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ehemalige oder eingestellte HVV Linien
geschrieben von d612 
> für eine Schnellbahnlinie war wohl die R61

Die R-Linien gehören aber nicht zu den Schnellbahnen. Das sind nach heutiger Lesart nur U, S und A. Vor 2002 gehörten aber auch die Diesel-, Dampf- und sonstigen S-Bahn-Linien zu den Schnellbahnen.
Abgesehen davon gibt es keine R61. Es gibt (und gab) seit 2002 nur R 10, 11, 20, 21, 30, 31, 40, 41, 50, 51, 60, 70

DT5 Online - Der Blog rund um Hamburgs Nahverkehr: [www.dt5online.de]
Zitat
STZFa
u21/22?
nein
Zitat
Ingo Lange
S6?
nein, aber die Richtung stimmt...
Zitat
Ingo Lange
> für eine Schnellbahnlinie war wohl die R61

Die R-Linien gehören aber nicht zu den Schnellbahnen. Das sind nach heutiger Lesart nur U, S und A. Vor 2002 gehörten aber auch die Diesel-, Dampf- und sonstigen S-Bahn-Linien zu den Schnellbahnen.

Naja, dass die Linie eine klassische Schnellbahnlinie war, habe ich ja auch nicht behauptet... Da die Strecke von Tornesch nach Uetersen auch nicht grade den besten Oberbau hat und dort einige ungesicherte Bahnübergänge sind, darf man sich jetzt nicht vorstellen, dass die 218 dort mit einer solchen Geschwindigkeit unterwegs war, dass man das als "schnell" bezeichnen könnte.

Zitat
DT5-Online
Abgesehen davon gibt es keine R61. Es gibt (und gab) seit 2002 nur R 10, 11, 20, 21, 30, 31, 40, 41, 50, 51, 60, 70

Nun ja, für einen Tag (20.07.2008) gab es die R61, wie ich in meinem Beitrag schrieb. Es handelte sich um eine einmalige Aktion (wobei der Tenor vieler Fahrgäste derjenige war, dass eine Wiederaufnahme des Schienenverkehrs nach Uetersen durchaus eine gewisse Attraktivität hätte). Sehr kurzlebig, aber doch temporär existent.

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Gregor Jacobs
root@127.0.0.1 <-- Don't send mail or else!
Zitat
Computerfreak
Die fuhr bis 1969. Dann wurde die Gleichstrom-S-Bahn bis Aumühle verlängert und die S6 einfach in S2 umbenannt bzw. dieser Linie zugeschlagen. dass die die Züge allesamt in Aumühle endeten und ab Aumühle nach Friedrichsruh (-Büchen) interessierte niemanden. Halt nur der für Enstationen übliche Fettdruck war halt für Aumühle gemacht und Friedrichsruh als "Endstation" (nur für HVV) war normal dargestellt und nicht fett. Dort endete ja auch kein Zug...
Nur wer vor Ort war konnte sehen wie es wirklich läuft. Intern nannte sich das Stück zwischen Aumühle und Friedrichsruh dann "zu S2", später "zu S21".
Erst mit der HVV-Ausweitung im Jahre 2002 auf Schleswig-Holsteiner Gebiet wurde dem Unsinn mit der "Diesel- und Wechselstrom-S-Bahn" also der tasache dass alle Eisenbahnlinien im HVV als S-Bahn bezeichnet wurden ein Ende bereitet und das HVV-Produkt "Regionalbahn" mit der Bezeichnung "R" eingeführt, deren Nummern grundsätzlich zweistellig sind RX0 (erreicht den hamburger HBF (bis 2015 R60 nur Altona)), Stammlinie RX1 Anschlusslinie (erreicht nicht den Hamburger HBF). Die Bushaltestellenbezeichnung von R-Bahn-Stationen im HVV ist "Bf" seitdem.
Somit entfielen natürlich "zu S21", "zu S3", "S4", "S5" und "S6".
Die S-Bahn war nur noch die Gleichstrom-S-Bahn bis 2007 als eine richtige Wechselstrom-S-Bahn nach Stade mithilfe der Zwei-Strom-Technik eingeführt wurde...
und die Antwort ist also...
Zumindest in den 1990ern hießen die Nahverkehrszüge nach Süden im Fahrplanbuch und im Netzplan "zu S3", die nach Friedrichsruh nur "S21". Sollten diese irgendwann zuvor mal "zu S2" oder "zu S21" geheißen haben, wäre das wohl die Lösung. Ich tippe dann auf "zu S2".
Ganz knapp daneben! "Zu S21" ist richtig, die gab es als offizielle Linie nur nachdem die Gleichstrom-S-Bahn wieder bis Aumühle in Betrieb genommen wurde aber bevor die R-Linien eingeführt wurden, also vom 26. Mai bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2002.
Zitat
Thomas Friedrich

Es gab ja auch mal ...

alte Linien z.B.:
116 und 117 Pinneberg - Quickborn - Ochsenzoll

...

oder... oder....
gibt so viele Aufzählungen...
am besten selber mal in alten Fahrplänen rumwälzen.

Diese Idee kam mir auch und es ist mir nun gelungen, die erste Ausgabe des HVV Fahrplanbuchs zu kaufen. Zu dieser Zeit war ich noch noch nicht mal geplant.

Nun frage ich mich, welchen Unterschied es zwischen den beiden Linien gab. Sie haben eine gemeinsame Fahrplantabelle und es geht weder aus dem Fahtplan noch aus dem Liniennetzplan hervor, welche Fahrten als 116 und welche als 117 bezeichnet wurden. Laut Liniennetzplan fuhren beide Linien über die gesamte Strecke, unterschiedliche Linienwege gibt es nicht.

Gibt es hier im Forum ein „wandelndes Lexikon“? Welcher ÖPNV-Historiker kann weiterhelfen?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.01.2020 22:49 von Wolf Tiefenseegang.
Auch wenn sie glaube ich nie zum HVV gehörte aber es gab auch früher die Linie 101, die von Hamburg ZOB bis Bad Bramstedt über Holstenstrasse und dann die B4 runter führte. Wurde mit VHH-Schnellbussen bedient!
Zitat
StephanHL
Auch wenn sie glaube ich nie zum HVV gehörte aber es gab auch früher die Linie 101, die von Hamburg ZOB bis Bad Bramstedt über Holstenstrasse und dann die B4 runter führte. Wurde mit VHH-Schnellbussen bedient!
Die fuhr doch noch viel länger, dann als 7500. Seit 2014 gibt es stattdessen die Bus-/Zugverbindung über Wrist, die auch als 7500 fährt.

Zitat
aus 2006
7500 Hauptbahnhof - Bad Bramstedt (AK/Storjohann)
[www.bahninfo-forum.de]
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