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Wie hätten Rückfallebenen für die StuB aussehen können
geschrieben von Daniel Vielberth 
Diese Fragestellung stelle ich mir eher bezüglich dem Radschnellweg. Ich bin die Strecke vom Gleisende bei der INA bis Brlangen Bruck ja eben erst jüngst wieder abgelatscht, es besteht überhaupt kein Bedarf für einen Radschnellweg, weil parallel nun wirklich fast die ganze Strecke Wege entlang führen, vielleicht nicht immer 100% entlang der Schienen aber immer in Sichtweite. Wege auf denen man gut laufen, und gut Radfahren kann. Selbst wenn man also gar nichts mehr mit der Bahnstrecke vorhätte, also sie für jeglichen zukünftigen Schienenverkehr ausschließt, bräuchte man also noch immer keinen Radschnellweg darauf, einfach, weil die Wege schon da sind. Der Radschnellweg ist freundlichstenfalls als mutwilliges Kaputtmachen der Trasse ohne Not zu bezeichnen, ebenso wie der Radweg mit dem man unbedingt die Bibertbahn final zerstören muss.

Gruß D. Vielberth
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Alles ist wie immer, nur schlimmer... (Bernd das Brot)
Jüngst gelesen, in Litauen ist die Eisenbahn von der EU zu einer Millionenstrafe verdonnert worden, weil sie eine Strecke abgerissen hat, auf der ein Konkurenzunternehmen hätte fahren wollen (im konkreten Fall ein lettisches EVU). Das sollte mal Schule machen: Millionenstrafen für das mutwillige Abreisen von Bahnstrecken, fände ich gut!

Gruß D. Vielberth
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Sollten die Bürger von Erlangen die StUB ablehnen, könnte man überlegen die Straßenbahn von Am Wegfeld bis Reutleser Straße zu verlängern und vor Ort einen neuen Busbahnhof zu bauen.
an Marktkauf

Das allein dürfte sich bei heutiger Trasse kaum rentieren (da is ja nix), aber man könnte versuchen, statt Stadtbahnmäßig an allem vorbei zu fahren eine Straßenbahn zu bauen, die tatsächlich was erschließt, nicht so wie sie jetzt geplant ist, auch nicht die alte (wenigstens etwas bessere) Planung über Klaus-Groth-Straße sondern Boxdorf, Großgründlich und Reutles richtig mitnehmen und erschließen - haben die Erlanger halt Pech, wenn die 100 Jahre später wieder nen Anlauf für eine Straßenbahn machen, müssen sie halt mit dem zurechtkommen, was dann da ist.

Gruß D. Vielberth
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1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.06.2024 18:42 von Daniel Vielberth.
Zitat
Marktkauf
Sollten die Bürger von Erlangen die StUB ablehnen, könnte man überlegen die Straßenbahn von Am Wegfeld bis Reutleser Straße zu verlängern und vor Ort einen neuen Busbahnhof zu bauen.

In diesem Fall wäre es wohl realistischer, die 80 "Interims" P&R PKW-Parkplätze "Am Wegfeld" (entsprechend ca. 0,35 Parkplätze pro Straßenbahnabfahrt) auf 1 bis 2 Parkplätze pro Straßenbahnabfahrt auszubauen.
Man könnte sich natürlich auch mal an dem orientieren, was anderswo gut ist, und - auch wenn die grade mit der zweiten Stammstrecke und der U9 am verschlechtern sind - noch bietet sich da der Vergleich mit München an, um zu sehen, was funktioniert, und da fallen nunmal die zahlreichen extra zur S-Bahn hin geführten Schienenverkehrsmittel auf. Nun ist die Münchner S-Bahn im IST-Zustand zwar deutlich bessere als unsere (so man unsere überhaupt so zu nennen wagt), aber vielleicht könnten unsere Verkehrsmittel so dennoch gewinnen, z.B dadurch, die Straßenbahn vom Wegfeld bis nahe den S-Bahnhof Vach zu führen, das gäbe so Querverbindungen, die es noch nie gab, und wertet sowohl die Stadtteile als auch den S-Bahnhof Vach auf. An gesehen davon könnte man dann, falls Fürth mitspielt, von vach Bf aus ggf über Mannhof - Eltersdorf doch wieder die Aurachtalbahn erreichen, und so eine Tram für Herzogenaurach auch ohne Erlangen Innenstadt realisieren, diesmal mit Schwerpunkt schnellere Anbindung nach Nürnberg (und mit der Aurachtalbahn auch die bessere Erschließung der Wohngebiete in Herzogenaurach, diesmal also nicht "Werksverkehr über Erlangen" sondern tatsächlich für die Anwohner von Herzogenaurach. Damit hätten sich auch elegant sämtliche Streitpunkte mit "Elektrosmog im Siemens-Campus" und co erledigt, weil die Bahn von unten durch Tennenlohe kommt, und die Fahrgäste aus Herzogenaurach die gen Süde wollen ersparen sich, erstmal mit der StuB nach Norden starten zu müssen - auch das könnte man als Vorteil dieser Lösung vermarkten. Und diesmal könnte Fürth zurecht sich an den Kosten der StuB beteiligen ;-)

