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Ruppige VAG-Mitarbeiter
geschrieben von Marktkauf 
Mir kommt es so vor, als ob sich das Verhalten einiger Fahrer die letzten Monate ganz schlecht entwickelt hat. Es gibt Fahrer, die mit ihren Verhalten, ganz schön ihren Beruf aufs Spiel setzen. Ruppig, unfreundlich und auch oft gegenüber den Fahrgast beleidigend.

Da hat die VAG in Nürnberg, Fürth und Erlangen die Tage ein Problem mit den Liniennummern am Fahrzeug und wenn man einsteigen will und nachfragt, bekommt man die sehr ruppig gesprochene Antwort: "Steht drausen drauf"! Da stand "VAG Dienstfahrt".
Auf die Bemerkung, er solle mal etwas freundlicher antworten, gab es eine Handbewegung und die Aussage: "Bla, bla, bla"!

Wie ist es nochmal: VAG-Fahrplan wird aus Kostengründen nicht mehr gedruckt und die Fahrkarten werden im Preis steigen.
So was ähnliches habe ich neulich auch bei der VAG erlebt - allerdings, das muss ich hier auch mal einstreuen, im Moment geht's gerade in Verkehrsberufen wirklich sehr rund. Ich weiß nicht warum, aber im Moment ticken die Leute reihenweise aus.
Wenn ich alleine die Vorkommnisse der letzten zwei Wochen zähle, komme ich alleine auf 4 Polizeieinsätze von denen ich mittelbar oder unmittelbar betroffen war, nebst diversen anderen Sachen die den Betrieb störten und einen die Schichten extrem stressig machten. Wenn das bei der VAG im Moment auch so ist, kann ich teils sogar verstehen, wenn die VAGler dann den nächsten, der ihnen über den weg kommt einfach zamputzen, obwohl der nichts dafür kann. Es sollte nicht so sein, grade bei Leuten mit Kundenkontakt, aber manchmal kann man dann einfach nicht an sich halten.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]

Arbeite rückwärts, dann liegt die Zukunft hinter dir (A. Rebers)
nvf
Re: Ruppige VAG-Mitarbeiter
04.03.2015 22:26
Zitat
Daniel Vielberth
Wenn ich alleine die Vorkommnisse der letzten zwei Wochen zähle, komme ich alleine auf 4 Polizeieinsätze von denen ich mittelbar oder unmittelbar betroffen war, nebst diversen anderen Sachen die den Betrieb störten und einen die Schichten extrem stressig machten. Wenn das bei der VAG im Moment auch so ist, kann ich teils sogar verstehen, wenn die VAGler dann den nächsten, der ihnen über den weg kommt einfach zamputzen, obwohl der nichts dafür kann. Es sollte nicht so sein, grade bei Leuten mit Kundenkontakt, aber manchmal kann man dann einfach nicht an sich halten.

Tut mir leid, Daniel, aber ich finde das völlig inakzeptabel.
Gerade wenn ich Kundenkontakt habe, kann und darf ich meinen persönlichen oder beruflichen Frust nicht an den Kunden auslassen.

Jeder ist mal schlecht drauf, aber wenn ich mal Stress mit Frau oder Tochter habe, lasse ich das auch nicht an meinen Kollegen aus. Und umgekehrt auch nicht.

Das Hauptproblem ist:
Durch die immer mieseren Abreitsbedingungen und Bezahlung gibt es immer weniger Leute, die diesen Beruf ausüben wollen. Da kann es sich der Verkehrsbetrieb schlicht und einfach nicht leisten, die Leute wegen ungebührlichem Benehmen rauszuschmeißen.

Gruß,
Wolfgang
[www.nahverkehr-franken.de]
Zitat
nvf

Das Hauptproblem ist:
Durch die immer mieseren Abreitsbedingungen und Bezahlung gibt es immer weniger Leute, die diesen Beruf ausüben wollen. Da kann es sich der Verkehrsbetrieb schlicht und einfach nicht leisten, die Leute wegen ungebührlichem Benehmen rauszuschmeißen.

