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Kurzmeldungen April 2017
geschrieben von F123 
Zitat
Tradibahner
Heute Mittag, 11:45 Uhr, Polizeieinsatz Landsberger Allee <> Greifswalder Straße mit Einstellung des S-Bahnverkehrs, aber es war nichts. Zwar war Polizei und Feuerwehr vor Ort, auch in den Gleisen Richtung Greifswalder, aber, es wurde nichts gefunden, um 12:10 Uhr würde der Verkehr freigeben. Polizei und Feuerwehr rückten ohne weiteren Einsatz wieder ab. Eine Aktion eines übereifrigen Triebfahrzeugführer? Wieviel solcher Fehleinsätze gibt es eigentlich? Eine Frage, die man eigentlich im Abgeordnetenhaus stellen sollte.

Mit "Übereifer" - ein in diesem Kontext geschmackloser Ausdruck - hat das wenig zu tun. Zwischen Absetzen einer Meldung durch den Tf, Sperrung durch die BZ (am Ostring gibt es seit Jahren keine lokal besetzten Stellwerke mehr) und Eintreffen der Einsatzkräfte vergehen notwendigerweise ein paar Minuten. In dieser Zeit aber können z. B. Kinder den Gleisbereich längst wieder verlassen - dennoch muss der betroffene Bereich auf Verletzte oder gar Tote hin abgesucht werden. Auch das braucht Zeit.

Welches alternative Vorgehen schlägst Du also vor? Einfach weiterfahren und ggf. Kinder oder hilflose Personen dadurch in (Lebens-)Gefahr bringen kann ja wohl auch nicht so wirklich die Lösung sein, oder...?

Viele Grüße
Arnd
Stichwort, "auf Sicht fahren"?

MfG Holger



[tradibahner.de]


Auch 90 Minuten nach Störungsende fallen immernoch vereinzelte Züge der S8, S85 und S9 aus, Ringbahnzüge fahren verkürzt, so aktuell ab S Landsberger Allee die S41/55 nur bis Treptower Park. Auch wird, bevor überhaupt der Fahrgastwechsel beendet ist, "Zurückbleiben Bitte" gerufen und der Türschließvorgang eingeleitet. Soviel, die S-Bahn wäre für die Fahrgäste da.

MfG Holger



[tradibahner.de]


Zitat
Tradibahner
Stichwort, "auf Sicht fahren"?

Das soll - gerüchteweise - nur mit eingeschalteter Stromschiene funktionieren...

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Tradibahner
Stichwort, "auf Sicht fahren"?

Stichwort "Sicherheit vor Pünktlichkeit"?
Die Unversehrtheit von Menschenleben steht über allem. Da gibt es keine Abwägung zwischen Gleis sperren und auf Sicht fahren.

Viele Grüße
Florian Schulz

--
Dieser Beitrag endet hier. Sie können noch bis zum nächsten Beitrag mitlesen.
Schon zwei Tage alt, aber ein ganz interessanter Artikel zum sehr aufwendigen Bauverfahren bei der Sanierung des Waisentunnels, der noch mindestens drei, eher vier Jahre dem Betrieb nicht zur Verfügung stehen wird.

Kurpjuweit:BVG baut Röhre in der Röhre
Da stellt sich fast schon die Frage, ob es nicht billiger wäre, vom Hauptbahnhof nach Jungfernheide zu bauen - und der U5 somit den Netzanschluß über die U7 zu gewährleisten...

Dennis
Zitat
Florian Schulz
Zitat
Tradibahner
Stichwort, "auf Sicht fahren"?

Stichwort "Sicherheit vor Pünktlichkeit"?
Die Unversehrtheit von Menschenleben steht über allem
. Da gibt es keine Abwägung zwischen Gleis sperren und auf Sicht fahren.

Viele Grüße
Florian Schulz

Das scheint bei dem Stück irgendwas anders zu sein....als erstes kommt er, dann die Pünktlichkeit, dann lange nix und dann geht es vorne wieder los. "Kotzsmiley"
Zitat
drstar
Da stellt sich fast schon die Frage, ob es nicht billiger wäre, vom Hauptbahnhof nach Jungfernheide zu bauen - und der U5 somit den Netzanschluß über die U7 zu gewährleisten...