Gruß D. Vielberth
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Alles ist wie immer, nur schlimmer... (Bernd das Brot)
Eiegntlich könnte man ja hier mal weiter machen, auch wenn durch die Hiobsbotschaft der geplanten Vernichtung der Aurachtalbahn jetzt komplett ohne Nutzung von deren Trasse geplant werden muss

Gruß D. Vielberth
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Lieber Daniel Vielberth,

Gleise sind eine tolle Sache. Aber irgendwo müssen sich diese auch rentieren... die von dir aufgezeigten Möglichkeiten sind mega nice to have, aber meist würde dann doch zukünftig nur Luft durch die Gegend gefahren. Und das den Menschen als Verbesserung zu verkaufen, da komm sogar ich als Gleisfan ins schleudern...
an Willischiri

so geht es mir eher mit der echten StuB, die taucht für mich nur sehr punktuell überhaupt in die Siedlungsgebiete ein (Erlangen zwischen Gebbertstraße und Arcaden ausgeklammert, das ist der einzige Abschnitt den ich so erwartet und erhofft hatte, wenngleich ich auch lieber in der Fußgängerzone die Bahn gehabt hätte) und fährt selbst wenn sie in Bewohnten Bereichen ist für mein Gefühl an zu vielen Anwohnern ohne Halt vorbei. Sicher Haltestellen kann man nachrüsten (einen Halt Herzobase wo heute die HST Münchner Straße ist und einen zweiten in der Ratgeberstraße sähe ich dabei als mindest Verbesserung), aber gerade in der Hinsicht, die Ostwestrichtung erschließt die Anwohner definitiv flächiger in Herzogenaurach und Niederndorf und wäre keine reine Firmenbahn, wie die StuB es zunächst mal wird. Klar man könnte auch die heutige StuB verlängern, um zumindest noch die Altstadt und westlich davon mit zu nehmen, wobei man dann dringend auf echte Straßenbahnhaltestellenabstände von 300 bis 400 Metern herunter gehen müsste, um sinnvoll die Leute zu erschließen, eine Straßenbahn mit langsamer Beförderung zu bauen, aber dann so wenig Halte zu bauen, als wäre es eine Stadtbahn verbindet m.M. nach das schlechte aus beiden Welten, man kombiniert die Nachteile von Stadt- und Straßenbahn (klar, das man da, wo man zwischen Feldern ist, nicht alle 400m hält ist völlig klar, würde ich auch nie fordern. Aber innerhalb geschlossener Bebauung sollte die Erschließungsqualität dem Nürnberger Standart entsprechen, von dem wir alle wissen, das er gut ist. Worum sollen sich die Leute an der StuB mit schlechteren Standarts abspeißen lassen? Die zahlen genauso Steuergeld wie wir, also dürfen die auch was genauso gutes kriegen.)

Und die Trasse in Niederndorf setzt da auf jeden Fall schon mal an. Und nachdem wir jetzt ja auch die Unterführung zwischen Frauenaurach und Kriegenbrunn verloren haben, und ohnehin Umwege fahren müssten, kann man die erzwungenen Umwege nun auch dort nutzen, um mehr zu erschließen.

Warum man die Aurachtalbahn künstlich so schlecht gerechnet hat, weiß ich nicht, vermutlich um die StuB trotz der Kröten, die mit der jetzige Trassenführung zu schlucken sind, überhaupt durch zu bekommen, da hatte man wohl wenig vertrauen in die eigene Trasse, und musste jede Alternative als Werk des Teufels darstellen. Aber ich denke, eine wohlwollende Untersuchung, wo nicht die Zielsetzung ist, eine andere Streckenführung durch zu bekommen, wird der Strecke die grob der Achse der Aurachtalbahn folgt mit Sicherheit Potential bescheinigen.

