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HVV-Card
geschrieben von flor!an 
Re: HVV-Card
09.11.2018 10:52
Zitat
zurückbleiben-bitte
Zitat
christian schmidt
Zitat
Ingo Lange
Und heute habe ich (hier in HH) eine Fahrkartenkontrolle im Bus erlebt. Einer der Kontrolleure hatte ein Kartenlesegerät dabei und hat die doch schon zahlreichen HVV-Cards gescannt. Alles in Sekundenschnelle, ohne Papierzettel, alles problemlos.

Was in London uebrigens nicht geht - und zwar genau wegen den Nutzung von debit cards, wo halt nichts drauf gespeichert ist. Und da man nicht waehrend der Fahrt kontrollieren kann, muessen halt alle Bahnhoefe geschlossen sein, mit bemannten Sperren. Das sind Millionenkosten die sich Hamburg zur Zeit spart...

"London" kontrolliert aber sehr wohl während der Fahrt. Erlebt habe ich es in der DLR. Die haben zwar keine Sperren an den Bahnsteigen, aber man kann/muss ja auch da mit debit card einchecken. Der Kontrolleur scannte da mit einem Lesegerät alle Karten. Wenn ich es recht verstehe merkt sich das System welche Karte gerade fährt (wenn eingecheckt). So kann die Rechnung gestellt werden und man fährt nicht schwarz.

Exakt.
Die DLR und Overground haben teilweise keine Barrieren. Die Trams in Croydon auch nicht.

Kann es sein, dass sich hier Leute über die Beispiele in London auslassen, obwohl sie da noch nie waren bzw. wenn doch, kaum oder gar nicht den TfL genutzt haben?!
LH
Re: HVV-Card
09.11.2018 13:44
Zitat
bukowski
Exakt.
Die DLR und Overground haben teilweise keine Barrieren. Die Trams in Croydon auch nicht.

Kann es sein, dass sich hier Leute über die Beispiele in London auslassen, obwohl sie da noch nie waren bzw. wenn doch, kaum oder gar nicht den TfL genutzt haben?!
Es gibt selbst U-Bahnhöfe ohne Schranken. Z.B. Kew Gardens. Hintergrund dort ist, dass der Bahnsteig auch von der Overground verwendet wird.
Re: HVV-Card
09.11.2018 16:20
Zitat
bukowski
Mit "kritischen" ÖPNV-Nutzern wie dir, die maximal bis ans Ende ihrer Tastatur gucken können, werden Hamburgs ÖPNV-Planende & -Entscheider weiterhin hermstümpern dürfen, weil du es einfach nicht merkst.

Deinen Tonfall habe ich vermutlich verdient, dein herablassende Art - sowohl mir gegenüber als auch gegenüber den Mitarbeitern des HVV bzw. der zuständigen Projektgruppen ist aber absolut unangebracht und daneben.

Lasst uns sachlich bleiben - und ich habe deinen Hinweis bzgl. des Papierbelegs aufgenommen um nochmal nachzuhaken. Tatsächlich gibt es den Papierbeleg immer noch - als Kontrollbeleg für mit der HVV Card gekaufte Tickets. Für auf der HVV Card hinterlegte Abokarten ist der Beleg allerdings abgeschafft worden. Das findet sich auf der HVV Homepage nicht, dafür aber in den Begleitschreiben der Abokarten und wird auch vom HVV Kundenservice bestätigt.

In sofern jeder von uns beiden teilweise Recht und teilweise unrecht.

Eine Antwort auf die Frage, warum bei mit der HVV Card gekauften Tickets der Kontrollbeleg bei einer Kontrolle vorgezeigt werden muss, habe ich tatsächlich nicht bekommen - aus meiner Sicht dürfte er nichts anderes als eine Quittung sein, sofern das gekaufte Ticket tatsächlich auf der HVV Card hinterlegt wird. Wenn dem nicht so ist, dann stellt sich auch für mich die Frage nach der Sinnhaftigkeit.

