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Scania Gelenkbusse der BVG-Teil 2
geschrieben von Maju1999 
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Jay
"Sowas" braucht aber eine Ausnahmegenehmigung und verschärft das Problem der überbeanspruchten Haltestelle.
Ausnahmegenehmigung: Ja, braucht es. Und bei der Kompetenz des Berliner Senates sicherlich ein ziemlicher Akt.

Hinsichtlich der überbeanspruchten Haltestellen sehe ich das aber anders: Die Aufenthaltszeiten an den großen Knoten könnten damit wesentlich verkürzt werden, weil es mehr Türen gibt und keine Treppen überwunden werden müssen.
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Chep87
Naja - primär dauert mal das Ein- und Aussteigen durch das Treppensteigen länger...

Das ist so nicht richtig. Beim Einsteigen verteilen sich die Fahrgastströme besser. es geht ja nach oben und nach hinten. Beim Gelenkbus staut sich alles in eine Richtung, weil die Einsteiger an der Mitteltür die Fahrgäste, die von vorne kommen, aufhalten.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
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B-V 3313
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Chep87
Naja - primär dauert mal das Ein- und Aussteigen durch das Treppensteigen länger...

Das ist so nicht richtig. Beim Einsteigen verteilen sich die Fahrgastströme besser. es geht ja nach oben und nach hinten. Beim Gelenkbus staut sich alles in eine Richtung, weil die Einsteiger an der Mitteltür die Fahrgäste, die von vorne kommen, aufhalten.
Bevor es nach oben oder hinten geht, steht man erst Mal ne Minute bis auch der letzte Fahrgast mal runtergekommen ist ;-)

Problem beim Gelenkbus ist der Nebenkriegsschauplatz "sinnloser Vordereinstieg".
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B-V 3313
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drstar
Du übersiehst ein paar Dinge. Der Verkehr wird noch weiter zunehmen, sowohl IV wie auch der Busverkehr. In Hakenfelde bzw. südlich davon wird gebaut, Falkensee entwickelt sich weiter, der Bedarf an Verkehrsleistungen wird noch weiter zunehmen.

Das übersehe ich bestimmt nicht. Noch hat man aber den "Luxus", dass am Rathaus Spandau einige Linien enden. Deren Wagen könnte man durchbinden.

Fragt sich nur, wohin. Vom Norden kommend sind es nur der X33, X36 und 337 sowie der 671, die am Rathaus enden. Den X33 noch durchzubinden, halte ich für absurd - da kommt jetzt schon oft 20 Minuten nichts und dann 3 Wagen aufeinmal. Der X36 würde vom Takt nicht allzugut passen (M32 allenfalls jeder 2 Wagen des X36, 135 ebenso). Der 337er fährt nur bestenfalls im 20'-Takt, der eignet sich für's Durchbinden folglich auch nicht. Also wird es hier kaum Optionen geben.

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B-V 3313
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drstar
Schon heute braucht der Bus von der Moritzstr. bis zur Ruhlebener Str. in der HVZ gern mal 8 Minuten - für 2 Haltestellen, die höchstens etwa 600 m voneinander entfernt sind! Ein weiterer Aspekt sind die Fahrgastmassen, auch die sind schon jetzt vor allem zur HVZ enorm. Da ändern auch Doppeldecker nichts mehr dran.

Natürlich verringern sich die Fahrgastmassen nicht durch die Doppeldecker, sie werden aber besser verteilt und an den Haltestellen ist mehr Platz für die Busse.
Da wird gar nichts besser verteilt - hier haben die DL sogar den Nachteil, daß deren 3 Türen näher zueinander sind wie bei einem GN. Wenn 3 DL sich entleeren, tun sie das auf kürzerer Fläche wie bei 3 GN. Diese Trauben sind heute schon extrem, und die Fahrgäste behindern sich gegenseitig - einige wollen zur U-Bahn, einige nach hinten in den nächsten Bus, einige nach vorn zu einem anderen Bus und wieder andere zum Bahnhof Spandau. Und leider kann man hier nichtmal im Voraus planen als Fahrgast, denn ob man der erste Bus oder der letzte in der Bustraube ist, sieht man erst beim Heranfahren zum Rathaus.

