Willkommen! Einloggen Ein neues Profil erzeugen

erweitert
Einsatz EIII/5-U auf der U5
geschrieben von Harald Tschirner 
Zitat
Henning

Der Waisentunnel war schon immer ein Problem für die EIII-Züge. Sie haben nie dort durchgepasst, weil der Radius zu eng ist.

Die B-, D-, F- und H-Wagen sind kürzer als die E-Wagen. Die C-Wagen sind genauso lang.

Dann hat sich deine These mit EIII zu lang für die engen Kurvenradien erledigt, wenn du schreibst das die C-Wagen genauso lang sind. Denn schließlich
fuhren sie einst und es gab auch Sonerfahrten mit C-Zügen auf der U5.
Zitat
Flexist
Zitat
Henning

Der Waisentunnel war schon immer ein Problem für die EIII-Züge. Sie haben nie dort durchgepasst, weil der Radius zu eng ist.

Die B-, D-, F- und H-Wagen sind kürzer als die E-Wagen. Die C-Wagen sind genauso lang.

Dann hat sich deine These mit EIII zu lang für die engen Kurvenradien erledigt, wenn du schreibst das die C-Wagen genauso lang sind. Denn schließlich
fuhren sie einst und es gab auch Sonerfahrten mit C-Zügen auf der U5.

Die Stirnwände der C-Wagen sind aber abgerundet und die Gerätekästen unter dem Fußboden sind dort schmal, so dass sie nirgends im Großprofilnetz Probleme haben.

Bei den E-Wagen sind die Stirnwände glatt und die Gerätekästen unter dem Boden sind breit, weil sie von der S-Bahn stammen. Daher passen diese Fahrzeuge nicht durch die zu engen Kurvenradien wie Waisentunnel, Hermannplatztunnel und Verbindungstunnel zur Hauptwerkstatt Seestraße.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.09.2017 23:25 von Henning.
Zitat
Flexist
Dann hat sich deine These mit EIII zu lang für die engen Kurvenradien erledigt, wenn du schreibst das die C-Wagen genauso lang sind.

Dass zur Durchfahrbarkeit enger Kurven oder begrenzter Räume in Radien noch mehr Parameter wichtig sind als die bloße Länge eines Fahrzeugs dürfte doch aber klar sein. Die Lage der Drehgestelle, der Achsstand und die Form des Fahrzeuggrundrisses haben da mehr als ein Wörtchen mit zu reden.

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Ich finde ihn eine echte Attraktion. Aber wie schafft ein Personal pro Wagen, gleichzeitig 4 Türen aufzumachen? ;-)

Heidekraut zum Hauptbahnhof



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.09.2017 23:30 von Heidekraut.
Zur Farbgebung, sie entspricht seinem Zustand der Außerdienststellung im Jahr 1994. Ihn wird es nie in "Hauptstadtweiß" geben.
Zur Fahrstrecke kann ich euch beruhigen, es gibt nicht genug Personal um auf Alexanderplatz oder Frankfuter Allee bei 4 Min Kehrzeit zu kehren.

Grüße vom Stromwagen
Vielen Dank an die Bildautoren, freue mich auf nächsten Samstag...und schöne Fahrgeräusche.
Zitat
Heidekraut
Ich finde ihn eine echte Attraktion. Aber wie schaft ein Personal pro Wagen, gleichzeitig 4 Türen aufzumachen? ;-)

Das ist weder möglich noch vorgesehen.
Zitat
Heidekraut
Ich finde ihn eine echte Attraktion. Aber wie schaft ein Personal pro Wagen, gleichzeitig 4 Türen aufzumachen? ;-)

Aufmachen kann die sich der Fahrgast alleine, schließen durch Druckluft. Aber die Türen kann man ja während der Fahrt öffnen und außerdem kann man sich draußen an die Griffe hängen. Um das zu verhindern, muss der Wagen begleitet werden.

Beste Grüße
Harald Tschirner



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.09.2017 23:30 von Harald Tschirner.
Danke für die Auskunft. Wenn draußen jemand am Türgriff hängt, wird die Tür dann aufgemacht? Oder abgeschüttelt.

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Ich habe ein Buch über die Baureihe EIII. Darin steht, dass von der gesamten EIII/5-Serie neun Einheiten umgebaut wurden. Diese zwei gehören dazu. Sie besitzen einen Türdauerverschluss.
Zitat
Henning
Ich habe ein Buch über die Baureihe EIII. Darin steht, dass von der gesamten EIII/5-Serie neun Einheiten umgebaut wurden. Diese zwei gehören dazu. Sie besitzen einen Türdauerverschluss.

