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Welche Angebotsverdichtungen sind besonders nötig/sinnvoll?
geschrieben von Tom81 
Einfach mal Ring fahren - der ist um 11h28 genauso voll wie um 18h41.
Um 18:41 dürfte der aber doppelt so häufig fahren wie um 11:28.

Nur noch für kurze Zeit! Die Original Eisenbahn-Schabeseife der DB - nur echt mit Zitronenduft!
Zitat
Philipp Borchert
Zitat
Andreas
Übrigens erfolgt einzig auf der U8 eine nennenswerte Gewichtung "Berufsverkehr contra Mittagsverkehr" (morgendlicher Berufsverkehr von 6.00 bis 9.00 12 Fahrten stündlich, um die Mittagszeit von 10.00 bis 13.00 6 Fahrten stündlich und dann wieder hoch). Auf den anderen Linien gibt es keine merklichen Verstärkerfahrten zum morgendlichen / abendlichen Berufsverkehr.

Aha. Da hast du aber einen Fehler in der Beobachtung: Während du die U8 offensichtlich an einer Station zwischen Paracelsus-Bad und Wittenau betrachtest, ist dir nicht aufgefallen, dass es auch auf der U5 einen Abschnitt gibt, auf dem genau so ein Unterschied existiert: Nämlich zwischen Kaulsdorf-Nord und Hönow. Dort wird - wie bei der U8 auf dem erwähnten Abschnitt - auch nur in der HVZ alle 5 Minuten (also 12x stündlich) gefahren, ansonsten alle 10 Minuten (6x stündlich). Ebenso ist es auch bei der U4 auf kompletter Länge....
Es gibt also durchaus Differenzen zwischen HVZ und Tagesverkehr. Es stimmt natürlich, dass es vielerorts so gar keinen Unterschied macht, welche Tageszeit und welche Nachfrage herrscht....

Ich hab auf www.bvg.de -> Fahrinfo - Haltestellenaushang mir die Fahrten für jeweils die komplette Linie als pdf zusammenstellen lassen. Die Verstärkerfahrten auf den zentralen Abschnitten noch in die Rechnung einzubeziehen, dazu fehlte leider die Muße.

Ich argumentiere ja für eine Verstärkung der U5 konkret in einem Zeitfenster von jeweils ca. 2-3 Stunden morgens und abends. Warum?

1. Bezieht man sich auf die gesamte Linie U5 (Hönow -> Alexanderplatz), so liegt die U5 wie ausgerechnet bei den täglichen Fahrten sowieso mit 172 Fahrten ganz hinten bei den Großprofillinien. Auch wenn ich meinen Appetit zügele und die Verstärkerfahrten bis Friedrichsfelde als Grundlage nehme liegt die U5 noch im Mittelfeld - wobei dann die Verstärkerfahrten der anderen Linien nicht eingerechnet sind (Die Rechnung von 8.3. 23.37 Uhr sind jeweils von Endhaltestelle zu Endhaltestelle.).

2. Ich behaupte (und ich denke dass das auch per Messung belegbar ist, in jedem Fall ist das meine persönliche Wahrnehmung als Fahrgast), dass es auf der U5 eben sehr wohl zwei klar definierte Spitzenzeiten zum morgendlichen und abendlichen Berufsverkehr gibt. Grob gesagt ist einfach Fakt , dass ein nicht geringer Teil Ostberlins zum Arbeiten in die Innenstadt (Alexanderplatz, Friedrichstraße, Zoo) einpendelt. Wenn man sich auf den entsprechenden Karten ansieht, wo die Arbeitsplätze angesiedelt sind, da wird man in den Schlafstädten Ahrendsfelde, Wartenberg, Springpfuhl, Mahlsdorf, Friedrichsfelde, Lichtenberg, Karlshorst und co. nicht so furchtbar viel finden. Die Leute pendeln morgens ein. Das erscheint mir im Westteil irgendwie organischer, das ist das Zentrum (Charlottenburg) tatsächlich zentral gelegen und nicht so wie im Ostteil irgendwie am Rand. Es gibt auch im Westteil noch den ein oder anderen relevanten Standort am Stadtrand (-> Tegel). Dies ist im Osten nicht so. Die Industriegebiete (z.B. Lichtenberg, Schöneweide etc. sind alle tot). Ich will hier kein politisches Ost-West-Fass aufmachen, aber es ist nun einfach mal keine Stadt mit nur einem Zentrum. Bitte nur als Himmelsrichtungen verstehen.


