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Verlängerung der A 100 (16. Bauabschnitt)
geschrieben von andre_de 
Erstmal planen, dann sehen wir weiter. In F'Hein wohnen einige Anwälte. :)

Ein aktuelles Verkehrsgutachten für den Bereich Storkower Str. und Frankfurter Allee (Status nach Fertigstellung) würde ich gerne Mal sehen, insb. hinsichtlich Emissionen (Lärm, Schadstoffe). Da wohnen wesentlich mehr Leute als beim 16. Bauabschnitt.
Zitat
Heidekraut
Zum Glück wird der Bund noch nicht von den Kirchners regiert:

Bund treibt A100 voran

Bitte was? Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur wird aktuell so ideologisch geführt, wie kaum zuvor. Dagegen ist Kirchner die Neutralität in Person.

Die A100-Verlängerung ist absoluter Schwachsinn, weil sie ihrem bereits heute völlig überlasteten Südabschnitt im Bereich des Britzer Tunnels noch mehr Verkehr zuführt und damit für noch mehr Überlastung sorgt.

Entgegen den feuchten Träumen mancher Autofahrer ist ein "Ringschluss" als Autobahn NICHT vorgesehen. Der 17. Bauabschnitt wäre der letzte Autobahnabschnitt, der mit dem Anschluss an die Storkower Straße seinen Abschluss findet. Der "Ring" wäre dann über Storkower Straße, Kniprodestraße, Michelangelostraße, Ostseestraße, Wisbyer Straße, Bornholmer Straße, Osloer Straße und Seestraße geschlossen.

Es gibt beim 17. Bauabschnitt neben der doppelstöckigen Tunnelbauweise allerdings bisher keine Lösung für den Knoten Frankfuter Allee. Letzte Ideen gehen da von einer Halbanschlussstrelle oder gar gar keiner Zufahrt aus. Spannend wird dann auch die Frage, wie viele Wohnhäuser am Ende dafür fallen. Klar ist bereits jetzt, dass die bisher gerichtlich verschonte Blockbebauung in der Beermannstraße und das denkmalgeschützte Verwaltungsgebäude vom alten Osthafen weichen müssen.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Es geht ja nicht um Neutralität in der Politik, sondern um Vernunft. Es kommt darauf an, das richtige zu machen. Und das würde ich nicht Ideologie nennen.

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Und was genau ist daran vernünftig, wenn man einem schon heute überlasteten und nicht erweiterbaren Tunnel noch mehr Autos zutreibt? Was ist mit der Frankfurter Allee?
Zitat
VvJ-Ente
Und was genau ist daran vernünftig, wenn man einem schon heute überlasteten und nicht erweiterbaren Tunnel noch mehr Autos zutreibt? Was ist mit der Frankfurter Allee?

Ich vergaß, für ihn gilt: "We are the Troll, Arguments are futile!"

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Der Umweltverband BUND Berlin stellt infolge des Dieselskandals die Gültigkeit der Planfeststellung für den 16. Bauabschnitt der A100 in Frage, berichtet das Neue Deutschland.
Zitat
Artikel Neues Deutschland
»Ein Baustopp und der Rückbau des 16. Bauabschnitts der A100 zwischen Dreieck Neukölln und dem Treptower Park wäre die letzte Konsequenz«, sagt Karsten Sommer. Der Anwalt vertritt den Berliner Umweltverband BUND bei seinem Anliegen, das Planfeststellungsverfahren für den 16. Bauabschnitt des Autobahn-Stadtrings A100 wieder aufzurollen. Grund sind die im Rahmen des Dieselskandals deutscher Autohersteller revidierten Annahmen zu Schadstoffemissionen des Autoverkehrs. »In hoch belasteten Straßen wie der Treptower Elsenstraße sollen Betroffene durch die Autobahn künftig mit doppelt so viel Verkehr belastet werden«, erklärt Sommer. »Die Luftschadstoffgrenzwerte können deswegen nicht eingehalten werden«, ist sich der Anwalt sicher.
Zitat
nicolaas
Der Umweltverband BUND Berlin stellt infolge des Dieselskandals die Gültigkeit der Planfeststellung für den 16. Bauabschnitt der A100 in Frage, berichtet das Neue Deutschland.
Zitat
Artikel Neues Deutschland
»Ein Baustopp und der Rückbau des 16. Bauabschnitts der A100 zwischen Dreieck Neukölln und dem Treptower Park wäre die letzte Konsequenz«, sagt Karsten Sommer. Der Anwalt vertritt den Berliner Umweltverband BUND bei seinem Anliegen, das Planfeststellungsverfahren für den 16. Bauabschnitt des Autobahn-Stadtrings A100 wieder aufzurollen. Grund sind die im Rahmen des Dieselskandals deutscher Autohersteller revidierten Annahmen zu Schadstoffemissionen des Autoverkehrs. »In hoch belasteten Straßen wie der Treptower Elsenstraße sollen Betroffene durch die Autobahn künftig mit doppelt so viel Verkehr belastet werden«, erklärt Sommer. »Die Luftschadstoffgrenzwerte können deswegen nicht eingehalten werden«, ist sich der Anwalt sicher.