Zitat

Aber worum es geht, hat sich dir gar nicht erschlossen:
Warum kann man nicht auch mit einer Bankkarte bezahlen?

Siehe meine vorherige Antwort:

Zitat
McPom
Ausserdem: Wer sagt denn, dass nicht irgendwann auch Einzeltickets direkt mit einer Bankkarte gekauft werden können?

Vielleicht wird es lange dauern. Anscheinend länger als du es für angemessen hälst. Ich persönlich halte diese Funktion für nicht so wichtig und ich kann mir vorstellen, dass der HVV hier auch andere Prioritäten setzt als du. Vielleicht magst du dich ja, anstatt hier rumzupöbeln, einmal beim HVV schlau machen? Und wenn du dann die Aussagen des HVV hier ins Forum schreibst, dann werden wir alle ein bisschen schlauer :)

Tobias
Re: HVV-Card
10.11.2018 17:56
Bisher habe ich dreimal erlebt, daß die Prüfgeräte funktionierten, davon zweimal heute. Etwas überrascht war ich darüber, daß unterschiedliche Systeme benutzt werden. In einem Bus von Autokraft legt man die Karte direkt beim Fahrer auf eine Fläche. In HHA-Bussen ist das Gerät dagegen links vom Einstieg angebracht und man soll die Karte nur dagegenhalten. Ob die Position des Gerätes quasi rechts hinter dem Fahrer sinnvoll ist, könnte man bezweifeln. Wenn der Einsteigende ungünstig vor dem Gerät steht, verdeckt er dem Fahrer, der hoffentlich nicht gerade mit Fahrkartenverkauf beschäftigt ist, die Sicht auf das Lämpchen. Auch schien mir die Anzeige nicht schnell genug zu reagieren. Im dritten Bus funktionierte das Gerät und zeigte das erwartete grüne Lämpchen, aber der Fahrer hatte es trotzdem lieber, daß man die Karte vorzeigte. Das fand ich auch seltsam.
Re: HVV-Card
16.11.2018 16:06
In einem der MAN-Busse auf der 177 war heute eines der neuen PVS-Scanner-Geräte aktiviert und der Busfahrer forderte jeden Fahrgast auf seine Karte an das Gerät zu halten. Mir war nicht ganz klar ob er das aus eigenem Antrieb tat oder ob es da eine Dienstanweisung für gegeben hatte. Ich selbst bin mit einem ganzen Pulk von Leuten eingestiegen und hatte erst garnicht registriert dass der Busfahrer die Leute wegen des Gerätes ansprach, weil ich wie sonst auch immer einfach nur die Karte vorzeigte und dann weiterging. So wie viele andere Leute hinter mir auch. Eine Reaktion gegenüber den "Vorbeigehern" kam dann nicht, aber diejenigen Neuzusteiger, die dann ihre Karte an das Gerät halten wollten brauchten dann schon etwas mehr Zeit um zu sehen was da passiert. Der Einstieg in U/S Barmbek ging deutlich schleppender voran als sonst.

Nebenbei wüsste ich auch nicht, warum ich meine Proficard (jetzt Profiticket) an den Scanner halten sollte. Ich hatte meine neue Karte am Mittwoch erhalten, in dem Beleg dazu steht nichts davon dass in der Karte noch irgendwie ein Chip für den Scanner enthalten sein soll. Ich konnte zwar sehen, dass hinter mir auch viele Leute mit einer Proficard einstiegen und sie dann nach Ansage des Fahrers gegen das Gerät hielten, aber ich konnte von meinem Sitzplatz nicht mehr sehen oder hören, ob das Gerät darauf reagierte.
Zudem ist es ja eigentlich auch sinnlos, eine Proficard an das Gerät zu halten um die Gültigkeit zu überprüfen, da die Karten immer gültig sind. Das Ticket ist vorhanden und das Geld dafür behält der Arbeitgeber gleich beim Gehalt ein, also ist es auch immer bezahlt.

