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S31 ganztägig bis Hammerbrook
geschrieben von Computerfreak 
Häufig wird die S31 in der Zeit, in der sie nicht bis Harburg fährt und dann stattdessen nach Berliner Tor fahren soll (dieser Zeitraum wird glücklicherweise immer kürzer), wenn dann am Berliner Tor wegen Bauarbeiten kein Platz für die S31, ist nach Hammerbrook umgeleitet. So auch aktuell.
Im 10-Minuten-Betrieb, kann das ja ohne weiteres gemacht werden, da statt in Berliner Tor, dann in Hammerbrook (stadtauswärtiges Gleis) in den 3 Minuten Kehrzeit gewendet werden kann.

Warum wird das eigentlich nicht immer so gemacht?

Die S31 ist ja am Berliner Tor überflüssig und kommt dort im Prinzip vom Linienweg ab, während sie in Hammerbrook auf dem eigentlichen Linienweg verbleibt und dazu noch die S3 nach Hauptbahnhof auf einen dichteren Takt verstärkt.

Aktuell soll die S31 (lt. Nimmbus) auch in den Tagesrandzeiten bis Hammerbrook fahren.

Hier stellt sich nun die Frage, wie das nun abgewickelt wird, da sich im 20 Minuten-Takt die Kehrzeit und damit die Überliegezeit verlängert, so dass ein Gleis nun nun 13 Minuten belegt wird somit die Durchfahrt der S3 blockiert.

Meine Vermutung:

Die S31 wendet nun auf dem stadteinwärtigen Gleis. Da die hierzu passende Weichenverbindung (als einzige!) in Hammerbrook fehlt, muss bereits am Hauptbahnhof aufs Gegengleis gefahren werden. Die S31 fährt dann über die nördliche Rampe nach Hammerbrook und somit auf demselben Gleis auf dem sie wieder zurückfährt. Damit ist die Situation betrieblich ähnlich der zum Berliner Tor, wo auch auf demselben Gleis hin- und zurückgefahren wird, zusätzlich noch die stadteinwärts fahrende S21 fährt. Zwischen Hammerbrook und Hauptbahnhof würde dann zusätzlich noch die stadteinwärts fahrende S3 fahren. Diese würde aber in der Station selbst die überliegende S31 nur dadurch umfahren können, indem sie das Gegengleis nutzt, also kurz vor dem Bahnsteig aufs Gegengleis wechseln, direkt danach wieder zurück. Das wäre weichentechnisch machbar.

Läuft es so? Wenn ja, warum wird es nicht immer so gemacht?

Oder fährt die S31 in Wirklichkeit ganztägig bis Harburg Rathaus (schlimmstenfalls ab Hammerbrook als Leerfahrt)?
Normalerweise fährt die S31 in den Nebenzeit bis Harburg Rathaus. Übrigens gibt es hinter Hammerbrook auch noch eine Weichenverbindung, also könnte ich auf dem richtigen Streckengleis stadtauswärts fahren, leeren und dann hinter Hammerbrook wenden. Aber, mal abgesehen von Störung und Baustellen habe ich das noch nicht erlebt, dass die S31 in Hammerbrook wendet.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 21.07.2021 10:45 von Masso.
Zitat
Masso
...habe ich das noch nicht erledigt, dass die S31 in Hammerbrook wendet.
Keine Sorge, das erledigt die S-Bahn schon für Dich!


Gruß, Matthias
Zitat
masi1157
Zitat
Masso
...habe ich das noch nicht erledigt, dass die S31 in Hammerbrook wendet.
Keine Sorge, das erledigt die S-Bahn schon für Dich!


Gruß, Matthias
Naja, gestern z.B. 20min in Neugraben gestanden, die Strecke, egal ob s31 oder s3, ist total überlastet bzw extern störanfällig.
Zitat
Masso
Naja, gestern....
Trotzdem ist das nichts, was Du "erledigen" müsstest.

Zitat
Masso
...extern störanfällig.
Die wird von außen ("extern") gestört? Wie das?


Gruß, Matthias
Ganz einfach, Infrastruktur wird oft beschädigt, leute auf den Gleisen.. Ist halt leider eine störanfällige Linie (auch durch die Zweisystemthematik).
Bei HVV-Störungsmelder sind die auch immer dabei. Ich glaube nicht dass die freiwilligen Melder alle nur die Linie fahren und deswegen die da sooft auf taucht.
Zitat
Masso
Ganz einfach...
...ja eben! Ich hatte mich nur über die "Versprecher" amüsiert: "Erledigt" statt "erlebt" und dann "extern" statt "extrem".


Gruß, Matthias
War mir schon klar, aber das passt und Spass muss auch sein, bei der Sbahn hat man ja eher selten Spass, eher Frust.
Zitat
Masso
Normalerweise fährt die S31 in den Nebenzeit bis Harburg Rathaus.

