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U5 Alexanderplatz - Brandenburger Tor (Bauzeitraum ab 10/2014)
geschrieben von manuelberlin 
Dazu kommt, dass mit dem "Anknabbern" von Teilen der Schildtunnel in den beiden Bahnhofsbereichen erst dann begonnen werden kann, wenn das letzte Segment am Bahnhof Brandenburger Tor gesetzt und die komplette Maschine in die Startbaugrube zurück gezogen wurde. Da müssen sich die finalen Bahnhofsausgräber noch etwas gedulden.

so long

Mario
Stecken denn nich immer noch "Reste" von Bärlinde1 im ersten Tunnel?
Da solte doch bedingt durch den Erdeinbruch einiges drinbleiben, bis der Gutachter seine Arbeit beendet hat!?
Das müsste doch dann auch noch zurückgezogen werden, so denn der Gutachter irgendwann mal fertig wird und eine Problemlösung hat?
Zitat
ralf51
Stecken denn nich immer noch "Reste" von Bärlinde1 im ersten Tunnel?

So ist es. Bin mir aber nicht sicher, ob man das Ding nach endgültiger Tunneldichtung an der Nahtstelle zwischen der ersten Röhre und dem Bahnhof Brandenburger Tor nicht vor Ort zerlegen und in kleinen Stücken heraustragen kann.

so long

Mario
Zitat
ralf51
Stecken denn nich immer noch "Reste" von Bärlinde1 im ersten Tunnel?
Da solte doch bedingt durch den Erdeinbruch einiges drinbleiben, bis der Gutachter seine Arbeit beendet hat!?
Das müsste doch dann auch noch zurückgezogen werden, so denn der Gutachter irgendwann mal fertig wird und eine Problemlösung hat?

Hallo Ralf,

meines Wissens sollen die Teile von Bärlinde, die noch vor dem Bahnhof Brandenburger Tor verblieben sind und nicht ohnehin im Boden bleiben sollen (Schildmantel), vor Ort zerkleinert werden. Falls man sie nicht dort oder am Bahnhof Unter den Linden an die Oberfläche holen kann, wird es aber vermutlich nicht nötig sein, sie schon zeitnah durch dem Bahnhof Museumsinsel zurückzutransportieren. Das kann sicherlich warten.

Zitat
DerMichael
[...] Insgesamt möchte ich mal sagen, dass die Projekt-U5-Webseite eigentlich eine reine Enttäuschung ist. Abgesehen von den Webcams und dem wöchentlichen Baufortschritt sieht zwar alles schick aus, ist dafür aber extrem statisch. Während andere Projektwebsites fast wöchentlich neue Bilder vom Fortschritt liefern, sieht man hier seit Monaten nichts neues z.B. vom Innenausbau von "Unter den Linden" oder "Berliner Rathaus". [...]

Immerhin ist heute doch noch der Baubericht für KW 28 online gestellt worden. Zwei Zahlen und eine Menge Gesülze. Definitiv kein Ruhmesblatt.

Viele Grüße
Manuel


Hier noch ein aktuelles Bild von heute: Die Bigbags mit dem Ballast werden aus dem Kupfergraben entfernt.

Zitat
der weiße bim
Dazu kommt, dass mit dem "Anknabbern" von Teilen der Schildtunnel in den beiden Bahnhofsbereichen erst dann begonnen werden kann, wenn das letzte Segment am Bahnhof Brandenburger Tor gesetzt und die komplette Maschine in die Startbaugrube zurück gezogen wurde. Da müssen sich die finalen Bahnhofsausgräber noch etwas gedulden.

Für die 2. Röhre ist das sicher richtig, aber auch für die 1.? Und warum kann man bei UdL schon in der Tiefe (oberhalb der Röhren) den Rohbau erstellen, und bei Museumsinsel hat man alles wieder verfüllt?
Mit den Mikrotunneln bin ich mir auch noch nicht klar, wie das gehen soll? Wenn ich die Zugangsbauwerke bis unter die Sohle, also um die fertigen Röhren herum ausheben muss, dann schießt doch auch Wasser in die Röhre, wenn ich die Mikrotunnel aus den Zugangsbauwerken heraus erstelle. Muss ich nicht sowieso erst mal "von oben" die Umgebung um die Röhren herum vereisen? Oder werden die Mikrotunnel um die Röhre herum auch im Schildvortrieb mit kleineren TBMs erstellt (wie der Sammler in Prenzlauer Berg)?


Kopfkrazen
Michael
Zitat
DerMichael
Und warum kann man bei UdL schon in der Tiefe (oberhalb der Röhren) den Rohbau erstellen, und bei Museumsinsel hat man alles wieder verfüllt?

