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Potentieller Nutzen einer Altstadttram
geschrieben von HansL 
Ich mache mal ein neues Thema auf, denn der potentielle Nutzen einer Altstadttram hat nur indirekt mit der Frage zu tun, ob diese auch mit einem oberleitungsfreien Abschnitt realisiert werden könnte.

Zitat
Stanze
@Marktkauf, kann es sein, dass Sie nicht wissen was Pendler sind?

Man kann froh sein, dass die ganzen Fabriken und Bürotürme nicht in der Altstadt sind, aber Sie wollen alle in die Altstadt schicken?

Sorry, @Stanze, aber da solltest Du Dich schon mal mit der Frage beschäftigen, wie gute Netze entworfen werden können.

Eine attraktive Linie bietet eine Kette von potentiellen Start- und Zielpunkten, die damit für möglichst viele Leute eine attraktive Direktverbindung anbietet. Kein Mensch wird regelmäßig von Herzogenaurach bis zum Dutzendteich durchfahren. Aber eine Direktlinie wäre ein Angebot für viele Menschen entlang der Strecke. Wie viele Pendler tatsächlich in die Altstadt wollen, ist unerheblich. Aber es gibt durchaus auch Verkaufs- und Verwaltungspersonal, das aus Erlangen und dem Norden Nürnbergs kommt, die auf diese Weise ein attraktives Angebot bekämen.

Andere wollen vielleicht Richtung Wöhrd oder zum Bahnhof, und Leute aus Thon vielleicht in die Nürnberger Südstadt.

Die Altstadttram wurde so entworfen, dass Leute aus mindestens 4 Richtungen neue Direktverbindungen bekämen entlang einer Strecke mit attraktiven Start- und Zielpunkten.

Und wo diese Punkte nicht an diesen 4 Strecken liegen, so würde sich doch die Zahl möglicher Fahrten, die mit nur 1 x Umsteigen ermöglichen ließen, doch drastisch erhöhen. Das aktuell zerrissene Straßenbahnnetz ist eben für viele unattraktiv, weil sie 2 x umsteigen müssten. Und das hält die Mehrzahl potentieller Fahrgäste fern.

Die Altstadttram würde dieses zerrissene "2-Ast-Netz" wieder sinnvoll zusammenfügen. Und das ist auch der Grund, dass ein derart sensationeller NKF errechnet wurde.

Es ist völlig unverständlich, dass die Verantwortlichen nicht alles daran setzen, diese attraktive Schienenverbindung endlich zu realisieren.

Aber woran es hakt, zeigt auch die Diskussion des Themas "oberleitungsfreie Abschnitte". Da treffen sich die Verhinderer beider Seiten. Zum einen die Menschen, die Straßenbahnen immer und überall ablehnen. Mit denen, denen die Museumsbahnen so wichtig sind, dass sie bereitwillig auf eine so wichtige Schinenstrecke verzichten, wenn diese mit Oberleitung einfach nicht durchsetzbar ist. Denn ein überzeugendes Argument, warum ein 400 kg schwerer Akku auf einer Straßenbahn "des Teufels" sei, hat diese Diskussion eben gerade nicht ergeben.

Da kann man nur hoffen, dass sich jetzt endlich beidseitig Vernunft breitmacht und Nürnberg endlich die einmalige Chance ergreift, wieder zu einem attraktiven Straßenbahnnetz zu kommen.
Zitat
Stanze
Nürnberg hat über 160.000 Einpendler.
2/3 des Autoverkehrs geht über die Nürnberger Stadtgrenze hinaus.

Diese Probleme löst man nicht mit der Altstadt Linie, oder durch andere innerstädtische Linien. Dazu braucht man leistungsfähigen ÖPNV in der Region.

Das war meine Aussage!

Ganz konkret zu Fahrgastströmen die sich nicht nur innerhalb Nürnberg bewegen und zur Arbeit müssen (-> Pendler). Denn genau diese verursachen Auto Probleme in Nürnberg.

