Abendblatt


Soll eine Businsel gebaut werden. Ob das optimal ist sei mal da hingestellt. Es wird wohl da betrieblich keine feste Abfahrsbereiche geben. Bus fährt immer nach vorne .
Linie A steht vorne, Bus Linie B ist im Anmarsch Menschentraube bewegt sich hinter stehenenden Bus A , Bus B kommt, in diesen Moment fährt Bus A los, schon kommt die Menschenmasse in Bewegung.
Besser wäre es gewesen den ZOB bis zum Vorplatz auszuweiten und den Linien feste Abfahrbereiche zu zuordnen.

Aber der Vorschlag wird wohl letztendlich der beste Kompromiss sein.
Also ich finde so eine gegenlaeufige Businsel keine schlechte Idee. Es fallen weg die Linksabbiegerspur von der Hannoverschen Strasse in die Moorstrasse, sowie 2 Busueberligeplaetze. Ob letzteres ein Problem wird? Und mir ist auch etwas unverstaendlich warum die noerdliche Hannoversche Strasse wieder eroeffnet werden soll (als 6-spurige Strasse!)
Hallo,

erst wollte ich meckern, aber nach längerem Betrachten finde ich das den besten Omnibusanlagenumbau der letzten Jahrzehnte.

Da macht man vieles richtig. Die alte Anlage verliert nichts an Kapazität (der entfallende Haltestellenbereich wird offenbar Pausenbereich), gleichzeitig entfällt die nervige Umfahrung der Anlage, beispielsweise beim 14er.

Interessant wäre noch, wie man im Verlauf der Hannoverschen Straße die Busse wieder in die richtigen Fahrtrichtungen bringen will.

Grüße
Boris
Das mit dem Fahrspurwechsel habe ich auch schon als „Problem“ gesehen.
Die Ampelphasen würden wohl so aussehen:

1. Phase: Verkehr aus Buxtehuder Straße/Hannoversche Straße (oben links) haben in allen Richtungen grün.
2. Phase: Verkehr aus Moorstraße hat alleine grün in alle Richtungen.
3. Phase: Verkehr aus Großmoordamm hat grün in alle Richtungen.
4. Phase: Verkehr aus Hannoversche Straße/Phoenix Center (rechts) haben grün.

In Phase 2 und 4 können die Busse ohne den anderen Verkehr zu stören, auf die Insel rauf fahren.
In Phase 2 fahren die Busse aus Moorstraße auf die Insel rauf.
In Phase 4 biegen die Busse links von der Insel runter in Richtung Moorstraße.

Somit sollte der Verkehr insgesamt nicht mehr stocken und auch die Busabfahrt wäre wesentlich schneller.
Interessant ist nun natürlich noch, wie die Einfädelung vor den Harburger Bahnhof aussieht, da die Busse hier sich ja kreuzen müssten.
Da wäre es vielleicht sinnvoll, die Grünphase mit der 2.Phase zu kombinieren, damit die Busse dann einmal quer über die Straße können. Denn aus Moorstraße kommen ja nicht so viele Autos, wie aus den anderen Richtungen.
Zitat
christian schmidt
Ob letzteres ein Problem wird? Und mir ist auch etwas unverstaendlich warum die noerdliche Hannoversche Strasse wieder eroeffnet werden soll (als 6-spurige Strasse!)

Weil sie einie wichtige Straße in den Harburger Hafen und nach Wilhelmsburg ist. Auch für das Busnetz ist sie nicht unbedeutend.
Leider finde ich keine Quelle hierzu, aber ist/war nicht einmal geplant, die Busse in Richtung Harburger Ring über Goldtschmidtstraße fahren zu lassen, um so auch die Moorstr. zu entlasten?

Die Busse könnten von der neuen Insel dann direkt gerade aus in die Buxtehuder Str. fahren.
Oder die Moorstraße gleich sperren und nur noch Busse und Fahrräder erlauben.
@NWT47 - nach Wilhelmsburg wird doch Grossmoordamm-A253 sicherlich immer schneller sein, und n den Hafen tut es doch auch die Schlachthofstrasse (oder halt Grossmoordamm-A253 fuer eine Abfahrt)?
Zitat
christian schmidt
@NWT47 - nach Wilhelmsburg wird doch Grossmoordamm-A253 sicherlich immer schneller sein, und n den Hafen tut es doch auch die Schlachthofstrasse (oder halt Grossmoordamm-A253 fuer eine Abfahrt)?

