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Potsdam: Straßenbahn zum Jungfernsee
geschrieben von schallundrausch 
Zitat
Henning
Hier ist ein kleiner Fehler. Der Fahrplanwechsel ist am 10.12.2017.

Behaupte doch nicht immer sowas. Eine Eröffnung findet öfter mal einen Tag vor dem Fahrplanwechsel statt.

Die Berliner Linienchronik (+Stationierungen BVG) 1904-2017
Zitat
Henning

Hier ist ein kleiner Fehler. Der Fahrplanwechsel ist am 10.12.2017.

Vermutlich wird die Strecke bereits am 9.12. zu Zeiten eröffnet, zu denen wichtige Persönlichkeiten geruhen für eine Eröffnung bereit zu sein. Am 10. wird dann wohl mit Betriebsbeginn am frühen Morgen der fahrplanmäßige Verkehr aufgenommen. Die Zeitung wird diese feine Unterscheidung nicht kennen.

Beste Grüße
Harald Tschirner
Es ist ja auch kein Fehler. Die Zeitung hat nicht geschrieben, dass die Strecke zum Fahrplanwechsel in Betrieb geht.

~ Es nützt nichts dass du schlau bist wenn du doof bist. Hagen Rether ~
Der letzte Satz im Artikel lautet: "Zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember soll die neue Strecke in Betrieb gehen."

Beste Grüße
Harald Tschirner
@ Liebhaber der Coladose:

Hahahahahaha.....schön selbst in die Mülltonne getreten. Das geschieht dir recht!
Zitat
Harald Tschirner
Der letzte Satz im Artikel lautet: "Zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember soll die neue Strecke in Betrieb gehen."

Wenn der offizielle Fahrgastbetrieb bereits am 9.12. beginnt, findet für die Straßenbahn schon der Fahrplanwechsel am 9.12. statt (unabhängig vom "großen" Fahrplanwechsel). ;D Erstmal abwarten, kann ja auch alles noch verschoben werden.


@jan1144: Regst dich über Mobbing auf und dann bist du selbst nicht besser - sehr gut. ;)

Die Berliner Linienchronik (+Stationierungen BVG) 1904-2017
Der rbb berichtete am 9. Mai in der Sendung „zibb“ über die Probleme, die die Baustelle bei Autofahrern und gewerbetreibenden Anliegern der Strecke verursacht:
[www.rbb-online.de]

(Link natürlich wieder nur 1 Woche gültig)
Hallo,

ich habe heute einen kleinen Rundgang entlang der Baustelle der Streckenverlängerung zum Campus Jungfernsee in Potsdam gemacht und wollte euch die Bilder nicht vorenthalten.


Los geht es an der momentanen Wendeschleife der Linie 96 an der Viereckremise


Hier treffen die neuen Gleise der Streckenverlängerung auf die noch bis Ende Oktober in Betrieb befindliche Wendeschleife. Wie zu sehen ist, wurde die nördliche Fahrbahn der Georg-Herman-Allee bereits wiederhergestellt.


Die neuen Gleise, welche nördlich der Georg-Herman-Allee und südlich der Studentenwohnung verlaufen, sind bereits geschottert und es wurden Sicherheitsgeländer angebracht.


In Höhe des ALDI nimmt die neue Haltestelle "Rote Kasernen" bereits formen an.


Östlich der neuen Haltestellen "Rote Kasernen" wird die Strecke eingleisig und ....


...biegt in die Nedlitzer Straße (B2) ab.


Die Trasse der Straßenbahn verläuft nunmehr eingleisig östlich der Fahrbahn (hier auf dem momentan noch asphaltiertem Bereich) nach Norden. Wie zu sehen ist, wird momentan der westliche Fahrbahnbereich neu aufgebaut.


Nördlich der Fritz-von-der-Lancken-Str. wird die Trasse wieder zweigleisig.