Da bei den Fahrgästen weiterhin Verwirrung herrschte wäre es schön, wenn die Hochbahn oder der HVV vielleicht mal etwas Werbung oder Aufklärung bereitstellen würde, was man mit dem Gerät alles so machen kann. Bisher habe ich davon nur was im Hochbahn-Blog gelesen, den die wenigsten Fahrgäste kennen. Auch war dort immer nur die Rede von der HVV-Card, nie von dem Profiticket, welches wohl viele viele Fahrgäste haben werden.

mfg fox

---
"Ich bringe unseren Busfahrern noch sportlicheres Fahren bei"
Reza "Racer" F., Gruppenleiter Betriebsrennsport



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.11.2018 16:07 von FoxMcLoud.
Re: HVV-Card
16.11.2018 16:30
Zitat
FoxMcLoud
Der Einstieg in U/S Barmbek ging deutlich schleppender voran als sonst.

Mein Eindruck war, daß das System nicht wirklich praktikabel ist, wenn alle Karten-Inhaber es benutzen. Es wird darauf hinauslaufen, daß viele einfach so daran vorbeigehen. (Ganz abgesehen von denen, die weiterhin hinten einsteigen und die Plätze besetzen.)

-----

Kann das Gerät eigentlich erkennen, daß man zwar in einer zulässigen Zone einsteigt, sie aber an der nächsten Haltestelle verlassen würde?
Re: HVV-Card
16.11.2018 17:24
Zitat
FoxMcLoud
In einem der MAN-Busse auf der 177 war heute eines der neuen PVS-Scanner-Geräte aktiviert und der Busfahrer forderte jeden Fahrgast auf seine Karte an das Gerät zu halten. Mir war nicht ganz klar ob er das aus eigenem Antrieb tat oder ob es da eine Dienstanweisung für gegeben hatte. Ich selbst bin mit einem ganzen Pulk von Leuten eingestiegen und hatte erst garnicht registriert dass der Busfahrer die Leute wegen des Gerätes ansprach, weil ich wie sonst auch immer einfach nur die Karte vorzeigte und dann weiterging. So wie viele andere Leute hinter mir auch. Eine Reaktion gegenüber den "Vorbeigehern" kam dann nicht, aber diejenigen Neuzusteiger, die dann ihre Karte an das Gerät halten wollten brauchten dann schon etwas mehr Zeit um zu sehen was da passiert. Der Einstieg in U/S Barmbek ging deutlich schleppender voran als sonst.

Nebenbei wüsste ich auch nicht, warum ich meine Proficard (jetzt Profiticket) an den Scanner halten sollte. Ich hatte meine neue Karte am Mittwoch erhalten, in dem Beleg dazu steht nichts davon dass in der Karte noch irgendwie ein Chip für den Scanner enthalten sein soll. Ich konnte zwar sehen, dass hinter mir auch viele Leute mit einer Proficard einstiegen und sie dann nach Ansage des Fahrers gegen das Gerät hielten, aber ich konnte von meinem Sitzplatz nicht mehr sehen oder hören, ob das Gerät darauf reagierte.
Zudem ist es ja eigentlich auch sinnlos, eine Proficard an das Gerät zu halten um die Gültigkeit zu überprüfen, da die Karten immer gültig sind. Das Ticket ist vorhanden und das Geld dafür behält der Arbeitgeber gleich beim Gehalt ein, also ist es auch immer bezahlt.

Da bei den Fahrgästen weiterhin Verwirrung herrschte wäre es schön, wenn die Hochbahn oder der HVV vielleicht mal etwas Werbung oder Aufklärung bereitstellen würde, was man mit dem Gerät alles so machen kann. Bisher habe ich davon nur was im Hochbahn-Blog gelesen, den die wenigsten Fahrgäste kennen. Auch war dort immer nur die Rede von der HVV-Card, nie von dem Profiticket, welches wohl viele viele Fahrgäste haben werden.

mfg fox

Bei mir in der Region Wandsbek sind insbesondere auf der Linie 171 und 271 schon fast alle Busse seit einigen Tagen mit aktivieren PVS unterwegs. Ich habe es bisher aber noch nicht ein einziges Mal erlebt, dass ein Fastgast die Scanner genutzt hat. Jeder geht einfach daran vorbei und offensichtlich interssiert es die Busfahrer auch herzlich wenig.

