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16.7.2016: Die Verbindungsbahn ist 150 geworden
geschrieben von Fredrik 
Zur Erinnerung an den Geburtstag der Hamburg-Altonaer Verbindungsbahn:

Ab dem 30. September 1866 konnte der Streckenteil Altona – Schulterblatt genutzt werden. Am 16. Juli 1866 ging der restliche Streckenteil Schulterblatt – Klosterthor in Betrieb. Deshalb gilt der 16. Juli 1866 als Inbetriebnahmedatum der Gesamtstrecke der Hamburg-Altonaer Verbindungsbahn.

Der Alsterstausee wurde anfänglich auf einer neu errichteten provisorischen Holzbrücke gequert. Beinahe auf den Tag genau zwei Jahre später, am 18. Juli 1868, wurde die steinerne Lombardsbrücke für Eisenbahn- und Straßenverkehr freigegeben.

Fredrik

[fredriks.de]



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.07.2016 06:21 von Fredrik.
und keiner hats gemerkt?
Zitat
christian schmidt
und keiner hats gemerkt?

Doch doch, bei der Hist. S-Bahn HH gab es durchaus Pläne, Sonderfahrten zu diesem Anlass durchzuführen. Allerdings fand die Mehrheit den Bezug zwischen S-Bahn und Verbindungsbahn zu gering, denn schließlich fuhren vor 150 Jahren keine S-Bahnen sondern Dampfzüge, weshalb der 470 128 nicht eingesetzt werden sollte. Man kann es ja ruhig mal völlig neutral sagen.
Zitat
472 201
Zitat
christian schmidt
und keiner hats gemerkt?

Doch doch, bei der Hist. S-Bahn HH gab es durchaus Pläne, Sonderfahrten zu diesem Anlass durchzuführen. Allerdings fand die Mehrheit den Bezug zwischen S-Bahn und Verbindungsbahn zu gering, denn schließlich fuhren vor 150 Jahren keine S-Bahnen sondern Dampfzüge, weshalb der 470 128 nicht eingesetzt werden sollte. Man kann es ja ruhig mal völlig neutral sagen.

Eine Sonderfahrt zum HVV-Tarif hätte nur auf Kosten der S-Bahn Hamburg stattfinden können. Und da eben der direkte Bezug fehlt, hätte ein entsprechendes Programm (z.B. eine Ausstellung) geschaffen werden müssen. Dafür hatten wir um einen kaum Material im Archiv, zum anderen war die Zeit zwischen Vorschlag und Datum viel zu kurz.

Zudem war der Vorschlag, einfach statt einem 474er auf der S31 einen Umlauf zu bedienen. Jedoch war an dem Tag Marathon und es wurden Vollzüge bestellt. Da wir derzeit nur ein betriebsfähiges Fahrzeug haben, hätten wir einen zusätzlichen Umlauf fahren müssen - und das ohne irgendwelche Extras. Da hätte die S-Bahn wohl nicht die Strom-, Trassen- und Stationshaltekosten nicht gezahlt. Und auf eigene Kosten zum HVV-Tarif zu fahren wäre nicht rentabel gewesen. Und wohl kaum ein Fahrgast hätte zusätzlich zu seiner HVV-Karte Geld für diese kurze Fahrt ausgegeben...

________________________
Mit freundlichen Grüßen

Roman Berlin | Der Hanseat
16. August 1866 - Eröffnung der ersten Pferdebahn nach Wandsbek. O.k. - der VVM hat eine schöne Ausstellung zu dem Thema in Aumühle. Aber sonst?

Freundliche Grüße
Horst Buchholz - histor
Zitat
Der Hanseat
Zitat
472 201
Zitat
christian schmidt
und keiner hats gemerkt?

Doch doch, bei der Hist. S-Bahn HH gab es durchaus Pläne, Sonderfahrten zu diesem Anlass durchzuführen. Allerdings fand die Mehrheit den Bezug zwischen S-Bahn und Verbindungsbahn zu gering, denn schließlich fuhren vor 150 Jahren keine S-Bahnen sondern Dampfzüge, weshalb der 470 128 nicht eingesetzt werden sollte. Man kann es ja ruhig mal völlig neutral sagen.

Eine Sonderfahrt zum HVV-Tarif hätte nur auf Kosten der S-Bahn Hamburg stattfinden können. Und da eben der direkte Bezug fehlt, hätte ein entsprechendes Programm (z.B. eine Ausstellung) geschaffen werden müssen. Dafür hatten wir um einen kaum Material im Archiv, zum anderen war die Zeit zwischen Vorschlag und Datum viel zu kurz.

Zudem war der Vorschlag, einfach statt einem 474er auf der S31 einen Umlauf zu bedienen. Jedoch war an dem Tag Marathon und es wurden Vollzüge bestellt. Da wir derzeit nur ein betriebsfähiges Fahrzeug haben, hätten wir einen zusätzlichen Umlauf fahren müssen - und das ohne irgendwelche Extras. Da hätte die S-Bahn wohl nicht die Strom-, Trassen- und Stationshaltekosten nicht gezahlt. Und auf eigene Kosten zum HVV-Tarif zu fahren wäre nicht rentabel gewesen. Und wohl kaum ein Fahrgast hätte zusätzlich zu seiner HVV-Karte Geld für diese kurze Fahrt ausgegeben...

