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3 mögliche NBS-Anbindungen im Raum Nürnberg
geschrieben von elixir 
Hallo und guten Morgen,

ich würde gerne mit euch über 3 mögliche Anbindungen einer "angedachten" Neubaustrecke im Rahmen des Deutschland-Taktes, Nürnberg-Würzburg diskutieren bzw. einen Meinungsaustausch dazu zu starten.

Bevor ich meine Vorschläge, Skizzen und Google-Maps-Bilder hier einstelle, möchte ich jedoch euere Meinung zum Start eines neuen Themas einholen.

In der Hoffnung, dass wir hier in diesem Thread NUR über diese drei Varianten sprechen werden, um die sich sonst schnell weitverzweigenden Nebenschauplätze zu vermeiden - ganz wie es einige User hier immer wünschen.

Meiner Meinung nach gibt es eine sehr teuere, eine teuere und eine günstige Möglichkeit vom Hauptbahnhof NN nach Würzburg und Erfurt zu kommen.

Die Details meiner Argumente werden nach und nach hier in diesem Beitragsbaum eingestellt.

Vorab eine Struktur der drei Strecken, die mir gedanklich so vorschweben.

1.1 Zwei eingleisige Schnellbahntunnel (bei Wegfall des geplanten Güterzugtunnels) in Richtung Erlangen für Züge in Richtung Würzburg und Erfurt mit Abzweig der Schnellbahn nach Würzburg, etwa zwischen Höffner und Eltersdorf.

1.2 Fernbahn- und Güterzüge in zwei eingleisigen Tunnels (unterirdische Ein- und Ausfädelung der Schnellbahn in den geplanten Gz-Tunnel vom Großmarkt und der Strecke vom Hauptbahnof).

1.3 Schnellbahn- und Güterzugtunnel getrennt, in 4 einröhrige Tunnels (Abzweig der Schnellbahn in Richtung Würzburg noch vor Eltersdorf).


2. Fernbahntunnel nur in Richtung Würzburg ab Steinbühl in Richtung "Alte Veste"


3. Ohne Tunnel ab NN Hauptbahnof bis zum Beginn einer NBS ab Abzweig Gebersdorf in Richtung Würzburg und ab Großmarkt im noch neu zu bauenden Tunnel für Güterzüge und Schnellbahn in Richtung Erfurt.


Das Für und Wider der verschiedenen Strecken und die Auswirkungen auf die Strecke Nürnberg-Fürth für eine Zukünftige S 6 nach Neustadt/Aisch, wird später von mir vertieft - ebenso für die Strecke Nürnberg Hbf. bis Abzweig Schweinau kurz hinter N-Schweinau (dabei gibt es auch eine spätere Option, die S 4 im Hbf. nach vorne zu bringen.

Was haltet ihr davon.

Gruß



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 29.08.2020 23:37 von elixir.
Beginnen möchte ich mit der wohl am schnellsten und kostengünstig zu realisierenden Variante.

Punkt 3 - ohne zusätzlichen Fernbahn-Tunnel ab Nürnberg-Hauptbahnof nach Würzburg und Erfurt

Nachdem auf der Strecke nach Ansbach bis zur Ringbahn, kurz vor N-Stein, nur 1mal stündlich "Fernverkehr" und 3mal eine S-Bahn in Richtung N-Stein verkehrt, ist dieser Streckenabschnitt bei weitem nicht ausgelastet und somit für eine Entlastung der Strecke Nürnberg-Fürth "die" Möglichkeit, diese OHNE weitere Umbauten und Kosten, zu entlasten und für die vorgesehene S 6 nach Neustadt/Aisch als 2x 2gleisige Bahnstrecken in Zulunft zu benutzen.

Durch einen Abzweig zwischen N-Schweinau und N-Stein auf die Güterstrecke nach Fürth und zukünftig durch den Gütertunnel nach Erlangen, ist dies eine Möglichkeit der Realisierung ohne die bestehende Strecke N-F erneut aufzureißen und damit verbundenen jahrelangen Beeinträchtigungen des Bahnverkehrs zwischen Nürnberg und Fürth.

Entlang der Ringbahn an der Uffenheimer Straße ist genügend Platz auf einer Länge von 1000 Metern - ebenfalls ist von der Schwabacher Straße bis zur Ringbahn auf der nördlichen Seite noch das Gelände auf dem einst der Bahnhof Nürnberg-Schweinau seine Ausdehung bis zur Ringbahn hatte.

Dort ist der Platz für den Abzweig zweier Fernbahngleise zur Ringbahn (siehe auch Google-Maps - es sind noch Gleisreste im Bogen zu sehen).

Plan 3.0 zeigt eine kostengünstige, einfach und schnell zu erbauende Anbindung an die Ringbahn in Höhe Uffenheimer Straße mit 2 Gleisen aus Richtung Hauptbahnhof und der Nutzung des neuen zweiröhrigen Gz-Tunnels für Fernzüge nach Erfurt/Berlin.

