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Umbau Bahnhof Ostkreuz - Bauzeitraum ab 10/2017
geschrieben von manuelberlin 
Hallo alle Miteinander,
heute auf dem Bhf Ostkreuz fotografiert: den Stand der A 100 Vorleistung sowie die Treppe zwischen Rn2 und Ro, die inzwischen betoniert ist und wo die Verschalung abgebaut wird.
Gruß Wolfgang


^
Danke für die Bilder. Ich habe letzte Woche auch welche gemacht und schreibe gerade an einem Artikel dazu.

Bei der A100 Vorleistung ist jetzt gut das Treppenfundament für den Ausgang Sonntagstraße zu erkennen.
Zwischen den beiden Gleisen der Fernbahn müsste/könnte noch ein Stützenpaar für die Fußgängerbrücke entstehen. Bin mir nicht mehr sicher.

Was auch zu sehen ist...die ganze Grundwasseranlage wurde im Bereich der letzten A100 Grube bereits zurückgebaut, könnte also sein dass die Reinigungsanlage an der Hauptstraße und die Leitungen auf der Kynastbrücke bald verschwinden.

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Neues vom Ostkreuz im Ostkreuzblog
@Stefan Metze: An den Wasserleitungen auf der Kynastbrücke fiel mir heute auf, dass bereits mit dem Lösen der Schraubverbindungen zwischen den einzelnen Rohrsegmenten begonnen wurde, insofern kann ich deine Sichtung bestätigen!
Zitat
Stefan Metze
Bei der A100 Vorleistung ist jetzt gut das Treppenfundament für den Ausgang Sonntagstraße zu erkennen.
Zwischen den beiden Gleisen der Fernbahn müsste/könnte noch ein Stützenpaar für die Fußgängerbrücke entstehen. Bin mir nicht mehr sicher.

Hallo Stefan,

sofern keine Änderungen vorgenommen wurden (kann ich mal nachfragen), sieht die Planung für die Fußgängerbrücke keine Stützen zwischen Bahnsteig D und Widerlager Sonntagstraße vor. Der Überbau soll dort in einem Stück durchlaufen. Es sind also lediglich Fundamente für den Abgang zum Rn2 sowie für das Widerlager und den Abgang Sonntagstraße zu bauen. Beides soll in der bekannten Bauweise mit Stahlbetonstützen und -unterzügen errichtet werden.

Nachtrag:

Die ursprüngliche Fußgängerbrücke hatte in diesem Bereich tatsächlich Stützen, in der neuen Planung ist dies nicht vorgesehen. Der Überbau D-Sonntagstraße wird dadurch aber nicht der längste der Fußgängerbrücke, er wird in dieser Hinsicht vom Überbau E-Ru übertroffen. Damit ergibt sich allerdings die Besonderheit, dass der Treppenabgang Rn2 der einzige Abgang sein wird, in dessen Bereich die Brücke keine Stützen hat. Die dadurch möglichen Toleranzen in der Höhenlage (mit maximal 2-3 Zentimetern wird gerechnet) sind eine gewisse Herausforderung; die Planer sind sich aber sicher, dies ausgleichen zu können.

Ich will in den nächsten Tagen mal wieder meinen Ansprechpartner dazu kontaktieren. Vielleicht gibt es auch schon Konkretes zur Terminschiene.

Viele Grüße
Manuel



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 05.06.2018 22:47 von manuelberlin.
Letzte Woche war ich rund ums Ostkreuz und Warschauer Straße für frische Bilder unterwegs und habe dazu mal einen neuen Artikel im Ostkreuzblog hinterlassen.



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Neues vom Ostkreuz im Ostkreuzblog
Zitat
Stefan Metze
Letzte Woche war ich rund ums Ostkreuz und Warschauer Straße für frische Bilder unterwegs und habe dazu mal einen neuen Artikel im Ostkreuzblog hinterlassen.

Vielen Dank für den informativen Beitrag! Am Bahnhof Warschauer Straße hast Du die Bahnsteigbezeichnungen verdreht, A ist der südliche Bahnsteig.

Viele Grüße
André
Hallo zusammen!

Auch zum Ostkreuz von mir noch ein Update mit Bildern von heute (im Sinne von Donnerstag, 7. Juni).

Viele Grüße
Manuel


(1) Auf dem Bahnsteig Rn2 wurden bereits die wichtigsten Bahnsteigmöbel montiert ;) Diese drei "Megaposter" werden fortan die Ansicht des gesamten Bahnhofs vom Vorplatz aus massiv dominieren. Was Wartehäuschen angeht, befürchte ich, dass sich Stefan in diesem Punkt geirrt hat - Fundamente dafür konnte ich nicht entdecken.