Sicherlich war es im Akku Thema etwas OT, aber letztlich war es eine Antwort auf das Argument, man bräuchte die A-Tram wegen den Nürnberger Verkehrsproblemen. Hauptproblem sind immer noch die Autos der Einpendler.

Und ich bleibe dabei, dabei hilft die Tram durch die Altstadt wenig.

Also bitte auch den Kontext mitlesen und nicht nur anderen Unterstellen, sie würden sich mit Netzen nicht beschäftigen.

Btw. je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr verstehe ich warum die A-Tram auf Eis liegt.
Herr Stanze, ich finde ihre Behauptungen, bezüglich der Pendler etwas gewaltig unter der Gürtellinie!
Mal das ganze ganz einfach und praktisch gedacht.... Was spricht eigentlich gegen einen "Akku-Anhänger" ? einen Bahnsteig benötigt er nicht, das Alter der Straßenbahn ist egal und bei Bedarf kann er getauscht werden, weshalb die Anzahl nicht zwangsläufig der der Bahnen entsprechen muss. Ferner könnte er getauscht werden, was Ladepausen minimiert...



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.10.2018 13:38 von Umland.
Zitat
Marktkauf
Herr Stanze, ich finde ihre Behauptungen, bezüglich der Pendler etwas gewaltig unter der Gürtellinie!

Es war eine Nachfrage und keine Behauptung. Und wenn man Ihre Aussagen betrachtet, ist die Nachfrage berechtigt und nicht unter der Gürtellinie.
Das erste was sein muss ist die Verlässlichkeit. Zweitens ist unser Nahverkehr zu teuer. Drittens die direkten Verbindungen.

Wer als Pendler auf die Regional oder SBahn angewiesen ist muss es erstmal nach Nürnberg schaffen. Wenn ich Nordbayern öffne lese ich beinahe täglich vom Chaos auf der Gräfenbergbahn. Das ist keine gute Werbung.
Zitat
Stanze
Zitat
Stanze
Nürnberg hat über 160.000 Einpendler.
2/3 des Autoverkehrs geht über die Nürnberger Stadtgrenze hinaus.

Diese Probleme löst man nicht mit der Altstadt Linie, oder durch andere innerstädtische Linien. Dazu braucht man leistungsfähigen ÖPNV in der Region.
...
Ganz konkret zu Fahrgastströmen die sich nicht nur innerhalb Nürnberg bewegen und zur Arbeit müssen (-> Pendler). Denn genau diese verursachen Auto Probleme in Nürnberg.

Das ist richtig: Das hauptsächliche Verkehrsproblem in Nürnberg ist die steigende Zahl der Ein- und Auspendler. Der Nürnberger MIV-Binnenverkehr bleibt seit Jahren konstant, der langsame Ausbau des ÖPNV hat also durchaus auch Erfolge.

Das reicht aber leider nicht, weil der MIV massiv reduziert werden müsste. Und da würde die Altstadttram ein ganz wesentlicher Baustein sein. Schau Dir doch mal die Gutachten zum NVEP2025 genau an und dann bekommst Du Antworten über den Sinn der Altstadttram und deren Potential. Insbesondere über die Größenordnung möglicher Umsteiger.

Für Ein- und Auspendler wären andere Projekte noch wichtiger! Sicher auch die StUB, aber vor allem der S-Bahn-Ausbau und da in erster Linie endlich eine vernünftige Lösung für die Gleise zwischen Fürth und Erlangen. Da sind wir uns ja einig.

Aber dass es entlang der Linien der Altstadttram keine nennenswerte Anuahl von Arbeitsplätzen gäbe, ist - mit Verlaub - einfach Quatsch. Leute arbeiten ja nicht nur in Fabriken, sondern heute auch immer stärker in Büros und auch immer noch in Läden. Und solche Arbeitsplätze gibt es entlang der Achse Hallertor - Rathenauplatz eine ganze Menge.

Und nicht zu vergessen: In der Sebalder Altstadt wohnen auch sehr viele Menschen. Die pendeln zum Teil auch hinaus, insbesondere nach Erlangen. Auch das sind potentielle Fahrgäste.

