseisen, Verschalung Betongießen und Trocknenlassen, Teerschutzschicht und Verfüllen mit Sand/Kies Festrütteln und Setzen lassen. Dauert doch mindestens eine Woche. Vermutlich plante man die Gleise einfach in die Luft zu legen und den Rest irgendwie später zu machen. Vielleicht ist das EBA (für die Öffentlichkeit als Xaver getarnt), damit nicht so ganz einverstanden gewesen. Vielleicht haben auch kluge Bauingenieure Bedenken geäußert... Und der Sturm war die Rettung.


Was wird eigentlich aktuell immer Mittwochs und Donnerstahs abends an der Verbindungsbahn gebaut, so dass die S31 gar nicht, die S21 nur in einer Richtung fahren kann?
Moin!

Zitat
Computerfreak
Was wird eigentlich aktuell immer Mittwochs und Donnerstahs abends an der Verbindungsbahn gebaut, so dass die S31 gar nicht, die S21 nur in einer Richtung fahren kann?

Und statt eines Ersatzverkehrs wird auf die Buslinien verwiesen und die werden auch nicht verstärkt.

Gruß, Philip
Zitat

Und statt eines Ersatzverkehrs wird auf die Buslinien verwiesen und die werden auch nicht verstärkt.

Wobei man mit dem Ersatzverkehr auch nicht schneller wäre auf den meisten Strecken.

Nebenbei: Die Abendsperrung fand in der Fahrplanauskunft nicht statt. Da fuhren die Züge ganz normal in beiden Richtungen über die Verbindungsbahn. Damit es den S-Bahn-Fahrgästen nicht langweilig wird, der Betrieb läuft ja im Prinzip völlig störungsfrei dieser Tage ;-)
Moin!

Zitat
Herbert
Zitat

Und statt eines Ersatzverkehrs wird auf die Buslinien verwiesen und die werden auch nicht verstärkt.

Wobei man mit dem Ersatzverkehr auch nicht schneller wäre auf den meisten Strecken.

Stimmt, aber ein Standardbus alle 20 Minuten auf der Metrobuslinie 15 wird schon am Schlump gefüllt und Sternschanze voll. Ein Schlenki alle 10 Minuten wäre dann angebracht.
Der Weg von Dammtor nach Westen ist aber auch interessant.
Einzig auf dem Abschnitt Holstenstraße-Altona ist das Buslinienangebot ausreichend.
Aber das interessiert weder die S-Bahn, die HHA, die VHH, noch den Besteller.

Gruß, Philip
S-Elbbrücken
04.11.2017 21:47
Von der anderen Elbseite kann man gut die Herausforderungen im Bezug von Kurvenlage und Steigung im Bereich der zukünftigen Bahnsteige von S-Elbbrücken erkennen:

Re: S-Elbbrücken
06.11.2017 07:30
Jupp, sehr schönes Foto.
Aus meiner Sicht ist es der größte Schwachsinn an dieser Stelle eine S-Bahn-Station zu bauen. Viel zu steil und dazu noch in der Kurve! Beides weit außerhalb jeder Norm. Jeder Proffessor von Verkehrsplanung würde so eine Planung von einem Studenten an der Uni um die Ohren werfen - ich Rede aus Erfahrung.

Aber hier hat die Stadt Hamburg beschlossen und die Bahn muss das umsetzen.

Ich hätte in Veddel einen Umsteigepunkt zwischen Hochbahn <> S-Bahn realisiert. Die wenigen S-Bahn-Aus+Einsteiger könnten dann in Veddel in die Ubahn umsteigen und die anderen 99,9% könnten ohne Fahrzeitverlust weiter in die City fahren.
Re: S-Elbbrücken
06.11.2017 11:30
Ich freu mich schon auf den Herbstbetrieb an der Station:
Bei miesesten Schienenverhältnissen im Gefälle punktgenau anhalten und in der Gegenrichtung "am Berg" aus dem Stand wieder beschleunigen. Das wird witzig werden, zumal der 474 ja Bekannterweise keine Sandstreuer hat. Ich prophezeie, dass es mehr als einmal passieren wird, dass ein Zug den Bahnsteig verfehlt oder zurücksetzen muss weil er in der Steigung nicht beschleunigen kann und "Schwung" holen muss.
Es soll bereits die Überhöhung reduziert worden sein in der Kurve der neuen Station und damit einhergehend die Höchstgeschwindigkeit reduziert.
Re: S-Elbbrücken
07.11.2017 15:07
Zitat
HOCHBAHN-Fan
Ich freu mich schon auf den Herbstbetrieb an der Station:
Bei miesesten Schienenverhältnissen im Gefälle punktgenau anhalten und in der Gegenrichtung "am Berg" aus dem Stand wieder beschleunigen. Das wird witzig werden, zumal der 474 ja Bekannterweise keine Sandstreuer hat. Ich prophezeie, dass es mehr als einmal passieren wird, dass ein Zug den Bahnsteig verfehlt oder zurücksetzen muss weil er in der Steigung nicht beschleunigen kann und "Schwung" holen muss.

