Willkommen! Einloggen Ein neues Profil erzeugen

erweitert
Dresdner Bahn - Bauarbeiten in Berlin
geschrieben von TomB 
Hallo,

demnächst steht aufgrund der Bauarbeiten eine längere Sperrpause für die S2 an. Nachdem noch im Februar 2020 von DB Netz im Zuge der Baustellenkoordinierung ein einwöchiger eingleisiger Betrieb und anschließend 4 Wochen (25.05.-22.06.) Totalsperrung zwischen Priesterweg und Blankenfelde kommuniziert wurde, hat sich dies lt. aktueller Punkt 3 nun auf 6 1/2 Wochen Totalsperrung ausgedehnt (11.05.-24.06.).

Insbesondere im Brandenburger Abschnitt folgen weitere mehrmonatige Totalsperrungen und im kommenden Jahr ein ganzes halbes Jahr lang. Angesichts der Tatsache, dass man dort eigentlich recht wenig Behinderung beim Verschieben des S-Bahn-Gleises hat und die Projektverantwortlichen immer von "Bauen weitgehend unter rollendem Rad" reden, ist das für die betroffenen Fahrgäste alles nicht so prickelnd.

Viele Grüße
André
Zitat
BVG navi 05.2020

S Blankenfelde <> S Priesterweg kein Zugverkehr
Von Mo, 11.5., 4 Uhr bis Mi, 24.6., 22 Uhr
Bauvorhaben Dresdner Bahn, Inbetriebnahme der provisorischen Gleisanlage
Die Linie S2 fährt: S Priesterweg <> S Bernau (10-Minuten-Takt: S Priesterweg <> S Buch)
Ersatzverkehr:
Bus S2A Blankenfelde <> S Lichtenrade <> S Priesterweg
Bus S2B Bushaltestelle Kirchhainer Damm/Stadtgrenze <> S Lichtenrade <> S Priesterweg
Bus S2X S Blankenfelde <> S U Alt Mariendorf <> S Priesterweg (weitere Halte im Verlauf des Kirchhainer Damm und Lichtenrader Damm)
! In S Priesterweg fährt die S2 nach S Bernau (S Priesterweg ab 04, 24, 44) von Gleis 2 (Bahnsteig stadteinwärts)
und die S2 nach S Buch (S Priesterweg ab 13, 33, 53) von Gleis 1 (Bahnsteig stadtauswärts).

Ja, im navi 05.2020 steht wirklich S Alt-Mariendorf

Die provisorische Gleislage wird wohl die zwischen Mariendorf äh Attilastr. <> Marienfelde (gemeint) sein?
Also die, die ja gerade schon vorbereitet wird (in Höhe des Marienparks/ehem. Gaswerkes Mariendorf).
Und/oder auch noch an anderen Stellen?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 30.04.2020 17:01 von Zektor.
Zitat
krickstadt
Aufnahmezeitraum soll laut Google Earth der März 1945 sein, in Bildmitte von Nordost nach Südwest die Großbeerenstraße von Alt-Mariendorf bis Dresdener Bahn, und die Marienfelder Allee von Dresdener Bahn bis etwa Kaiserallee. Sowie von Nordwest bis Südost die Dresdener Bahn vom Teltowkanal bis etwa Wehnert- / Benzstraße. Ausdehnung auf der rechten Seite bis zur Trabrennbahn Mariendorf und zum Mariendorfer Damm, auf der linken Seite bis zur Schul- und zur Kaiser-Wilhelm-Straße in Lankwitz.


Hallo Thomas,
zunächst vielen Dank für die von Dir zusammengetragenen tollen Bilder!

Nach diesem alten Stadtplan von 1938 [steffen.in-berlin.de] soll es zwischen dem alten Bahnübergang Alt-Lankwitz und der heutigen Lankwitzer Brücke/Kammenzer Damm einen "Prüfbahnhof" gegeben haben. Weiss jemand, um was für einen Bahnhof es sich dabei handelte?
Ich bin mir nicht sicher, es könnte auch "Projektierter Bf." heißen, also der Bahnhof, der an dieser Stelle bis heute geplant ist.