Klar, es gibt Touristen, Studenten, Selbständige, Handwerker, den Geschäftsverkehr, Schulklassen auf dem Weg zum Aquarium oder ins Alfred-Brehm-Haus und und und, so dass auch tagsüber eine Auslastung gegeben ist. Aber es knallt halt am morgen und am Abend, das sollte eigentlich jeder Fahrgast oder U-Bahn-Fahrer bestätigen können. Und diese Berufsverkehrler sind halt die, die den Laden finanziell am Laufen halten mit ihren Monats- und Jahreskarten und ihren Steuern. Die Touristen sind nur nerviges Zubrot. Übrigens, wenn es auf der Stadtautobahn morgens und abends Stau gibt, warum sollte das Phänomen Rush Hour/Berufsverkehr denn dann ausgerechnet bei den U-Bahn-Linien nicht mehr vorhanden sein?

Man müsste halt einfach Zeit / Geld / Know-How ins Erstellen nachfrageorientierter, korrekter und fairer Dienstpläne stecken. Der aktuelle Zustand auf der U5 im Berufsverkehr ist in punkto Stress/Komfort keine Werbung, um auch nur einen Autofahrer in die Bahn zu locken.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.03.2017 15:30 von Andreas Rauch.
Hallo,
Einerseits halte ich einen Takt von mindestens 5 Minuten in der NVZ nach Wittenau, Ruhleben und Hönow für nötig. Die U-Bahn solltein der NVZ nirgendwo in einem dünneren Takt als 5 Minuten fahren! Außerdem könnte der Ring Vollzüge vertragen. Was mir noch einfällt, der Ausbau des Bahnhofs Wildau sollte endlich für einen 10 Minuten Takt nach KW genutzt werden.
Des Weiteren könnte man überlegen, die Busse 171 und 163 nach BER Eröffnung nicht nach Rudow zurückzuziehen, sondern auch zum Hauptstadtflughafen zu führen.
LG Rekowagen
Zitat
Rekowagen
Hallo,
Einerseits halte ich einen Takt von mindestens 5 Minuten in der NVZ nach Wittenau, Ruhleben und Hönow für nötig. Die U-Bahn solltein der NVZ nirgendwo in einem dünneren Takt als 5 Minuten fahren!

Scherzkeks. Die U-Bahn fährt nicht zum Spaß. Wenn die Züge leer sind, dann kann man auch ausdünnen und darf nicht unnötig Geld verbrennen.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Auf der U3 würde ich mir auch 8 Wagen Züge wünschen... Die ist zum Beispiel werktags um 10 unerträglich.
Zitat
B-V 3313
Zitat
Rekowagen
Hallo,
Einerseits halte ich einen Takt von mindestens 5 Minuten in der NVZ nach Wittenau, Ruhleben und Hönow für nötig. Die U-Bahn solltein der NVZ nirgendwo in einem dünneren Takt als 5 Minuten fahren!

Scherzkeks. Die U-Bahn fährt nicht zum Spaß. Wenn die Züge leer sind, dann kann man auch ausdünnen und darf nicht unnötig Geld verbrennen.

Klar da hast du Recht, andererseits würde man mit einer alle 5 Minuten verkehrenden U-Bahn meiner Ansicht nach viele Fahrgäste gewinnen, denen ein 10 Minuten Takt zu unattraktiv ist.
LG Rekowagen
Zitat
Rekowagen
Auf der U3 würde ich mir auch 8 Wagen Züge wünschen... Die ist zum Beispiel werktags um 10 unerträglich.

Weil die Vorlesungen um 8:30 und 10:15 Uhr beginnen, und die Leute natürlich immer in letzter Minute kommen...

Danach reichen sechs Wagen.