(2) Treppe Rn2 - F (Ringbahnhalle). Hier wird die Breite der Treppe im Vergleich zur Bahnsteigbreite deutlich. Die Treppe nimmt etwas weniger als die Hälfte der Bahnsteigbreite in Anspruch - dies gilt es beim Betrachten nachfolgender Bilder im Hinterkopf zu behalten, die aufgrund der Perspektive den falschen Schluss nahelegen, dass die Treppe den größten Teil der Bahnsteigbreite einnimmt.


(3) Treppe Rn2 - F (Ringbahnhalle) von oben


(4) Treppe Rn2 - F (Ringbahnhalle) vom Bahnsteig D aus. So filigran wird der Anblick leider nicht bleiben - der Raum unter der Treppe soll ebenfalls ausgemauert werden.


(5) Treppe Rn2 - Ro nun auch fertig betoniert und ausgeschalt


(6) Treppe Rn2 - Ro nun auch fertig betoniert und ausgeschalt. Unten wird der Bahnsteig bereits abschließend mit Magerbeton verfüllt, worauf dann der Plattenbelag verlegt wird.


(7) Treppe Rn2 - Ro vom künftigen Bahnsteig Rn1 aus gesehen


(8) Neu angelieferte Rolltreppe für D-Ro


(9) Autobahnvorleistung: Vorne wird bereits verfüllt. Was es mit den Schalungen hinten auf sich hat, weiß ich leider nicht.


(10) Wie viele Jahre lagen nun die Rohre für die Grundwasserhaltung der Autobahnvorleistung auf der Kynastbrücke? Es ist jedenfalls ein ganz ungewohntes Gefühl, wieder direkt an das Geländer herantreten zu können. Bevor die Rohre installiert wurden, gab es auch noch einen provisorischen Schutz vor der Oberleitung der Fernbahngleise in Form einer Bretterwand am Geländer. Das müsste genau dort gewesen sein, wo die Farbe des Geländers noch nicht ausgeblichen ist. Die Fernbahngleise unterquerten die Brücke ja damals nicht in den heutigen Achsen.


(11) Nachdem die Spundwand zuletzt noch einen Schutzanstrich bekommen hat, wird nun verfüllt und das Gleisplanum für den "S-Bahn-Bypass" erstellt.


(12) Blick an die Brücke Wiesenweg: Auf der Südseite wurde bereits das Fundament für das neue Widerlager betoniert.


(13) Auf der Nordseite wird anscheinend noch weiter abgebrochen.

Hallo Manuel,

danke für die aktuelle Bildstrecke.

Das mit den Werbevitrinen hätte ich ja jetzt nicht gedacht.
Ich ging die ganze Zeit davon aus dass es sich um Fundamente für Wartehallen handelt.

Nun ja, nach dem letzten Runden Tisch, bei dem das Thema Lärm wieder diskutiert wurde, kann ich den Vitrinen etwas abgewinnen: sie bilden vielleicht etwas Lärmschutz und sorgen für Licht.

Zu den Fundamenten auf Bild 9.
Das müssten die Fundamente für die Treppe Ausgang Sonntagstraße sein.
Die Treppe läuft ja im 90° Winkel zur Fußgängerbrücke in West-Ost Richtung.

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Neues vom Ostkreuz im Ostkreuzblog
Hallo Stefan, hallo zusammen!

Zitat
Stefan Metze
Zu den Fundamenten auf Bild 9.
Das müssten die Fundamente für die Treppe Ausgang Sonntagstraße sein.
Die Treppe läuft ja im 90° Winkel zur Fußgängerbrücke in West-Ost Richtung.

Was mich daran allerdings stutzig macht: Alle bisherigen Fundamente für die Fußgängerbrücke und die Abgänge stehen nicht direkt auf der Deckenplatte auf. Da ist immer eine Schicht Erdreich dazwischen.

Viele Grüße
Manuel
Hallo alle Miteinander,
heute sah ich beim Passieren des Ostkreuzes, dass eine Planierraupe das Gleisplanum für den "S-Bahnbypass" - Bild 11 von Manuel - bearbeitet.
Gruß Wolfgang
Heute ein kurzer Besuch am Wiesenweg: Die Schaltafeln für die Brückenwiderlager werden bereitgestellt.