Das sehe ich auch so. Und das ist jammerschade, denn die Mehrzahl der Mitarbeiter ist oft sogar sehr freundlich und zuvorkommend. Das muss auch mal gesagt werden. Man hat ja üblicherweise mit dem Fahrpersonal weiter keinen Kontakt und wenn man einen hat, dann passt irgend etwas nicht. Trotzdem habe ich mehr angenehme Erfahrungen gemacht als unangenehme. Das muss auch mal gesagt werden.

Wer das Bild versaut, das sind wenige "schwarze Schafe", oder besser gesagt manchmal auch ziemlich "braune Schafe". Da habe ich auch schon Stories erlebt, die hart an der Grenze des Strafbaren waren, weil jemand glaubte, er könne einfach so seine Ressentiments gegenüber Menschen äußern, die nicht seinem Idealbild eines gebürtigen Deutschen entsprechen.

Sicher ist eine Kandidatur für eine einschlägige Stadtratsliste noch kein tragbarer Entlassungsgrund. Aber wenn jemand Kunden gegenüber seine Gesinnung in der beschriebenen Weise auslebt, so ist das sehr wohl einer.

Es ist sicher nicht nur Personal dieser Sorte, das sich gelegentlich daneben benimmt. Aber wenn man konsequent Alle dazu anhalten würde, der Kundschaft höflich gegenüberzutreten und das wie in jedem gut geführten Dienstleisungsbetrieb auch durchsetzen würde, so könnte die VAG ihren Ruf schon deutlich verbessern,
Kleiner Nachtrag von mir.

Das sollte natürlich kein Gutheißen von mir ausdrücken. Es sollte eine Erklärung, keine Rechtfertigung sein. Denn zu rechtfertigen ist da nichts, das sehe ich wie ihr. Ich bin mir sowohl bewusst, das es einen Unterschied macht, sollte ich am Tower mal vor mich hinmaule, oder wenn ich es einen Kunden gegenüber machen würde. Das Oben sollte keineswegs ein Freibrief sein, nur eben erläutern, wie es passieren kann, das man selbst im Traumjob mal "geladen" ist. Wieviel dann welche, die mit der Gesammtsituation schon unzufrieden sind.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]

Arbeite rückwärts, dann liegt die Zukunft hinter dir (A. Rebers)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 05.03.2015 12:52 von Daniel Vielberth.
Neulich ist ein Sehbehinderter Fahrgast (mit dem "weißen Stock") auch beinahe vom Busfahrer in die Tür geklemmt worden wie er in den Bus wollte, der Fahrer darauf nur so "Ey du Doldie sixt du net das ich die Tür zumach" :(

Der Fahrgast gab darauf keinen Kommentar ab, der Gesichtsausdruck sprach aber Bände das er den Fahrer am liebsten wohl ins Eck geklatscht hätte...

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 08.03.2015 10:02 von Christian0911.
ja, gerade die VAG-Fahrer.

Mittelfinger, Scheibenwischer, wüste Beleidigungen, Rauchen im Bus, Unfreundlich und eine asoziale Ausdrucksweise. Letzte Woche hat ein Fahrer eine Frau als blöde Mu...i bezeichnet. Es werden Behinderte beleidigt und Blinde, die nach der Linie fragen mit der Antwort an der Haltestelle stehen gelassen: "Kannst du nicht lesen - steht groß am Bus!"
Verlangt man nach Name und Dienstnummer, werden sie dir nie gegeben und Beschwerden landen sowieso im Müll.