______________________

Nicht-dynamische Signatur
Wie wäre es denn mit sowas wie einem Studentenverkehr auf der U3.
Da 8:30 Uhr und 10:15 Uhr ja nicht in der HVZ liegen, gibt es ab Nollendorfplatz um 07:54 Uhr und um 09:34 Uhr einen Extra 8-Wagenzug, der danach einfach gekürzt wird und am Nachmittag dann wieder normal mit 6 Wagen eingesetzt wird.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.03.2017 17:34 von Flexist.
@Andreas Rauch: Ich denke deine Sicht ist deutlich verengt auf die U5. Die Linie, wo es derzeit am Deutlichsten "ziept" ist ganz klar die U6, weswegen dort auch ein 4,irgendwas-Takt angeboten wird, weil die Fahrzeuge für den glatten 4er-Takt nicht reichen, die Fahrzeuge aber auch nicht einfach von der U7 und U9 abgezogen werden können, wo der 4er-Takt zur ebenso HVZ nötig ist. Es bringt auch nichts Züge früher zu kehren, weil das den Betriebsablauf deutlich verkompliziert. Insofern fiel irgendwann die Entscheidung auf der U7 keine Teleskopierung mehr durchzuführen, sondern alle Fahrten bis Rathaus Spandau anzubieten. Die einzige Linie, die (trotz Verdichtung auf 4 Minuten) in der HVZ teleskopiert wird, ist die U2 am Theodor-Heuss-Platz. Die U4 wird von 10 auf 5er-Takt verdichtet, auf der U5 fahren alle Züge bis Hönow und auf der U8 alle bis Wittenau.

Dennoch wird es in diesem Jahr zu einer teuren Umsetzung von Fahrzeugen aus Britz nach Friedrichsfelde kommen, weil die U5 im Juli/August für mehrere Wochen die S-Bahn zwischen Lichtenberg und Ostkreuz/Warschauer Str/Ostbahnhof ersetzen muss und dafür eine Taktverdichtung notwendig ist.

Ich bin selbst häufiger U5-Nutzer und weiß daher, dass die Züge ungleichmäßig ausgelastet sind. Viele Fahrgäste bevorzugen den ersten oder letzten Wagen, weil an fast allen Bahnhöfen die Ausgänge ganz vorn und hinten sind. Frankfurter Tor und Frankfurter Allee sind da Ausnahmen. Im 3. und 4. Wagen ist es daher immer - selbst zur HVZ - ein wenig luftiger, als im 1. und 2. Wagen. Ja, es ist eng, aber das ist es auf den anderen Linien auch!

Ost-West-Unterschiede lassen sich durchaus (noch) am Fahrgastverhalten feststellen. Auf der U5 liegt die Lastspitze früher als auf den anderen Linien und ist auch etwas spitzer. Vor allem aber weist sie die Besondersheit auf, dass bereits die erste Fahrt gegen 4 Uhr ab Hönow sehr stark nachgefragt ist.

Dein Eindruck zum Pendlerverhalten ist so nicht korrekt. Auch im Westteil der Stadt gibt es sehr deutliche Pendlerbeziehungen und andersrum lässt sich bei der U5 eine deutliche Aufsplittung erkennen. Insbesondere die Ringbahn sorgt dafür, dass eben nicht alle Pendler durch das Zentrum müssen. Die stärkste Belastung liegt hierbei auf dem Ostring, gefolgt vom Südring. Lediglich der Nordring ist schwächer nachgefragt. Hier sind also auch klar tagentiale Störme zu erkennen. Das betrifft insbesondere auch den Elsterwerdaer Platz, wo aus Hellersdorf kommend in die Busse Richtung Köpenick umgestiegen wird. Auch am Tierpark sind deutliche Verschiebungen auf die Straßenbahn-Osttangente Richtung Karlshorst und Schöneweide zu erkennen. Und da sind wir beim nächsten Punkt: Neben der Schülerspitze zwischen 7 und 8 Uhr sorgen die Studentenströme für deutliche Lastspitzen, besonders zu den 9 bzw. 10-Uhr-Veranstaltungen (Start je nach Standort). Daher gibt es auf der Straßenbahnlinie 27 Verstärkerfahrten zur HTW in Schöneweide.