Wer sich mit der Planung von Netzen ernsthaft befasst hat, der hat keinen Zweifel am Sinn einer Altstadttram. Aber das ist ganz sicher nicht die allein selig machende Lösung. Das hat auch niemand behauptet. Sondern nur das effizienteste Projekt aus dem ganzen Bündel möglicher Verbesserungen.
Crossposting aus dem vorherigen Thread. Hatte den Umzug noch nicht mitbekommen.

Zitat
Stanze
Von Norden kommend, bei Steinbühl in die S1 steigen, die fährt Richtung OstNordOst oder am Plärrer in die U1, die fährt nach Südosten.

Sie haben noch die Linie 6 und 36 vergessen. Aber der Rest im (Süd-/)Osten ist ein blinder Fleck.

Und genau das ist das Problem. Die Undurchdringbarkeit der Altstadt-Barriere für die Straßenbahn. Das ist ein netzgestalterischer Widersinn. Als ob dort eine unüberwindbare Mauer stünde, quasi West- und Ost-Nürnberg trennend.

Zitat
Stanze
Manches ist erst mit zwei Umstiegen zu erreichen.

Und auch genau das ist das Problem, das aus dem zerrupften Nürnberger Netz resultiert. Man muss hier außergwöhnlich oft umsteigen. Das müssen Sie in keiner vergleichbaren Stadt. Jeder Umstieg kostet aber ca. 30 bis 40% Fahrgäste. Sie brauchen also nicht schauen, wo die großen Fahrgastströme sind, denn es geht ja um die Fahrgäste, die es heute noch nicht gibt, weil die Verbindungen zu umständlich sind, also um Fahrgastströme, die durch ein verbessertes Netz gewonnen werden können.

Das Ziel muss daher sein, das Umsteigen drastisch zu reduzieren (von 1x auf 0x, von 2x auf 1x, von 3x auf 2x). Ein wichtiger Baustein hierbei ist eine Straßenbahn-Altstadtquerung, wobei dabei sogar relativ wurscht ist, wo sie genau verläuft, ob Sebalder Altstadt oder Lorenzer Altstadt oder schräg/quer durch, ob oberirdisch oder unterirdisch oder eine Mischung aus Beidem. Selbst ein Lückenschluss Plärrer-Hbf außen am Altstadtring entlang würde die verherende Zweiteilung des Nürnberger Netzes wieder ein großes Stück heilen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.10.2018 15:18 von benji2.
an Benji2

> wobei dabei sogar relativ wurscht ist, wo sie genau verläuft, ob Sebalder Altstadt oder Lorenzer Altstadt oder schräg/quer durch, ob oberirdisch
> oder unterirdisch oder eine Mischung aus Beidem. Selbst ein Lückenschluss Plärrer-Hbf außen am Altstadtring entlang würde die verherende
> Zweiteilung des Nürnberger Netzes wieder ein großes Stück heilen.

Das denke ich auch, ich glaube sogar, man könnte mit einer (auf den ersten Blick) recht ungewöhnlichen Strecke das Problem ebenso lösen. Genauso lange, wie die durchgegende Altstadttram außer Betrieb ist, fehlt auch eine relativ unbekannte Nürnberger Straßenbahnstrecke im Netz, die aber aus heutiger Sicht sehr interessant sein dürfte: Die gute alte Färberline. Meine Vorstellung geht dabei von einer Verzweigung hinter der HST Kohlenhof aus, die Gleise führen nach links in die Stromer Straße (quasi die alte Zeltnerstraßenlinie nur statt Richtung Landgrabenstraße diesmal in Richtung Plärrer angeschlossen, ggf auch per Gleisdreieck in beiden Richtungen), ca bei der Kreuzung mit der Sandstraße ggf eine HST Zeltnerstraße. Dann überquert die Linie Ring und U-Bahn und fährt durch die Färberstraße (HST), biegt in die (heutige) Kurt-Schumacherstr. ein, weiter über den Kornmarkt (ggf HST Germanisches Nationalmuseum), Hallplatz (HST) weiter durch die Königstraße zum HBF.

