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Linienerweiterungen Straßenbahn im Süden
geschrieben von HansL 
Ich mache mal ein neues Thema auf, denn mit Fahrzeugbeschaffung haben die aktuellen Ausbaupläne im Süden wenig zu tun.

Ich wünsche mir, dass wir hier die Informationen sammeln, was tatsächlich geplant ist.

Zitat
90408 reloaded
Weiß jemand wie die Linienführung entlang der großen Straße aussehen soll? Bauernfeindstr liegt relativ gesehen viel zu weit südlich. Wenn man das wollte sollte vom Dokuzentrum verlängert werden, so dass man den gesamten Parkplatz bedienen kann. Aber eins muss ich auch sagen, dieser ganz große Pendelverkehr ist viel zu selten als das sich dafür eine Straßenbahn lohnt.
Aber vom Dokuzentrum über Messe weiter zum Klinikum Süd wäre insgesamt eine vernünftige Strecke.

Die neue Strecke ist bisher nur soweit angedacht, um eine erste Abschätzung des NKF bekommen zu können. Das gilt auch für die übrigen Verlängerungen Richtung Fischbach, wie ich auf der mobilen Bürgerversammlung auf Nachfrage hin erklärt bekam.

Angedacht ist eine Verlängerung der Gleise aus Richtung Schultheißalle hin zum Kongressbebäude und dann entlang der bestehenden Straße am Rande des Volksfestplatzes zur Südseite. Und dann wahrscheinlich auf der Ostseite an der großen Straße entlang.

Ich glaube auch nicht, dass dieser Plan echte Chancen hat. Die Straßenbahn bis Bauernfeindstraße soll auf alle Fälle kommen und die Stadt will auf jeden Fall die neue Berthold-Brecht-Schule noch mit anschließen. Aus mir unbekannten Gründen ist aber die Messegesellschaft gegen diese Idee, sie wollen keine Straßenbahn vor ihrem Haupteingang. Von dieser Seite kam dann der Vorschlag mit der Linie entlang der Großen Straße, der ja wirklich nur dann Sinn gibt, wenn man die Parkplatz-Pendelbusse einspart.

Der Stadtrat hat daraufhin beschlossen, die verschiedenen denkbaren Varianten im Rahmen einer vergleichenden NKF-Betrachtung untersuchen zu lassen. Das Ergebnis soll im Herbst kommen und dann wird entschieden.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 29.07.2018 09:07 von HansL.
Ich war auf dieser Bürgerversammlung und muss wieder einmal feststellen, dass Herr Fischer nicht wirklich aufgepasst hat.

Zitat
sebaldus
Im Rahmen der mobilen Bürgerversammlung war das Gebiet Bruneckerstr. Thema: "Der Stadtteil wird an die Straßenbahnlinie 7 angebunden. Der Verlauf der Trasse und wie weit die Straßenbahnlinie fahren wird, ist aber noch offen. Im Herbst wird das Ergebnis der Kosten-Nutzen-Bewertung vorliegen, so Ulrich" Zitat aus dem Bericht [www.nordbayern.de]

Zumindest wie es Herr Ullrich erklärt hat, steht sehr wohl fest, dass "Lichtenreuth" per Straßenbahn erschlossen wird und wo diese durch das Gebiet fahren soll. Das habe ich weiter oben schon beschrieben. Das steht wohl auch deshalb fest, weil der Verlauf schon bei der Planung der Module I und II festgelegt wurde. Auch dass es am Z-Bau entlang gehen soll in Verlängerung der Allersberger Straße, soll nach den Worten des Baureferenten bereits feststehen.

Was noch nicht feststeht, ist nur, ob es dann lediglich bis zur Bauernfeindstraße gehen soll oder vielleicht doch weiter. Und die möglichen Verlängerungen sind dann im Detail auch noch nicht trassiert. Ab Berthold-Brecht-Schule wären wohl Eingriffe in das Waldstück nötig, will man dem Autoverkehr nichts wegnehmen. Beides erscheint mir im Moment noch nicht so recht denkbar, aber warten wir es ab.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 29.07.2018 13:04 von HansL.
Ich persönlich wäre schon glücklich wenn es bis zur Bauernfeind ginge und bin froh, dass das jetzt wohl so gut wie sicher ist, oder kann da noch etwas dazwischen kommen?
In Nürnberg ist ja alles möglich, gerade wenn es um die Tram geht....
Zitat
dirk1970
Ich persönlich wäre schon glücklich wenn es bis zur Bauernfeind ginge und bin froh, dass das jetzt wohl so gut wie sicher ist, oder kann da noch etwas dazwischen kommen?
In Nürnberg ist ja alles möglich, gerade wenn es um die Tram geht....