Die Gleise liegen, der neue Geh- und Radweg ist asphaltiert. Fehlt "nur" noch die Stopfmaschine und die Oberleitung. Hier lassen sich in Zukunft sicher tolle Aufnahmen machen.


Auch die ersten Vorbereitungen für die Oberleitung wurden schon getroffen.


Kurz vor der Überquerung der Straße am Jungfernsee wechselt der Geh- und Radweg auf die andere Seite der Tramtrasse.


Noch besteht eine kleine Gleislücke zur Überquerung der Straße am Jungfernsee (Blickrichtung Stadtzentrum).


Die neue Querung der Straße am Jungfernsee ist bereits hergestellt, jedoch noch nicht angeschlossen.


Weiter nördlich verläuft die neue Trasse entlang der "Zaunmauer" zum neuen Wohnquartier am Jungfernsee. Welchen Sinn ein Zaun vor einem Lärmschutzwall hat, frage sicher nicht nur ich mich. Aber ist sicher imagefördernd ;-)


Auch die neue Wendeschleife am Campus Jungfernsee, wird zwecks direktem Umstieg von Tram auf Bus, im Uhrzeigersinn befahren.


Das Bord der zukünftigen Einstiegshaltestelle "Campus Jungfernsee" in Richtung Stadtzentrum ist schon erkennbar.


Da gibt es auf Seiten des Ausstiegs noch ein wenig mehr zu tun.


Die Bordplatten für die Haltestellen warten jedenfalls schon mal auf ihren Einsatz.


Zum Abschluss noch eine Panoramaaufnahme der zukünftigen Wendeschleife am Campus Jungfernsee.

Damit schließe ich meinen kurzen Baustellenrundgang vom 06.07.2017.



6 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.07.2017 18:32 von Combinator.
Vielen Dank fürs Dokumentieren. Nächster Halt Krampnitz, übernächster Spandau *träum*
Hallo Combinator,

ganz herzlichen Dank für den tollen und umfassenden Baustellenüberblick! Das Projekt scheint ja sehr gut voran zu kommen.

Viele Grüße
Manuel
Zitat
Combinator
ich habe heute einen kleinen Rundgang entlang der Baustelle der Streckenverlängerung zum Campus Jungfernsee in Potsdam gemacht und wollte euch die Bilder nicht vorenthalten.

Auch von mir vielen Dank für den tollen Baustellen-Überblick! Und interessant zu sehen, wie zügig man auch in heutigen Zeiten eine Straßenbahntrasse bauen kann, wenn man nur will ;-)

Viele Grüße
André
Zitat
andre_de
Und interessant zu sehen, wie zügig man auch in heutigen Zeiten eine Straßenbahntrasse bauen kann, wenn man nur will ;-)

Fairerweise ist zu sagen, dass es die erste Streckenverlängerung in Potsdam seit knapp 20 Jahren ist. In der Stadtverwaltung wird aber wohl damit gerechnet das eine Verlängerung nach Krampnitz nicht vor 2025-2030 realistisch ist. Am Mittwoch war in der SVV ein Antrag der Linken zur Prüfung einer Busspur nach Krampnitz. Der wurde aber abgelehnt, weil das momentan eh schon in Planung ist. Anders könnte der ÖPNV ins neue Entwicklungsgebiet gar nicht abgewickelt werden,

Grüße, Combinator.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 07.07.2017 09:02 von Combinator.
Das geht vor Allem dann, wenn man gut und preiswert baut. Betonschwellen in Schotterbett ist viel weniger aufwändig als "feste Fahrbahn". Und viele Verkehrsbetriebe haben das in den letzten Jahren gezeigt. (Mainzelbahn, Bergstraßenstrecke der OEG). Das geht natürlich in Berlin nicht. Nur das "Beste und Teuerste". Ansonsten lassen wir das.
Zitat
HermannDuncker
Das geht vor Allem dann, wenn man gut und preiswert baut. Betonschwellen in Schotterbett ist viel weniger aufwändig als "feste Fahrbahn". Und viele Verkehrsbetriebe haben das in den letzten Jahren gezeigt. (Mainzelbahn, Bergstraßenstrecke der OEG). Das geht natürlich in Berlin nicht. Nur das "Beste und Teuerste". Ansonsten lassen wir das.

