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Auslasstungen der Züge
geschrieben von flor!an 
NVB
Re: Auslasstungen der Züge
14.08.2023 12:51
Hier die Anzeige der Stadlertriebwagen zwischen Hamburg und Lübeck. Die Anzeige funktioniert über das (Fleisch-)Gewicht im Zug:


Die Anzeige in den KISS Zügen zwischen Hamburg und Lübeck ist kein Vergleich zu den Anzeigen bei der S Bahn Hamburg sofern die funktionieren.

Die Anzeigen im Kiss werden von den Fahrgästen wenig beachtet, lieber stapeln sich alle in ein Wagen bzw. Zugteil als zu wandern.

Bei der S Bahn kann schon beim betreten des S Bahn seine Entscheidung fällen.

Mfg

Sascha Behn
NVB
Re: Auslasstungen der Züge
14.08.2023 13:16
Ja, klar, das sind unterschiedliche Erfassungssysteme. Doch man wäre frei in der Weiterverarbeitung der Daten, zumal das Gewicht ohnehin für andere Dinge erfasst wird und vermutlich in jedem modernen Triebwagen zur Verfügung steht.
Zitat
NVB
Ja, klar, das sind unterschiedliche Erfassungssysteme. Doch man wäre frei in der Weiterverarbeitung der Daten, zumal das Gewicht ohnehin für andere Dinge erfasst wird und vermutlich in jedem modernen Triebwagen zur Verfügung steht.
Ein guter Ansatz, zumindest für stehende Reisende.

Allerdings fehlt die Schnittstelle nach extern. Und da es diese nicht (zudem in Standardform) gibt, wird sich diese Info die nächsten Jahrzehnte wohl nicht in Zugangssysteme von externen Infrastrukturunternehmen auf Bahnsteigen verirren.

Gruß

Jan

--
Das Fototagebuch der Bahnfotokiste: [fototagebuch.bahnfotokiste.de]
Zitat
Jan Borchers
Zitat
NVB
Ja, klar, das sind unterschiedliche Erfassungssysteme. Doch man wäre frei in der Weiterverarbeitung der Daten, zumal das Gewicht ohnehin für andere Dinge erfasst wird und vermutlich in jedem modernen Triebwagen zur Verfügung steht.
Ein guter Ansatz, zumindest für stehende Reisende.
Wie meinen? Das Gewicht von Reisenden ändert sich nicht, wenn sie sich hinsetzen.
Zitat
Sören
Wie meinen? Das Gewicht von Reisenden ändert sich nicht, wenn sie sich hinsetzen.

Glaubst du ernsthaft, ein sitzender Reisender wird seinen Standort ohne Not verändern?

Gruß

Jan

--
Das Fototagebuch der Bahnfotokiste: [fototagebuch.bahnfotokiste.de]
Ah, dann hab ich Dich missverstanden, sorry :)
Zitat
Jan Borchers
Glaubst du ernsthaft, ein sitzender Reisender wird seinen Standort ohne Not verändern?

Warum nicht? Wenn ich es mir aussuchen kann, orientiere ich mich gern an diesen Anzeigern, um in einem leereren und idealerweise ruhigeren Bereich zu sitzen. Wenn es in Lübeck halbwegs leer war und erst in Bad Oldesloe voller wird, kann es auch passieren, dass ich mich nochmal umsetze.
NVB
Re: Auslasstungen der Züge
15.08.2023 00:02
Zitat
Jan Borchers
... Allerdings fehlt die Schnittstelle nach extern. Und da es diese nicht (zudem in Standardform) gibt, wird sich diese Info die nächsten Jahrzehnte wohl nicht in Zugangssysteme von externen Infrastrukturunternehmen auf Bahnsteigen verirren.


Doch, Stadler ist da relativ weit vorn. In der Betriebsleitstelle kann man zumindest sehen, wie voll der Zug ist und man kann sogar Ansagen im Zug machen, in welchem Wagen noch keine Überfüllung herrscht. Dann müsste man nach meinem Verständis auch entsprechende Infotafeln am Bahnsteig oder noch besser am Zugang zum Bahnsteig ansteuern können.

Da für die optimale Bremssteuerung das auf dem Drehgestell lastende Gewicht von großem Interesse ist, könnte ich mir vorstellen, dass auch andere Hersteller in ähnlicher Richtung arbeiten.
Hallo,

Zitat
Lopi2000
Warum nicht? Wenn ich es mir aussuchen kann, ...