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B-V 3313
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drstar
Das Nadelöhr Rechtsabbieger Richtung Galenstr. macht das Chaos regelmäßig perfekt. Über Kurz oder Lang wird man sich hier etwas einfallen lassen müssen, denn sonst kollabiert am Rathaus der Verkehr einfach.

Das ginge mit dem schon ab und zu durch den Bezirk geisternden Abbiegeverbot für den MIV dort. Dann könnte man auch die Busspuren bis zur Seegefelder Straße durchziehen. Dann noch eine Bus-LSA (für den M45er wichtig) und die Sache wäre weitaus flüssiger als heute.

Das wäre zumindest mal eine Option, um für etwas Entspannung zu sorgen. Lindert aber den Verkehr an sich nur marginal - früher oder später werden wir eine Umfahrung brauchen.


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B-V 3313
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drstar
Aber das wird wohl in absehbarer Zeit nicht passieren, eher werden die DL im Laufe der Zeit noch weniger. Momentan reicht es ja nichtmal für M37/137.

Eben. Die Busse sind falsch verteilt.

Es sind zuwenige, und es sind zuviele nicht eindatzfähig.

Dennis
Mal so angemerkt, soll ein Vierachsiger Gelenkbus noch mehr Passagiere aufnehmen können als ein Doppeldeckerbus.
Und inwiefern sollte der z. B. an einem Knoten wie Rathaus Spandau Abhilfe schaffen? Da paßt dann nur noch ein Bus an die Säule, die andern dürfen brav dahinter warten. Wäre eine neue Definition für Busstau - in der HVZ bitte gleich am Falkenseer Platz richtig einordnen...

Dennis
Müsste man zusätzlich den Vordereinstieg abschaffen, dann sollte das Halten schneller vorbei sein.
Zumindest an den betroffenen Haltestellen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.04.2018 14:51 von Flexist.
Das ist er bereits an Umsteigepunkten.

Bauliche wäre eine Anordnung ähnlich wie in Tegel sinnvoller sodass zwei Busspuren existieren, sogesehen eine Insel davor bauen.
Zitat
Harald01
Das ist er bereits an Umsteigepunkten.

Bauliche wäre eine Anordnung ähnlich wie in Tegel sinnvoller sodass zwei Busspuren existieren, sogesehen eine Insel davor bauen.

Gegen die Fahrgastmassen am Rathaus Spandau ist U-Bhf Alt-Tegel die reinste Dorfhaltestelle.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
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drstar
Fragt sich nur, wohin. Vom Norden kommend sind es nur der X33, X36 und 337 sowie der 671, die am Rathaus enden. Den X33 noch durchzubinden, halte ich für absurd - da kommt jetzt schon oft 20 Minuten nichts und dann 3 Wagen aufeinmal. Der X36 würde vom Takt nicht allzugut passen (M32 allenfalls jeder 2 Wagen des X36, 135 ebenso). Der 337er fährt nur bestenfalls im 20'-Takt, der eignet sich für's Durchbinden folglich auch nicht. Also wird es hier kaum Optionen geben.

Ach, Dennis. Wenn im Norden (Pepitahöfe in Hakenfelde) gebaut wird, dann muss man natürlich die Busse aus dem Süden durchbinden. Es wäre sicherlich nicht verkehrt, wenn man den 137er wieder bis Falkensee führt (wie früher jede zweite oder xte Fahrt) und den 237er die Bedienung des Hohenzollernrings übernehmen lässt. Der 337er fiele dann weg.

Zitat
drstar
Da wird gar nichts besser verteilt - hier haben die DL sogar den Nachteil, daß deren 3 Türen näher zueinander sind wie bei einem GN.