Warum gerade diese Strecke: Längs der U1 würde wieder mit dem Parallelverkehr-Argument erschlagen, längs der U2 ebenso. Längs der U1 würde man außerdem wegen der Fußgängerzone Probleme herbeireden.
Aus der Zeit vom Bau der Celtis-Tram wissen wir, das man U-Bahnbauwerke mit der Straßenbahn nicht an beliebigen Stellen queren kann, sondern nur dort, wo diese entweder dafür ausgelegt sind, oder die U-Bahn tief genug drunter ist. An der Kreuzung Frauentorgraben/ Zeltner-/ und Färberstraße liegt die U-Bahn tief genug, und es gibt keine Verteilergeschosse, auf die man unweigerlich, führe man den Stadtgraben entlang, stoßen würde. Die besagte Route führt nahezu ausschließlich durch Straßen, in denen auch heute noch Autoverkehr läuft, das heißt, jegliche Angst um die Fußgängerzone ist unbegründet. Entlang der Strecke findet sich kaum problematische Bausubstanz, den Stellungskrieg zwecks Oberleitung wie bei der Altstadttram könnte man sich sparen. Die beiden wichtigstens Knoten sind verbunden, und gleichzeitig in Kernstadtbereich wieder etwas Flächenerschließung betrieben, sodass die Trennung Straßenbahn Naherschließung - mehr Halte - U-Bahn Groberschließung dafür schneller erhalten bliebe, was m. M. ein für die Verkehrsbetriebe recht wichtiger Punkt ist. Am HBF käme es eben auf die Einbindung an, auf wieviele der Strecken man dort weiterfahren könnte (im aller schlechtesten Fall nur Tiergarten, Widhalmstraße, Scheurlstraße) baut man geschickter evtl auch Erlenstegen und/oder Celtisplatz. Und man käme am HBF wieder in einer Achse raus, auf der noch Straßenbahnen fuhren, also die U-Bahn im Bau war, ergo wieder das Tragfähigkeitsproblem elegant umschifft.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]

Arbeite rückwärts, dann liegt die Zukunft hinter dir (A. Rebers)
Zitat
Daniel Vielberth
Das denke ich auch, ich glaube sogar, man könnte mit einer (auf den ersten Blick) recht ungewöhnlichen Strecke das Problem ebenso lösen. Genauso lange, wie die durchgegende Altstadttram außer Betrieb ist, fehlt auch eine relativ unbekannte Nürnberger Straßenbahnstrecke im Netz, die aber aus heutiger Sicht sehr interessant sein dürfte: Die gute alte Färberline. Meine Vorstellung geht dabei von einer Verzweigung hinter der HST Kohlenhof aus, die Gleise führen nach links in die Stromer Straße (quasi die alte Zeltnerstraßenlinie nur statt Richtung Landgrabenstraße diesmal in Richtung Plärrer angeschlossen, ggf auch per Gleisdreieck in beiden Richtungen), ca bei der Kreuzung mit der Sandstraße ggf eine HST Zeltnerstraße. Dann überquert die Linie Ring und U-Bahn und fährt durch die Färberstraße (HST), biegt in die (heutige) Kurt-Schumacherstr. ein, weiter über den Kornmarkt (ggf HST Germanisches Nationalmuseum), Hallplatz (HST) weiter durch die Königstraße zum HBF.

Diese Linienführung gab es in Nürnberg schon einmal.

Ich kenne noch die Gleisreste am Mautkeller mit Straßenbahn - welche Nummer diese Linie hatte, kann ich nicht mehr sagen.

Diese neue "alte" Linienführung würde das zerrissene Netz wieder ein bisschen einfacher für den täglichen Betrieb gestalten, besonders bei Störung und Unfällen auf den Schienen - der größte Vorteil dieser Linienführung wäre, dass sie nicht direkt über/neben der U-Bahn herführen würde.

