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Aktuelle Pressemeldungen aus dem Raum N-FÜ-ER
geschrieben von Bahnbus 
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Daniel Vielberth
Jetzt will man die Reisenden auf die von der Umweltbilanz fatalen Handytickets zwingen. Und wer ehrlich ist weiß auch jetzt schon, das es wieder eine Fehlentwicklung in eine falsche Richtung ist, die vielleicht dem Technik-Trieb einzelner entgegen kommt, aber sicher nicht den Bedürfnissen der Masse.

Woher kommt denn deine irrationale Ablehnung der Handytickets?
Die Umweltbilanz des Handytickets ist keineswegs schlechter als die eines gedruckten Tickets. Die wenigen mAh, die während dem Ticketkauf verbraucht werden, sind mit dem Stromverbrauch eines Druckers vergleichbar. Für den (zugegebenermaßen kleinen, aber trotzdem vorhandenen) Rohstoffverbrauch und die Abfallprodukte (alte Tonerkartuschen sind Sondermüll!) des Druckvorgangs hingegen gibt es beim Handyticket kein Äquivalent, hinzu kommt, dass die Tinte das Verbrennen und natürliche Zersetzen des Papiers erschwert, was die Entsorgung schwieriger macht. Ich bin mir deshalb ziemlich sicher, dass elektronische Tickets "sauberer" sind als gedruckte.

Dass E-Tickets von Kunden nicht angenommen werden (bzw dass Kunden unbedingt zum Automaten/Kundencenter gehen wollen, um ihr Ticket/Abo zu kaufen), halte ich für ein Gerücht. Ich würde diesbezüglich warten, bis die VAG (oder der VGN) Zahlen zur Nutzung des Onlineangebots vorlegt, dann haben wir zu diesem Thema eine sinnvolle Diskussionsgrundlage.
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Sebastian90475
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Daniel Vielberth
Jetzt will man die Reisenden auf die von der Umweltbilanz fatalen Handytickets zwingen. Und wer ehrlich ist weiß auch jetzt schon, das es wieder eine Fehlentwicklung in eine falsche Richtung ist, die vielleicht dem Technik-Trieb einzelner entgegen kommt, aber sicher nicht den Bedürfnissen der Masse.

Woher kommt denn deine irrationale Ablehnung der Handytickets?

Ich vermute mal Daniel gehört zu der kleinen Gruppe der Smartphoneverweigerer und schließt von sich auf die Masse. Zahlen gibt es von der DB: 2018 waren 18% der verkauften Tickets ein Handyticket, mit einem Wachstum von 75% gegenüber 2017.
Vom MVV habe ich leider nur Zahlen von 2017 gefunden, da lag der Anteil der Handytickets bei 10% bei bester Bewertung der Benutzer, weiteres hohes Wachstum erwartet.
Ich denke also nicht, das es eine Fehlentwicklung für einzelne ist.
an Sebastian90475

Zitat

Die Umweltbilanz des Handytickets ist keineswegs schlechter als die eines gedruckten Tickets. Die wenigen mAh, die während dem Ticketkauf verbraucht werden, sind mit dem Stromverbrauch eines Druckers vergleichbar. Für den (zugegebenermaßen kleinen, aber trotzdem vorhandenen) Rohstoffverbrauch und die Abfallprodukte (alte Tonerkartuschen sind Sondermüll!) des Druckvorgangs hingegen gibt es beim Handyticket kein Äquivalent, hinzu kommt, dass die Tinte das Verbrennen und natürliche Zersetzen des Papiers erschwert, was die Entsorgung schwieriger macht. Ich bin mir deshalb ziemlich sicher, dass elektronische Tickets "sauberer" sind als gedruckte.

Dann nehmen wir doch mal die beiden Extrempole, also flächendeckende Papierfahrscheinversorgung vs alles über Handy.