Dazwischen kommen kann wohl immer etwas. Aber im Moment scheint doch der feste Wille zu bestehen, bis Bauernfeindstraße zu bauen.

Was dazwischen kommen kann:

- Gibt es die neue Uni sicher auch, wenn die CSU im Oktober eine krachende Schlappe einsteckt? Die Uni ist ein Wahlversprechen, mit dem sich Herr Söder profilieren will.
- Reicht Nürnberg das Geld für die vielen Großvorhaben? Da kommt zwingend noch einiges hinzu. Wenn ich mir den letzten Brückenbericht ansehe und die Kosten, die da aufgezählt sind, so bekomme ich schon Zweifel. Teuerste Brücke neben vielen anderen ist jetzt auch die Rothenburger Straße über den Kanal.

Und dann ist da auch noch die CSU, die eigentlich viel lieber eine U-Bahnhaltestelle hätte statt einer neuen Straßenbahn. Das wäre zwar unsinnig, aber wenn es nun mal anders nicht geht ...
So isses!

Wie ich Nürnberg kenne wird die U-Bahnhaltestelle gebaut und das war es dann.
Ich glaube hier erst an neue Tram Strecken wenn auch gebaut wird. ;)
Naja, die U-Bahnhaltestelle wäre ja zumindest ein Anfang, oder sagen wir bevor's komplett im Sande verläuft, dann lieber die U-Bahn, bevor dann es wieder ein reiner Auto-Stadtteil wird. Besser wäre es natürlich wenn zuerst die Straßenbahn da wäre, weil dann wird der Univerkehr sich zunächst über die Tram einpendelt. Ist zuerst die schnellere U-Bahn da, wird außer jenen, deren Ziel direkt an der 7er liegt, der ganze Rest des Uni-Verkehrs der eh schon Hochbelasteten U1 verbleiben, und dank zu erwartenden Wagenmangel wirds dann zu Beschwerden aus Langwasser kommen.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]

Arbeite rückwärts, dann liegt die Zukunft hinter dir (A. Rebers)
Danke HansL für die gute Zusammenfassung. Von Bauernfeind könnte man auch hinten um die Messe rum und geschickterweise uber die Hans-Kalb Str um das Stadion mit zu erreichen. Oder gleich Richtung Süden auf der Großen Str mit Station auf Höhe der Western Stadt. Man muss nur darauf achten das die Straßenbahn nicht mit den Autos in die Quere kommt. Dann hätte man eine prima Verbindung zum Club.

Was den Pendelverkehr angeht gibt es ja auch viele Busse die direkt die Hotels im Umkreis ansteuern, das wird man mit einer Straßenbahn nie ersetzen können.
Zitat
dirk1970
Wie ich Nürnberg kenne wird die U-Bahnhaltestelle gebaut und das war es dann.
Ich glaube hier erst an neue Tram Strecken wenn auch gebaut wird. ;)

Der UBahnhof müsste ja in einem Tunnelabschnitt errichtet werden. In dem offen Abschnitt wäre er viel zu nah an Hasenbuck dran.

ich denke es wir kein neuer Bahnhof gebaut, sondern die Straßenbahn. In den bisherigen Plänen ist es so vorgesehen.
Höchstens dass der Bahnhof Hasenbuck an der Ostseite auch einen Zugang bekommt.
An Stanze:

Nicht ganz, m.W ist der Bahnhof genau vorm Tunnelmund des Südbahnhoftunnels geplant, also da wo heute die Rampe liegt. Die Rampen wandern gen Hasenbuck sodass die drei Gleise nicht mehr durchgängig in einer Ebene liegen, sondern nur noch das mittlere Wendegleis waagrecht, während die Streckengleise in neuen Trögen, kurz nach den Weichen auf Tunnelniveau fallen. Der eigentliche Bahnhof hätte dann Seitenbahnsteige in Einfacher Tiefenlage nur eben über den Gleisen nach oben offen.