Das ist pure Augenwischerei. Seit nunmehr 17 Jahren arbeiten HiSH und S-Bahn Hamburg zusammen. Dass es im Vorstand der HiSH eine chronische Abneigung für HVV-Fahrten gibt ist bekannt. Man hat für Unmengen Geld einen Zug aufgearbeitet, u.a. finanziert durch viele Spenden unserer Fahrgäste, und man gibt ihnen nichts zurück außer einem sehr ausgedünnten Fahrtenprogramm. Jetzt wird sicherlich wieder die hohe Baustellendichte als Begründung abgegeben, wenn einem nichts anderes mehr einfällt. Wenn die S-Bahn die Paar Euro für die die Trassen- und Stationsgebühr nicht übrig hat, dann ist es schon sehr armselig. Man wollte an bestimmter Stelle nicht fahren und so hat man dieses Jubiläum verstreichen lassen.

(Zudem lese ich im Beitrag von Roman Berlin allein fünf Mal "hätte", aber hat man es überhaupt versucht? Nein, man hat es nicht.)
Das stimmt so nicht. Es haben sich schon einige bemüht. Wenn ich aber am Ende alleine mit einer anderen Person und einem Vorstand im Kartenarchiv bin und wir kaum verwertbares finden und daraus innerhalb von 7 Wochen eine Ausstellung machen sollen, dann geht das einfach nicht. Was bei dem Treffen auch besprochen wurde: Lieber zu zukünftigen Jubiläen (Wir haben da schon was überlegt) mit einem ordentlich überlegtem Konzept fahren, als das, was es zu 150 Jahren Verbindungsbahn mit nichts halben oder ganzem fahren. Weiteres gehört hier aber nicht ins Forum und ist vereinsintern.

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Mit freundlichen Grüßen

Roman Berlin | Der Hanseat
Zitat
histor
16. August 1866 - Eröffnung der ersten Pferdebahn nach Wandsbek. O.k. - der VVM hat eine schöne Ausstellung zu dem Thema in Aumühle. Aber sonst?

Nun ja - da gibt es noch Ingo Naefckes V7E 3363 im Parkhaus des Rewe-Centers im ehemaligen Straßenbahnbeztriebshof Krohnskamp. Wenn ich es recht verstanden habe, soll er ab dem 16.8. anlässlich des 150. Straßenbahngeburtstages Bestandteil einer entsprechenden Ausstellung sein. Auch wenn ich nichts genaueres weiß, freue ich mich schon drauf!

(Text aufgrund des nachfolgenden Beitrags korrigiert. Ich bitte um Entschuldigung)

Fredrik

[fredriks.de]



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 28.07.2016 18:48 von Fredrik.
Zitat
Fredrik
Zitat
histor
16. August 1866 - Eröffnung der ersten Pferdebahn nach Wandsbek. O.k. - der VVM hat eine schöne Ausstellung zu dem Thema in Aumühle. Aber sonst?

Nun ja - da gibt es noch INWs V7E 3363 im Parkhaus des Rewe-Centers im ehemaligen Straßenbahnbeztriebshof Krohnskamp. Wenn ich es recht verstanden habe, soll er ab dem 16.8. anlässlich des 150. Straßenbahngeburtstages Bestandteil einer entsprechenden Ausstellung sein. Auch wenn ich nichts genaueres weiß, freue ich mich schon drauf!
Trotz der Ähnlichkeit im Namen hat INW nichts mit dem V7E im Kronskamp zu tun - der Wagen gehört Ingo Naefcke, nicht Ingo Nier.
und nun 152 Jahre später... ist der gesamte Verkehr im Hamburger Raum & halb S-H immer noch abhängig von diesem einen Nadelöhr. Über Weihnachten hat man mit den Sperrungen durch Bauarbeiten wunderbar gesehen, wie es aussieht, wenn die Verbindungsbahn dicht ist.

Vielleicht ist es nach 150 Jahren auch mal Zeit, dieses bereits in den 1930ern erkannte handicap des Hamburger Netzes (eine einzige Elbquerung + Nadelöhr Verbindungsbahn) zu beheben?

Kurzfristig könnte man:
- die Güterumgehungsbahn endlich 2-gleisig zu Ende bauen, und 2-3 Personenbahnhöfe mit U/S-Bahn Anschluss errichten (Barmbek, City-Nord...).
- Auch die Verbindungskurve Rothenburgsort würde helfen, die restlichen auf der Verbindungsbahn verbleibenden Güterzüge auf die GÜB umzuleiten.
- Die Wiederherstellung der 2-Gleisigkeit sowie Elektrifizierung von Bad Oldesloe-Neumünster würde eine Alternative Richtung Kiel / Flensburg schaffen.

Mittelfristig muss man an eine zweite Elbquerung sowie Ausbau der Verbindungsbahn denken. Entweder 3.Gleis oder gleich die S-Bahn in einen Tunnel legen und alle 4 Gleise für Fern/Regiobahnen.
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