Wie viele Automaten stehen im VAG-Bedienungsgebiet? Ich habe die Zahl nicht vorliegen, aber pro U-Bahnhof so 2-4 nehmen wir als Mittelwert 3, bei Straßenbahnhaltestellen je grob eine, Bus-HST kaum, dafür in jedem Fahrzeug. Um so grob einen Wert zu haben


46 x 3 = 138 an U-Bahnhöfen (Hst x Atomaten)
78 x 1 = 78 Straßenbahnautomaten (")
270 x 1 = 270 Kassen in Bussen
und als Sicherheitszuschlagen, sagen, sonstige Automaten nochmal 50
Macht dann also 536 Automaten, damit jeder Fahrgast jederzeit an ein Papierticket kommt. 266 Davon hängen am öffentlichen Stromnetz haben also keine Verluste durch Speicherung in Akkus/ Batterien und co, 270 im Bus speißen sie zu 3/4 aus der kinetischen Energie der Fahrbewegung mit, das andere 1/4 sind die Standzeiten, wo das Gerät die Fahrzeugbatterie braucht.

Und dem stellen wir jetzt gegenüber wie es wäre, wenn wir alle wunschgemäß (den deswegen fürdert die VAG das ja mit niedrigen Preisen damit es viele und im "Idealfall" alle machen) nur noch Handytickets nähmen. Wenn das also der Trend wäre, auf den Umgestellt wird. 182 Mio Fahrgäste pro Jahr hat die VAG. Das etspricht natürlich nicht 182 Mio Handies, weil ja dieselben Leute immer wieder im Laufe des Jahres gezählt werden, ich teile diese Summe jetzt mal durch die Tage im Jahr kommen wir bei 498.630 raus, jetzt teilen wir mal durch 2 (Hin und Rückfahrt am selben Tag), da sind wir bei grob 249.315 Handies die Tag für Tag geladen sein müssen, um Handyticket für alle zu ermöglichen. Bei günstigster Rechnung. Wahrscheinlich liegen die Zahlen noch viel extrem höher. Und da gehe ich jetzt davon aus, das jeder nen guten Akku hat, der mit einer Ladung 24 Stunden hält (hoho lange nicht so gelacht)

Und jetzt denken wir noch daran, das man, um in Akkus und Batterien Energie zu speichern, mehr reinstecken muss, als hinterher rauskommt (siehe die Fake "umweltfreundlche" Akkubusse) und das die Entsorgung selbiger noch mehr Umweltprobleme mit sich bringt.

Ganz ernsthaft, wer das für umweltfreundlich hält, muss auch glauben ein elektronischer Bilderrahmen wäre umweltfreundlich. Ich mein, natürlich steht es jedem frei zu sagen, "ich scheiß auf die Umwelt, nach mir die Sintflut" aber eine irgenwie geartete Umweltfreundlichkeit lässt sich eindeutig wiederlegen. Wenn wir hier von der App eine Tropenabholzers oder Braunkohletagebaus reden würden, wäre der Fall anders, aber wir reden hier von etwas, was ausgerechnet die anbieten, die behaupten, was für die Umwelt zu tun nämlich der öffentliche Nahverkehr. Und der handelt seinem eigenen Anspruch entgegen, wenn der sowas fördert. So simpel ist der Fall.
Und das Argument, das Handy ist eh bei, zählt auch nicht, weil ohne Handytickt, könnte das Ding auch mal ausgeschaltet in der Tasche sein, um nicht ständig sinnlos Enegrie zu verschwenden. Diese Rechnung ist nur ein grober Anhaltspunkt, wer die genauen Zahlen hat, kann es gerne mit absoluten Werten durchrechnen, aber die Größerdnung Strom für gut 500 Geräte und selbst wenn es 1000 wären vs Strom für eine Zahl die in die in mehrer Hundertausende geht, da gibts nichts zu deuteln, oder schön zu reden. Und die Fahrkartenautomaten brauchen nicht hundert mal soviel Energie, wie es braucht, diese Zahl Smartphones zu laden, beim besten Willen nicht.

Man kann von Glück reden, das bislang noch so wenige Leute darauf reingefallen sind!

Das den Verkehrsunternehmen das recht ist, weil dann die Unterhalts und Stromkosten auf den Nutzer übergehen, und die Verantwortung dafür, das ihm ein brauchbar vorzeigbarerer Fahrschein vorleigt auch, ist schon logisch, man könnte es auch die vergesellscaftung von ÖPNV-Infrastruktur nennen. Wer sowas fürdern will, ist selbst schuld.