Gruß elixir
Zitat
elixir

Diese neue "alte" Linienführung würde das zerrissene Netz wieder ein bisschen einfacher für den täglichen Betrieb gestalten, besonders bei Störung und Unfällen auf den Schienen - der größte Vorteil dieser Linienführung wäre, dass sie nicht direkt über/neben der U-Bahn herführen würde.

Gruß elixir

Mit einer Straßenbahn über den Kornmarkt würde es wieder eine Querverbindung geben, aber noch nicht einmal zwischen Bahnhof und Plärrer.

Wie könnte denn ein sinnvolles Linienkonzept aussehen, das diese Verbindung nutzt? Welche Fahrgäste bekämen bessere Verbindungen? Bisher erschließt sich mir nicht, welchen Sinn eine Straßenbahn über den Kornmarkt aus Sicht der Fahrgäste haben könnte. Man käme von Gibitzenhof leichter zum Bahnhof, aber mehr an Nutzen fällt mir nicht ein. Dieser Nutzen dürfte kaum ausreichen, um einen ausreichenden NKF zu bekommen.

Diese Strecke war vor 80 Jahren eine Entlastungsstrecke für die überlasteten Straßenbahnstrecken entlang des Rings und durch die Altstadt, wo heute U-Bahnen fahren. Die U1 im Altstadtbereich könnte eine Entlastung brauchen, aber auch da sehe ich nicht, wie dies eine Straßenbahn über den Kornmarkt leisten könnte.
>> der größte Vorteil dieser Linienführung wäre, dass sie nicht direkt über/neben der U-Bahn herführen würde. <<

Richtig, nicht direkt, sondern umwegig parallel. Die Strecke Plärrer - Kohlenhof - Krzg Frauentorgr/Färberstr (fußläufig zum Opernhaus) - Krzg Färber-/Schumacherstr (Nähe Weißer Turm) - Kornmarkt (noch näher zur U Opernhaus) Hallplatz (Nähe Südausgang U Lorenzkirche) - HBf ist eine Parallellinie zur U1 und U2/U3. Solch eine Linie ist Unsinn, nicht im Quadrat, sondern hoch drei.

Wie soll es vom Plärrer weitergehen? Vom Wegfeld wäre der Umweg über Kohlenhof abschreckend; die Leute würden in die U-Bahn umsteigen. Und für die Strecke zum Westfriedhof gilt dasselbe. Bleibt die Fahrt nach Gibitzenhof. Nur, welchen Sinn hat diese Linie bei Auslassung des Plärrers?
Dem Nürnberger Straßenbahnnetz fehlt eine nördliche Ost West Verbindung.
Zitat
HansL
Das reicht aber leider nicht, weil der MIV massiv reduziert werden müsste. Und da würde die Altstadttram ein ganz wesentlicher Baustein sein. Schau Dir doch mal die Gutachten zum NVEP2025 genau an und dann bekommst Du Antworten über den Sinn der Altstadttram und deren Potential. Insbesondere über die Größenordnung möglicher Umsteiger.

Ich hab mal geguckt, da sind viele Dokumente mit wohl über 50MB Inhalt. Wie wärs, wenn du einfach das Dokument und den Abschnitt sagst, der dargelegt, wie die A-Tram dazu beiträgt den MIV zu reduzieren. Am besten auch noch die Passage zitieren.


Zitat
HansL
Aber dass es entlang der Linien der Altstadttram keine nennenswerte Anuahl von Arbeitsplätzen gäbe, ist - mit Verlaub - einfach Quatsch. Leute arbeiten ja nicht nur in Fabriken, sondern heute auch immer stärker in Büros und auch immer noch in Läden. Und solche Arbeitsplätze gibt es entlang der Achse Hallertor - Rathenauplatz eine ganze Menge.

Wenn man meinen Beitrag liest, kann man sehen, dass ich durchaus nicht nur von Fabriken gesprochen habe. In der Sebalder Altstsadt gibt es aber tatsächlich eher wenig Arbeitsplätze.