Könnte man etwa mi Wien Stadtpark vergleichen, wie der U-Bf Brunecker Straße von der Bauform würde.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]

Arbeite rückwärts, dann liegt die Zukunft hinter dir (A. Rebers)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.08.2018 15:00 von Daniel Vielberth.
Zitat
Daniel Vielberth
An Stanze:

Nicht ganz, m.W ist der Bahnhof genau vorm Tunnelmund des Südbahnhoftunnels geplant, also da wo heute die Rampe liegt. Die Rampen wandern gen Hasenbuck sodass die drei Gleise nicht mehr durchgängig in einer Ebene liegen, sondern nur noch das mittlere Wendegleis waagrecht, während die Streckengleise in neuen Trögen, kurz nach den Weichen auf Tunnelniveau fallen. Der eigentliche Bahnhof hätte dann Seitenbahnsteige in Einfacher Tiefenlage nur eben über den Gleisen nach oben offen.


also wären ca. 400m Strecke zwischen Hasenbuck und dem neuen Bahnhof (Universität?).

Die Uni soll an die Stelle der Umladehallen kommen. Luftlinie zu Bauernfeindstr. ca. 450m, Luftlinie zu neuem Bahnhof ca. 390m

Ergibt für mich keinen Sinn.


Die Straßenbahn Richtung Gartenstadt und weiter wurde wie bekannt aufgrund eines schlechten KNF abgelehnt. Darin wurde argumtiert das der Benzinpreis dauerhaft niedrig bleiben soll. Wie lange ist das jetzt her? Und hält sich der Benzinpreis daran? Momentan nicht, der Liter super kostet fast 1,50 Euro. Wie ernst kann/soll sind diese Gutachten zu verstehen. In diesem Fall ging das doch voll an der Realität vorbei. Wie seht ihr das?
Zitat
90408 reloaded
Die Straßenbahn Richtung Gartenstadt und weiter wurde wie bekannt aufgrund eines schlechten KNF abgelehnt. Darin wurde argumtiert das der Benzinpreis dauerhaft niedrig bleiben soll. Wie lange ist das jetzt her? Und hält sich der Benzinpreis daran? Momentan nicht, der Liter super kostet fast 1,50 Euro. Wie ernst kann/soll sind diese Gutachten zu verstehen. In diesem Fall ging das doch voll an der Realität vorbei. Wie seht ihr das?

Du meinst die Strecke nach Kornburg, oder? Die wurde abgeleht, weil der KNF zu niedrig gerechnet wurde. Da gibt es mehrerer Punkte:
- Der Frankenschnellweg wurde als "fertig" berechnet. Mit den versprochenen Fahrzeitverbesserungen errechneten die Gutachter, dass dann niemand mehr mit der Straßenbahn in die Innenstadt fahren wird, wenn es bequem mit dem Auto schneller geht.
- In der Saarbrückener Straße hätte man für die Schwertransporte die Fahrleitung höher hängen müssen. Das kostet Geld, vor allem auch, weil die Stromabnehmer an den Fahrzeugen umgebaut hätten werden müssen. Einen Abschnitt mit Akkubetreib ohne Fahrleitung hat man nicht geprüft.
- Es gibt noch mehr Gründe, warum der Nutzen niedriger als die Kosten sein sollten, aber alleine an diesen beiden Schrauben könnte man drehen.

Klar wurden auch die Kosten des MIV schön gerechnet und die Kosten des ÖPNV schlecht. Das liegt an den Vorgaben der standardisierten Bewertung, die unter Minister Dobrindt geändert wurden. Die Kosten der Unfälle durch unaufmerksame Autofahrer muss sich jetzt vor allem die Straßenbahn als volkswirtschaftlichen Schaden anrechnen lassen.

Da muss sich dringend etwas ändern. Sonst bekommen wir keine neuen Schienen mehr im Großraum Nürnberg!
Stadtbahn nach Kornburg
23.09.2018 16:05
Woran die Stadtbahn nach Kornburg gescheitert ist, hat der VCD in der Februar-Ausgabe der "Wendeschleife" dargestellt:

