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RB22 Forchheim - Muggendorf/Gößweinstein?
geschrieben von Daniel Vielberth 
Das sehe ich ehrlich gesagt auch wie benji2, besonders toll und attraktiv finde ich unsere Nebenbahn-Regionallinien in der Region nun wahrlich nicht.
Im Großraum N-Fü-Er böte sich meiner Meinung nach das Karlsruher Modell gerade zu an, wenn man es denn mit der Verkehrswende ernst meint, allerdings habe ich da große Zweifel diesbezüglich.
Ich glaube die RB aus Ebermannstadt hätte wesentlich mehr Potential, wenn sie bis Bamberg verlängert werden würde, und auf die in Forchheim endenden S-Bahnen abgestimmt von/nach Bamberg verkehren würde. Taktverdichter zur Hauptverkehrszeit zum 30 Minutentakt die in Forchheim mit Spitzkehre nach Erlangen verkehren, könnten auch sinnvoll sein, dann müsste die Strecke aber entsprechend ausgebaut werden für höhere Geschwindigkeiten oder Begegnungsstellen.
Was bei dieser Linie perspektivisch enormes Potential entfalten könnte wären diese kleinen autonomen Busse, die auf den Zug abgestimmt einen Shuttleservice vom Ort zum Bahnhof anbieten. Natürlich erst, wenn das System ausgereift ist.
Sehe das ähnlich. Man hätte, wenn man nur wollte, herausragende Voraussetzungen. Bahnen wie die Gräfenbergbahn oder die Rangaubahn ließen sich mit vergleichsweise wenig Aufwand einfach und gut in die U-Bahn (oder wenn man will mit mehr Anstrengung und Investition auch die Tram) integrieren. Das wäre dann zwar weniger Nebenbahnromantik, und daher sentimental schade, aber für Pendler äußerst wertvoll.

Vor allem geht man mit der StUB ja sogar schon den Weg in Richtung Überlandtram, aber der Wille für mehr in die selbe Richtung fehlt mMn einfach komplett. So hat man Nebenbahnen, bei denen man umsteigen muss, um zum Nürnberger Hauptbahnhof zu gelangen, das kanns ja wohl auch nicht sein. Und ich weiß dass ein kurzer Umstieg nicht die Welt ist und man ihn aushält, aber die Realität ist halt, dass genau sowas die Leute ins Auto bringt.
Hallo allseits,

ich denke, man muss hier mal die Begriffe abstecken: Im Rahmen eines Karlsruher Modells erzeugt man zwar gewisse Kosten, richtet aber keinen "Schaden" an, weil dann die Bahnstrecke eine eisenbahnfähige Strecke bleibt. Damit kann ich leben, wenngleich ich der Vverschandlung der Strecken mit Lärmschutzwänden infolge der Elektrifzierung nicht wirklich gut finde. Zuvor hieß es aber, die Strecke zu einer StuB-Strecke machen. Und StuB derzeitigen Gepräge hieße: Reine BoStraB strecke, wenn man da die RB22 umwandelt, verliert die DFS ihren Anschluss ans Eisenbahnnetz (was besonders praktisch ist, wenn deren Fahrzeuge nimmer zu Kesselrevisionen nach Meiningen kommen könnnten etc,) : Gegen letzteres spreche ich mich aus, ersteres ist halbwegs hinnehmbar, sofern dadurch wirklich Verbesserungen auftreten (ob Gosberg - Erlangen über Forcheim - Heroldsbach - Hemhofen/ Zeckern und dann von Westen nach Erlangen rein gegenüber umsteigen wirklich so extrem attraktiver ist, bin ich zwar nicht restlos überzeugt, vermutlich würde weiterhin umgestiegen in Forchheim aber so lange man dabei zumindest nichts kaputt macht, kann man das Experiment meinertwegen wagen.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Einfach nur, weil man kann: Neue U21 Gebersdorf - Wolfsfelden
Es gibt in Westdeutschland kaum noch vergleichbare Ballungsräume, wo das nicht längst geschehen wäre.[/quote]

Auf gut deutsch: Franken ist liebenswürdig weil es etwas hinter dem Mond ist. Aber was den ÖPNV betriff ist diese Einstellung ein echter Nachteil.
> Es gibt in Westdeutschland kaum noch vergleichbare Ballungsräume, wo das nicht längst geschehen wäre.[

Vielleicht lebe ich hinterm Mond, aber mir sind in Westdeutschland als Systeme nach Karlsruher Modell nur Karlsruhe, Saarbrücken und Kassel bekannt, nimmt man den Osten hinzu Nordhausen und Chemnitz. Welche anderen westdeutschen Städte sollen das denn dann sein, die sowas tatsächlich haben?

Und wenn wir mal ehrlich sind, bei den meisten Systemen sind es Überwiegend die Hauptsrecken die in die Innenstädte eingefädelt werden, flächendeckend alle Nebenbahnen mit einbezogen sehe ich bei den mir bekannten Systemen nun grad auch nicht.

Vielleicht liegt die Tatsache, das wir noch kein og. System haben auch daran, das wir trotz herber Verluste, doch immer noch eine erfreulich hohe Zahl Nebenbahnen im Umland haben, alleine so den näheren Sprengel 7 nimmt man RB62 eiegnetlich Hauptbahn, und RB81/82 dazu sogar 10. Natürlich im selben Sprengel könnten es 20 Nebenbahnen sein, wenn es den Kahlschlag nicht gegeben hätte, aber dennoch, so schlecht ist das gar nicht. Und ich würde gerne mal eine Stadt sehen, die 10 Nebenbahnen ins städtische Verkehrsnetz integriert hat - ich glaube, da wird die Luft sehr dünne, wenn es überhaupt eine gibt.

Gruß D. Vielberth
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Einfach nur, weil man kann: Neue U21 Gebersdorf - Wolfsfelden
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