Und es sind leider genau die VAG-Angestellten. Sie müßten wirklich mal da nach ihren Leuten schauen!
Andererseits, setzt man dieses Verhalten in Relation zu nvf's Satz

"Durch die immer mieseren Abreitsbedingungen und Bezahlung gibt es immer weniger Leute, die diesen Beruf ausüben wollen. Da kann es sich der Verkehrsbetrieb schlicht und einfach nicht leisten, die Leute wegen ungebührlichem Benehmen rauszuschmeißen."

dann müsste die Konsequenz lauten: Stadtgebiet Nürnberg ausschreiben, dafür sorgen, das das Bedienungsgebiet der VAG sich verkleinert, und die VAG dann eben diese Leute, die offenbar den Beruf verfehlt und besser Gulag-Aufseher geworden wären, abstoßen kann! Nur wer garantiert uns, das dann die Schuldigen fliegen, und nicht etwa Unschuldige, die vielleicht nur kürzer dabei sind?

Denn es ist ja trotzdem (noch) eine Minderheit, es nimmt zwar zu (mein Eindruck) aber der überwiegende Teil der Fahrer versucht ja trotz sich verschärfender Bedingungen sich weiterhin im Dienst am und für die Kunden.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]

Arbeite rückwärts, dann liegt die Zukunft hinter dir (A. Rebers)
Also ich muss selber sagen das zum z.b. in München wessentlich mehr auf Fahrgäste geschaut wir weil ich Arbeite ja in München und fahre sehr oft mit der MVG und muss sagen für das Netz was in München ist und der Service bei der MVG das sich die VAG was abschauen kann.



mfg haku
UHM
Re: Ruppige VAG-Mitarbeiter
09.03.2015 10:15
Zitat
Daniel Vielberth
dann müsste die Konsequenz lauten: Stadtgebiet Nürnberg ausschreiben, dafür sorgen, das das Bedienungsgebiet der VAG sich verkleinert, und die VAG dann eben diese Leute, die offenbar den Beruf verfehlt und besser Gulag-Aufseher geworden wären, abstoßen kann! Nur wer garantiert uns, das dann die Schuldigen fliegen, und nicht etwa Unschuldige, die vielleicht nur kürzer dabei sind?

Und die "Schuldigen" oder welche die noch übler drauf sind fahren dann auf den Linien die die VAG abgegeben hat ...

Tschö
UHM
an UHM

Kann natürlich auch passieren. Aber dann wäre die Konsequenz, alles so weiterlaufen zu lassen wie bisher, und es einfach weiter eskalieren zu lassen, Weil die VAG kann diese Leute ja offenbar auch nicht abstoßen zwecks Personalmangel, ergo ham wir dann langfristig Status Quo. OK, man kanns auch possitiver formulieren, zumindest werden uns hier im Forum dann nie die Themen ausgehen, weil man sich auch langfristig weiter aufregen kann...

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]

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Nein, nicht die Leistungen der VAG ausschreiben!

Ich bin bei Uns groß geworden. Seit ich denken kann fährt bei Uns die VAG. Nürnberg, Fürth und Erlangen. Seit ich denken kann, beschäftige ich mich mit den Bussen und Bahnen der VAG (incl. Infra und ESTW). Ich bin auch sehr froh, daß Nürnberg, Fürth und Erlangen wegen der Eigenleistung an der Ausschreibung vorbeirutschen und wir auch auf Jahre unseren eigenen, bzw. unsere eigenen Betriebe haben. Die VAG ist für mich fast schon eine "Heilige Kuh"! Wegen mir können die noch in 100 Jahren fahren. Doch es geht um die schwarzen Schafe. Hatte erst vor einigen Monaten mit jemanden eine Diskussion wegen des ADAC. Der ADAC ist ein sehr guter Automobil-Club, der mir schon oft bei Pannen geholfen hat. Nur weil da einige die Hand aufhalten, kann man doch nicht das ganze Unternehmen abschaffen...
Zurück zur VAG. Da muß man halt mal seinen Leuten den Kopf waschen und sie mal aufmerksam machen, wie man mit Fahrgästen umgeht. Es kann nicht im Sinne des Vorstands und der Stadt Nürnberg sein, solche Sachen zu erfahren. Sie machen doch den Ruf der VAG und der Stadt Nürnberg kaputt. Eher mal auf sein Personal achten, bevor man das Kind mit dem Wasser ausschüttet.