Schau mal genau hin. Der GN hat seine letzte Tür ja nicht am Heck. ;-)

Zitat
drstar
Wenn 3 DL sich entleeren, tun sie das auf kürzerer Fläche wie bei 3 GN. Diese Trauben sind heute schon extrem, und die Fahrgäste behindern sich gegenseitig - einige wollen zur U-Bahn, einige nach hinten in den nächsten Bus, einige nach vorn zu einem anderen Bus und wieder andere zum Bahnhof Spandau. Und leider kann man hier nichtmal im Voraus planen als Fahrgast, denn ob man der erste Bus oder der letzte in der Bustraube ist, sieht man erst beim Heranfahren zum Rathaus.

Das geht immer noch einigermaßen.

Zitat
drstar
Das wäre zumindest mal eine Option, um für etwas Entspannung zu sorgen. Lindert aber den Verkehr an sich nur marginal - früher oder später werden wir eine Umfahrung brauchen.

Hoffentlich ist dann schon die Straßenbahn in Sichtweite. ;-)

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drstar
Es sind zuwenige, und es sind zuviele nicht eindatzfähig.

Die Einsatzfähigkeit ist derzeit natürlich mies, aber das sollte sich mit der Ende der Sanierung wieder geben. Sie bleiben falsch verteilt.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.04.2018 18:00 von B-V 3313.
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B-V 3313
Zitat
drstar
Das wäre zumindest mal eine Option, um für etwas Entspannung zu sorgen. Lindert aber den Verkehr an sich nur marginal - früher oder später werden wir eine Umfahrung brauchen.

Hoffentlich ist dann schon die Straßenbahn in Sichtweite. ;-)
Wird die Tram aber tatsächlich zu einer spürbaren Entlastung führen? Oder, bedingt durch die Interaktion mit dem MIV, die Lage womöglich noch verschlechtern? Im Bereich der Haltestelle am Rathaus ließe sich da bestimmt was machen, um der Straba eine unabhängige Trasse zu gewährleisten, aber was ist denn mit dem Altstäder Ring nördlich (und darüber hinaus) bzw. der Kloster-/Wilhelmstr. südlich davon? Die Tram müsste dann letztendlich mit dem MIV mitschwimmen, weil es dort einfach kaum Platz für einen besonderen Bahnkörper oder Ähnliches gibt, und bei dem Verkehrsaufkommen kann ich mir schwer vorstellen, dass es zu irgendeiner Verbesserung beitragen würde.

Ich bin nach wie vor für eine Straßenbahn in Spandau, aber ich kenne die Situation vor Ort und kann es mir vorstellen, dass manche Probleme bestehen und neue dazukommen könnten.

Falls diese Sub-Diskussion zu aus- und abschweifend wird, werde ich ein neues Thema aufmachen. Hier geht es mir lediglich darum, wie ihr dies bewertet (erstmal nur auf den Bereich Rathaus Spandau beschränkt) und ob ihr meiner Sichtweise zustimmt oder nicht. Die Details können wir an geeigneterer Stelle ausdiskutieren ;-)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.04.2018 20:12 von J. aus Hakenfelde.
Am Rathaus Spandau sähe ich bei der Straßenbahn doch einige Probleme. Entweder man pflanzt die Gleise in die Mitte mit Seitenbahnsteigen, wo jetzt der Zaun steht, und mutet den Fahrgästen dann den Umweg über die Fahrbahn zu, um zur U-Bahn zu gelangen, oder man setzt die Gleise an die jetzigen Haltestellenbereiche. In beiden Fällen wäre allerdings das Problem, daß die Bahnen nur nacheinander wegkommen, während jetzt die Busse auch einander überholen können. Derzeit ist die Situation am Rathaus ziemlich verkorkst, selbst mit der Straßenbahn wären auf jeden Fall größere Umbauten erforderlich.

Dennis
Vor einiger Zeit gab es hier im Forum den Vorschlag, den Verkehr auf dem Altstädter Ring neu aufzuteilen. Danach würde auf einer Fahrbahn, z.B. der westlichen (Richtung Süden) der gesamte MIV in beiden Richtungen verkehren, während die östliche Fahrbahn in eine ÖPNV-Trasse für Bus und Tram umgewandelt worden wäre. Dabei könnte die bestehende Haltestelle in Richtung Norden beibehalten werden, während für die Entsprechung in Richtung Süden der Mittelstreifen verbreitert werden müsste.