Billiger bestimmt nicht aber mit betrieblich und volkswirtschaftlich hohem Nutzen, der die Kosten bei weitem übersteigt ... Will aber derzeit niemand hören.

So wird der nächste Sanierungsversuch im Waisentunnel unter der Spree gestartet - der erste begann ja schon gleich nach der Fertigstellung durch die AEG Schnellbahnbautochter, die bald darauf insolvent war und der Stadt Berlin kostenfrei die angefangenen Bauwerke aber auch die Schulden und Sanierungsfälle überlassen musste.

so long

Mario



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.04.2017 20:56 von der weiße bim.
Zitat

"drstar" am 20.4.2017 um 16.22 Uhr:

Da stellt sich fast schon die Frage, ob es nicht billiger wäre, vom Hauptbahnhof nach Jungfernheide zu bauen - und der U5 somit den Netzanschluß über die U7 zu gewährleisten ...

Neben den von Mario erwähnten Kosten würde es im U-Bahnhof Jungfernheide (so, wie er bisher geplant ist) keine Verbindung zwischen U5 und U7 geben, da damit nicht mehr die "Dreiecksfreiheit" gewahrt wäre. Unter Wegfall des Waisentunnels könnte man natürlich noch einmal darüber nachdenken, aber Überführungsfahrten zur Betriebswerkstatt Friedrichsfelde würden dann ungleich länger werden.

Gruß, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Zitat
krickstadt
Neben den von Mario erwähnten Kosten würde es im U-Bahnhof Jungfernheide (so, wie er bisher geplant ist) keine Verbindung zwischen U5 und U7 geben, da damit nicht mehr die "Dreiecksfreiheit" gewahrt wäre.

Rein baulich macht es aber schon den Eindruck, dass im Bahnhof Jungfernheide entsprechende Weichenverbindungen vorgesehen sind/waren. Zumindest gibt es mehrere lange Abschnitte ohne Mittelstützen zwischen den (teils geplanten) Gleisen, ich glaube jeweils südlich der Bahnsteige.

Viele Grüße
André
Die Dreiecksfreiheit ist ein Zustand, aber muss sie denn "gewährleistet" werden?

*******
Logital bei Twitter.
Der Nachteil der Dreiecksfreiheit ist, dass man Fahrzeuge im Netz nicht umdrehen kann. Der Vorteil ist, dass man sie nicht umdrehen muss. Da nun leider die einzelnen Wagen eines Fahrzeugs nicht identisch sind, erwartet die Bw immer nur an ganz bestimment Positionen eines Zuges ganz bestimmte Aggregate. Dreht man die Züge um, liegen diese Aggegate woanders. Man sollte also das Drehen der Züge vermeiden oder man muss die Werkstatt anders einrichten.

Letztendlich heißt das, dass man die Verbindung an der Jungfernheide entweder nur für Arbeitszüge nutzen solle oder das die Züge, wenn sie diese Verbindung befahren haben, sie vor der nächsten Wartung ein zweites Mal befahren müssen.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Dazu kommt, dass die elektrischen Kontakte der Kupplung nicht symetrisch aufgebaut sind. Einen 2-Wagen Zug, der "falsch herum" steht, könnte also nur mechanisch an einen anderen Zug gekuppelt werden.

Bäderbahn
Zitat
Bäderbahn
Dazu kommt, dass die elektrischen Kontakte der Kupplung nicht symetrisch aufgebaut sind. Einen 2-Wagen Zug, der "falsch herum" steht, könnte also nur mechanisch an einen anderen Zug gekuppelt werden.

Das mag bequem sein, ist aber technisch lösbar.

*******
Logital bei Twitter.
Zitat
andre_de
Zitat
krickstadt
Neben den von Mario erwähnten Kosten würde es im U-Bahnhof Jungfernheide (so, wie er bisher geplant ist) keine Verbindung zwischen U5 und U7 geben, da damit nicht mehr die "Dreiecksfreiheit" gewahrt wäre.

Rein baulich macht es aber schon den Eindruck, dass im Bahnhof Jungfernheide entsprechende Weichenverbindungen vorgesehen sind/waren. Zumindest gibt es mehrere lange Abschnitte ohne Mittelstützen zwischen den (teils geplanten) Gleisen, ich glaube jeweils südlich der Bahnsteige.