Das Problem sind nicht die Dienstpläne, sondern die mangelnde Personal- und Fahrzeugverfügbarkeit. Das Vorhalten von Personal und Fahrzeugen für Lastspitzen ist äußerst unwirtschaftlich. Genau deswegen muss die Priorität auch darin liegen überlastete Buskorridore durch Straßenbahnen zu ersetzen, denn da lässt sich die Wirtschaftlichkeit besonders deutlich steigern, womit das freiwerdende Personal für andere Leistungsaufwächse frei wird.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
VvJ-Ente
Ich glaube, da ist eine nicht(mehr)vorhandene (oder nicht für Fahrgastbetrieb zugelassene) Weiche am Mehringdamm im Weg. Ich meine mich zu erinnern, dass die U7-Süd mal baubedingt nicht weiter Richtung Möckernbrücke fuhr und man in Hallesches Tor (wo gekehrt wurde) Richtung Rudow einsteigen durfte, aber Mehringdamm alle Fahrgäste aussteigen mussten und es zum Halleschen Tor nur als Leerzug ging oder umgekehrt.

So eine Weiche gibt es nicht. Alle Fahrstraßen in diesem Bahnhof sind sicher.
Das Leeren der U7-Züge in Mehringdamm hatte andere gute Gründe.

so long

Mario
Zitat
TobiBER
Einfach mal Ring fahren - der ist um 11h28 genauso voll wie um 18h41.

Der Ring braucht ein völlig neues Betriebskonzept, damit nicht eine kleine Unregelmäßigkeit aus einem Außenmast das gesamte Gefüge
komplett kippen tut, wie fast täglich und das oft in beiden Richtungen.
Zitat
Tom81
Zitat
JeDi
Auf der U7 ist das nicht so. Der Spandauer Ast ist einer, den man heute eher nicht mehr bauen würde (zumindest nicht in dieser Form), dann schlängelt man sich ein bisschen durch die Gegend, und erst ab dem Mehringdamm wirds voll, zwischen Hermannplatz und Neukölln auch richtig knüppelvoll. Danach bleibt es mindestens bis Johannistaler Chaussee voll. Hier wird man auf kurz oder lang verdichten müssen (und sei es nur Möckernbrücke - Britz-Süd o.ä.).

Sehe ich sehr ähnlich! Auf dem westlichen Abschnitt der U7 ist wesentlich weniger los als auf dem süd-östlichen.

Das spricht m.E. stark für die Einführung einer HVZ-Linie U76 vom Kurt-Schuhmacher-Platz bis Mehrigdamm auf dem Weg der U6 und dann bis Rudow auf dem Weg der U7. Die U6 und U7 könnten dan auf dem gesamten Linienweg auch in der HVZ alle 5 Minuten fahren, und die U76 verdichtet beide Linien auf den vollsten Abschnitten zum 2,5 Min.-Takt.

Das dürfte sogar nicht so viel mehr Fahrzeuge kosten, als der 4-Min.-Takt auf der U7 und ein 3/3/4-Min.-Takt, bringt aber mehr weil genau die Abschnitte entlastet werden, die mit Abstand am vollsten sind. Als Nebeneffekt gibt es dann mit der U76 noch eine attraktive Direktverbindung aus Neukölln nach Mitte, zumindest in der HVZ.

Die Wechselverbindung von der U6 zu U7 am Mehringdamm von Alt-Tegel Richtung Rudow und umgekehrt existiert schon seit einige Jahrzehnte nicht mehr.
Zitat
Henning
Die Wechselverbindung von der U6 zu U7 am Mehringdamm von Alt-Tegel Richtung Rudow und umgekehrt existiert schon seit einige Jahrzehnte nicht mehr.

Ws erzählst du schon wieder für einen Mist? Natürlich kann man so fahren! Was glaubst du denn, wie man die Züge von der Bw Britz zur Hw Seestraße überführt?

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
"der weiße bim" meint einige Beiträge vorher, dass es diese Weiche nicht gibt. Daher dachte ich, dass sie nach der Inbetriebnahme der U7 Richtung Möckernbrücke abgeschafft wurde.
Ich empfehle mal eine Internetrecherche nach Gleisplänen....wie das über google geht, hat ja ein Forist hier schon mal beschrieben...
Zitat
Henning
"der weiße bim" meint einige Beiträge vorher, dass es diese Weiche nicht gibt. Daher dachte ich, dass sie nach der Inbetriebnahme der U7 Richtung Möckernbrücke abgeschafft wurde.