Gruß O-37


Die gegenüberliegende Seite wird für das Fundament nun komplett freigelegt:

Gruß O-37


Hallo O-37,

danke! ^ Ich war heute auch dort, habe aber keine Fotos gemacht. Das ergänzt sich ja perfekt :)

Vom Ostkreuz kann ich noch ein kleines Update bieten, ebenfalls mit Fotos von heute.

Viele Grüße
Manuel


(1) Die Treppe Rn2-F bekommt bereits ihren Granitbelag.


(2) Die Treppe Rn2-Ro ist noch nicht ganz so weit gediehen, dafür wird bereits der Aufzugschacht montiert.


(3) Blick von oben. Hier wird nochmal klar, warum die Treppe abknicken muss: Sonst hätte man den Aufzug nicht unterbringen können. Diese Situation kann beispielhaft dafür stehen, warum es bei Altanlagen oft so schwierig ist, nachträglich Aufzüge einzubauen. Würde die Treppe geradeaus laufen (mit entsprechend kleinem Treppenauge auf dem oberen Bahnsteig), hätte man schon eine ziemliche Herausforderung.


(4) Die Schalungen auf der Autobahnvorleistung kann man nun ohne Zweifel der Fußgängerbrücke zuordnen. Vorne vier Punktfundamente für den Treppenantritt und die drei Stützenpaare des Abgangs zum Bahnsteig Rn2 (die Brücke bekommt hier keine Stützen), hinten die Schalung für das recht komplexe Fundament des Widerlagers Sonntagstraße. An den "Ausbuchtungen" dieser Schalung werden die Stahlbetonstützen für den Abgang stehen. Anders als am Abgang Markgrafendamm wird aber dazwischen ausgemauert. Die einzeln stehende Schalung am rechten Rand der Baugrube dürfte das westliche Ende des Bahnsteigs Rn1 markieren.


(5) Blick von der Kynastbrücke: Auf der Kabelhilfsbrücke (wie auch auf beiden anderen) liegen augenscheinlich unverändert zahlreiche Kabel. Dafür läuft der Rückbau der Wasseraufbereitungsanlage: Nur die "nackten" Tanks sind noch vor Ort, alles andere wurde bereits demontiert und abtransportiert.

Hallo,

auch von mir noch ein aktueller (kritischer) Überblick über das Baugeschehen am Ostkreuz und an der Warschauer Straße:

http://www.baustellen-doku.info/berlin_umbau_ostkreuz/20180614/

Viele Grüße
André
Hallo André, hallo zusammen!

Zitat
andre_de
Auch von mir noch ein aktueller (kritischer) Überblick über das Baugeschehen am Ostkreuz und an der Warschauer Straße:

http://www.baustellen-doku.info/berlin_umbau_ostkreuz/20180614/

Die regelmäßigen S-Bahn-Staus vor dem Bahnhof Ostkreuz sind in der Tat sehr ärgerlich. Aber es ist ja zu hoffen, dass mit der Herstellung der Viergleisigkeit bis Ostbahnhof dieses Problem stark abnimmt. Oft sind die an der derzeit einzigen stadteinwärtigen Bahnsteigkante endenden S75 der Auslöser der Rückstaus.

Eine sehr unrühmliche Rolle spielen dabei allerdings auch die Zugzielanzeiger in den Bahnhöfen Ostkreuz (und Warschauer Straße), die nach wie vor häufig falsch anzeigen. Und zwar auch bei Zügen, die aus Lichtenberg kommen, untereinander - wo ja der Vorlauf lange genug sein müsste. Irgendwo sind ja schließlich auch die korrekten Daten hinterlegt, sonst würden ja ständig Züge fehlgeleitet. Siehe auch neulich mein Beispiel mit "Zug endet hier" an der Warschauer Straße, wo ja aktuell gar kein Zug planmäßig endet. Wie kann sowas sein? Hier kann es sich eigentlich nur um klare Programmierfehler handeln.

Wenn dann eine S75 am Ostkreuz enden soll, die Zugzielanzeiger aber hartnäckig beispielsweise S5 Spandau anzeigen, muss man sich nicht wundern, wenn ständig neue Leute die Treppe hinunter und in die Bahn rennen und man den Zug nicht geräumt bekommt. Hab schon erlebt, dass dieser Zirkus fünf Minuten lang angehalten hat.