Eine Mindestüberdeckung muss in den Schlitzwandkästen der Zugangsbauwerke Museumsinsel und in den Teilsegmenten Unter den Linden verbleiben, wie ja auch die Gewässersohlen beim Unterfahren ballastiert (beschwert) werden mussten.
der Bahnhof Unter den Linden liegt recht tief, so dass mit der Herstellung der oberen Zwischengeschosse schon begonnen werden konnte. Und die U6 quert schon länger die unterirdische Baugrube.

Zitat
DerMichael
Mit den Mikrotunneln bin ich mir auch noch nicht klar, wie das gehen soll?

Etwa so wie beim Bahnhof Brandenburger Tor. Dessen Bahnhofshalle wurde nach dem selben Verfahren ausgegraben. Hier [www.kleiningenieure.de] ist das dargestellt, einschließlich Bild von der Microtunnel-Bohrmaschine.

so long

Mario



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.07.2015 17:42 von der weiße bim.
Wegen einer baubedingten Sperrung auf der Kreuzung Unter den Linden/Friedrichstraße werden seit gestern bis auf weiteres die Buslinien 147 und N6 in beiden Fahrtrichtungen mal wieder über Französische - Glinka- - Neustädtische Kirch- und Dorotheenstr. umgeleitet.

so long

Mario
Zitat
manuelberlin
Hier noch ein aktuelles Bild von heute: Die Bigbags mit dem Ballast werden aus dem Kupfergraben entfernt.

Heißt nicht eigentlich der Spreekanal nur nördlich der Bodestraße Kupfergraben?

Gruß
Micha
Zitat
Micha
Zitat
manuelberlin
Hier noch ein aktuelles Bild von heute: Die Bigbags mit dem Ballast werden aus dem Kupfergraben entfernt.

Heißt nicht eigentlich der Spreekanal nur nördlich der Bodestraße Kupfergraben?

Hallo Micha,

ja, damit hast Du Recht. Danke für den Hinweis.

Viele Grüße
Manuel
Hallo zusammen,

hier wieder ein kleines Update mit Bildern von heute.

Viele Grüße
Manuel


In dem kurzen Verbindungsstück zwischen Bahnhof Rathaus und der Startbaugrube ist die Tunnelsohle (oder ist das eine Zwischendecke?) fertig. Gut zu erkennen sind die Bewehrungsanschlüsse für die Mittelstützen und die Tunnelwand.


Auch an der Kreuzung Unter den Linden/Friedrichstraße hat sich etwas getan. Die Querung von Unter den Linden ist nun wieder für Fahrzeuge gesperrt und unterbrochen. Fußgänger können die Mittelinsel nur noch auf der Ostseite queren. Baumaschinen waren jedoch nicht vor Ort. Die Fertigstellung der Fahrbahn scheint damit nicht näher gerückt zu sein, eher im Gegenteil.
Was noch auffällt: An allen Baukränen entlang der Strecke wurden neue Logos der Implenia AG angebracht (siehe links). Das hat damit zu tun, dass dieses Schweizer Unternehmen im März 2015 Bilfinger Construction übernommen hat.

Zitat
manuelberlin
In dem kurzen Verbindungsstück zwischen Bahnhof Rathaus und der Startbaugrube ist die Tunnelsohle (oder ist das eine Zwischendecke?) fertig.

Es hätte eine Zwischendecke sein müssen, wird aber leider die Tunnelsohle. In diesem Bereich unter der Spandauer Straße hat man bei einer Planänderung auf die nötige Vorleistung für die U3 verzichtet, also genau auf die untere Ebene in diesem Bereich. Wie ich vor einiger Zeit schon geschrieben hatte, wird damit ein (viel) späteres Anschließen der U3 nicht möglich sein, ohne einen Teil des U5-Tunnels wieder abzubrechen.

Viele Grüße
André
Na, darin sind wir ja groß. Wir reißen ganze Hauptbahnhöfe wieder ab, nur weil man nicht bis morgen denken will.

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Zitat
Heidekraut
Na, darin sind wir ja groß. Wir reißen ganze Hauptbahnhöfe wieder ab, nur weil man nicht bis morgen denken will.

Wo?
Hallo zusammen,

irre! An der Kreuzung Unter den Linden/Friedrichstraße wurde mal wieder ein bisschen asphaltiert. Darauf, dass dieses Dauerärgernis nun bald verschwindet, darf man aber wohl nicht hoffen: Der Asphaltfertiger wurde schon wieder abgezogen.