Herzliche Grüße von
'Möckernbrücke'
Dipl.-Fahrgast h.c.
Das heißt "Proj. Bahnhof", also ein noch nicht existierender aber projektierter Bahnhof.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 30.04.2020 20:55 von Nemo.
Zitat
Zektor
Die provisorische Gleislage wird wohl die zwischen Mariendorf äh Attilastr. <> Marienfelde (gemeint) sein?
Also die, die ja gerade schon vorbereitet wird (in Höhe des Marienparks/ehem. Gaswerkes Mariendorf).
Und/oder auch noch an anderen Stellen?

Nach meinem Verständnis erfolgen diese Gleislage-Änderungen bei der S-Bahn:
- südlich Teltowkanal bis Lankwitzer Brücke auf eine provisorische Lage weiter östlich
- Bereich EÜ Säntisstraße provisorisch auf den fertiggestellten östlichen Brückenteil (Fernbahnseite)
- südlich Lichtenrade bis Stadtgrenze auf die finale westliche Lage, inkl. erste Hälfte des Neubaus EÜ Wolziger Zeile

Nach dieser Sperrpause verläuft der S-Bahnverkehr am Bahnhof Marienfelde nur noch über ein Gleis (und damit nach anderem Fahrplan). Bis wohin das reicht, weiß ich aber noch nicht.

Viele Grüße
André
Zitat
Möckernbrücke
Nach diesem alten Stadtplan von 1938 [steffen.in-berlin.de] soll es zwischen dem alten Bahnübergang Alt-Lankwitz und der heutigen Lankwitzer Brücke/Kammenzer Damm einen "Prüfbahnhof" gegeben haben. Weiss jemand, um was für einen Bahnhof es sich dabei handelte?
Ich bin mir nicht sicher, es könnte auch "Projektierter Bf." heißen, also der Bahnhof, der an dieser Stelle bis heute geplant ist.

Das Ende der projektierten Linie C (heute U6) ist auch relativ merkwürdig. ;-)

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
B-V 3313
Das Ende der projektierten Linie C (heute U6) ist auch relativ merkwürdig. ;-)

Die damalige Planung sah vor, dass die Linie bis zum Teltowkanal verlängert wird. Eine Kanalquerung war nicht vorgesehen (und wäre auch sehr teuer gewesen).

Bäderbahn
In dem Stadtplan von 1938 war auch schon der projektierte Bahnhof Kiefholzstr. eingezeichnet: [steffen.in-berlin.de]

Herzliche Grüße von
'Möckernbrücke'
Dipl.-Fahrgast h.c.
Zitat
Bäderbahn
Zitat
B-V 3313
Das Ende der projektierten Linie C (heute U6) ist auch relativ merkwürdig. ;-)

Die damalige Planung sah vor, dass die Linie bis zum Teltowkanal verlängert wird. Eine Kanalquerung war nicht vorgesehen (und wäre auch sehr teuer gewesen).

Ich weiß, aber laut dem Stadtplan hätte sie ein Stück am Teltowkanal entlang geführt.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Ja, so ähnlich wie bei der geplanten Anlage hinterm U-Bahnhof Grenzallee, ebenfalls kurz vor dem Teltowkanal.

Herzliche Grüße von
'Möckernbrücke'
Dipl.-Fahrgast h.c.
Zitat
Möckernbrücke
Ja, so ähnlich wie bei der geplanten Anlage hinterm U-Bahnhof Grenzallee, ebenfalls kurz vor dem Teltowkanal.

Letztere wurde aber gebaut, wenn auch nicht ganz vollendet.
Von der damals angefangenen Verlängerung der Linie C II ab Tempelhof Südring entstand nur ein kurzes Tunnelstück in Alt-Tempelhof, das erst ab 1966 durch die Linie 6 genutzt wurde.

so long

Mario
Hallo miteinander,

die Hinweise, dass man doch bitte On-Topic bleiben möge, bekommen langsam Don Quijote-artige Ausmaße (*Sigh*), doch der Faszination solcher Bilder kann man einfach nicht entkommen.