Meine Meinung!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.03.2015 12:57 von Marktkauf.
Zitat
VAG
Linie U1
Türstörung/Türspaltüberwachung im Bereich Frankenstr.,
bis ca. 15:40 Uhr

Türstörung/Türspaltüberwachung im Bereich Frankenstr. bis ca. 15:40 Uhr:

Auf der Linie U1 kommt es in beiden Richtungen zwischen Fürth Hardhöhe und Gostenhof zu Verzögerungen.

Der Fahrer des betroffenen Kurses (DT3-F mal wieder) hat den überholenden Kurs ca. 4 Minuten aufgehalten da er unbedingt mit seinem Kollegen plaudern musste, das hat zwar jetzt nichts mit ruppig zu tun, aber sowas muss ja auch nicht sein wenn der Betrieb durch eine Störung sowieso beeinträchtigt ist, oder?
Hallo zusammen,

ich finde es nicht gut, dass hier nur einseitig über die VAG geschrieben wird und ausschließlich die negativen "Sensationen" herausgehoben werden. Für mich ist dies Bildzeitungs-Niveau. Da bekommt man ein falsches Bild vom Unternehmen.

Ich beispielsweise hatte vorgestern ein positives Erlebnis. Momentan fährt der 179er zwischen Alte Reutstraße und Poppenreuther Str. eine kleine Umleitung. In stadteinwärtiger Richtung stand der Bus an der Kreuzung vor einer roten Ampel. Dahinter war die gesperrte Haltestelle Alte Reutstr.. Eine Frau hatte dies wohl nicht bemerkt und stand an der Haltestelle. Der Fahrer hat die Situation erkannt und die Frau mit seiner Busglocke angeleutet. Diese hat es gemerkt und der Busfahrer hat ihr Handzeichen gegeben, dass sie schnell zur Ersatzhaltestelle an der anderen Straßenseite laufen muss. Die Frau hat dies getan und sich anschließend während des Einsteigens beim Busfahrer bedankt.

Am Tag, an denen die Busbeschilderungen ausfielen, habe ich ebenfalls bemerkt, dass es einen ruppigen Busfahrer gab, der die Fragen der Fahrgäste kurz, gelangweilt und brummig beantwortet hat. Ich habe aber auch am Fürther Busbahnhof einen Fahrer erlebt, der extra ausgestiegen ist und in die wartende Menge "Linie 174 - Mannhof" gerufen hat. Das fand ich wieder positiv.

Beide Fahrer in den positiven Beispielen waren offensichtlich Mitarbeiter von der VAG, es waren keine Privatbusse.

Ich denke, wie im jeden Beruf gibt es solche und solche Mitarbeiter. Natürlich sollte ein Arbeitgeber die Möglichkeit haben, Mitarbeiter bei Fehlverhalten auf die Auswirkungen hinzuweisen und zu sagen, wie er die Situation beim nächsten Mal besser machen soll. In letzter Konsequenz bei wiederholten Fehlverhalten auch Abmahnung/Kündigung aussprechen. Bei besonders gutem Verhalten wäre die Aussprechung eines Lobes sinnvoll. Aber wie will das die VAG überprüfen? Es steht ja kein Vorgesetzter direkt hinter einem Fahrer während er fährt. Und solche negativen wie auch positiven Situationen kommen im Alltag ja meine ich nur im Promillbereich vor. Das wird wohl schwierig sein, sie zu prüfen. Die meisten Fahrgäste steigen einfach ein und wieder aus, manche lösen vielleicht ohne große Worte ein Fahrschein beim Fahrer und der Bus fährt danach weiter.

Schöne Grüße
MJG
Zitat
MJG2307
ich finde es nicht gut, dass hier nur einseitig über die VAG geschrieben wird und ausschließlich die negativen "Sensationen" herausgehoben werden. Für mich ist dies Bildzeitungs-Niveau. Da bekommt man ein falsches Bild vom Unternehmen.