Gruß D. Vielberth
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Alles ist wie immer, nur schlimmer... (Bernd das Brot)
Zitat
Daniel Vielberth
Warum man die Aurachtalbahn künstlich so schlecht gerechnet hat, weiß ich nicht, vermutlich um die StuB trotz der Kröten, die mit der jetzige Trassenführung zu schlucken sind, überhaupt durch zu bekommen, da hatte man wohl wenig vertrauen in die eigene Trasse, und musste jede Alternative als Werk des Teufels darstellen. Aber ich denke, eine wohlwollende Untersuchung, wo nicht die Zielsetzung ist, eine andere Streckenführung durch zu bekommen, wird der Strecke die grob der Achse der Aurachtalbahn folgt mit Sicherheit Potential bescheinigen.

mit DER Argumentation ist eigentlich alles (zumindest von Dir) gesagt und jegliche weitere Diskussion sinnlos...oder ?
Zitat
Daniel Vielberth
an Willischiri

so geht es mir eher mit der echten StuB, die taucht für mich nur sehr punktuell überhaupt in die Siedlungsgebiete ein (Erlangen zwischen Gebbertstraße und Arcaden ausgeklammert, das ist der einzige Abschnitt den ich so erwartet und erhofft hatte, wenngleich ich auch lieber in der Fußgängerzone die Bahn gehabt hätte) und fährt selbst wenn sie in Bewohnten Bereichen ist für mein Gefühl an zu vielen Anwohnern ohne Halt vorbei. Sicher Haltestellen kann man nachrüsten (einen Halt Herzobase wo heute die HST Münchner Straße ist und einen zweiten in der Ratgeberstraße sähe ich dabei als mindest Verbesserung), aber gerade in der Hinsicht, die Ostwestrichtung erschließt die Anwohner definitiv flächiger in Herzogenaurach und Niederndorf und wäre keine reine Firmenbahn, wie die StuB es zunächst mal wird. Klar man könnte auch die heutige StuB verlängern, um zumindest noch die Altstadt und westlich davon mit zu nehmen, wobei man dann dringend auf echte Straßenbahnhaltestellenabstände von 300 bis 400 Metern herunter gehen müsste, um sinnvoll die Leute zu erschließen, eine Straßenbahn mit langsamer Beförderung zu bauen, aber dann so wenig Halte zu bauen, als wäre es eine Stadtbahn verbindet m.M. nach das schlechte aus beiden Welten, man kombiniert die Nachteile von Stadt- und Straßenbahn (klar, das man da, wo man zwischen Feldern ist, nicht alle 400m hält ist völlig klar, würde ich auch nie fordern. Aber innerhalb geschlossener Bebauung sollte die Erschließungsqualität dem Nürnberger Standart entsprechen, von dem wir alle wissen, das er gut ist. Worum sollen sich die Leute an der StuB mit schlechteren Standarts abspeißen lassen? Die zahlen genauso Steuergeld wie wir, also dürfen die auch was genauso gutes kriegen.)

Und die Trasse in Niederndorf setzt da auf jeden Fall schon mal an. Und nachdem wir jetzt ja auch die Unterführung zwischen Frauenaurach und Kriegenbrunn verloren haben, und ohnehin Umwege fahren müssten, kann man die erzwungenen Umwege nun auch dort nutzen, um mehr zu erschließen.

Warum man die Aurachtalbahn künstlich so schlecht gerechnet hat, weiß ich nicht, vermutlich um die StuB trotz der Kröten, die mit der jetzige Trassenführung zu schlucken sind, überhaupt durch zu bekommen, da hatte man wohl wenig vertrauen in die eigene Trasse, und musste jede Alternative als Werk des Teufels darstellen. Aber ich denke, eine wohlwollende Untersuchung, wo nicht die Zielsetzung ist, eine andere Streckenführung durch zu bekommen, wird der Strecke die grob der Achse der Aurachtalbahn folgt mit Sicherheit Potential bescheinigen.