Dann bist Du halt nicht wie 95% plus der Fahrgäste. Das ändert aber nichts an der Richtigkeit von Jans Aussage.

Grüße
Boris
Gibt es irgendwo eine Info, wie weit die Ausrüstung der Strecken ist?

Ich habe in letzter Zeit nicht bewusst auf diese Anzeigen geachtet, aber mir kommt es so vor, als ob ich in letzter Zeit keine einzige funktionierende Anzeige gesehen hätte.
Zitat
oskar92
Ich habe in letzter Zeit nicht bewusst auf diese Anzeigen geachtet, aber mir kommt es so vor, als ob ich in letzter Zeit keine einzige funktionierende Anzeige gesehen hätte.

Ich habe die Anzeige gerade in Elbbrücken gesehen.
Kann es eigentlich sein, dass nach der Pandemie und dem 49€-Ticket die Auslastung von Bus und Bahn extrem gestiegen ist?
Es ist irgendwie nur noch voll. Lösung? Ja man baut und es werden neue Gebiete erschlossen, aber vorhandene Strecken am ende eventuell noch mehr belastet.
Wenn ich am frühen Nachmittag mit der U1 fahre, wunder ich mich immer wie stur man nur alle 10 Minuten nach Norderstedt fährt obwohl gerade die Züge vollgestopft sind (das wird auch noch in Ohlsdorf nicht besser).
Da brauch man doch garnichts neu legen, bohren oder errichten. Ähnliches bei Verstärker bei der S-Bahn (z.B. S1). Es gibt sicher noch mehr Beispiele wo man vielleicht vor Jahren mal gezählt hatte, aber garnicht mehr den "Ist zustand" kennt. Kommt der HVV (Bahn und Bus) eventuell nicht mehr hinterher und hat sich zu sehr in weitreichende Projekte verbissen, statt auch mal zu sehen was kurzfristig noch möglich ist.
Moin,

jetzt nach den Ferien fiel es mir auch auf, dass es recht voll ist, auch wenn man tagsüber zu Terminen unterwegs ist.
Laienhaft würde ich angesichts der noch in den Abstellanlagen stehenden Zügen vermuten, dass immer noch nicht ausreichend Personal auf die Züge gebracht werden können.
Bei den Bussen weiß ich, dass es bei den Unternehmen immer noch sehr angespannt ist und es daher immer wieder mal zu Ausfällen kommt.

Richtung Norderstedt ist nach meiner Erinnerung (betrieblich ab Ochsenzoll?) die VGN Besteller.

Die Fahrgastzahlen werden im Übrigen regelmäßig erhoben und das die Vor-Corona-Zahlen mittlerweile übertroffen werden ist auch bekannt.
Daran wird es sicher nicht liegen.
Da die Auftraggeber mit dem 49 Euro aber mehr Verlust, als Gewinn machen, kann das Angebot schlecht weiter ausbauen. Deswegen pochen die Länder auf mehr Zuschüsse vom Bund um das Angebot zu erweitern.

Mfg

Sascha Behn
Zitat
Djensi
Moin,

jetzt nach den Ferien fiel es mir auch auf, dass es recht voll ist, auch wenn man tagsüber zu Terminen unterwegs ist.
Laienhaft würde ich angesichts der noch in den Abstellanlagen stehenden Zügen vermuten, dass immer noch nicht ausreichend Personal auf die Züge gebracht werden können.
Bei den Bussen weiß ich, dass es bei den Unternehmen immer noch sehr angespannt ist und es daher immer wieder mal zu Ausfällen kommt.

Richtung Norderstedt ist nach meiner Erinnerung (betrieblich ab Ochsenzoll?) die VGN Besteller.

Die Fahrgastzahlen werden im Übrigen regelmäßig erhoben und das die Vor-Corona-Zahlen mittlerweile übertroffen werden ist auch bekannt.
Daran wird es sicher nicht liegen.

Ab Garstedt.

Ochsenzoll - Garstedt ist zwar Holsteiner und auch Norderstedter Gebiet, jedoch nimmt Hamburg hier die Funktion so war, als wär es sein Gebiet und hat auch den Bau dorthin bezahlt. Grund dafür ist, vereinfacht gesagt, dass Norderstedt dafür die Startbahn 2 des Hamburger Flughafen auf seinem Gebiet dulden muss (Entschädigung dafür die Übernahme der Baukosten der U-Bahn durch Hamburg) und auch den Betrieb darauf (Entschädigung die Übernahme der Betriebskosten der U-Bahn durch Hamburg.)
Zitat
Sascha Behn
Da die Auftraggeber mit dem 49 Euro aber mehr Verlust, als Gewinn machen, kann das Angebot schlecht weiter ausbauen. Deswegen pochen die Länder auf mehr Zuschüsse vom Bund um das Angebot zu erweitern.