Aber wenn Du auf das Thema des Thread guckst, hier geht es nur um *ruppige VAG-Mitarbeiter*. Der Thread ist nicht dazu da, ein Bild des Unternehmens zu erstellen.
Bildzeitungs-Niveau wäre "Alle VAG-Mitarbeiter ruppig! Aufruf zum Boykott des ÖPNV!"
Nein, "MJG2307" darf seine Meinung schon schreiben. Doch es ist kein Bild-Zeitungs-Niveu, wenn wir über dieses Thema reden. Die einigen unmöglichen Mitarbeiter machen halt den ganzen Ruf des Unternehmens kaputt. Ist leider so. Und solange das Unternehmen diese Problem nicht abstellt, muß es die Kritik aushalten. Ich habe ein Problem damit, wenn ein voller VAG-Bus im Berufsverkehr über eine Kreuzung fährt und der Fahrer schreibt gerade eine SMS und hat sein Handy dabei in der Hand. Erst vor wenigen Minuten auch bei der Straßenbahn gesehen. Ich frage mich wirklich, was in den Köpfen dieser Menschen vorgeht.

Ich würde nie im Traum daran denken, mein Handy bei der Autofahrt zu benutzen. Was denken sich diese VAG-Fahrer dabei?
Es ist ja nicht sonderlich angesehen, wenn man "petzt". Aber wenn ein Fahrer während der Fahrt eine SMS schreibt, ist für mich eine Grenze überschritten, die nicht mehr hinnehmbar ist.

So etwas sollte man dann schon mit Datum, Uhrzeit und Ort an die VAG melden. Ich habe das einmal in einem ähnlich gelagerten Fall gemacht und der Fahrer wurde durchaus ernsthaft angesprochen. Er hat mich dann unter meiner Privatnummer angerufen, sich für sein Verhalten entschuldigt und zugesagt, dass so etwas in Zukunft nicht mehr vorkommen wird.

Und auch sonst, was hier geschildert wird: Ich bin der Meinung, dass man der VAG die Chance geben sollte, die in diesem Thread geschilderten Missstände abzustellen. Wie soll das geschehen, wenn den Verantwortlichen die nötigen Einzelheiten fehlen?

Ich habe bisher nur ganz vereinzelt schlechte Erfahrungen mit dem Fahrpersonal gemacht, die meisten Begegnungen verliefen gut bis sehr gut. Was ich hier lese, scheint sich das im Moment zum Schlechten zu verändern, was ich persönlich bisher noch nicht bestätigen kann.

Aber wenn ich wirklich Grund hatte, mich zu ärgern und Energie, mich zu beschweren, so habe ich immer auch eine gute Reaktion der Verantwortlichen erlebt. Vielleicht sollte man doch zumindest parallel probieren, was das bringt und hier darüber berichten, bevor wir pauschal die VAG als ziemlich kundenunfreundlich darstellen.

Ich finde, das gebietet die Fairness.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.03.2015 09:43 von HansL.
Danke, Hans, für den sachlichen Beitrag.

Auch ich würde in so einem extremen Verhaltensfall, in dem klar die Verkehrssicherheit aufs Spiel gesetzt wird, das Unternehmen unter Nennung von Liniennummer, Ort und Uhrzeit informieren. Wenn es "nur" um Unfreundlichkeit diversen Personals geht würde ich das mit eher unspezifischen Angaben tun und habe es hier in Erlangen (addressiert an die ESTW) auch schon getan, so dass sie ohne persönlich zu werden die Fahrer sensibilisieren können.

Leider ist es so, dass einige wenige auffällige Fahrer den externen Eindruck prägen, während die "normale" Masse nicht auffällt. Das ist ja anderswo im Leben nicht anders. Wenn ich mit dem Fahrrad unterwegs bin fallen die paar Autofahrer, die drängeln, abdrängen oder hupen, negativ auf. Die wesentlich größere Anzahl, die einfach normal überholt bemerkt man nicht. Als Fußgänger bemerkt man die paar Radfahrer, die wie die Wildsäue durch die Fußgängerzone oder über den Gehweg brettern, die normal auf der Fahrbahn fahrende Masse entgeht der Aufmerksamkeit.

