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Fahrplanwechsel 2018/2019 - Vorschläge
geschrieben von Tramy1 
Zitat
B-V 3313
Zitat
Henning
Dann müsste es auch einen Unterschied geben, ob man bei der U-Bahn mit einem 4- oder 8-Wagenzug fährt. Nach dieser Theorie wäre dann auch eine zusätzliche Berechtigung erforderlich.

Meine Güte! Kannst du dir denn gar nichts alleine erschließen oder mal einen Schritt weiter denken? Bei der U-Bahn ist die Länge durch den eigenen Fahrweg egal. Bei der Straßenbahn muss man aber z.B. Kreuzungsbereiche (z.B. Räumzeiten an Ampeln) mit dem MIV beachten.

Wie soll er sich etwas erschließen, das eher eine Ausnahmeerscheinung ist? Bei nahezu allen anderen Betrieben in Deutschland darf man mit der Typenberechtigung auch alle möglichen Kombinationsmöglichkeiten fahren.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
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Jay
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B-V 3313
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Henning
Dann müsste es auch einen Unterschied geben, ob man bei der U-Bahn mit einem 4- oder 8-Wagenzug fährt. Nach dieser Theorie wäre dann auch eine zusätzliche Berechtigung erforderlich.

Meine Güte! Kannst du dir denn gar nichts alleine erschließen oder mal einen Schritt weiter denken? Bei der U-Bahn ist die Länge durch den eigenen Fahrweg egal. Bei der Straßenbahn muss man aber z.B. Kreuzungsbereiche (z.B. Räumzeiten an Ampeln) mit dem MIV beachten.

Wie soll er sich etwas erschließen, das eher eine Ausnahmeerscheinung ist? Bei nahezu allen anderen Betrieben in Deutschland darf man mit der Typenberechtigung auch alle möglichen Kombinationsmöglichkeiten fahren.
Die BVG (und Berlin) ist halt wat jaaaaaaaaaaaaaanz besonderet. Nur weil wat in allen anderen Städten funktioniert, muss dit ja nüsch in Bärlin funktionieren ;)
Wie ist die BVG eigentlich bei neuen Bussen unterwegs? Gibt's da auch erstmal ne Typeneinweisung wie bei der Straßenbahn.

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Also zumindest für die Scania GN(16) haben damals auf Lichtenberg Einweisungsfahrten auf Linie stattgefunden (meistens auf Linie 191/291).
Die Vorschläge in dieser Gesamtheit sind vielleicht wirklich nicht das Gelbe vom Ei, an einigen Stellen müsste aber tatsächlich nachgebessert werden.

Zitat
RathausSpandau
206 S+U Zoo - U Seestraße
über U Ernst-Reuter-Platz, Franklinstraße und S Beusselstraße.

Der Anschluss der TU an die Ringbahn ist überfällig und wurde hier ja auch schon mehrfach positiv diskutiert. Allerdings braucht es dann auch eine Lösung für das nördliche Ende des 106. Die alte Endstelle Turmstraße/Waldstraße würde einem starken Fahrgastpotential gerecht werden, verprellt aber die schwächere Relation Levetzowstraße <> S Beusselstraße.

Zitat

187 Lankwitz, Halbauer Weg - U Turmstraße
Nördlich von Schöneberg, durchgehend bis U Turmstraße, auch an Wochenenden im 10-Minuten-Takt.

Hier gehe ich nur zum Teil mit. Das südliche Ende des 187 ist ohne Frage extrem stark nachgefragt, durch den Tiergarten ist der 106 inzwischen - trotz des unattraktiveren Takts - die stärker nachgefragte Linie, am Samstagnachmittag fast voller als zu HVZ. Es sollte eher hier dringend über den 10-Minuten-Takt nachgedacht werden, als beim 187.
Da hier im Baum ja auch eine Verlängerung in Richtung 115 nach Schöneberg nachgedacht wurde, ließe sich vielleicht eine große Lösung unter Einbeziehung von 106, 115, 187 und 204 umsetzen - sprengt hier aber grad den Rahmen.