Man muss aber auch fairer weiße sagen, dass ein Großteil der Fahrgäste keine Ahnung hat, wie der Einsatz der neunen Fahrkarte nun funktioniert. Die Hochbahn hat hier in der Kommunikation eindeutig viel zu wenig Werbung gemacht. Die Funktionsweise ist derzeit nur wage auf der HVV Website beschrieben. Keinerlei Infos sind an den Haltestellen sind zu finden. Ich hoffe mal, dass die Hochbahn hier noch später eine Werbekampagne startet, wenn noch mehr Busse das PVS aktiviert haben.

Warum dauert das aktivieren der PVS eigentlich so lange? Die Hardware ist ja schon seit einiger Zeit vorhanden.

Zu den Profitickets:
Diese sollen ab Anfang 2019 auch auf die HVV Card umgestellt werden. Ich bin mal gespannt wie das in der Praxis funktioniert. Denn die Ausgabe der Karten erfolgt jA zumindest bisher durch den Arbeitgeber. Theoretisch müsste der Arbeitgeber fortan eine persönliche Karte erstellen lassen inkl. Name und Foto.
Re: HVV-Card
16.11.2018 19:19
Zitat
Andreas1
Ich bin mal gespannt wie das in der Praxis funktioniert. Denn die Ausgabe der Karten erfolgt jA zumindest bisher durch den Arbeitgeber. Theoretisch müsste der Arbeitgeber fortan eine persönliche Karte erstellen lassen inkl. Name und Foto.

Ich dachte, die Karten kommen fertig bedruckt mit Arbeitgeber und Name von der S-Bahn. Jedenfalls kleben die Karten auf einem Anschreiben der S-Bahn. Werden die beim Arbeitgeber bedruckt, also Anschreiben inkl. Karte durch den Laserdrucker?

Ich erwarte eigentlich nach Umstellung auf HVV-Card, dass das jährliche Tauschen der Karten entfällt und die Karte im Hintergrund verlängert wird.
Re: HVV-Card
16.11.2018 20:58
Zitat
FoxMcLoud
Nebenbei wüsste ich auch nicht, warum ich meine Proficard (jetzt Profiticket) an den Scanner halten sollte. Ich hatte meine neue Karte am Mittwoch erhalten, in dem Beleg dazu steht nichts davon dass in der Karte noch irgendwie ein Chip für den Scanner enthalten sein soll.

Sehen die Profi cards nicht genau so aus wie die HVV Card? Wie soll man sie auseinander halten können? Außerdem kann eine Proficard bestimmt auch deaktiviert werden und genau dann macht eine Verifikation Sinn. Sonst könnte man ja auch behaupten man hat eine Monatskarte, warum soll man sie vorzeigen.
Re: HVV-Card
17.11.2018 20:19
Zitat
flor!an
Sehen die Profi cards nicht genau so aus wie die HVV Card? Wie soll man sie auseinander halten können? Außerdem kann eine Proficard bestimmt auch deaktiviert werden und genau dann macht eine Verifikation Sinn. Sonst könnte man ja auch behaupten man hat eine Monatskarte, warum soll man sie vorzeigen.

Ein Profiticket sieht vom Design her deutlich anders aus als die HVV-Card, das muss ein Busfahrer auch erkennen. Die Maße in Länge und Breite sind gleich, das Profiticket ist aber nur halb so "dick" wie die HVV-Card.
Und ein Profiticket in seiner jetzigen Form kann auch nicht deaktiviert werden, da wie schon geschrieben wahrscheinlich garkein Chip in der Karte verbaut ist.
Wenn ein Profiticketinhaber aus der Firma ausscheidet muss er das Profiticket umgehend an den Arbeitgeber zurückgeben. Sollte das nicht passieren bleibt das Profiticket ansich zwar bis zum Ablaufdatum gültig, allerdings bekommt der Inhaber dann monatlich eine Rechnung von der S-Bahn-Hamburg als federführendes Unternehmen. Und bei der Rechnung bin ich mir nicht sicher ob weiterhin der Profiticket-Tarif in Rechnung gestellt wird oder schon gleich ein Abo für die Ringe ABC (bzw. ab Jahreswechsel nur noch AB)