Das soll wie gesagt kein Vorwurf sein, wer meint, diesen Hype mitmachen zu müssen, den kann ich daran nicht hindern, aber man muss eben mal denken, wo man hinkäme, wenn dem falschen Trend alle folgen würden, und dann überlegen, ob das Ergenis wünschenswert wäre.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Einfach nur, weil man kann: Neue U21 Gebersdorf - Wolfsfelden



5 mal bearbeitet. Zuletzt am 21.06.2019 21:34 von Daniel Vielberth.
Fahrkartenautomaten kann man mit Solarzellen ausstatten. Das wird teilweise bei Parkscheinautomaten gemacht. :)
Oder bei den Fahrradverleih Norisbike war das so.
So und jetzt überlegen wir uns, dass normale Tickets ja nicht auf normalem, recyceltem Papier wie die Zeitung gedruckt werden, sondern auf Thermopapier, also vereinfacht ausgedrückt Papier mit Plastik vermischt. Das wäre ja noch nicht das schlimmste, wenn die Leute nicht meinen würden, dass Thermopapier in den Papiermüll oder noch schlimmer auf den Boden gehört (es gehört selbstverständlich in den Restmüll!!).
Wohingegen die Leute die ein Onlineticket nutzen ja sowieso die ganze Zeit ihr Handy an haben, die paar Minuten Stromverbrauch für Buchung und Kartenkontrolle fallen also eher weniger ins Gewicht, in Bezug auf die Gesamtnutzung des Handys über den Tag verteilt.

Ich möchte niemandem Vorscheiben welches Ticket er benutzen soll, beide Varianten haben unabhängig vom Preis ihre Vor- und Nachteile! Und ja ich finde es auch eine Schweinerei, das für das gleiche Ticket in unterschiedlichen Verkaufssystemen unterschiedliche Preise verlangt werden!

Aus meiner Sicht wäre ein Sytem ähnlich der Oyster-Card aber strikt anonymisiert nach dem Schema des Pre-Paid-Systems die beste Variante.

So und bevor jetzt Angriffe von beiden Seiten kommen: Ich nutze beide Systeme, für den Nahverker das normale Ticket aus dem Automaten für den Fernverkehr das Handyticket!
Ich hatte ja jüngst mal wieder einen gewissen OB-Anwärter auf die Bibertbahn angesprochen, tja gut, das man dort die Schuld auf andere abwälzt habe ich nicht anders erwartet...

Zitat
Daniel Vielberth
Unsere Verkehrsbetriebe haben aber schon auch ein unglückliches Händchen dafür, Fahrgäste auf "Innovationen" zwingen zu wollen, die kaum einen nutzen. Erinnert ihr euch noch am die quasi unbenutzbaren Automaten, die nur Münzen und Geldkarte konnten? Und die man dann sehr stillschweigend abgebaut hat, weil inzwischen die Einheimischen selbst fremden Auswärtigen im Vorbeigehen zugerufen haben: "Im anderen Verteilergeschoss gibts einen richtigen Fahrkartenautomaten". Ich bin mir sicher, dieser Fehlkauf hatte auch nicht das eigentliche Ende der technischen Nutzbarkeit erreicht. Jetzt haben wir ordentlich Automaten, jetzt will man die Reisenden auf die von der Umweltbilanz fatalen Handytickets zwingen. Und wer ehrlich ist weiß auch jetzt schon, das es wieder eine Fehlentwicklung in eine falsche Richtung ist, die vielleicht dem Technik-Trieb einzelner entgegen kommt, aber sicher nicht den Bedürfnissen der Masse.


Dafür kommt jetzt bei uns auch der Wahn mit dem kontaktlosen Bezahlen, aber solange die Automaten nicht komplett darauf zurück gerüstet werden... aber dann hole ich mir meine Papierkarte eben beim Lotto-Laden!
Wenn ich demnächst mal ein Bayern-Ticket brauche werd ich das wohl auch beim Busfahrer vom OVF lösen, da die VAG ja unfähig ist selbiges am Automat anzubieten...

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)
Ich wollte zu Daniels ursprünglichem Beitrag im Pressemeldungs-Thread eigentlich nicht weiter diskutieren, aber nachdem es nun eh schon passiert ist - bitte.

Ich denke, es hat sich hier noch niemand mit dem tatsächlichen Stromverbrauch eines Fahrkartenautomaten auseinander gesetzt. Das fängt an bei Display (-Beleuchtung), geht über eine Vielzahl elektronischer Komponenten mit aktiver Lüftung und hört beim Thermo (!) -Drucker auf. Nachdem man ersteres wohl eher als Fixverbrauch definieren kann, muss für das Drucken nur eines Tickets jedes mal der Drucker geheizt werden, um das Papier zu bedrucken. Ich kann nur soviel sagen - dafür kann ich ganz schön viele (wirklich seehr viiieelee) Tickets am Handy kaufen.