Wichtige Punkte der Stub sind der Anschluss des. Erlanger Hauptbahnhofs und die Verbindung der Erlanger Siedlungsschwerpunkte östlich und westlich der Regnitz mit etwa 80.000 und 40.000 Einwohnern.
Zitat
schroed2
Zitat
Daniel Vielberth
Warum man die Aurachtalbahn künstlich so schlecht gerechnet hat, weiß ich nicht, vermutlich um die StuB trotz der Kröten, die mit der jetzige Trassenführung zu schlucken sind, überhaupt durch zu bekommen, da hatte man wohl wenig vertrauen in die eigene Trasse, und musste jede Alternative als Werk des Teufels darstellen. Aber ich denke, eine wohlwollende Untersuchung, wo nicht die Zielsetzung ist, eine andere Streckenführung durch zu bekommen, wird der Strecke die grob der Achse der Aurachtalbahn folgt mit Sicherheit Potential bescheinigen.

mit DER Argumentation ist eigentlich alles (zumindest von Dir) gesagt und jegliche weitere Diskussion sinnlos...oder ?

Dem muss ich, mit Einschränkungen, zustimmen:
  • Ederlog kann man vieles vorwerfen, aber mit Sicherheit nicht, dass sie Reaktivierungsprojekte schlecht rechnen. Die Firma hat bei der ATB in viele Richtungen geprüft, ob es nicht doch irgendwie ginge.
  • Das Gutachten zur Aurachtalbahn hat doch deutlich gezeigt, dass die Strecke sinnvoll ist, wenn man die Züge bis zum Erlanger Bahnhof bzw. in die Innenstadt führen kann. Genau das ist aber der Knackpunkt. Schon im mKoK 2026 kriegt man mit Ach und Krach genau einen zusätzlichen RE von Erlangen nach Nürnberg und zurück unter, der jeweils die richtigen Richtungsgleise verwendet. Kreuzender Verkehr ist vollkommen utopisch.
  • Die StUB erschließt einige 10.000 Anwohner, unter anderem in Alterlangen, Büchenbach und im Stadtbereich.
  • Eine der wichtigsten Faktoren für den Umstieg von MIV auf ÖPNV ist die Gesamtreisezeit, die in der Standi 2016+ auch zur Berechnung genutzt wird. Hier kann eine zu hohe Haltestellendichte auch zu gegenläufigen Effekten führen, die durch die verlängerte Reisezeit von starken Quellen/Senken die Gesamtattraktivität des Systems und seinen Nutzen senken.
  • Eine größere Haltestellendichte mit geringerer Durchschnittsgeschwindigkeit/niedrigerer Attraktivität führt auch dazu, dass die Leute weniger Wegezeit zum Verkehrsmittel in Kauf nehmen. Das kann je nach Örtlichkeit dazu führen, dass du durch mehr Haltestellen keinen Vorteil mehr hast.

Grundsätzlich bin ich aber bei Daniel, wenn es um den Erhalt der ATB geht. Kassel hat gerade erst wieder NE EBO/BOStrab-Straßenbahnen mit 2,4m Breite gekauft. Eine solche Lösung wäre ideal, um später die ATB in das StUB-Netz einzubeziehen. Eine solche Verbindung ist nach wie vor im Flächennutzungsplan eingetragen.

Zitat
Daniel Vielberth
Eiegntlich könnte man ja hier mal weiter machen, auch wenn durch die Hiobsbotschaft der geplanten Vernichtung der Aurachtalbahn jetzt komplett ohne Nutzung von deren Trasse geplant werden muss

Welche geplante Vernichtung meinst du? Bis Frauenaurach wird die Strecke gerade eben saniert. Im verbreiterten Damm der A3 ist eine Unterführung der ATB eingebaut, wenn auch auf der Westseite durch die provisorische Dammverbreiterung "verschüttet".

Ab Hauptendorf ist die Strecke leider nicht erst durch die StUB entwidmet, sondern im vorauseilenden Gehorsam für eine Umgehungsstraße, die nicht mehr kommt.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 22.06.2024 13:57 von Axel25.
Zitat
Axel25
Grundsätzlich bin ich aber bei Daniel, wenn es um den Erhalt der ATB geht. Kassel hat gerade erst wieder NE EBO/BOStrab-Straßenbahnen mit 2,4m Breite gekauft. Eine solche Lösung wäre ideal, um später die ATB in das StUB-Netz einzubeziehen. Eine solche Verbindung ist nach wie vor im Flächennutzungsplan eingetragen.

Eine Erweiterung der StuB auf der ATB finde ich ja auch interessant und sinnvoll (wenn auch nicht mit Ziel Bahnhof Erlangen), aber die ATB als immer wieder ins Spiel gebrachte "super-tolle" Alternative zur aktuellen Lösung halte ich eher für untauglich (diverse Gründe hast Du schon genannt...).