mfg fox

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"Ich bringe unseren Busfahrern noch sportlicheres Fahren bei"
Reza "Racer" F., Gruppenleiter Betriebsrennsport
Re: HVV-Card
18.11.2018 22:12
Wenn ich meine Firma verlasse und die Fahrkarte nicht abgebe zahle ich den normalen Preis, da die Firma dann ja nix mehr dazu gibt.
Den Unsinn mit E-ProfiCard kann man mal schön sein lassen. So wie die Karte jetzt ist ist es für alle am einfachsten.
Die Farbe zeigt den Geltungsbereich, es steht groß das Ablaufdatum drauf. Diejenigen die vorne einsteigen kann der Fahrer also ganz fix kontrollieren.

Gruß Cedric
Re: HVV-Card
19.11.2018 08:50
Zitat
cedric30003
Wenn ich meine Firma verlasse und die Fahrkarte nicht abgebe zahle ich den normalen Preis, da die Firma dann ja nix mehr dazu gibt.

Das dürfte so nicht richtig sein. Wenn du die Firma verlässt erlischt damit auch deine ProfiTicket Berechtigung. Das ProfiTicket ist ja doppelt günstig: Einmal weil sie als Großkundenkarte gilt, zum anderen weil die Firmen etwas dazugeben müssen. Wenn du also nach dem Ausscheiden aus deiner Firma weiter mit der Karte fährst, dürftest du schwarzfahren - auch wenn das bei den bisherigen Kontrollmöglichkeiten vermutlich nicht auffällt.

Hier wirst du mit der HVV Card eventuell ein Problem bekommen - zumindest, wenn das Ticket auch "aus der Ferne" deaktiviert werden kann.

Übrigens: Ich wage zu bezweifeln, dass die Fahrer aktuell regelhaft das Ablaufdatum kontrollieren. Das ist am ehesten in den ersten Wochen des Jahres der Fall, wenn die meisten ProfiTickets ausgetauscht werden.

Den Großteil des administrativen Aufwands haben im übrigen die Unternehmen selbst (und das ist auch so gewollt). Mit der HVV Card könnte dies deutlich einfacher werden - ob das tatsächlich so ist, werden wir wohl im Januar wissen...

Tobias
Re: HVV-Card
19.11.2018 10:10
Werden Profitickets nicht zurückgegeben, ist der S-Bahn der reguläre Preis für Hamburg AB + 2 Zonen zu zahlen.

Zitat

Das ProfiTicket ist ja doppelt günstig: Einmal weil sie als Großkundenkarte gilt, zum anderen weil die Firmen etwas dazugeben müssen.

Nicht beim GKA50. Der HVV hat zweieinhalb Modelle:

- Das GKA50 hat eine Mindestabnahme von 100 Stück und es muss ein bestimmter Anteil der Mitarbeiter teilnehmen.
- GKAplus/GKAextra hat eine Mindestabnahme von 100 bzw. 20 Stück und der Arbeitgeber muss mindestens 14 Euro im Monat beisteuern. Dieser Zuschuss ist in der Regel steuer- und sozialversicherungsfrei, also brutto=netto.

Rabatthöhe/-verteilung aus Mitarbeitersicht:

GKA50:
9 % Rabatt, gewährt durch HVV

GKAplus/GKAextra:
40 % Rabatt, davon
24 % Rabatt durch den HVV
16 % durch den Arbeitgeber bzw. den Staat durch Verzicht auf Besteuerung.

Preis 2019 für Hamburg AB:

Normalzahler: 89,50 €
GKA50: 81,30 €
GKAplus/GKAextra: 68,20 €, Endpreis für Fahrgast mit Zuschuss also: maximal etwa 54 €.