Viele Grüße
Manuel
Zitat
manuelberlin
Die regelmäßigen S-Bahn-Staus vor dem Bahnhof Ostkreuz sind in der Tat sehr ärgerlich. Aber es ist ja zu hoffen, dass mit der Herstellung der Viergleisigkeit bis Ostbahnhof dieses Problem stark abnimmt. Oft sind die an der derzeit einzigen stadteinwärtigen Bahnsteigkante endenden S75 der Auslöser der Rückstaus.

Traurig finde ich insbesondere, dass man sich wohl tatsächlich mit der katastrophalen Situation ein ganzes Jahr lang "zufrieden" gibt, und keine erkennbaren Maßnahmen ergreift. Es betrifft ja nicht nur das Ostkreuz, sondern noch sehr lange Streckenäste weiter Richtung Westen. Mindestens die S9 hätte zum letzten Fahrplanwechsel mit der Zweigleisigkeit niemals auf die Stadtbahn zurückkehren dürfen. Und anstatt für die S7/S75 ein anderes, funktionierendes Konzept kurzfristig umzusetzen, fährt man lieber jeden Tag anders und überrascht die Kundschaft.

Ich habe Kollegen, die täglich mit der S3 fahren dürfen und seit dem letzten Bauzustandswechsel (nun also schon seit vielen Monaten!) jeden Morgen mit dickem Hals ankommen. Die im Inselbetrieb doch recht stabil gewesene S3 ist ja nun mit voller Breitseite in der anhaltenden S-Bahn-Krise zurück: Pünktlichkeit seit August 2017 von ehem. 99% auf gerade mal 93% eingebrochen (bei 4-Minuten-Pünktlichkeitsfenster), d.h. 7 Mal so viele unpünktliche Züge seitdem.
http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S18-14923.pdf

Man darf auch nochmal in Erinnerung rufen, dass der tatsächliche Auslöser für diese verlängerte ungeplante Zweigleisigkeit keineswegs eine Naturkatastrophe oder Außerirdische waren, sondern das abenteuerliche Ansinnen der Deutschen Bahn, eine völlig marode Stützwand aus "Sparsamkeitsgründen" nicht zu dem Zeitpunkt ersetzen zu wollen, als sie ohnehin lange genug betriebsfrei war. Zum Zustand der Wand siehe hier, Bilder 50 bis 55.

Zitat
manuelberlin
Eine sehr unrühmliche Rolle spielen dabei allerdings auch die Zugzielanzeiger in den Bahnhöfen Ostkreuz (und Warschauer Straße), die nach wie vor häufig falsch anzeigen.

Ja mein Reden: Hauptsache, die Werbeanzeigen funktionieren ohne Störung, sonst beschwert sich da am Ende noch jemand ;-)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.06.2018 21:54 von andre_de.
Naja, aber was für ein Konzept soll man denn auf der S7 und S75 umsetzten, damit es stabiler wird? Das zurückziehen nach Lichtenberg sorgt für andere Probleme (Kapazität im Abschnitt Lichtenberg-Ostkreuz in der HVZ), weiterfahren bis Ostbahnhof geht aufgrund der S9 meines Wissens nach nicht.

Die S3 ist allerdings auch an sich unpünktlich und verspätet teils auch die S75, so dass sie sich vor dem Enden erst vor Ostkreuz "anstellen" muss. Eigenartigerweise kommt die S75 auch oft genug verspätet aus Lichtenberg, warum auch immer, meiner Erinnerung nach war das vor der Durchbindung der S3 nicht so.
Zitat
andre_de
Hallo,

auch von mir noch ein aktueller (kritischer) Überblick über das Baugeschehen am Ostkreuz und an der Warschauer Straße:

http://www.baustellen-doku.info/berlin_umbau_ostkreuz/20180614/

Viele Grüße
André

Meine Güte. Ist das hässlich. Ich versuche ja immer, positiv, zu denken und den Berufsmeckeranten den Wind aus den Segeln zu nehmen. Auch beim Ostkreuz ging ich davon aus, dass vor der endgültigen Fertigstellung noch Blenden, Verzierungen oder Abhängungen installiert werden. Zu sehen, dass das alles der Endzustand sein soll, ist echt deprimierend.
Bei Bild 16 hat sich ein kleiner Fehler eingeschlichen, da dies der Blick nach Westen ist ;)
Zitat
hansaplatz
Bei Bild 16 hat sich ein kleiner Fehler eingeschlichen, da dies der Blick nach Westen ist ;)

Oje wie peinlich ;-) Danke für den Hinweis, habs korrigiert!
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