Steigung und Kurve, das passt im Herbst definitiv nicht zusammen. Von daher wird das spannend, ja. Anhalten sehe ich abgesehen von der Lernphase des neuen Haltepunkts/Bannhofs nicht als das Problem, jedenfalls solange der Zug eine Mg-Bremse hat. Aber das Anfahren könnte bei bestimmten Schienenverhältnissen im Herbst (latente Feuchte) zu einem ernsthaften Problem führen, erst recht wenn mal wieder einzelne Antriebe fehlen, was ja dem Vernehmen nach bei der S-Bahn hin und wieder vorkommen soll.

Veddel wäre sicher eine gute Station zum Umstieg gewesen - aber zum einen hätte dann die U-Bahn den Sprung über die Elbe geschafft, was aus S-Bahnsicht vermieden werden soll und zum anderen wäre eine U-Bahn nach Veddel kaum über den Faktor 1 bei der Bewertung gekommen.

Gruß

Jan

--
Das Fototagebuch der Bahnfotokiste: [fototagebuch.bahnfotokiste.de]
Re: S-Elbbrücken
07.11.2017 15:52
Man muss aber auch dazu sagen, dass der Bahnsteig nicht den kompletten Bereich zwischen den beiden Brücken ausfüllt.
Ich finde gerade allerdings kein Bild auf dem man sieht wieviel genutzt wird. Aber ich meine mich zu erinnern, dass der Bahnsteig eher an die grüne Brücke (Elbbrücke) gerückt wird als zu der grauen Brücke (über den Billhafen). Also der größte Teil des Zuges nahezu ebenerdig steht und dadurch der Zug nicht sooo stark nach süden gezogen wird (aber natürlich immer noch mehr als auf gerader Fläche).

Falls jemand eine "Draufsicht" hat wo dies zu erkennen ist, würde ich mich drüber freuen ;)
Re: S-Elbbrücken
07.11.2017 19:05
Zitat
flor!an
Man muss aber auch dazu sagen, dass der Bahnsteig nicht den kompletten Bereich zwischen den beiden Brücken ausfüllt.
Ich finde gerade allerdings kein Bild auf dem man sieht wieviel genutzt wird. Aber ich meine mich zu erinnern, dass der Bahnsteig eher an die grüne Brücke (Elbbrücke) gerückt wird als zu der grauen Brücke (über den Billhafen). Also der größte Teil des Zuges nahezu ebenerdig steht und dadurch der Zug nicht sooo stark nach süden gezogen wird (aber natürlich immer noch mehr als auf gerader Fläche).

Falls jemand eine "Draufsicht" hat wo dies zu erkennen ist, würde ich mich drüber freuen ;)
Meinst du das hier?
[web.archive.org]

Beste Grüße
Koschi
Re: S-Elbbrücken
07.11.2017 20:14
Zitat
Koschi1988
Meinst du das hier?
[web.archive.org]

Beste Grüße
Koschi

Ja ungefähr, leider sieht man aber auch auf dieser Ansicht nicht so recht, wo die Brücke über den Billhafen tatsächlich anfängt bzw. wie groß der Abstand zwischen den Stahlpfeilern und dem Bahnsteig ist.
Die Luftlinie zwischen Ende der Elbbrücken und Beginn der Brücke über den Billhafen beträgt ca. 220m, mit Krümmung der Strecke vielleicht 225m Platz, um dort einen 210m langen Bahnsteig unterzubringen.

Das ist nicht so viel Platz, um die Kurve bzw. den Anstieg der Strecke nicht im Bahnsteigbereich zu haben.
Das Foto täuscht sehr beim Kurvenradius und vermutlich auch bei der Steigung. Auf Luftbildern kann man erkennen, dass die Krümmung hier viel schwächer ist als zum Beispiel am Berliner Tor.
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