Oder Länder schießen mehr zu (und sparen woanders).
Zitat
Computerfreak
Zitat
Sascha Behn
Da die Auftraggeber mit dem 49 Euro aber mehr Verlust, als Gewinn machen, kann das Angebot schlecht weiter ausbauen. Deswegen pochen die Länder auf mehr Zuschüsse vom Bund um das Angebot zu erweitern.

Oder Länder schießen mehr zu (und sparen woanders).

Wo sollen die Länder noch sparen? Deswegen muss langfristig das Deutschlandticket im Preis stark erhöht werden um die Verluste abzumildern.

Mfg

Sascha Behn
Zitat
Sascha Behn
Wo sollen die Länder noch sparen?

Straßenbau
Schulen
Kitas
Polizei
Verwaltung
...

Zitat
Sascha Behn
Deswegen muss langfristig das Deutschlandticket im Preis stark erhöht werden um die Verluste abzumildern.

So ein Quatsch!

Die Einführung des Tickets ist ein Paradigmenwechsel:

- starke Verbilligung, um mehr Fahrgäste anzulocken
- starke Verbilligung, damit auch Leute mit wenig Geld (z-B- BürgergeldemfängerInnen) das Ticket kaufen können, die bisher schwarzfahren mussten und dafür im Knast landeten. Nicht überall erhalten diese Leute Zuschüsse oder ihre Armut wird nicht anerkannt.
- Vereinfachung einheitlicher Preis, um den Tarif übersichtlich zu gestalten und keine Fallen mehr einzubauen.
- Abkehr vom Kostendeckungsprinzip
(Warum sollen ÖPNV-Nutzer, in der Regel der ärmere Teil der Bevölkerung, den Klimaschutz alleine bzw. vorrangig zahlen?)


Ein sinnvolleres Mittel der Einnahmenerhöhung aus dem D-Ticket wäre es zu einem Pflichtticket für alle zu machen.
Anfangen kann man damit es zunächst auch für Autofahrten verpflichtend zu machen (Quasi Maut). Das wäre intelligent. Den Preis für das ticket zu erhöhen, fällt nur den Dummen ein.
Zitat
Computerfreak
Zitat
Sascha Behn
Wo sollen die Länder noch sparen?

Straßenbau
Schulen
Kitas
Polizei
Verwaltung
...

Zitat
Sascha Behn
Deswegen muss langfristig das Deutschlandticket im Preis stark erhöht werden um die Verluste abzumildern.

So ein Quatsch!

Die Einführung des Tickets ist ein Paradigmenwechsel:

- starke Verbilligung, um mehr Fahrgäste anzulocken
- starke Verbilligung, damit auch Leute mit wenig Geld (z-B- BürgergeldemfängerInnen) das Ticket kaufen können, die bisher schwarzfahren mussten und dafür im Knast landeten. Nicht überall erhalten diese Leute Zuschüsse oder ihre Armut wird nicht anerkannt.
- Vereinfachung einheitlicher Preis, um den Tarif übersichtlich zu gestalten und keine Fallen mehr einzubauen.
- Abkehr vom Kostendeckungsprinzip
(Warum sollen ÖPNV-Nutzer, in der Regel der ärmere Teil der Bevölkerung, den Klimaschutz alleine bzw. vorrangig zahlen?)


Ein sinnvolleres Mittel der Einnahmenerhöhung aus dem D-Ticket wäre es zu einem Pflichtticket für alle zu machen.
Anfangen kann man damit es zunächst auch für Autofahrten verpflichtend zu machen (Quasi Maut). Das wäre intelligent. Den Preis für das ticket zu erhöhen, fällt nur den Dummen ein.

Dir ist aber schon bewusst, das wenn an der Bildung spart, langfristig auch die Bezieher des Bürgergeld steigt? Das wäre ein Teufelskreis.

Es muss was am Preis passieren, alles andere ist nicht zweckmäßig und würde die Gesellschaft noch weiter auseinander treiben.

Mfg

Sascha Behn
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