Verteilung Ende 2010:

GKA50: 27 %
GKAplus: 37 %
GKAextra: 36 %

Das GKA50 ist das ProfiTicket für den öffentlichen Dienst, die riesige Mehrheit der Kunden dieses Angebots arbeitet bei der Stadt. In der Privatwirtschaft spielt das GKA50 kaum eine Rolle, weil die Konditionen des GKAplus sowohl für Mitarbeiter als auch das Unternehmen sehr viel besser sind.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.11.2018 10:12 von Herbert.
Re: HVV-Card
19.11.2018 17:05
Heute aktivierte PVS-Systeme im einem MAN auf der Linie 8 gesehen. Hier unterschied der Fahrer zwischen Fahrgästen mit der Proficard (durften mit einfachem Vorzeigen durchgehen) und Fahrgästen mit der HVV-Card (wurden gebeten die Karte an das linksseitige Gerät zu halten). Da auch hier das prozedere für die meisten Fahrgäste unbekannt war bildete sich am Vordereinstieg eine unnötige Menschentraube. Die anderen Türen hatte der Fahrer zum Einsteigen nicht geöffnet, obwohl man das bei so Umsteigestationen wie Wandsbek-Gartenstadt eigentlich sollte.

mfg fox

---
"Ich bringe unseren Busfahrern noch sportlicheres Fahren bei"
Reza "Racer" F., Gruppenleiter Betriebsrennsport
Re: HVV-Card
19.11.2018 21:03
Zitat
FoxMcLoud

Ein Profiticket sieht vom Design her deutlich anders aus als die HVV-Card, das muss ein Busfahrer auch erkennen. Die Maße in Länge und Breite sind gleich, das Profiticket ist aber nur halb so "dick" wie die HVV-Card.
Und ein Profiticket in seiner jetzigen Form kann auch nicht deaktiviert werden, da wie schon geschrieben wahrscheinlich garkein Chip in der Karte verbaut ist.


Das macht ja mal alles überhaupt keinen Sinn. Aber passt zu den anderen halbherzigen Dingen im HVV.
Man hätte die Chance nutzen können, allen ein Chip-Ticket zu geben und damit den Fahrer noch weiter entlasten, indem alle Fahrgäste (Ausnahme Papier Einzelfahrscheine) einfach ihre Karte an den Scanner gehalten hätten. So ist es weiterhin ein absolutes durcheinander.
Mit dem einscannen könnte man "super" Bewegungsprofile erstellen aber auch zumindest die Auslastung der Fahrzeuge ermitteln. Somit Stoßzeiten und Engpässe erkennen und im weiteren auch beseitigen können. (ja nicht nur "Einchecken" sondern auch "Auschecken" wären dazu im Zielbild nötig)
So ist es trotz "Digitalisierung" alles noch wie 1900 was diese Punkte angeht.
Re: HVV-Card
19.11.2018 23:02
Zitat
flor!an
Mit dem einscannen könnte man "super" Bewegungsprofile erstellen aber auch zumindest die Auslastung der Fahrzeuge ermitteln. Somit Stoßzeiten und Engpässe erkennen und im weiteren auch beseitigen können. (ja nicht nur "Einchecken" sondern auch "Auschecken" wären dazu im Zielbild nötig)
So ist es trotz "Digitalisierung" alles noch wie 1900 was diese Punkte angeht.

Also ich bin mir sicher der HVV weiß die Auslastung auch einzelner Linien schon ziemlich gut, und das Problem sind die Kosten um da was zu ändern und nicht dass die Fahrgäste nicht gläsern genug sind...
Re: HVV-Card
20.11.2018 09:24
Schon der "kontrollierte FolterVorneeinstieg" ist hier oft kritisiert worden. Mit dem halten der karte an den Scanner wird das jetzt echt zu einem Problem:

- Viele Fahrgäste haben die Karte im Portemonaie in einem Sichtfenster oder vielleicht auch im Rucksack im Sichtfenster
- Fahrgäste haben manchmal was anderes in ihrer Hand als die Fahrkarte.
- Das Herausziehen der Fahrkarte zum Scannen wird man ungern an einer dunklen verregneten Haltestelle machen, vor allem bei Kälte.
- Erfolgt es erst im Bus, dauert die Abfertigung deutlich länger.