Wie wir alle wissen, hat der Bau der festen Fahrbahn z.B. in der Treskowallee mehrere Jahre in Anspruch genommen. Meldungen, denenzufolge das in zwei Monaten erledigt war, sind Fake News.

Gleisbau dauert eben nicht lange, egal klassisch-rücksichtslos mit Schotter und Betonschwellen oder einem Stadtraum angemessen, also bei eigener Trasse i.d.R. in Grün. Selbiges hat nämlich nicht nur positive Auswirkungen aufs Stadtklima, sondern wirkt sogar beruhigend. Und vor allem sind anspruchsvoll gestaltete Trassen ein Argument pro Straßenbahn - und allein nach technokratischen Gesichtspunkten eins dagegen. Wenn die BVG nun auch noch lernen würde, nicht überall ohne Rücksicht auf die Umgebung die Standardmasten aufzustellen...

Auch bei den Berliner Strecken war es nicht der Gleisbau, der so lange dauerte: es waren die jahr(zehnt?)elangen Planungsprozesse, und es waren jede Menge Überraschungen, die im Boden warteten. Oder quert die Neubaustrecke in Potsdam eine früher militärisch gesicherte Staatsgrenzen in einem dichtbebauten Gebiet, in dem nicht alle Leitungen dokumentiert sind?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 07.07.2017 09:51 von def.
Vielen Dank für den tollen und vor allem sehr informativen Bilderbogen, der bei mir jedoch eine Frage offen ließ:

Zitat
Combinator
Östlich der neuen Haltestellen "Rote Kasernen" wird die Strecke eingleisig und ....

Huch, ich denke so etwas ist nach aktueller Gesetzeslage gar nicht mehr zulässig?
Zitat
Alter Köpenicker

Huch, ich denke so etwas ist nach aktueller Gesetzeslage gar nicht mehr zulässig?

Wieso sollte das nicht gehen? So soll es dann übrigens in etwa bald aussehen:


Die Frage ist doch eher, ob eingleisige Strecken noch förderfähig im Sinne des GVFG sind. Genauso wie Straßenbahnen in Fahrbahnlage. Hat Potsdam hier Eigenmittel verwendet?

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
Die Frage ist doch eher, ob eingleisige Strecken noch förderfähig im Sinne des GVFG sind. Genauso wie Straßenbahnen in Fahrbahnlage. Hat Potsdam hier Eigenmittel verwendet?

Die Strecke ist soweit ich weiß, komplett aus Eigenmitteln der Stadt finanziert. Eine Fahrbahnlage besteht übrigens nicht. Die Neubaustrecke verfügt komplett über ein eigenes separates Gleisbett für die Straßenbahn.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 07.07.2017 12:14 von Combinator.
Und selbst wenn - es geht meines Wissens um 300 Meter eingleisige Strecke. Anders wäre das wohl vom Platz her nicht zu lösen gewesen. Eigenmittel muss die Stadt sowieso aufbringen, denn 100% Förderung wird's wohl kaum geben können. An diesen Mehrkosten wird die Stadt nicht zugrunde gehen.

~ Es nützt nichts dass du schlau bist wenn du doof bist. Hagen Rether ~
Zitat
Philipp Borchert
Und selbst wenn - es geht meines Wissens um 300 Meter eingleisige Strecke. Anders wäre das wohl vom Platz her nicht zu lösen gewesen. Eigenmittel muss die Stadt sowieso aufbringen, denn 100% Förderung wird's wohl kaum geben können. An diesen Mehrkosten wird die Stadt nicht zugrunde gehen.

"Potsdam pleite wegen unnötiger Tram - CDU fordert Umstellung auf Bus" :P

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