Ach so? Danke! Trotzdem kann man den m.E. mit den Hebeln überwinden und es bleibt die Gefahr des Surfens.

Beste Grüße
Harald Tschirner
Zitat
Harald Tschirner
Zitat
Henning
Ich habe ein Buch über die Baureihe EIII. Darin steht, dass von der gesamten EIII/5-Serie neun Einheiten umgebaut wurden. Diese zwei gehören dazu. Sie besitzen einen Türdauerverschluss.

Ach so? Danke! Trotzdem kann man den m.E. mit den Hebeln überwinden und es bleibt die Gefahr des Surfens.

Die Türen sind bei diesen umgebauten Einheiten mit Druckluft geschlossen gehalten. So ist es auch bei der Baureihe F.
Zitat
Henning
Zitat
Harald Tschirner
Zitat
Henning
Ich habe ein Buch über die Baureihe EIII. Darin steht, dass von der gesamten EIII/5-Serie neun Einheiten umgebaut wurden. Diese zwei gehören dazu. Sie besitzen einen Türdauerverschluss.

Ach so? Danke! Trotzdem kann man den m.E. mit den Hebeln überwinden und es bleibt die Gefahr des Surfens.

Die Türen sind bei diesen umgebauten Einheiten mit Druckluft geschlossen gehalten. So ist es auch bei der Baureihe F.

Mit roher Gewalt und diesen Handgriffen sollte sich das überwinden lassen.

Beste Grüße
Harald Tschirner
Zitat
Harald Tschirner
Zitat
Henning
Zitat
Harald Tschirner
Zitat
Henning
Ich habe ein Buch über die Baureihe EIII. Darin steht, dass von der gesamten EIII/5-Serie neun Einheiten umgebaut wurden. Diese zwei gehören dazu. Sie besitzen einen Türdauerverschluss.

Ach so? Danke! Trotzdem kann man den m.E. mit den Hebeln überwinden und es bleibt die Gefahr des Surfens.

Die Türen sind bei diesen umgebauten Einheiten mit Druckluft geschlossen gehalten. So ist es auch bei der Baureihe F.

Mit roher Gewalt und diesen Handgriffen sollte sich das überwinden lassen.

Dann lass uns die Baureihe F auch schnellstmöglich aus dem Verkehr ziehen, genauso wie die H, Hk, Ik.
Wenn man etwas wirklich will, gibt es immer einen Weg.
Zitat
Wutzkman
Dann lass uns die Baureihe F auch schnellstmöglich aus dem Verkehr ziehen, genauso wie die H, Hk, Ik.
Wenn man etwas wirklich will, gibt es immer einen Weg.

Bei Zulassung von Fahrzeugen des Regelbetriebes sind Türgriffe tatsächlich nicht mehr akzeptabel.
Daher verloren auch die D-Wagen ihre Türgriffe vor ihrer Neuzulassung für den Einsatz auf der U55. Die kleinen Türhebel für die Öffnungshilfe der letzten nicht ertüchtigten F74 und der Serie F79 haben Bestandsschutz, zumindest bis zur Ertüchtigung (bei den F79-87 wahrscheinlich bis zum Einsatzende, da sie nach derzeitigem Stand nicht mehr ertüchtigt werden). Jedenfalls wurde die Vertragsoption für die F79 bei Vossloh-Kiepe nicht eingelöst.
Ebenso nicht eingelöst wurde bei der Aufarbeitung der E III-5 U bei FWM die Option zum Umbau der Ausrüstung zum Einsatz im Regelbetrieb. Daher ist der letzte Betriebszustand nahezu exakt hergestellt. Der Zug war nur acht Jahre im Regelbetrieb und ist nun schon 23 Jahre Museumszug.

so long

Mario



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.09.2017 21:49 von der weiße bim.
Ich habe nur ironisch auf Harald geantwortet. Man kann den Menschen nicht vor dem Menschen schützen.

Hat eigentlich der EIII seine Zulassung verloren, so dass er für einen Regelbetrieb neu zugelassen werden müsste?
Zitat
Wutzkman
Hat eigentlich der EIII seine Zulassung verloren, so dass er für einen Regelbetrieb neu zugelassen werden müsste?