Frühmorgens habe ich lange Zeit (derzeit wegen der Umleitung nicht) am Erlanger Bahnhof einen Blinden warten sehen, der dann in den 286er, in dem ich schon saß eingestiegen ist. Er stand immer an der selben Stelle, dem Mast für den elektronischen Abfahrtszeitenanzeiger. Fast alle Fahrer haben, auch wenn sie zum Ein- und Aussteigen weiter hinten standen (oft steht noch ein anderer Bus vorne) dort nochmal gehalten, ihm die Liniennummer zugerufen und oft auch noch "ums Eck" geschaut um ihm zu sagen wo ein Sitzplatz frei ist. Einige wenige sind vorbeigebrettert, einer davon hat sein Verhalten nachdem ich ihn mal drauf hingewiesen habe geändert. Er hatte den Mann wohl bisher einfach nie zur Kenntnis genommen. Ein paar klassische Muffeltöpfe sind allerdings unbelehrbar.
Auf den ersten Blick kann ich euch zustimmen. Nicht umsonst gibt es diesen Satz: "Der größte Lump im ganzen Land,
das ist und bleibt der Denunziant." Soweit so gut. Gibt es mal stressige Situationen, sollte man schon mal wegschauen. Die von Gelb auf Rot springende Ampel. Mal aus versehen mit Verspätung an der Haltestelle vorbeifahren. Und viele Sachen mehr. Obwohl es die Polizei mit der Ampel etwas genauer nimmt. Aber lassen wir mal diese Punkte einfach weg.
Es geht um Momente in denen der Fahrer keinen Stress hat. Wenn er Zeit hat, an der Endhaltestelle Fahrgäste zu beleidigen, Mittelfinger und Scheibenwischer zu zeigen, Fäkaliensprache, Rauchen im Bus usw. Und wenn während der Fahrt die Handys bedient werden, sind für mich alle, aber auch wirklich alle Grenzen überschritten. Die Sache mit diesen Busfahrer hätte ich Weihnachten beinahe zur Anzeige gebracht. Nur das Gespräch mit einen anderen Busfahrer hatte mich umgestimmt und ich hatte die Anzeige nicht durchgezogen. Dieser Fahrer ist Zeuge bei der Angelegenheit gewesen. Heute würde ich wohl anders handeln... Aber ist 3 Monate her. Aber ich muß sagen, daß vor allen in den letzten Monaten mir viele Sachen unter die Augen gekommen sind. Das Verhalten einiger VAGler hat sich sehr verschlechtert. Sehr verschlechtert!!!
Aber ich bin nicht dafür da, diese Leute zu erziehen. Das hätten vor Jahren ihre Eltern besser machen müßen.

Aber auch großes Lob an alle Fahrer die ihren Dienst mit Liebe und Achtung ausüben und sich den Fahrgästen gegenüber korrekt verhalten. Wie gesagt, bei Fehler die im Stress geschehen, schaue ich weg. Auch bei der roten Ampel. Für den ganzen anderen Mist, habe ich nicht den Hauch von Verständnis. Den Fahrer müßte klar sein, daß er seinen Job aufs Spiel setzt und den Betrieb schadet.
Ich muß auch mal Lob loswerden.

Bei der VAG gibt es einge dunkelhäutige Busfahrer (um die 40), eine Busfahrerin (auch um die 40), ein Busfahrer aus Erlangen (um die 50) und einen Busfahrer vom (Neukam-Reba) die ihren Dienst vorbildlich ausüben. Sie kennen wohl jede Haltestelle in Nürnbnerg und Umgebung und kennen sich sehr gut mit den Fahrkarten und allen Linien aus. Geben oft Auskunft und sind sehr freundlich!

Also, nicht Alles ist schlecht!
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