Falsch! Der weiße Bim behauptete, dass jede vorhandene Weiche am Mehringdamm auch mit Fahrgästen befahren werden darf und es keine Weiche gäbe, für die das ausgeschlossen ist.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Jay
Es bringt auch nichts Züge früher zu kehren, weil das den Betriebsablauf deutlich verkompliziert. Insofern fiel irgendwann die Entscheidung auf der U7 keine Teleskopierung mehr durchzuführen, sondern alle Fahrten bis Rathaus Spandau anzubieten.
Was man unter den gegenwärtigen Bedingungen von Fahrzeugknappheit auf Jahre hinaus überdenken sollte. Die knappen Ressourcen sollten dort gebündelt werden, wo die stärkste Nachfrage ist. Das regelmäßige Aus-und Einsetzen von Zügen bei dichten Takten funktioniert in etlichen U-Bahn-Systemen - es ist also kein Ding der Unmöglichkeit. Vielleicht sind vorher einige Anpassungen in den in Frage kommenden Kehranlagen notwendig, um einen stabilen Betrieb zu ermöglichen.
In Frage kämen m.E. hier in etwa Rohrdamm/Jakob-Kaiser-Platz (U7), Kurt-Schumacher-Platz (U6) oder Osloer Straße/ Paracelsus-Bad (U8), Tierpark oder etwas dahinter (U5). In den Außenabschnitten wäre in der HVZ dann ein 4/6-Minuten-Takt, in den Innenabschnitten hätten wir (wieder) alle 3/3/4-Minuten eine U-Bahn.

Zitat
Jay
Die U4 wird von 10 auf 5er-Takt verdichtet
Hier wäre aus einer Sicht ein ganztägiger 6/7/7-Minuten-Takt nachfragegerechter als die gegenwärtige Praxis. Vom Aufwand dürfte dies auch aufkommensneutral machbar sein.

Zitat
Jay
Dennoch wird es in diesem Jahr zu einer teuren Umsetzung von Fahrzeugen aus Britz nach Friedrichsfelde kommen, weil die U5 im Juli/August für mehrere Wochen die S-Bahn zwischen Lichtenberg und Ostkreuz/Warschauer Str/Ostbahnhof ersetzen muss und dafür eine Taktverdichtung notwendig ist.
Ich bin gespannt. Vielleicht kommt es ja noch ganz kurzfristig zu einer parallelen Sperrung von S-Bahn und U5... (manchmal bleibt mir nur noch der Sarkasmus... ;-))

Zitat
Jay
Das Problem sind nicht die Dienstpläne, sondern die mangelnde Personal- und Fahrzeugverfügbarkeit. Das Vorhalten von Personal und Fahrzeugen für Lastspitzen ist äußerst unwirtschaftlich. Genau deswegen muss die Priorität auch darin liegen überlastete Buskorridore durch Straßenbahnen zu ersetzen, denn da lässt sich die Wirtschaftlichkeit besonders deutlich steigern, womit das freiwerdende Personal für andere Leistungsaufwächse frei wird.
Das sehe ich ähnlich.
Und zum Thema Dienstplanung:
Der Verzicht auf dringend erforderliche Angebotsausweitungen wird ganz bestimmt nicht dazu führen, dass es eine Entspannung bei der Dienstplanung geben wird. Mehr Geld vom Senat gibt es ausschließlich für Mehrleistungen im Angebot. Bessere Arbeitsbedingungen müssen unabhängig davon mühsam erkämpft werden - aber das ist schon ein anderes Thema...

Ingolf



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.03.2017 23:46 von Ingolf.
...also lt. diesem Gleisplan hier

[www.gleisplanweb.eu]

kann man am Mehringdamm von der U6-Nord zur U7-Ost und zurück wechseln.
Was nicht funzt ist ein Wechsel von der U7-West zur U6-Süd und zurück.
Das ist doch erfreulich. Dann wäre die Räumzeit für die U7 zu knapp gewesen? (Wenn ja, warum verrät uns der bim den Grund nicht? Wenn nein, was war dann der Grund?) Dann könnte man also Verstärker Tegel - Rudow ganz problemlos fahren lassen?
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