Nebenbei: Bereits am 7. August wurde im U5-Baublog verkündet, dass "Bärlinde" in die Baugrube für den U-Bahnhof Unter den Linden eingefahren sei. Verwunderlich, dass dies der BVG nicht einmal ein Foto wert war, geschweige denn eine Pressemitteilung.

Viele Grüße
Manuel


Nach Wochen mal wieder etwas neuer Asphalt auf der Kreuzung Unter den Linden/Friedrichstraße.

Ich möchte mich jetzt da nicht wiederholen. Eine echte Enttäuschung. Wenn man da an U55.info denkt...
Zitat
der weiße bim

Die Ausschreibung neuer Stellwerksanlagen ist inzwischen eine Wissenschaft für sich geworden. Das längst angelaufene Verfahren dauert Jahre, überhaupt einen leistungsfähigen Auftragnehmer rechtssicher zu beauftragen. Anfangs ging man davon aus, die jetzt erst 30 Jahre alte Zugsicherungstechnik der U5 vom DDR-Hersteller WSSB (von SIEMENS übernommen) weiter zu betreiben und entsprechend den neuen Weichen anzupassen. Mangels passender Ersatzteile und dem Generationswechsel der Fachleute musste Siemens diese Technik inzwischen abkündigen, Änderungen unmöglich.

Die Aussage ist definitiv falsch! Siemens hat seit seiner Übernahme von WSSB keine Technik abgekündigt. Sogar für WSSB-Bahnüberganganlagen gibt es noch Neuteile obwohl diese nicht mehr neu gebaut werden.

Wegen dem Generationswechsel bei SIEMENS werden heutzutage bei ESTW mehr und mehr GS III- statt DrS-Relais verwendet.
Zitat
Bd2001
Siemens hat seit seiner Übernahme von WSSB keine Technik abgekündigt. Sogar für WSSB-Bahnüberganganlagen gibt es noch Neuteile obwohl diese nicht mehr neu gebaut werden.
Wegen dem Generationswechsel bei SIEMENS werden heutzutage bei ESTW mehr und mehr GS III- statt DrS-Relais verwendet.

Alexanderplatz ist ein WSSB-Spurplanstellwerk GS II Sp 64 c, am 18.11.1985 in Betrieb genommen. Natürlich braucht SIEMENS WSSB-Produkte nicht offiziell abzukündigen. Auf entsprechende Anfragen des Betreibers kein Angebot abzugeben genügt.
Bahnübergangssicherungsanlagen braucht die Berliner U-Bahn nicht (mehr). Die einzige Anlage dieser Art in Hönow zur Sicherung eines Betriebsweges ist nicht mehr notwendig.

so long

Mario
Zitat
der weiße bim
Natürlich braucht SIEMENS WSSB-Produkte nicht offiziell abzukündigen. Auf entsprechende Anfragen des Betreibers kein Angebot abzugeben genügt.
Bahnübergangssicherungsanlagen braucht die Berliner U-Bahn nicht (mehr). Die einzige Anlage dieser Art in Hönow zur Sicherung eines Betriebsweges ist nicht mehr notwendig.

Du irrst. Ein Hersteller muß seine Produkte abkündigen, wenn er sie nicht mehr herstellt. Nur so sind die Planungsbüros und Hersteller offiziell informiert, daß sie nicht mehr mit den Produkt des Herstellers planen können. Auch für die Ersatzteilfrage ist so etwas sehr wichtig.

Abgesehen müßte ja die BVG genügend Teile vorrätig haben um so etwas auch in Eigenregie zu bauen wurde doch das baugleiche Stellwerk Vinetastraße durch das erweiterte SICAS-Stellwerk Pankow ersetzt.
Hallo zusammen,

der Berliner Zeitung zufolge ist Bärlinde ein zweites Mal am Ziel angekommen - schon vor einer Woche und diesmal wohl ohne Probleme.

Ein Meilenstein im Projekt, der aus unerfindlichen Gründen wieder nicht seitens der BVG kommuniziert wurde. Auch im Bautagebuch nur Blabla zum Tag der Deutschen Einheit und nichts zum Thema.

Viele Grüße
Manuel
Zitat
manuelberlin
Hallo zusammen,

der Berliner Zeitung zufolge ist Bärlinde ein zweites Mal am Ziel angekommen - schon vor einer Woche und diesmal wohl ohne Probleme.

Ein Meilenstein im Projekt, der aus unerfindlichen Gründen wieder nicht seitens der BVG kommuniziert wurde. Auch im Bautagebuch nur Blabla zum Tag der Deutschen Einheit und nichts zum Thema.

Viele Grüße
Manuel

Sehr eigenartig, laut Projektseite U5 sind am letzten Freitag noch 25 m offen.

Gruß
Giebelsee
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