Schon klar, aber eben nicht ganztägig, schon gar nicht in den Tagesrandzeiten, wo die Linien nur alle 20 Minuten fahren. Aber um genau diese Zeiten geht es hier.

Zitat
Masso
Übrigens gibt es hinter Hammerbrook auch noch eine Weichenverbindung,

Sogar ein Weichentrapez, darum schrieb ich ja weiter oben "Da die hierzu passende Weichenverbindung (als einzige!) in Hammerbrook fehlt"

Zitat
Masso
also könnte ich auf dem richtigen Streckengleis stadtauswärts fahren, leeren und dann hinter Hammerbrook wenden.

Das wäre nicht nur umständlicher, sondern würde auch nicht funktionieren. Ich weiß nicht, ob die Streckengleise südlich Hammerbrook für eine solche Rangierfahrt signalisiert sind, der Tf müsste beim Umlaufen ins Gleis steigen oder ein zweiter Tf am anderen Ende im Führerstand sein (was bei 13 Minuten Kehrzeit wohl nicht vorgesehen ist), zusätzlich wäre die Blockade bestenfalls die gleiche, wenn nicht gar schlimmer.

Zitat
Masso
Aber, mal abgesehen von Störung und Baustellen habe ich das noch nicht erlebt, dass die S31 in Hammerbrook wendet.

Gut, aber warum wird im Normalbetrieb die S31 nach Berliner Tor statt nach Hammerbrook gefahren, wenn es auch anders ginge?
Damit das Streckengleis nicht blockiert wird, vermute ich.
Also ich verstehe dass jetzt nicht ganz. Im 10-Minuten-Betrieb kommt die S31 um 5/15/25/usw an und fährt 2 Minuten später um 7/17/27 wieder Richtung Hbf ab, wohl vom stadtauswärtigen Gleis?

Im 20-Minuten-Betrieb geht das nicht. Da kommt die S31 um 5/35/55 an und fährt um 17/37/57 wieder Richtung Hbf ab - aber in diesen 12 Minuten kommt die S3 in beiden Richtungen durch. Einzige Möglichkeit ist dass die S31 hinter Hammerbrook vom stadtauswärtigen auf das stadteinwärtige wechselt, und die während si dort wartet die stadteinwärtige S3 auf das stadtauswärtige wechselt um vorbeizukommen. Wird dass so gemacht?

Könnte die S31 nicht einfach bis Veddel verlängert werden? Wenn sie in Veddel ankommt ist die stadteinwärtige S3 gerade durch, die S31 könnte dann auf dem stadtauswärtigen Gleis zurück fahren, und am Veddeler Marktplatz auf das stadteinwärtige wechseln um der nachfolgenden stadtauswärtigen S3 aus dem Weg zu gehen?
Gestern Abend ca 23:00 Uhr Hammerbrook
Die S31 war 23:22 im Hauptbahnhof nach Hammerbrook abgefahren, als die S3 Richtung Stade dort einfuhr, stand die S31 auf dem Gleis Richtung Hauptbahnhof. An den Elbbrücken kam dann eine S3 aus Harburg entgegen. Könnte die vor Hammerbrook auf das Gegengleis wechseln und nach Hammerbrook wieder zurück?
Vor einigen Wochen, um die gleiche Uhrzeit, hatte ich, auch in der S3 stadtauswärts sitzend, in Hammerbrook den Bahnsteig rechts! vom Zug. Und auf dem Gegengleis stand (dem Anschein nach) schon eine ganze Weile ein Zug der wohl längst im Hauptbahnhof sein sollte.
Vor ca. 3 Wochen, ca. 14:10 Uhr kam ich dort auf den Bahnsteig, beide Gleise waren besetzt, Fahrgäste teilweise ausgestiegen, um sich die Beine zu vertreten, dann kam eine Durchsage, das der Bahnverkehr wieder aufgenommen wird. Und dann fuhren beide Bahnen vom jeweils "falschen" Gleis Richtung Harburg bzw. Hauptbahnhof.
So, nun war ich gestern selbst da und habe mir das angeschaut:

Es wird exakt so gefahren, wie ich es in meinem Eröffnungsbeitrag vermutet habe.
Warum die S31 in der SVZ nach Berliner Tor fährt ist vermutlich damit begründet, dass sie dort im Störfall nicht im Weg steht, kein Streckengleis blockiert und ihr eigenes Gleis zum Wenden hat. Mal abgesehen davon, dass nach 21 Uhr das -ohnehin schon geringe- Verkehrsaufkommen in Berliner Tor in Hammerbrook noch weit unterboten wird und netztechnisch keinerlei Umsteigemöglichkeit zu anderen Schnellbahnlinien besteht.
Die S31 in der SVZ hat primär die Aufgabe Altona mit der Verbindungsbahn zu verbinden. Die Weiterleitung zum Berliner Tor erfolgt nur aus den von Hochbahn-Fan beschriebenen Gründen. Am Berliner Tor lässt es sich entspannter Wenden als am HBF. Einen anderen Grund geben die Fahrgastzahlen auch nicht her.
Zitat
HOCHBAHN-Fan
Warum die S31 in der SVZ nach Berliner Tor fährt ist vermutlich damit begründet, dass sie dort im Störfall nicht im Weg steht, kein Streckengleis blockiert und ihr eigenes Gleis zum Wenden hat.