Und mein Handy habe ich auch weder wegen des Fahrscheinkaufs gekauft, noch nur deshalb dabei oder eingeschaltet. Und ja - mein Handy hält 24 Stunden durch und nein, der benachbarte Sendemast wird auch nicht nur wegen meines Ticketkaufs hochgefahren.

Mehr fällt mir dazu gerade nicht mehr ein. Ein bisschen fassungslos bin ich allerdings schon, wie man aus der Benutzung einer bestimmten Applikation über nicht einmal eine Minute gleich auf eine Umweltkatastrophe schließen kann.

Auch bezüglich der unterschiedlichen Kosten kann ich den Ansatz doch nachvollziehen, da die Automaten ja auch mit Papier (=> Kosten) befüllt (=> Kosten) und anschließend das Bargeld abgeholt (=> Kosten), gesammelt (=> Kosten) und zur Bank transportiert (=> Kosten) werden muss. Und die Leute, die das machen, kommen sicher nicht mit dem Rad oder der Bahn - Stichwort Umwelt.

Wenn man hier nun übrigens die selbe Milchmädchenrechnung wie oben durchführen möchte, könnte man noch den Diesel- /Gas-Mehrverbrauch durch das Durch-die-Gegend-Fahren von Münzgeld im Bus ausrechnen und würde dann wohl zum Ergebnis kommen, dass man auch die kleinen Münzen abschaffen sollte. Ihr merkt, alles eine Sache der Betrachtung.
[m.youtube.com]

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Einfach nur, weil man kann: Neue U21 Gebersdorf - Wolfsfelden
Ein Bus der Linie 20:
[www.nordbayern.de]

Der Fahrer konnte löschen. Fahrgäste waren nicht an Bord.
.
24.06.2019 16:43
.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 24.06.2019 16:46 von sebaldus.
Mehr Rasen: Nürnbergs Tram-Gleise sollen grüner werden

Kampf gegen trostlose Asphalt-Wüsten - VAG plant an vielen Orten - vor 2 Stunden

[www.nordbayern.de]
August 2018:

Zitat
90408 reloaded
SPD will neue S-Bahn-Haltestelle am Quelle-Areal [www.nordbayern.de]

So langsam wird’s lächerlich.

Am 27.06.2019 hat sich der Verkehrsausschuss mit dem Thema beschäftigt. Dazu ist ein Bericht vorgelegt werden. Auszug:

>> Zwischen Nürnberg und Fürth existierte im Bezirk Eberhardshof der Bahnhaltepunkt Neusündersbühl, der im Zuge des S Bahnausbaus 2006 aufgelassen wurde.

Die Stadt Nürnberg und die VGN GmbH hatten sich bereits im Rahmen der S-Bahnplanungen wiederholt für den Erhalt des Haltepunktes ausgesprochen, der durch Verknüpfung mit den Nürnberger Ringbussen gut in den allgemeinen ÖPNV integriert war. Um das S-Bahn Zielkonzept des Freistaats mit einem 20‘-Takt betriebssicher abbilden zu können, wäre ein erweiterter zweigleisiger Ausbau der S-Bahn zwischen Nürnberg und Fürth erforderlich gewesen. Auch dies war Forderung der Stadt Nürnberg, da hierdurch mittelfristig eine weitere Taktverdichtung der S-Bahn auf der stark nachgefragten Strecke der S-Bahnlinie 1 vereinfacht worden wäre. Auf Wunsch der Stadt Nürnberg wurde im Rahmen der Planungen zur S-Bahnlinie 1 eine Sensitivitätsbetrachtung der Standardisierten Bewertung der S-Bahn Nürnberg - Fürth - Forchheim mit einem zusätzlichen S-Bahnhalt "Neusündersbühl" durchgeführt. Es ergab sich erwartungsgemäß eine positive verkehrliche Wirkung, die sich jedoch vorwiegend aufgrund von errechneten Verlagerungen von der U-Bahnlinie 1 ergab. Da die Erneuerung des Haltepunktes mit zusätzlichen Gleisinfrastrukturen als eigenständige Maßnahme zu rechtfertigen war und nicht als Bestandteil der S-Bahnkonzeption insgesamt betrachtet wurde, ergab sich ein sehr niedriges Nutzen/Kosten-Verhältnis.