Somit wird noch stärker als bisher der kontrollierte Einstieg von Fahrgästen und Busfahrern ignoriert werden.

Da muss man sich schon was besseres einfallen lassen, als Karten (vorallem von Stammkunden!) an einen Scanner halten zu müssen.
Re: HVV-Card
20.11.2018 09:28
Zitat
flor!an
Zitat
FoxMcLoud

Ein Profiticket sieht vom Design her deutlich anders aus als die HVV-Card, das muss ein Busfahrer auch erkennen. Die Maße in Länge und Breite sind gleich, das Profiticket ist aber nur halb so "dick" wie die HVV-Card.
Und ein Profiticket in seiner jetzigen Form kann auch nicht deaktiviert werden, da wie schon geschrieben wahrscheinlich garkein Chip in der Karte verbaut ist.


Das macht ja mal alles überhaupt keinen Sinn. Aber passt zu den anderen halbherzigen Dingen im HVV.

Nur die Ruhe mit den wilden Pferden... Wie beschrieben ist das ProfiTicket BISHER auf eine solche Papierkarte gedruckt. Es ist immer ein Jahr gültig - und mit der nächsten Ausgaberunde ab Anfang 2019 werden auch die ProfiTicket-Inhaber eine HVV-Card erhalten, auf der das ProfiTicket hinterlegt ist.

Tobias
Re: HVV-Card
20.11.2018 09:52
Zitat
Computerfreak
Schon der "kontrollierte FolterVorneeinstieg" ist hier oft kritisiert worden. Mit dem halten der karte an den Scanner wird das jetzt echt zu einem Problem:
[...]

Ich bin ja auch kein Freund des kontrollierten Vorneeinstiegs, da es aus meiner Sicht mehr Nachteile mit sich bringt als Vorteile. Mit der Einführung der HVV Card und dem Scanner könnte es aber ggf. durchaus etwas besser werden - zumindest ist das meine Vermutung.

Bislang ist es nötig, das Ticket herauszukramen und vorzuzeigen. Zukünftig könnte es reichen, das Portemonaie vor den Scanner zu halten. Oder vielleicht sogar nur die Tasche / den Rucksack. Zumindest habe ich dies bereits vor 20 Jahren in Turku / Finnland gesehen. Das ist immer noch aufwändiger, als einfach einzusteigen, aber vielleicht doch einfacher als bisher...

Tobias
Re: HVV-Card
20.11.2018 14:27
Zitat
McPom
Bislang ist es nötig, das Ticket herauszukramen und vorzuzeigen. Zukünftig könnte es reichen, das Portemonaie vor den Scanner zu halten. Oder vielleicht sogar nur die Tasche / den Rucksack. Zumindest habe ich dies bereits vor 20 Jahren in Turku / Finnland gesehen. Das ist immer noch aufwändiger, als einfach einzusteigen, aber vielleicht doch einfacher als bisher...

Nach meiner Beobachtung geht das nicht schnell genug. Jedenfalls ist es langsamer, als die Karte im Vorbeigehen dem Fahrer hinzuhalten, der gelangweilt wegschaut. Übrigens hat auch das Scannen nur Sinn, wenn der Fahrer unverdrossen auf das Lämpchen achtet.

In Bussen von Autokraft (bei 8810 gesehen) soll man die Karte auf ein Gerät gelegt, das direkt neben dem Fahrer angebracht ist. Vielleicht muß man die Karte nicht hinlegen und es genügt Gegenhalten, aber es dauert noch etwas länger. Wenn jemand einen Fahrschein lösen möchte, stockt das Einsteigen, zumindest theoretisch.
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