Ja genau das habe ich so befürchtet. Betriebliche Vorteile gehen vor verkehrlichen Sinn.

Zitat
HOCHBAHN-Fan
Mal abgesehen davon, dass nach 21 Uhr das -ohnehin schon geringe- Verkehrsaufkommen in Berliner Tor in Hammerbrook noch weit unterboten wird und netztechnisch keinerlei Umsteigemöglichkeit zu anderen Schnellbahnlinien besteht.

1. Hammerbrook ist die stärkstfrequentierte Nichtumsteigestation im HH-Netz.
2. Kommt es nicht auf die Auslastung alleine an. Warum fährt in der SVZ denn mehr nach Berliner Tor, als in der NVZ?
3. Natürlich ist die S31 rein quantitativ zu den genannten Zeiten weder da noch hier erforderlich, aber wenn schon ein zusätzliches Angebot gefahren werden muss, dann bitte dort wo es sinnvoll ist und das ist in Hammerbrook der Fall, weil eben dort insgesamt weniger fährt (keine U-Bahn als Alternative zum HBF) und die S31 im zeitlichen Abstand zur S3 fährt und eben nicht im Cluster mit den anderen Linien (S1/S21) zum Berliner Tor. Die geringere Fahrgastnachfrage spielt da keine Rolle, weil auch diese wenigen das bestmögliche Angebot haben sollen. 5-Minuten-Takt ist eben attraktiver als 10-Minuten-Takt. Vielleicht kommen dann ja mehr Fahrgäste.


Mir geht es auch darum die S31 vom Berliner Tor weg zubekommen. Diese Linie hat da nichts zu suchen.
Informationstechnisch und medial drängt sich dieses Ziel viel zu weit in den Vordergrund.
Ständige Mitteilungen, dass die S31 wegen bauarbeiten "nur" bis Hauptbahnhof statt bis Berliner Tor fährt, die verzweigende Darstellung in den Fahrplänen und Linientafeln. Hinzu kommt die kuriose Darstellung "S31 Ohlsdorf" für die eine Aussetzerfahrt am Abend, so als ob die S31 zwei Äste hätte...
Die S31 sollte am besten immer bis Harburg Rathaus fahren. Das wurde auch mal irgendwo von offizieller Stelle gesagt. Aber irgend ein Hemmschuh steht da noch im Weg.

Hinzu kommt, dass man dann besser das 3. Gleis am Berliner Tor zurückbauen kann. Der S1/S11-Bahnsteig (die Aufsichtsbude (Gleis 1/2) stand mal mittig auf dem Bahnsteig und nicht so krumm und schief wie heute. Sie hat sich baulich nicht verändert, sondern der Bahnsteig!) könnte wieder so gebaut werden wie er früher einmal war. Er war schon vor dem Umbau langzugfähig (wegen S10). Die Verlängerung war nach norden unter der Brücke "Beim Strohhause". So könnte vielleicht auch nördlich der Brücke ein Zugang gebaut werden. Die Weiche zur Trennung City-S-Bahn/Verbindungsbahn könnte dann stadteinwärts nach dem Bahnsteig (S1 und S11 halten dann immer an der selben Bahnsteigkante), aber natürlich vor der Bergedorfer Rampe. Das Gleisvorfeld des neuen Mittelbahnsteiges böte Platz für eine direkte Treppenverbindung von diesem Bahnsteig zum Bergedorfer Bahnsteig.
@Computerfreak:Störungen im Verkehrsablauf sind NICHT fahrgastfreundlich.

Kommen die Kamele an die Macht, verbietet man Klimaanlagen.
Zitat
NWT47
Die S31 in der SVZ hat primär die Aufgabe Altona mit der Verbindungsbahn zu verbinden.
Könnte man eigentlich einen Umlauf sparen wenn in Dammtor gewendet würde?
Zitat
christian schmidt
Könnte man eigentlich einen Umlauf sparen wenn in Dammtor gewendet würde?

Möglich. Nur 1. wo willst du da die Züge wenden lassen? Mir ist zwischen Sternschanze und Hbf kein Gleiswechsel bekannt. Und 2. warum? Am Dammtor hat man nur unbequemen Umstieg zur U1 und wenigen Bussen, am Hbf fährt alles. Dann eher noch Sternschanze, da gibt's zumindest ein Kehrgleis. Generell finde ich schon, dass die S31 mindestens bis Hbf fahren muss, wobei Wilhelmsburg sicherlich sinnvoll wäre. Angebot generiert Nachfrage.

Paddy
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