Plan 3.1 wie 3.0 jedoch mit kreuzungsfreier Aus- und Einfädelung.

Plan 3.2 wie 3.1 jedoch mit kreuzungsfreier Aus- und Einfädelung einer direkten NBS nach Würzburg.

Plan 3.2.1, Späterer Weiterbau auf der nördlichen Seite, ein Gleis für die S-Bahn S 4, bis zum Overfly an die nördliche Bahnsteigkante des Haltpunktes N-Steinbühl "OBEN". Womit sich langfristig die S 4 nach vorne legen läßt.

Vom neu zu bauenden zweiröhrigen Güter-und-Fernverkehrs-Tunnel ab N-Großmarkt, können die in Fürth nicht haltenden Fernzüge nach Erfurt-Berlin und die Güterzüge bis Eltersdorf, an der fertigen ABS Erlangen-Bamberg kommen.

Damit wäre auch die Altstrecke Fürth-Eltersdorf von den Fernzügen entlastet und ein weiterer Ausbau auf nur 3 Gleise entlang der Altstrecke nur noch bis zur Regnitzbrücke nötig.

Plan 3.3 zeigt den möglichen Beginn einer NBS nach Würzburg in Höhe Kleinreuth bei Schweinau - kreuzungsfrei ausfädelnd unter Umgehung der Strecke Nürnberg Hbf.-Fürth und des Fürther Hauptbahnhofes.

Die einzelnen Skizzen werden nach und nach von mir eingestellt.

Gruß



8 mal bearbeitet. Zuletzt am 30.08.2020 03:04 von elixir.


Zu Punkt 3
30.08.2020 00:04
Bild 1: Google-Luftbild von der Örtlichkeit parallel zur Uffenheimer Straße - wo ausreichend Platz für zusätzliche Gleise ist - Länge ca. 800 m.

Bild 2: 3.0 zeigt einen vereinfachten Gleisplan des Abzweigs in der einfachsten Ausführung in die Ringbahn zum Tunnel am Großmarkt - noch ohne Fortführung einer kreuzungsfreien Ausfädelung der NBS nach Würzburg.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 30.08.2020 00:10 von elixir.


3.1. Kreuzungsfreie Aus- und Einfädelung vom Hauptbahnhof in die Ringbahn.

3.2. Kreuzungsfreie Aus- und Einfädelung von der Ringbahn in Richtung NBS nach Würzburg



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 30.08.2020 03:07 von elixir.


Servus,


[ironie]

Am besten optimieren wir noch alle Zu- und Abfahrten am Nürnberger Hbf inklusive einer vollwertigen S-Bahn Stammstrecke Steinbühl-Hbf-Dürrenhof und dann reden wir bald von Nürnberg21.

Grüße nach Stuttgart! ;-)

[/ironie]
Variante 1 - Realisierbar wohl mit den geringsten Eingriffen in die bestehende Strecke NN-NF - bis 2030?

Punkt 1.1 - Zwei eingleisige Schnellbahntunnel (unter Wegfall des seit vielen Jahren geplanten Güterzugtunnels) von Nürnberg-Steinbühl in Richtung Erlangen, für Züge nach Würzburg und Erfurt, mit Abzweig der Schnellbahn am Ende des geplanten Güterzug-Tunnels, nach der Autobahn-Ausfahrt bei Möbel Höffner, nach Würzburg.


NVA - Abzweig in Höhe Vach


NNSN - Tunnel ab N-Steinbühl bis zur Unterfahrung der U-Bahn Linie 2/3 nach einem Kilometer, an der Rothenburger Straße unter der heutigen Bahnlinie.

Die U-Bahn Linie 1 nach Fürth, wird nach der Station Eberhardshof unterquert - weiter zur Pegnitzunterfahrung vor der Kläranlage.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.09.2020 12:47 von elixir.


Das nötige starke Gefälle von NNSN bis zur Unterfahrung der U-Bahn an der Rothenburger Straße (1000 Meter), wurde von User Benji2 an anderer Stelle hier im Forum erläutert.


Ich finde dieses Thema sehr interessant. Und hätte gerne die Verbindung zum Ursprungsthema: [www.bahninfo-forum.de]

Können wir uns darauf einigen, dass wir in diesem thread nur diskutireren, wie die neue Trasse aus dem Gebiet von Nürnbert/Fürth/ Erlangen herausführen könnte? Und alles, was weiter in Richtung Würzburg liegt, wird im alten thread diskutiert.

Sehr interessant war die Diskussion der Frage, ob ein Tunnel, der bereits am Hauptbahnhof Nürnberg beginnt, die Rothenburger Straße unterqueren könnte: [www.bahninfo-forum.de]
Etwa ab der dritten Seite wird dies sehr intensiv diskutiert.
Bitte löschen
01.09.2020 13:08
Versehentliches Doppelposting.
Keine Ahnung, wie das passiert ist.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.09.2020 13:13 von HansL.
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