ha ha ha...watt vorn Dönnikken!
...demnächst müssen die Notstromdiesel in den Krankenhäusern stillgesetzt, werden damit die Patienten im OP nicht am Dieselruß "ersticken".
Uns gehts einfach zu gut...

Kopfschüttelnde Grüße
Angus
@angus_67
Nach der, hier vorgetragenen Logik müssten nicht die Dieselaggregate für die Krankenhäuser, sondern die Krankenhäuser stillgelegt werden.
Abgesehen davon war der BUND ohnehin von Anfang an gegen das Projekt. Daher ist das jetzt wenig überraschend.
Achso, ich vergaß, dass wir die Verkehrsprobleme mit dem Lastenfahrrad lösen wollen. Wie konnte ich nur. Ich schlage vor, alle Tunnel zumauern. Das nennt man dann Entschleunigung. Langsam tut's weh.

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Das Lastenrad hat mit der A100 überhaupt nichts zu tun, sondern das wäre eine von mehreren Möglichkeiten die Straße von Lieferverkehr in zweiter oder dritter Reihe zu entlasten.

Setzen, Fünf! Nicht einmal ordentlich trollen kannst du.
Zitat
BabelFisch
@angus_67
Nach der, hier vorgetragenen Logik müssten nicht die Dieselaggregate für die Krankenhäuser, sondern die Krankenhäuser stillgelegt werden.
Abgesehen davon war der BUND ohnehin von Anfang an gegen das Projekt. Daher ist das jetzt wenig überraschend.

Du meinst da wurde auch Schummelsoftware eingebaut und die laufen ständig?

*******
Logital bei Twitter.
Hier hab ich Links mit noch mehr Text gefunden, für Interessierte oder direkt Betroffene:
[www.bund-berlin.de]

[www.bund-berlin.de]

Ich bin juristischer Laie, aber es klingt nicht unspannend. Die Frage ist, was passiert. Verschleppen,
bis es fertig ist, vermute ich. ^^ Die Macht des Faktischen.
Zitat
TomB
Hier hab ich Links mit noch mehr Text gefunden, für Interessierte oder direkt Betroffene:
[www.bund-berlin.de]

[www.bund-berlin.de]

Ich bin juristischer Laie, aber es klingt nicht unspannend. Die Frage ist, was passiert. Verschleppen,
bis es fertig ist, vermute ich. ^^ Die Macht des Faktischen.

Wenn ich das als Nichtjurist richtig verstehe, dann will der BUND Berlin einen rechtsmittelfähigen Bescheid über die (Nicht-) Aufhebung/den (Nicht-) Widerruf und/oder die (Nicht-) Änderung des Planfeststellungsbeschlusses für das Bauvorhaben ,,Neubau der Bundesautobahn A 100 zwischen Autobahndreieck Neukölln und Anschlussstelle Am Treptower Park in den Bezirken Neukölln und Treptow-Köpenick von Berlin" - VII E - 2/2010 vom 29.12.2010 unter Berücksichtigung der sich aus erneuten Luftschadstoffberechnungen auf Grundlage der Emissionsdaten des HBEFA 3.3 ergebenden Luftschadstoffbelastungen" erreichen.

Gegen diesen Bescheid will der BUND Berlin dann vermutlich klagen. Ich habe wirklich keine Ahnung, wie die Erfolgsaussichten so einer Klage sind. Liest man sich die (hier nicht noch einmal verlinkte) Presseerklärung des Verwaltungsgerichts Stuttgart vom 28.07.17 hinsichtlich des Luftreinhalteplans der Stadt Stuttgart aufmerksam durch, wird aber doch eine Tendenz erkennbar. Die Zeiten, in denen die Automobilindustrie Öffentlichkeit, Politik und Gerichte mit Softwareupdates ruhigstellen kann, gehen wohl bald zuende - aus meiner Sicht eine gute Nachricht.

Noch einen schönen Abend wünscht Euch
Marienfelde
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