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Fahrräder im Einsatz als gewerblich genutzte Fahrzeuge
geschrieben von Jules 
Leider scheitert der Ausbau der Fahrradverkehrsinfrastruktur häufig am Einspruch Gewerbetreibender. Die sehen entweder ihre Werkstatt-Fahrzeuge ausgebremst, den Zulieferer-Verkehr ausgebremst oder die Kundenströme der Auto-Anreisenden versiegen.

Dabei wird das Fahrrad heute schon in vielfältiger Form für gewerbliche Zwecke eingesetzt. Dieser Thread soll alle einladen, Beispiele dafür aus ihrer Kommune beizusteuern oder Bilder und Berichte zu veröffentlichen von Erlebnissen im Urlaub oder auf Geschäftsreisen.

Hier ein Beispiel aus Hannover. Bei der Präsentation des neuen Stadtprogrammes, "hannover-sauber.de", stellte der örtliche Abfallwirtschaftsbetrieb zwei neue Dienstfahrzeuge vor. Pedelecs mit Anhängern auf denen Werkzeug und Sammelbehälter zur Abfallbeseitigung transportiert werden. Auf der Seite hannover.de wird darüber berichtet: [www.hannover.de]

Und hier ein Bild der neuen Pedelecs mit Transport-Anhängern:


Finde ich auch ein bisschen schade, wenn man mal bedenkt, wie umweltfreundlich das ist. Bei uns fahren die Postboten noch Rad. Das ist immer was.
Hier ein Long-John als Werbeträger bei der Auftaktveranstaltung für Stadtradeln in der Region Hannover 2018:


Hier ein dreirädriges Lastenfahrrad von Backwerk in Hannover, Modell Musketier von Radkutsche:


Schöne Bilder, danke.
Interessant was es mittlerweile so gibt.
Schon seit mehreren Jahren sind diese Lastenfahrräder der Post im Einsatz. Das Vorderrad hat einen Radnabenmotor.


"Stadtwiesel statt Diesel" trägt dieses Lastenrad als Aufdruck, das gerade über die Fußgänger- und Radwegbrücke zum Ihmezentrum in Hannover fährt. "Rad'z Fatz", das steht auch auf dem Kasten, ist ein Fahrradkurierunternehmen in Hannover.


Ein Lastenfahrrad vom Typ "Long John" ausgestattet mit "Monsterbike"-Rädern fährt durch den Lindener Lichtenbergkreisel. Im Hintergrund rechts ein "Bäckerfahrrad" des Getränkeladens "Getränkekult". Das Bäckerfahrad hat eine historisierend-cremeweiße Lackierung und trägt die Aufschrift "Lindener Spezial", eine traditionelle Lindener Biersorte. Im Getränkekult gibt es auch noch zahlreiche andere leckere Biere, sowie verschiedene Limonaden und sogar Apfelweine. Beim Getränkekult kann man auch das Lastenrad "Hannah" ausleihen! [www.hannah-lastenrad.de]


In Hannover läuft ein Lastenradtest. Eines der Transport-Fahrzeuge habe ich für diese Seite fotografiert (siehe Bild).
Weitere Modelle, die am Lastenradtest teilnehmen, sind auf dieser Internetseite zu finden: [www.lastenradtest.de]


Fahrradrikscha mal traditionell (in einem Café in Lille) und mal modern (in Hannover):


Diesmal habe ich das dreirädrige Transportfahrrad aus einer besseren Perspektive ablichten können als weiter oben auf der Brücke:


Die Deutsche Post habe ich jetzt mit einem neuen Fahrrad in Hannover entdeckt. Gibt es diese Post-Fahrräder auch schon in anderen Städten?


Eine rollende Flamme, oder besser rollende Küche auf vier Fahrrad-Rädern:


Ein Lasten-Dreirad, dass möglicherweise aus China stammt, hat sich nach Hannover verirrt. Der Lenker allerdings scheint mir nachträglich angebaut worden zu sein.
Die Detailaufnahme zeigt die Hinterrad-Nabe.


Von den Chinesen lernen heißt siegen lernen?
Die Konstruktion dieses Post-Dreirades sieht zumindest auf den ersten Blick sehr ähnlich aus wie das chinesische Lastenrad:


Und auch der Mitbewerber im Paket-Geschäft, UPS setzt auf's Dreirad:


Das neue Einsatzfahrzeug der Polizei in Hannover. Die Polizei benutzt das Transportfahrrad zur Begleitung von Radfahrerdemos und für Infostände. Ein Blaulicht und Martinshorn sind bislang nicht vorgesehen:


Die sollten eigentlich auch normal (e-)Räder benutzen. Das Problem mit Polizeistreifen ist doch dass sie zu Fuß viel zu unmobile sind und wenig tun können. In der Karre dagegen fahren sie durch gegenden nur durch und bekommen viel weniger mit was so abgeht. Radfahren ist meiner Meinung nach die perfekte Alternative.
Ein Transportfahrrad der Post mit E-Motor und mit Anhänger:


"Bis vor kurzem hätte kaum jemand vermutet, dass so ein Thema zu einer hitzigen Debatte im Bundestagswahlkampf führen könnte. Doch der Klimawandel und die damit verbundene Mobilitätswende haben sie überraschend auf die Agenda gespült: die Förderung von Lastenfahrrädern."

Darüber berichtet tagesschau.de vom 24.8.2021 [www.tagesschau.de]

"Eine Milliarde Euro wollen die Grünen für die Subvention ausgeben. Eine Million private Räder sollten vom Bund mit jeweils 1000 Euro Zuschuss gefördert werden, sagte der Grünen-Bundestagsabgeordnete Sven-Christian Kindler jüngst dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland"."

Wenn man bedenkt, dass für wenig ökologische tonnenschwere Elektro-SUV's, die sich private Autonutzer kaufen, weit höhere Steuersubventionen bezahlt werden, dann ist Kindlers Forderung nur allzu berechtigt!

"Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock stellte sich hinter den Vorschlag. Es solle keine "absolute Ungleichheit" geben zu der bestehenden Förderung von 6000 Euro für Elektroautos. Mit Lastenrädern könnten auch Menschen etwa ihre Einkäufe nach Hause bringen, die keinen Führerschein haben oder nicht Auto fahren wollten beziehungsweise könnten. Seit Tagen wird eine mögliche Kaufprämie kontrovers und hitzig diskutiert. Umweltministerin Svenja Schulze reagierte skeptisch auf den Vorschlag: "Der Bund fördere längst Lastenräder für Firmen, Freiberufler und Kommunen, so die SPD-Politikerin. Das bringt mehr für den Klimaschutz." "

Aber die Förderung von privat genutzten Elektroautos stimmt Svenja Schulze zu.

"CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak nannte die Idee auf Twitter "abstrus und weltfremd"."

Die Reaktion von SPD und CDU zeigen: Bei beiden Parteien sieht es eher düster aus für eine Verkehrswende.

Das Foto zeigt ein Lastenrad, das zum Wassertransport benutzt wird während einer FFF-Demo im Sommer 21 in Hannover an einem besonders heißen Tag. Aus dem Transportraum ragen links und rechts Wasserhähne zum Abfüllen von Wasser.


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