Noch zur Info: in Bremen sind bereits Avenios mit EBO-Zulassung unterwegs. Das wäre wohl auch eine Alternative für den angedachten Einsatz (anstelle eines komplett neuen Fahrzeugtyps mit allen betrieblichen Konsequenzen...)
Zitat
schroed2
Zitat
Axel25
Grundsätzlich bin ich aber bei Daniel, wenn es um den Erhalt der ATB geht. Kassel hat gerade erst wieder NE EBO/BOStrab-Straßenbahnen mit 2,4m Breite gekauft. Eine solche Lösung wäre ideal, um später die ATB in das StUB-Netz einzubeziehen. Eine solche Verbindung ist nach wie vor im Flächennutzungsplan eingetragen.

Eine Erweiterung der StuB auf der ATB finde ich ja auch interessant und sinnvoll (wenn auch nicht mit Ziel Bahnhof Erlangen), aber die ATB als immer wieder ins Spiel gebrachte "super-tolle" Alternative zur aktuellen Lösung halte ich eher für untauglich (diverse Gründe hast Du schon genannt...).

Noch zur Info: in Bremen sind bereits Avenios mit EBO-Zulassung unterwegs. Das wäre wohl auch eine Alternative für den angedachten Einsatz (anstelle eines komplett neuen Fahrzeugtyps mit allen betrieblichen Konsequenzen...)

Stimmt, die EBO-Avenios in Bremen vergesse ich immer.
Hallo @Daniel,

Die Trasse der StUB steht jetzt soweit fest, als sie Grundlage der Planung ist. Was genau gebaut wird, wird aber erst mit der Planfeststellung entschieden. Zum Beispiel auch, wo genau die Haltestellen gebaut werden sollen.

Ob es dazu noch Dialog-Foren geben wird, weiß ich nicht. Bezweifle auch, ob das sinnvoll wäre. Aber zur Planfeststellung kannst Du noch Deine Einwände vorbringen.

Zur Aurachtalbahn: da gibt es durchaus Ideen für sinnvolle Erweiterungen der StUB. Da gibt es noch mehr diskussionswürdiges. Aber wollen wir da nicht besser ein eigenes Thema eröffnen: "Sinnvolle Erweiterungen des T-Netzes"
Zitat
HansL
Zur Aurachtalbahn: da gibt es durchaus Ideen für sinnvolle Erweiterungen der StUB. Da gibt es noch mehr diskussionswürdiges. Aber wollen wir da nicht besser ein eigenes Thema eröffnen: "Sinnvolle Erweiterungen des T-Netzes"

ich bin auch für ein neues Thema (und hätte auch Ideen nicht nur für die ATB...), aber bitte OHNE Nachkarteln oder so zur aktuellen StuB-Planung
Man sollte nun nicht die Lage jeder einzelnen Haltestelle mit den Bürgern zur Abstimmung bringen. Es wird Zeit den Bau zu beginnen.
an Axel25

Mit der Vernichtung meine ich, das hier im Forum geäußert wurde, das die Unterführung zwischen Frauenaurach und Kriegenbrunn angeblich nur gemäß den Maßen des Radschnellweges neu gebaut werden solle, nicht mehr nach EBO-Lichtraumprofil, bzw das die Gleise in der Unterführung erst gar nicht wieder eingebaut werden sollen womit dann auch der Draisinenverkehr nicht wieder hergestellt werden kann. Und damit wäre die Aurachtalbahn nach Frauenarach trotzdem weder konvertier noch sonstwie nutzbar außer für den unseligen Radschnellweg, den da echt keiner braucht.

Zu Ederlog

Im dem Zusammenhang würde mich - nicht um die Trassen gegeneinander auszuspielen, sondern um es einschätzen zu können - wirklich interessieren, ob man mit dem Geld für das man nun die Wiesengrundbrüche bekommt nicht auch eine höhenfreie Einfädelung der Aurachtalbahn in die S-Bahn bekommen hätte. Das die Bahn da vorsichtshalber erstmal Zeder-Modrio schreit, geschenkt, wenn es hätte müssen, täte man es irgendwie schon hinkriegen (egal was es ist, die erste Reaktion der Bahn auf JEDE frage ist immer: Das ist unmöglich...)