Definitiv ja.
Alle E III-Fahrzeuge wurden 1989/90 noch von der BVB und bei Haupt- und Zwischenuntersuchungen (HU/ZU) im RAW für den Einmannbetrieb ausgerüstet.
Bei den letzten HU der noch neuwertigen E III-5 hatte man 1993 begonnen, sie für den zeitlich begrenzten Weiterbetrieb unter der bundesdeutschen BOStrab 1987 umzubauen (Türverschluss, Notbremsüberbrückung, Magnetfahrsperren-Vorrüstung und weitere Details). Da diese mit den übrigen E III-5 nicht mehr kuppelbar waren, erhielten sie die Bezeichnung E III-5 U. Damit wäre ein Weiterbetrieb bis zur Zugfahrer-Selbstabfertigung (ZSA) Ende der 90er möglich gewesen.
Aus Kostengründen und Reaktion auf den Fahrgastrückgang zu den Hauptverkehrszeiten hat man den Umbau abgebrochen, die gesamte Reihe E III 1994 abgestellt und fast alle verschrottet. Das gleiche passierte ein paar Jahre später mit den D 57 - D63, die keinen ZSA-Umbau mehr erhielten und verkauft wurden.

Zur Wiederzulassung für den Regelbetrieb hätte man den ZSA-Umbau durchführen müssen. Das wurde letztes Jahr bei den D-Museumswagen nachgeholt. Beim E III-5 U zum Glück nicht, so dass der Zug den letzten Betriebszustand vor 25 Jahren exakt widerspiegelt.

so long

Mario
Zitat
Wutzkman

Dann lass uns die Baureihe F auch schnellstmöglich aus dem Verkehr ziehen, genauso wie die H, Hk, Ik.
Wenn man etwas wirklich will, gibt es immer einen Weg.

Sicher. Und wenn man sich diese Türgriffe ansieht, ist der Weg für einen kräftigen Menschen nicht allzu weit:

Beste Grüße
Harald Tschirner


Zitat
der weiße bim
Zitat
Wutzkman
Hat eigentlich der EIII seine Zulassung verloren, so dass er für einen Regelbetrieb neu zugelassen werden müsste?

Definitiv ja.
Alle E III-Fahrzeuge wurden 1989/90 noch von der BVB und bei Haupt- und Zwischenuntersuchungen (HU/ZU) im RAW für den Einmannbetrieb ausgerüstet.
Bei den letzten HU der noch neuwertigen E III-5 hatte man 1993 begonnen, sie für den zeitlich begrenzten Weiterbetrieb unter der bundesdeutschen BOStrab 1987 umzubauen (Türverschluss, Notbremsüberbrückung, Magnetfahrsperren-Vorrüstung und weitere Details). Da diese mit den übrigen E III-5 nicht mehr kuppelbar waren, erhielten sie die Bezeichnung E III-5 U. Damit wäre ein Weiterbetrieb bis zur Zugfahrer-Selbstabfertigung (ZSA) Ende der 90er möglich gewesen.
Aus Kostengründen und Reaktion auf den Fahrgastrückgang zu den Hauptverkehrszeiten hat man den Umbau abgebrochen, die gesamte Reihe E III 1994 abgestellt und fast alle verschrottet. Das gleiche passierte ein paar Jahre später mit den D 57 - D63, die keinen ZSA-Umbau mehr erhielten und verkauft wurden.

Zur Wiederzulassung für den Regelbetrieb hätte man den ZSA-Umbau durchführen müssen. Das wurde letztes Jahr bei den D-Museumswagen nachgeholt. Beim E III-5 U zum Glück nicht, so dass der Zug den letzten Betriebszustand vor 25 Jahren exakt widerspiegelt.

Es waren die EIII/5-Einheiten 1908/1909, 1914/1915, 1916/1917, 1920/1921, 1958/1959, 1960/1961, 1962/1963, 1964/1965 und 1966/1967, die im Jahre 1993 umgebaut wurden. Nur die Einheiten 1914/1915 und 1916/1917 sind bis heute erhalten geblieben. Die restlichen Einheiten wurden mit den allermeisten anderen EIII-Fahrzeugen 1994 nach Ferchland zur Verschrottung transportiert.

Die Baureihen D57 - D65 wurden nicht mehr auf ZSA-Betrieb umgebaut und 1999 nach Pjöngjang verkauft.
Ich habe heute gehört, dass der E-Zug am 30.09. nicht fahren soll? Wäre sehr schade, da ich eigentlich extra deswegen nach Berlin fahre...
Sorry, in diesem Forum dürfen nur registrierte Benutzer schreiben.

Hier klicken, um sich einzuloggen