Zitat

143 S+U Jungfernheide - U Herrmannplatz
Im 10-Minuten Takt.
Folgt bis Turmstraße/Waldstraße der heutigen Linienführung der M27.
Befährt dann die heutige Strecke der 106 (also über U Hansaplatz und der Siegessäule) bis Nordische Botschaften/Adenauer-Stiftung. Fährt dann über der Tiergartenstraße, dem Potsdamer Platz und der Stresemannstraße zum Anhalter Bahnhof. Zwischen Anhalter Bahnhof und Herrmannplatz verdichtet sie die heutige Buslinie M29.

Ich fahre zwar auch öfter Mal die Um-die-Ecke-Verbindung 106-200, die Umsteigezahlen halten sich aber eher in Grenzen - was aber eben auch an der suboptimalen Umsteigesituation an den Nordischen Botschaften liegt. Ob der Bedarf Moabit <> Potsdamer Platz aber einen 10-Minuten-Takt rechtfertigt, möchte ich bezweifeln. Da der 106 grad in der Relation Levetzowstr <> Nollendorfplatz so voll ist, würde ich hier letztendlich eher von der Umlegung absehen und eher schauen, ob es irgendwie möglich ist die Haltestellen an den Nordischen Botschaften umsteigefreundlicher zu gestalten.

Was ich mir weiterhin wünschen würde:
- feste Ersatzhaltestellen an neuralgischen Punkten, wie rund um den Potsdamer Platz, damit z.B. der 200 bei Umleitungen über die Lennéstraße wenigstens irgendwie an der Philharmonie halten kann und nicht in Sichtweite der warten Fahrgäste auf der Tiergartenstraße durchfährt.
- bitte endlich keine Fahrerwechsel mehr an Zwischenhaltestellen: Seit neuestem (jedenfalls war es mir bislang nicht bekannt) beschert man auch dem TXL an der Turmstraße diese zeitfressende Prozedur - und es nervt wie bei jeder anderen Linie auch.
Zitat
eiterfugel
- bitte endlich keine Fahrerwechsel mehr an Zwischenhaltestellen: Seit neuestem (jedenfalls war es mir bislang nicht bekannt) beschert man auch dem TXL an der Turmstraße diese zeitfressende Prozedur - und es nervt wie bei jeder anderen Linie auch.

Das wird man nicht ändern. Man male sich das mal aus. Statt am Hochmeisterplatz vor dem Hof C abzuösen, fährt Fahrer B bis Stralau mit, dort löst er Fahrer A ab, der dann wieder bis Hochmeisterplatz mitfährt. Und nein, es ist nicht möglich z.B. immer nur am Brixplatz abzulösen. Nein, das ist nicht praktikabel.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
B-V 3313
Das wird man nicht ändern. Man male sich das mal aus. Statt am Hochmeisterplatz vor dem Hof C abzuösen, fährt Fahrer B bis Stralau mit, dort löst er Fahrer A ab, der dann wieder bis Hochmeisterplatz mitfährt. Und nein, es ist nicht möglich z.B. immer nur am Brixplatz abzulösen. Nein, das ist nicht praktikabel.

Es ist schlicht und ergreifend - wie im Grunde auch im anderen Thread - eine Prioritätenfrage: Ist es der Sinn dieses Dienstleistungsunternehmens seine Dienstleistung wie angekündigt (zugespitzt: beworben) zu erbringen und so den Kunden zum Wiederkehren zu bewegen, vielleicht sogar noch versüßt durch etwas Servicementalität (oder nenne es Menschlichkeit), oder versucht man es einfach möglichst effizient zu machen und darauf zu vertrauen, dass die Deppen eh wieder kommen, egal welche Schlechtleistung da abgeliefert wird. Wenn so ein Fahrerwechsel schnell und reibungslos über die Bühne geht, d'accord - an der Turmstraße läuft es nie unter 2 Minuten, gestern früh waren es sogar 5 und das geht einfach nicht, egal was jetzt wieder für eine Fahrgastbeschimpfung abgeliefert wird.
Nervig ist vor allem, dass einem beim Einsteigen der Busfahrer seine Kabinentür entgegen rammt, und dann während des Einsteigens der Fahrgäste, sich herausdrängelt.