an HansL

Das gibt zumindest ein bischen Hoffnung das da dann Kritikpunkte der echten StuB noch verschwinden. Zumindest setze ich da auf die Anwohner, die wenn sie schon die Trambahn vor die Haustür kriegen auch einsteigen können wollen. Wie gesagt, Erlangen passt ja diesbezüglich, den Nürnberger Anschnitt habe ich aufgegeben, aber wenigstens Herzogenaurach hätte noch Chancen, mehr von der jetzigen Trasse zu haben.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Alles ist wie immer, nur schlimmer... (Bernd das Brot)
Jetzt ist doch alles gesagt. Und das wesentliche entschieden.
Was es jetzt noch zu diskutieren gibt, sollten wir bei passenderen Themen einbringen.
Zitat
Daniel Vielberth
an Axel25

Mit der Vernichtung meine ich, das hier im Forum geäußert wurde, das die Unterführung zwischen Frauenaurach und Kriegenbrunn angeblich nur gemäß den Maßen des Radschnellweges neu gebaut werden solle, nicht mehr nach EBO-Lichtraumprofil, bzw das die Gleise in der Unterführung erst gar nicht wieder eingebaut werden sollen womit dann auch der Draisinenverkehr nicht wieder hergestellt werden kann. Und damit wäre die Aurachtalbahn nach Frauenarach trotzdem weder konvertier noch sonstwie nutzbar außer für den unseligen Radschnellweg, den da echt keiner braucht.

Eine solche Äußerung finde ich hier im Forum nicht. Die Unterführung wird nach der Antwort, die mir die Autobahn GmbH geschickt hat, für den Bahnverkehr wieder hergestellt.

Ja, es ist geplant, den Radschnellweg auf der ATB zu führen. Zum Teil selbst in Bruck als Doppelnutzung (rechtlich ausgeschlossen). Alleine schon der letzte Teil zeigt, dass das RSW-Konzept so nicht umsetzbar ist. Und es gibt mittlerweile ein Entwidmungsverbot von Bahnstrecken, wenn eine zukünftige Nutzung nicht ausgeschlossen ist.

Zitat
§23 AEG
die Freistellung von den Bahnbetriebszwecken fest, wenn das Interesse des Antragstellers an der Freistellung das in Absatz 1 genannte, überragende öffentliche Interesse überwiegt, kein Verkehrsbedürfnis mehr besteht und langfristig eine Nutzung der Infrastruktur im Rahmen der Zweckbestimmung nicht mehr zu erwarten ist.

Das heißt, es liegt an uns und der BI, eine weitere Entwidmung und Überbauung zu verhindern. Den Radschnellweg auf den Begleitwegen zu führen, ggf. zu einem niedrigeren Standard, dürfte ökologischer sein (Thema geringer Versiegelungsgrad von Bahnflächen und Rückzugsort für einige Tierarten selbst bei Bahnbetrieb).

Zitat
Daniel Vielberth
Zu Ederlog

Im dem Zusammenhang würde mich - nicht um die Trassen gegeneinander auszuspielen, sondern um es einschätzen zu können - wirklich interessieren, ob man mit dem Geld für das man nun die Wiesengrundbrüche bekommt nicht auch eine höhenfreie Einfädelung der Aurachtalbahn in die S-Bahn bekommen hätte. Das die Bahn da vorsichtshalber erstmal Zeder-Modrio schreit, geschenkt, wenn es hätte müssen, täte man es irgendwie schon hinkriegen (egal was es ist, die erste Reaktion der Bahn auf JEDE frage ist immer: Das ist unmöglich...)

Mit der höhenfreien Einfädelung in die S-Bahn-Gleise oder RE-Gleise ist dir nur teilweise geholfen. Du brauchst auch Trassenkapazität zum Wenden in Erlangen, die aktuell fehlt. Das S-Bahn-Wendegleis ist planmäßig 50 Minuten pro Stunde belegt und du wärst wieder abhängig von der Hauptstrecke.

Sinnvoller ist daher aus meiner Sicht, eine eigene Gleisachse zu schaffen. Nur ist die teuer und im Nutzen-Kosten-Faktor einer Aurachtalbahn nicht unterzubringen. Dafür bräuchtest du noch die Verlagerungseffekte aus Höchstadt und Adelsdorf (hoher Nutzen durch Reisezeitvorteile und eingesparte Schadstoffe). Dann könntest du einen Zug pro Stunde aus Höchstadt/Herzogenaurach mit Kopf machen in Erlangen sogar bis nach Nürnberg durchbinden.
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