Auf Rückfrage bestätigt die Bayerische Eisenbahngesellschaft BEG die bisherige Auffassung, dass ein zusätzlicher Haltepunkt an dem eingleisigen Streckenabschnitt in beiden Richtungen zu einer Fahrzeitverlängerung führen würde, die sich negativ auf den Fahrplan auswirken würde, sodass sich kein zusätzlicher S-Bahnhalt in das aktuelle Betriebsprogramm der S-Bahn integrieren ließe.

Dies bedeutet, dass die BEG weiterhin davon ausgeht, dass die Errichtung eines S-Bahnhaltepunktes bei Eberhardshof nur mit erheblichen Investitionen in Gleisinfrastruktur und Haltepunkt möglich wäre. Zudem wäre der im Antrag der SPD-Stadtratsfraktion angeregte neue Haltepunkt bei Eberhardshof auf Höhe des Leiblstegs (etwa 800 m westlich des ehem. Haltepunktes Neusündersbühl) nicht in den allgemeinen ÖPNV integriert, was bei einer Fahrgastpotentialermittlung einen etwas geringeren verkehrlichen Nutzen erwarten ließe. Das zu erwartende Investitionsvolumen inkl. Planungskosten läge voraussichtlich unter 25 Mio € netto. <<
Zitat
Sebbale
Wohingegen die Leute die ein Onlineticket nutzen ja sowieso die ganze Zeit ihr Handy an haben, die paar Minuten Stromverbrauch für Buchung und Kartenkontrolle fallen also eher weniger ins Gewicht, in Bezug auf die Gesamtnutzung des Handys über den Tag verteilt.

Es ist nur interessant, wie jeder immer die für ihn schlechten Dinge verteufelt und die guten schönredet.

Hier ist "das Handy sowieso an", sagt aber jemand, "ich berechne beim Auto nur das Bezin, weil es ja eh schon da ist", dann geht ein Aufschrei durch die Menge und man muss auf einmal die Anschaffungskosten, Reifenabrieb uvm. dazu rechnen, will man die Kosten für das Auto mit dem ÖPNV vergleichen.

Also bitte hier auch Smartphone-Kosten, Internet-Kosten, Akku-Kosten, Akku-Entsorgung, Reparaturen am Display und regelmäßig alle 2 Jahre ein neues Handy mit einberechnen.

Alles andere ist scheinheilig. (Soll keine persönliche Beleidigung sein)
Am Plärrer zeigen die Zugzielanzeiger der U1 jetzt auch an,
in wievielen Minuten die nächsten zwei Züge kommen, Früher stand
nur wohin die nächsten Züge fahren dort.
Zitat
katie32
Am Plärrer zeigen die Zugzielanzeiger der U1 jetzt auch an,
in wievielen Minuten die nächsten zwei Züge kommen, Früher stand
nur wohin die nächsten Züge fahren dort.

Allerdings ist dieser Wert dennoch ungenauer wie auf der U2/U3, soweit ich weiß ist das nur die Zeit wo der Zug halt kommen hätte sollen, ob er da aber tatsächlich erscheint ist dann was anderes...oder irre ich mich da? Können DT1/DT2 Echtzeitdaten? Ich vermute eher das dieses Feature wenn überhaupt dann erst mit dem G1 kommt, aber da kann ich mich auch irren, denn es hieß das Echtzeit nur mit einer Automatisierung machbar wäre?

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)
Zitat
Christian0911
Zitat
katie32
Am Plärrer zeigen die Zugzielanzeiger der U1 jetzt auch an,
in wievielen Minuten die nächsten zwei Züge kommen, Früher stand
nur wohin die nächsten Züge fahren dort.

Allerdings ist dieser Wert dennoch ungenauer wie auf der U2/U3, soweit ich weiß ist das nur die Zeit wo der Zug halt kommen hätte sollen, ob er da aber tatsächlich erscheint ist dann was anderes...oder irre ich mich da? Können DT1/DT2 Echtzeitdaten? Ich vermute eher das dieses Feature wenn überhaupt dann erst mit dem G1 kommt, aber da kann ich mich auch irren, denn es hieß das Echtzeit nur mit einer Automatisierung machbar wäre?