[www.vcd.org] (Seite 3)
Andererseits spannt man bei Neubauten doch selbst bei vorhandenen Masten (unerklärlicherweise) nicht mit zu den Straßenrändern ab, wenn man lauter Mittelmasten setzt, wie kann es da zu einem Problem mit Schwertransporten kommen?
Ansonsten wenn auch diese Strecke an Oberleitungsmodalitäten scheitert, muss man schon mal die Frage stellen, ob diese Stadt weiteren Straßenbahnbau überhaupt verdient. Für mich ist sowas eindeutiger Indikator, das man es eigentlich gar nicht möchte, da können wir von Glück reden, wenn nicht Bruneckerstraße und die Herzogenauracher Tram am Ende mit den gleichen Totschlagargumenten auch noch unmöglich gemacht werden.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]

Arbeite rückwärts, dann liegt die Zukunft hinter dir (A. Rebers)
Zitat
HansL
Woran die Stadtbahn nach Kornburg gescheitert ist, hat der VCD in der Februar-Ausgabe der "Wendeschleife" dargestellt:

[www.vcd.org] (Seite 3)

Danke, ein super Artikel. Da steht aber auch das im alten Modell mit sehr viel höheren Kosten für das Auto gerechnet wurde. Im neuen Gutachten hat man dann einfach die „fehlenden“1.8 Millionen abgezogen. Das ist aber auch nicht seriös. Wie kann man bei einem Projekt das erst geplant und gebaut werden muss was ja mehrere Jahre benötigt, Vorhersagen das bis dahin die Kosten für Benzin und Unterhalt stabil bleiben? Das kann keiner. Alles wird teurer, das wissen wir alle. Klar gab es eine Delle was den Ölpreis angeht aber die Delle geht gerade sehr rapide zurück.
Der Punkt war übrigens in Verbindung mit dem Ausbau des Frankenschnellweg, also das der PKW schneller und günstiger sein soll zum Zeitpunkt x. Woher will man wissen ob und wann der Ausbau überhaupt kommt, und was der am Schluss kostet? Da passt die Rechnung wie wir alle wissen vorne und hinten nicht, der Ausbau wird teurer als geplant alleine schon weil der Tunnel tiefer muss.
Alles überinterpretiert und politisch tendentiös. Auch die Berechnung nach der alten Methode war negativ. Siehe Sitzung des Verkehrsausschusses am 14.12.2017, "Anlage: Entscheidungsvorlage"

Der Ausschuss hat einstimmig beschlossen, die günstigere Trasse durch die Saarbrückener Straße für die Zukunft zu sichern.

Zum Schwerlastverkehr steht auch was in der Entscheidungsvorlage:

>> Im Zuge der Machbarkeitsstudie wurde u.a. das Thema der Sonderschwerlasttransporte behandelt, welche derzeit vom Siemens Betriebsgelände über die Saarbrückener Straße zum Hafen gelangen. Sollten sowohl die Straßenbahn als auch die Sonderschwerlasttransporte über die Saarbrückener Straße verlaufen, entstehen für die technische Aufrüstung der Straßenbahnfahrzeuge und die Sondermaßnahmen bei der Elektrifizierung der Trasse Mehrkosten in Höhe von ca. 1,1 Mio. €. Diese Kosten könnten später vermieden werden, wenn die Dimensionierung der zum Ersatzneubau anstehenden Hafenbrücke Finkenbrunn / Südwesttangente so gestaltet wird, dass die Sonderschwerlastroute über die Hafenbrücke Finkenbrunn/ Südwesttangente geführt werden kann. Zudem haben Untersuchungen zu den Schleppradien im Kreuzungsbereich Minervastraße/Finkenbrunn ergeben, dass die Verlegung der Sonderschwerlastroute nach Finkenbrunn kein Problem darstellt, da die Stra-ßenbahnhaltestelle südlich des Kreuzungsbereiches Minervastraße / Finkenbrunn bei einem Trassenverlauf entlang der Saarbrückener Straße wegfallen würde. Eine gutachterliche Untersuchung hinsichtlich der entsprechenden Dimensionierung der Ausfahrt A73 / Marthweg für Sonderschwerlasttransporte und eine Kostenschätzung hierfür stehen noch aus. <<

[online-service2.nuernberg.de]

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Zur Brunecker Straße: Manchmal hilft ein Blick in den Nahverkehrsplan (NVP) - Fortschreibung 2017.

Abbildung 46. Schematischer Trassenverlauf der Straßenbahnverlängerung bis U-Bahnhof Bauernfeindstraße
(Plan: West 8 urban design & landscape architecture b.v.)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 23.09.2018 23:52 von Manfred Erlg.