Die Hannoversche Straße wird trotzdem gut genutzt und fehlt aktuell sehr deutlich, auch als Ausweichroute. Ich vermisse sie teilweise schon sehr.
Am Busbahnhof wird seit ein paar Tagen darauf hingewiesen, dass ab Dezember die Abfahrtsbereiche neugeordnet werden. Wisst Ihr, ob der Umbau nun startet? Und gibt es schon Hinweise - auch wenn das nicht direkt mit dem Umbau zu tun hat -, ob die Haltestelle "Harburger Ring" in Kürze wieder in Betrieb gehen soll?
Moin zusammen,

da ich soeben bei Facebook gesehen habe, dass Abendblatt wieder über den Umbau berichtet, was ich leider nicht lesen kann, wollte ich in diesem alten Thread dieses Thema wieder hochholen: [www.abendblatt.de]

Ich habe mir auch das obige Bild nochmal angeschaut. Da es 3 Linksabiegerspuren gibt, werden die Busse aus Hannoversche Brücke dann im Gegenverkehr auf die Insel oder in den neuen Busbahnhof fahren? Oder gibt es hier eine Vorrangschaltung für die Busse, damit diese zuerst abbiegen dürfen, damit sie auf die richtige Spur kommen?

Es bleibt auf jeden Fall spannend, ob das obige Bild tatsächlich so umgesetzt wird.
Dieser überlastete Busbahnhof braucht nicht nur einen Umbau, sondern einen AUSbau!
Hierzu müssten das Gebäude des Kieser Training beansprucht sowie der Bahnhofsvorplatz neu umgestaltet werden.
Mir sind heute zwei Ideen gekommen, wie man die Umbauzeit erträglicher machen kann. Was haltet ihr davon?

1. Neue Linie 242
Eine Querverbindung mit grob folgendem Verlauf:
Sinstorfer Kirchweg - Sinstorfer Weg (wie 345) - Ernst-Bergeest-Weg - Friedhofstraße - Weusthoffstraße (- AK Harburg) - S Heimfeld.
Der Abstecher über AKH ist optional. Müsste abgewägt werden ob das zusätzlich erschlossene Gebiet den Umweg und Fahrzeitverlängerung rechtfertigt.

Takt: grundsätzlich erstmal alle 30 Minuten. Verzahnung mit 345, sodass auf dem gemeinsamen Abschnitt alle 15 Minuten gefahren wird. Der 345 könnte sich dann den Abstecher über das Marmstorfer Zentrum sparen und Zeit Richtung Harburg gewinnen.

Dieser Bus hätte nicht nur während der Bauzeit seine Vorteile, ich glaube auch in normalen Zeiten kann der eine gute Ergänzung sein. Er verbindet die meisten Außenäste (14/143/443 Süd, 145/245, 340, 14/143/443 West, 142) womit für einige Fahrten der Umweg über das Zentrum entfällt. Er wäre in vielen Fällen auch schneller:
Sinstorfer Kirchweg - Lübbersweg wäre in ca. 15 bis 20 Minuten machbar, aktuell ca. 28 Minuten
S Heimfeld - EKZ Marmstorf ca 12-15 Minuten ohne Umsteigen, aktuell 19 Minuten mit Umsteigen.

Die Anbindung aus Eißendorf an S Heimfeld ist auch besser, könnte eine Alternative zu S Harburg Rathaus werden.

Würden Busse durch alle Kreuzungen und Straßen passen? Problematisch wäre glaube ich die Kreuzung an der Bremer Straße.
Hätte diese Linie genügend Fahrgastpotenzial?


2. Direktbus Winsener Straße - S Wilhelmsburg
Laut dem Abendblatt Artikel soll der gesamte Busbahnhof für 3 Jahre gesperrt werden. Ob das passieren wird, steht wohl noch nicht fest, aber zumindest für eine gewisse Zeit wird voll gesperrt werden. Das Ziel der meisten Fahrgäste des südlichen Abschnitts von 14/143/433 ist wohl die S-Bahn, um danach Richtung Hamburg zu fahren. Für diese Fahrgäste wäre ein Direktbus, der alle Stationen von Sinstorf aus anfährt und dann über die Autobahn nach Wilhelmsburg fährt ziemlich gut. Dort könnte in die S-Bahn umgestiegen werden. Der Umweg über S Harburg Rathaus zusammen mit dem Stau auf der Wilstorfer Straße wegen der Kreuzungssperrung wird viel Zeit in Anspruch nehmen. So hätte man eine attraktive Verbindung trotz Sperrung des Busbahnhofs.
Die Linie 242 gab es in ähnlicher Form bereits in den 90er Jahren einmal - damals unter der Liniennummer 444. Sie verschwand aber nach einigen Jahren mangels Fahrgästen wieder von der Bildfläche.
Es gibt sehr wenige kleine Großstädte mit knapp über 100.000 Einwohnern in denen sich eine Buslinie lohnt die nicht das Stadtzentrum bedient...
Zitat
Der Rahlstedter
Die Linie 242 gab es in ähnlicher Form bereits in den 90er Jahren einmal - damals unter der Liniennummer 444. Sie verschwand aber nach einigen Jahren mangels Fahrgästen wieder von der Bildfläche.

Das kann man nicht vergleichen. Die Linie 444 verband Sinstorf nicht mit S-Heimfeld, sondern mit Bostelbek, und war damit kein Schnellbahnzubringer.
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