Viele Grüße
André

Also in älteren Planungen waren Sie immer vorgesehen/geplant (z.B. im 200Km-Plan von 1977).
Jungfernheide (oben) waren Sie südlich und
Jungfernheide (unten) waren die Weichenverbindungen nördlich geplant.
Zitat
krickstadt
Zitat

"drstar" am 20.4.2017 um 16.22 Uhr:

Da stellt sich fast schon die Frage, ob es nicht billiger wäre, vom Hauptbahnhof nach Jungfernheide zu bauen - und der U5 somit den Netzanschluß über die U7 zu gewährleisten ...

Neben den von Mario erwähnten Kosten würde es im U-Bahnhof Jungfernheide (so, wie er bisher geplant ist) keine Verbindung zwischen U5 und U7 geben, da damit nicht mehr die "Dreiecksfreiheit" gewahrt wäre. Unter Wegfall des Waisentunnels könnte man natürlich noch einmal darüber nachdenken, aber Überführungsfahrten zur Betriebswerkstatt Friedrichsfelde würden dann ungleich länger werden.

Gruß, Thomas

Die Verbindung wurde von drstar als Alternative zum Waisentunnel vorgeschlagen. Dann wäre die "Dreiecksfreiheit" wieder gewährleistet, da man nur noch über Jungfernheide von der U5 ins restliche Großprofilnetz kommen würde.

Zur Länge der Überführungsfahrten stellt sich mir die Frage, ob man in Friedrichsfelde überhaupt mehr als eine (verlängerte) U5 warten möchte. Wurden vor der Sperrung noch Fahrzeuge anderer Linien in Friedrichsfelde gewartet?
Ja natürlich, U8 und U9 gehören eigentlich zu Friedrichsfelde.

Die Berliner Linienchronik (+Stationierungen BVG) 1904-2017
Zitat

"andre_de" am 21.4.2017 um 13.41 Uhr:

Rein baulich macht es aber schon den Eindruck, dass im Bahnhof Jungfernheide entsprechende Weichenverbindungen vorgesehen sind/waren. Zumindest gibt es mehrere lange Abschnitte ohne Mittelstützen zwischen den (teils geplanten) Gleisen, ich glaube jeweils südlich der Bahnsteige.

Die Feuerwehrübungsanlage befindet sich in der unteren Ebene in nördlicher Fortsetzung des Bahnsteiggleises 4 (U5 Richtung Flughafen Tegel). Zwischen Bahnsteig und Beginn der Übungsanlage ist ein etwas längerer Bereich ohne Säulen zwischen den Gleisen. Dort wurde im Januar/Februar 2002 eine Gleisverbindung zwischen U7 und dem Übungsgleis eingebaut, um vier "ausgediente" Wagen für die Anlage zu "überführen" (BVB 5/2002), anschließend wieder ausgebaut.

In der oberen Ebene ist der säulenlose Bereich zwischen den beiden Linien nicht ganz so lang, weil die Tunnel nach der Unterquerung des Westhafenkanals ansteigen müssen, um die Bahnsteigebene zu erreichen. Deinen Glauben muss ich also "leicht korrigieren": Es gibt ausschließlich nördlich des Bahnhofs und vermutlich nur in der unteren Ebene Möglichkeiten, eine Gleisverbindung herzustellen.

Zitat

"Zektor" am 22.4.2017 um 0.27 Uhr:

Also in älteren Planungen waren Sie immer vorgesehen/geplant (z. Bsp. im 200 Km-Plan von 1977). Jungfernheide (oben) waren Sie südlich und Jungfernheide (unten) waren die Weichenverbindungen nördlich geplant.

Ich vermute, dass Du da den 200 km-Plan von 1977 und den Stadtentwicklungsplan Verkehr in der Fassung von 1995 miteinander verwechselst.

Gruß, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de



4 mal bearbeitet. Zuletzt am 05.05.2017 05:08 von krickstadt.
Mal was unterhaltsames. Die BVG hat zu einem Guiness Weltrekord beigetragen.

[www.bvg.de]

7 Stunden plus x für das abfahren des gesamten U-Bahnnetzes.
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