Zitat

"Möckernbrücke" am 30.4.2020 um 20.46 Uhr:

zunächst vielen Dank für die von Dir zusammengetragenen tollen Bilder!

Gern geschehen (die Credits für die Luftbilder bitte an André und "T6" ;-)).

Zitat

"Möckernbrücke" am 30.4.2020 um 22.33 Uhr:

In dem Stadtplan von 1938 war auch schon der projektierte Bahnhof Kiefholzstr. eingezeichnet

... der aber ziemlich aufwendig zu realisieren gewesen wäre. Hier 'mal ein 1945er Luftbild aus meinem Archiv:



Zitat

"Möckernbrücke" am 30.4.2020 um 22.57 Uhr:

ähnlich wie bei der geplanten Anlage hinterm U-Bahnhof Grenzallee

Zitat

"der weiße bim" am 1.5.2020 um 1.29 Uhr:

Letztere wurde aber gebaut, wenn auch nicht ganz vollendet.

Dazu habe ich letztes Jahr meine Webseite zum Sieversufer überarbeitet (jetzt z. Bsp. mit Vergrößerungen).

Viele Grüße, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Danke an Thomas und Mario! Um die Sache abzuschließen: Irgendwie scheint man damals einen ziemlichen Respekt vor dem Teltowkanal gehabt zu haben. Dabei gab’s doch bereits Tunnel unter der Spree bzw. dem Landwehrkanal oder waren in Planung.

Herzliche Grüße von
'Möckernbrücke'
Dipl.-Fahrgast h.c.
Von welchem Stadtteil ist dieses Foto von 1945?
Treptow/Neukölln.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat

"Henning" am 1.5.2020 um 23.42 Uhr:

Von welchem Stadtteil ist dieses Foto von 1945?

"Treptow/Neukölln" ist etwas ungenau, da die beiden Bezirke eine etwas längere gemeinsame Grenze hatten. In Bildmitte verläuft von links nach rechts die Kiefholzstraße, die als Namensgeber für einen eventuell am Kreuzungspunkt von Görlitzer und Ringbahn zu bauenden Bahnhof angedacht war/ist. Ich habe 'mal in Google Earth versucht, den gleichen Ausschnitt zu finden (in Google Earth und nicht im verlinkbaren Google Maps, da die Himmelsrichtungen des Luftbildes nicht genau nach Norden ausgerichtet sind und das Drehen von Ansichten nur in Google Earth möglich ist):


(Görlitzer Bahn in blau, Ringbahn in grün)

Im heutigen Luftbild ist deutlich die Baustelle des 16. Bauabschnitts der BAB 100 zu sehen.

Gruß, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Ich grüble immer, ob diese Gleiskreuzung einen besonderen Namen hatte. Ist das der Fall? Treptower Kreuz? Görlitzer Kreuz? Oder dergleichen.

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Zitat
Heidekraut
Ich grüble immer, ob diese Gleiskreuzung einen besonderen Namen hatte. Ist das der Fall? Treptower Kreuz? Görlitzer Kreuz? Oder dergleichen.

Mangels eigener Betriebsstellen braucht das Kreuz keinen Namen.
Ja, aber war das immer so?

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Naja, ein paar eigene Betriebsstellen gab es da schon.
Der Abzweig der nordöstlichen Verbindungskurve hoch nach Treptower Park (heute noch befahren) an der Görlitzer Bahn hieß wohl Berlin-Treptow Vtw. Das andere Ende der Verbindungskurve muss entweder eine unbekannt benannte Abzweigstelle (eventuell einfach Abzw Treptow) oder noch Teil des Nordkopfes Güterbahnhof Treptow gewesen sein.
Die südwestliche Verbindungskurve führte direkt vom Güterbahnhof Treptow zu einem Abzweig Vrf an der Görlitzer Bahn.
Als Langform der Abkürzungen vermute ich mal Verbindung nach Treptow (Vtw) und Verbindung nach Rixdorf oder Verbindung nach Rangierbahnhof (Vrf).
Sorry, in diesem Forum dürfen nur registrierte Benutzer schreiben.

Hier klicken, um sich einzuloggen