Das hat nichts mit den Zügen zu tun, die Daten kommen - wie bisher - aus dem Stellwerk und angeschlossenen Systemen.
Es würde auch gar keinen Sinn machen, nur Plan-Daten anzuzeigen, denn dann würde ja regelmäßig entweder ein Zug unten verschwinden ohne zu erscheinen oder alle zwei angezeigten mit Abfahrt in 1 Minute da stehen für den Rest des Tages (wenn man diese abwartet). Das ist wohl der Grund, weshalb man es bisher noch nicht gemacht hat.
Nun wurden die Stellwerke (zumindest am Plärrer) wohl zumindest soweit digitalisiert, dass diese Daten ausgelesen werden können.
Hab ich das geträumt, oder zeigen die digitalen U1-ZZA in Fürth (HF, KF, SF, RF) inzwischen auch die Minuten bis zur nächsten Abfahrt an?

Und sind das hier (auch?) Echtzeitdaten?
Oder sind es die Planwerte, wie sie in den Bussen für die U1 in runden Klammern angegeben werden?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.07.2019 18:43 von benji2.
Zitat
kbigo
Zitat
Christian0911
Ich vermute eher das dieses Feature wenn überhaupt dann erst mit dem G1 kommt, aber da kann ich mich auch irren, denn es hieß das Echtzeit nur mit einer Automatisierung machbar wäre?

Das hat nichts mit den Zügen zu tun, die Daten kommen - wie bisher - aus dem Stellwerk und angeschlossenen Systemen.

Sehe ich auch so. Wäre jedenfalls naheliegender als die bei Bus und Straßenbahn übliche Selbstortung.

Zitat
kbigo
Es würde auch gar keinen Sinn machen, nur Plan-Daten anzuzeigen, denn dann würde ja regelmäßig entweder ein Zug unten verschwinden ohne zu erscheinen oder alle zwei angezeigten mit Abfahrt in 1 Minute da stehen für den Rest des Tages (wenn man diese abwartet). Das ist wohl der Grund, weshalb man es bisher noch nicht gemacht hat.

Sorry, aber ich verstehe hier gerade nicht, was Du sagen willst. Kannst Du es bitte noch einmal etwas allgemeinverständlicher und vielleicht ausführlicher ausdrücken? Danke vorab.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.07.2019 18:47 von benji2.
Zitat
benji2
Sorry, aber ich verstehe hier gerade nicht, was Du sagen willst. Kannst Du es bitte noch einmal etwas allgemeinverständlicher und vielleicht ausführlicher ausdrücken? Danke vorab.

Würden die reinen Fahrplandaten (also keine Echtzeitdaten) angezeigt werden - wie oben von Christian0911 vermutet - müsste ja die ZZA bei einem verspäteten Zug:

ENTWEDER so lange auf 1 Minute stehen bleiben, bis er auch tatsächlich einfährt (Einfahrts-Sensor => Große Anzeige + Ansage). Bei aufgeschaukelten Verspätungen über den Tag, wie auf der U1 oft üblich, wären dann ja am Ende zig verspätete Kurse mit "Abfahrt in 1 Minute" drin, wo die ZZA also nur wartet, dass der Zug einfährt.
Also sobald bei einem 2-Minuten-Takt bspw. 4 Minuten Verspätung auf allen Kursen wäre, würden die nächsten Züge lt. Anzeige beide immer in 1 Minuten einfahren.

ODER es würden einfach die Züge "unten wegfallen", d.h. wenn Plan-Abfahrt =12 Uhr, dann kommt ein Countdown um 11:55 = 5 Minuten usw. und um 12:01 würde der Zug einfach verschwinden, wenn er noch nicht eingefahren ist. Ansonsten (bei abwarten auf Zug) wären wir wieder bei ersterem Fall.


Anders als die obigen Verhaltensweisen der Anzeige wäre es mit reinen Plandaten ja nicht lösbar.
Da beides eben absolut nicht praktikabel wäre, müssen es quasi zwingend Echtzeitdaten sein. Das ist dann auch der Grund, weshalb es bisher nicht angezeigt wurde - um obiges zu umgehen.

Die Daten kommen auf U2 und U3 ja auch schon aus den Stellwerken i.V.m. dem ATC-System - haben also erstmal nichts mit den Zügen zu tun.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.07.2019 20:32 von kbigo.
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