Zitat
HansL
Und nicht zu vergessen: In der Sebalder Altstadt wohnen auch sehr viele Menschen.

In der Altstadt ist zu 90% in unter 500m ein schienengebundenes Verkehrsmittel zu erreichen. Lediglich ein der Sebalder Altstadt ist in der Mitte ein schmaler Streifen, der schlecht angebunden ist.
Genau, so wie im NVEP 25 vorgesehen, mit nachgewiesen sehr hohem Nutzen-Kosten-Faktor.

Das muss man nicht diskutieren. Aber Hans L eröffnet neue Threads, wenn in trollhafter Manier gegen den ÖPNV allgemein oder bestimmte Pläne polemisiert oder alles zerredet wird, um das zu widerlegen.

Lasst die Trolle Troll sein und antwortet ihnen nicht. DON'T FEED TROLLS.

Edit: Der erste Satz ist eine Antwort auf den Beitrag von 90408. Den folgenden Beitrag von Stanze hatte ich noch nicht gesehen.



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 10.10.2018 11:48 von Manfred Erlg.
Zitat
Stanze

Ich hab mal geguckt, da sind viele Dokumente mit wohl über 50MB Inhalt. Wie wärs, wenn du einfach das Dokument und den Abschnitt sagst, der dargelegt, wie die A-Tram dazu beiträgt den MIV zu reduzieren. Am besten auch noch die Passage zitieren.

Sorry, aber wenn Du ernsthaft mitdiskutieren willst, musst Du Dir schon die Mühe machen, die zugänglichen Quellen auszuwerten.

Nur so kannst Du etwas dagegen einbringen, wie sich der sagenhaft hohe NKF erklärt. Und es bringt wenig, wenn wir hier jetzt anfangen, über die Anzahl der Arbeitsplätze in der Sebalder Altstadt zu diskutieren; das ist alles in das Bewertungsverfahren eingeflossen und sicher handfester als Dein "Bauchgefühl", hier arbeitet doch kaum jemand.

Zitat
Manfred Erlg
Genau, so wie im NVEP 25 vorgesehen, mit nachgewiesen sehr hohem Nutzen-Kosten-Faktor.

Das muss man nicht diskutieren. Aber Hans L eröffnet neue Threads, wenn wieder ein Troll gegen den ÖPNV polemisiert oder alles zerredet, um den Troll zu widerlegen. Lasst den Troll Troll sein und antwortet ihm nicht. DON'T FEED TROLLS.

Ja, Manfred, ich mache neue Themen auf, wenn ein neuer Aspekt in die Diskussion geworfen wird, den die bisherige Überschrift des Themas nicht abdeckt. Das ursprüngliche Thema war die Sinnhaftigkeit eines abschnittsweisen oberleitungsfreien Straßenbahnbetriebs. Jetzt wird über den Sinn der Altstadtquerung diskutiert - definitiv ein anderes Thema.

Ob man jeden, der den Sinn einer Altstadtquerung in Frage stellt, gleich als Troll bezeichnen muss? Sehe ich nicht so! Wenn wir eine Altstadtquerung wollen, so müssen wir noch viel Überzeugungsarbeit leisten. Und können uns solche Diskussionen nicht sparen.
Zitat
Manfred Erlg
Genau, so wie im NVEP 25 vorgesehen, mit nachgewiesen sehr hohem Nutzen-Kosten-Faktor.

Das muss man nicht diskutieren. Aber Hans L eröffnet neue Threads, wenn in trollhafter Manier gegen den ÖPNV allgemein oder bestimmte Pläne polemisiert oder alles zerredet wird, um den Troll zu widerlegen. Lasst den Troll Troll sein und antwortet ihm nicht. DON'T FEED TROLLS.

Ich glaube die neuen Threads entstehen deshalb weil hier immer einer Off Topic schreit
Zitat
benji2
Sie haben noch die Linie 6 und 36 vergessen. Aber der Rest im (Süd-/)Osten ist ein blinder Fleck.

Der Rest ist aber relativ klein.