Zitat
Manfred Erlg
Manchmal hilft ein Blick in den Nahverkehrsplan (NVP) - Fortschreibung 2017.

Abbildung 46. Schematischer Trassenverlauf der Straßenbahnverlängerung bis U-Bahnhof Bauernfeindstraße
(Plan: West 8 urban design & landscape architecture b.v.)

Danke Manfred,

so sieht der Plan für Lichtenreuth im Moment aus.

Aber da war die Uni-Planung noch nicht enthalten. Es soll im Groben so bleiben, wie in dieser Grafik dargestellt. Aber fix ist da leider noch gar nichts. Was da für die neue Uni hingestellt werden soll, ist noch völlig unklar. Halbwegs sicher ist bisher nur das Modul 1.

Warten wir's ab. Es gibt schon Bestrebungen, den Autoverkehr besser wegkommen zu lassen. Auf Kosten des Radverkehrs und der Straßenbahn. Aber was daraus wird: Glaskugel!
Zitat
Daniel Vielberth
Andererseits spannt man bei Neubauten doch selbst bei vorhandenen Masten (unerklärlicherweise) nicht mit zu den Straßenrändern ab, wenn man lauter Mittelmasten setzt, wie kann es da zu einem Problem mit Schwertransporten kommen?
Ansonsten wenn auch diese Strecke an Oberleitungsmodalitäten scheitert, muss man schon mal die Frage stellen, ob diese Stadt weiteren Straßenbahnbau überhaupt verdient. Für mich ist sowas eindeutiger Indikator, das man es eigentlich gar nicht möchte, da können wir von Glück reden, wenn nicht Bruneckerstraße und die Herzogenauracher Tram am Ende mit den gleichen Totschlagargumenten auch noch unmöglich gemacht werden.

Warst Du schon einmal in der Saarbrückener Straße?

Da eine Straßenbahn mit Mittelmasten hinzustellen, würde schon fast den normalen Autoverkehr unmöglich machen. Wo soll der Platz für die Schwertransporte dann auch noch herkommen? Willst Du den Leuten die Streifen vor den Häusern nehmen? Oder die Häuser abreisen.

Bitte schau Dich doch mal vor Ort um, bevor Du solche halbgaren Vorschläge raushaust!

Ob Nürnberg eine Straßenbahn verdient? Sorry, so etwas ist genauso unsachlich wie leider viele Deiner letzten Beiträge! Schade! Es gab mal ein Zeit, da fand ich das ganz informativ, was Du beigesteuert hast.
Andererseits so lange noch nix fix ist, besteht immerhin die Chance, das die Tram paar zusätzliche Halte kriegt, im Gegensatz zu früher wo mit Oskar-von-Millerstr und Flachweiher mehr oder minder Grünanlagen erschlossen worden, sollen diesmal ja die Leute ja durch möglichst günstig gelegene Haltestellen animiert werden, gleich ab der Haustür zu einer HST zu laufen, und da finde ich die dargestellte Lage und Anzahl eher ungünstig. Hier wird schließlich keine U- oder Stadtbahn geplant, das man plötzlich ab Tristanstraße die Haltestellenabstände drastisch erhöhen muss.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]

Arbeite rückwärts, dann liegt die Zukunft hinter dir (A. Rebers)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 23.09.2018 23:57 von Daniel Vielberth.
Zitat
Daniel Vielberth
Andererseits so lange noch nix fix ist, besteht immerhin die Chance, das die Tram paar zusätzliche Halte kriegt, im Gegensatz zu früher wo mit Oskar-von-Millerstr und Flachweiher mehr oder minder Grünanlagen erschlossen worden, sollen diesmal ja die Leute ja durch möglichst günstig gelegene Haltestellen animiert werden, gleich ab der Haustür zu einer HST zu laufen, und da finde ich die dargestellte Lage und Anzahl eher ungünstig. Hier wird schließlich keine U- oder Stadtbahn geplant, das man plötzlich ab Tristanstraße die Haltestellenabstände drastisch erhöhen muss.

Die Chance auf mehr Haltestellen besteht durchaus! Festgelegt wird jetzt erst mal in den nächsten Schritten die Linienführung. Wo die Haltestellen liegen und wie sie aussehen, ist dann Sache der Detailplanung.

Wenn es tatsächlich bei dieser Grobplanung bleibt. Das ist noch längst nicht in trockenen Tüchern.
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