Nun zu den Problemen:

Für den MIV würde das bedeuten, dass ihm effektiv weniger Fahrstreifen zur Verfügung stünden.

Um zur Haltestelle i.R. Süden zu gelangen, müsste man (von der Rathausseite aus betrachtet) die ÖPNV-Trasse überqueren.

Ebendiese Haltestelle hätte im Gegensatz zum Pendant i.R. Norden keinen direkten Abgang zur U-Bahn. Man müsste entweder die ÖPNV-Trasse oder die MIV-Fahrbahn queren.

Die Wege zum S- und Fernbahnhof wären länger, es sei denn man würde die ÖPNV-Trasse auf die westliche Fahrbahn legen.

Der Übergang zwischen ÖPNV/MIV-Auftrennung und normalem Mischverkehr könnte auch problematisch werden und zu potentiellem Verkehrschaos führen. Diese Stellen würden sich im Norden am Falkenseer Platz und im Süden entweder an der Kreuzung Altstädter Ring/Klosterstr./Stabholzgarten/Segefelder Str. ODER an der Kreuzung Klosterstr./Ruhlebener Str./Brunsbütteler Damm befinden.

Alternativ stelle ich mir eine Mischform vor, wo die Auftrennung an der erstgenannten Kreuzung nördlich der Bahn vonstatten geht, die Busse und Trams aber jeweils einspurig auf den "inneren" Fahrstreifen (aktuell Linksabbieger), welche sich direkt an den Pfeilern der Brücken befinden, bis zur Kreuzung an den Arcaden geführt werden könnten.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.04.2018 22:26 von J. aus Hakenfelde.
Zitat
B-V 3313
Der Eintrepper (Scania) war dagegen von Anfang an eine Totgeburt.

Was bedeutet dieser Satz? Ich verstehe zwar alle Wörter, erkenne aber keinen Zusammenhang.
Zitat
Chep87
Rathaus Spandau, wie auch z.B. Zoo, zeigen nur wieder, dass die BVG nicht gewillt ist, den Schritt in das neue Jahrtausend zu gehen. Für solche Rudelbildungshaltestellen gehören solche Zick-Zack Haltestellen hin, wo nachfolgende Busse im Zweifel auch wieder früher abfahren können:

Welche Stadt ist das?
Zitat
Henning
Zitat
B-V 3313
Der Eintrepper (Scania) war dagegen von Anfang an eine Totgeburt.

Was bedeutet dieser Satz? Ich verstehe zwar alle Wörter, erkenne aber keinen Zusammenhang.
Da du den entscheidenden Begriff ja angeblich verstehst, versuche diesen nun auf den aktuellen Kontext. Was könnte das Wort "Totgeburt" im Bezug auf nicht lebende Objekte denn sonst bedeuten? Denke mal kurz darüber nach.
Zitat
Henning
Zitat
B-V 3313
Der Eintrepper (Scania) war dagegen von Anfang an eine Totgeburt.

Was bedeutet dieser Satz? Ich verstehe zwar alle Wörter, erkenne aber keinen Zusammenhang.
Das bedeutet, dass der Eintrepper von Scania, von Anfang an zum scheitern verurteilt war.
So isset.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Ach Leutchen, hättet ihr damit nicht ein kleines Bisschen warten können? Ich wollte, dass Henning seine grauen Zellen ein wenig anstrengt ;-)
Zitat
Henning
Zitat
Chep87
Rathaus Spandau, wie auch z.B. Zoo, zeigen nur wieder, dass die BVG nicht gewillt ist, den Schritt in das neue Jahrtausend zu gehen. Für solche Rudelbildungshaltestellen gehören solche Zick-Zack Haltestellen hin, wo nachfolgende Busse im Zweifel auch wieder früher abfahren können:

Welche Stadt ist das?

Ich bin zwar nicht Chep, helfe dir aber trotzdem gern. Es ist Bristol.
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