Man sollte auch mal bedenken, dass in dem Von Ihnen genanten Szenario die Linie 6 folgende Anschlüsse hat:

3/3 U-Bahnen
2/4 S-Bahnen
2/4,5 Straßenbahnen

Auch mit einer A-Tram wird es "blinde Flecken" geben.

Zitat
benji2
Die Undurchdringbarkeit der Altstadt-Barriere für die Straßenbahn. Das ist ein netzgestalterischer Widersinn. Als ob dort eine unüberwindbare Mauer stünde, quasi West- und Ost-Nürnberg trennend.

West und Ost ist mit U-Bahn & S-Bahn hervorragend verbunden. U-Bahn auch mitten durch die Lorenzer Altstadt! Irgendwie habe ich den Eindruck, dass es mehr das Ambiente Straßenbahn geht, als um den Verkehr.



Zitat
benji2
Jeder Umstieg kostet aber ca. 30 bis 40% Fahrgäste.

Wie kommt diese Zahl zustande? Gibt es dazu Untersuchungen? Mir kommt sie zu hoch vor.

Zitat
benji2
Das Ziel muss daher sein, das Umsteigen drastisch zu reduzieren (von 1x auf 0x, von 2x auf 1x, von 3x auf 2x).

0x Umsteigen wäre ja eine Direktlinie.

Dass man von jedem beliebigen Punkt zu einem anderen schafft ist eher unwarscheinlich.

Beispiel:

2 Linien
1 fährt von A nach B
2 von C nach D.
Am Punkt x treffen sie sich und man kann umsteigen.

Um das umsteigen auf 0 zu reduzieren müssten noch folgende 4 Linien aufgebaut werden:

3 fährt von A nach C
4 fährt von C nach B
5 fährt von B nach D
6 fährt von D nach A

Das wird erstmal ein unübersichtlicher Fahrplan. Aber reduziert dies tatsächlich auch das Umsteigen?

von Punkt A kann immer nur eine Bahn losfahren. Die kann entsprechend Richtung B, C oder D fahren.

Wenn sie genau in die gewünschte Richtung fährt, an dem Zeitpunkt an dem ich die Haltestelle erreiche, so ist das natürlich schön. Wenn nicht, muß man eben warten bis die Richtige Linie kommt, oder eben wiederum umsteigen.

Die meisten Fahrgäste werden eher umsteigen, als Zeit zu verlieren. Dafür ist der Aufwand so ein Netz zu betreiben viel höher und vor allem unverständlicher für Fahrgäste. Der Nutzen ist eher gering.


Zitat
HansL
Sorry, aber wenn Du ernsthaft mitdiskutieren willst, musst Du Dir schon die Mühe machen, die zugänglichen Quellen auszuwerten.

Nur so kannst Du etwas dagegen einbringen, wie sich der sagenhaft hohe NKF erklärt.

Mal langsam, du hast eine Behauptung in den Raum geworfen und vage auf den Beleg verwiesen. Es ist an dir deine Behauptung zu belegen!
Du drehst die Beweispflicht um, nach dem Motto 'da irgendwo steht schon belegt was ich gesagt habe, such doch, was meine Aussage belegt'

Den hohen NKF streite ich doch gar nicht ab. Ich bestreite lediglich die Aussage dass die A-Tram dabei nützt den Pendler MIV zu reduzieren.
Lies doch einfach mal was ich ständig schreibe.


Zitat
Manfred Erlg
Das muss man nicht diskutieren. Aber Hans L eröffnet neue Threads, wenn wieder ein Troll gegen den ÖPNV polemisiert oder alles zerredet, um den Troll zu widerlegen. Lasst den Troll Troll sein und antwortet ihm nicht. DON'T FEED TROLLS.

Meinst du mich? wo polemisiere ich gegen den ÖPNV?

Sind für dich alle Trolle, die andere Ansichten haben, oder deren Aussagen du nicht erfasst?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 10.10.2018 11:44 von Stanze.
doppelpost



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 10.10.2018 11:44 von Stanze.
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