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Nicht-dynamische Signatur
Zitat
eiterfugel
Es ist schlicht und ergreifend - wie im Grunde auch im anderen Thread - eine Prioritätenfrage: Ist es der Sinn dieses Dienstleistungsunternehmens seine Dienstleistung wie angekündigt (zugespitzt: beworben) zu erbringen und so den Kunden zum Wiederkehren zu bewegen, vielleicht sogar noch versüßt durch etwas Servicementalität (oder nenne es Menschlichkeit), oder versucht man es einfach möglichst effizient zu machen und darauf zu vertrauen, dass die Deppen eh wieder kommen, egal welche Schlechtleistung da abgeliefert wird.

Die Frage ist, was er erwartet der Kunde? Im Supermarkt wechseln die Kassiereinnen auch während die Kunden warten. Geht man deswegen das nächste Mal woanders einkaufen oder hat man Verständnis dafür?

Zitat
eiterfugel
Wenn so ein Fahrerwechsel schnell und reibungslos über die Bühne geht, d'accord - an der Turmstraße läuft es nie unter 2 Minuten, gestern früh waren es sogar 5 und das geht einfach nicht, (...)

Natürlich sollte es so schnell wie möglich gehen, gar keine Frage.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Kassenwechsel
18.01.2018 21:46
Zitat
B-V 3313
Die Frage ist, was er erwartet der Kunde? Im Supermarkt wechseln die Kassiereinnen auch während die Kunden warten. Geht man deswegen das nächste Mal woanders einkaufen oder hat man Verständnis dafür?

Ich kann hier jetzt zwischen zwei Antworten wählen: Ich habe im Supermarkt gearbeitet, ich weiß wie man schnell die Kasse wechselt und dabei mit einem Lächeln und einer freundliche Bitte um Entschuldigung die Leute bei Laune hält - oder: Die Kunden haben ja nun nicht den Supermarkt gekauft mit ihren paar Discountartikeln, die sollen sich mal nicht so anstellen - vielleicht verstehen jetzt einige, worum es mir geht...
Re: Kassenwechsel
18.01.2018 21:55
Zitat
eiterfugel
Ich habe im Supermarkt gearbeitet, ich weiß wie man schnell die Kasse wechselt und dabei mit einem Lächeln und einer freundliche Bitte um Entschuldigung die Leute bei Laune hält- oder: Die Kunden haben ja nun nicht den Supermarkt gekauft mit ihren paar Discountartikeln, die sollen sich mal nicht so anstellen - vielleicht verstehen jetzt einige, worum es mir geht...

Eine Entschuldigung für den Personalwechsel habe ich noch nie erlebt. Und ja, die Minute muss man als Kunde haben.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Re: Kassenwechsel
18.01.2018 22:02
Zitat
B-V 3313
Eine Entschuldigung für den Personalwechsel habe ich noch nie erlebt. Und ja, die Minute muss man als Kunde haben.

Ein letztes Mal dazu, danach widme ich mich wieder meinem Leben: Ich sage nicht, dass sie sich für den Personalwechsel entschuldigen sollen - es geht hier um die Art und Weise, wie darüber geredet wird. Und da gibt es, gerade in Bezug auf die BVG, immer nur die zweite Antwortvariante - und das sagt eben auch etwas aus.
Re: Kassenwechsel
18.01.2018 22:05
Vielelicht möchtest du das rauslesen, aber es gibt eine Alternative: Personwalwechsel auf der Strecke ja, aber möglichst schnell. Und ohne irgendwelche Verfrühungen an den Haltestellen davor.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Re: Kassenwechsel
18.01.2018 22:19
Zitat
B-V 3313
Vielelicht möchtest du das rauslesen, aber es gibt eine Alternative: Personwalwechsel auf der Strecke ja, aber möglichst schnell. Und ohne irgendwelche Verfrühungen an den Haltestellen davor.

Was ist aber schnell?

Viele Fahrer machen, damit es schneller geht, die Kassenabrechnung schon während der Fahrt. Ist aber nicht regelkonform. Ich habe mal eine Ablösung erlebt die war reglekonform, aber der Bus hatte danach drei Miese. Fahrer kommt an, macht Kasse, schnappt Jacke und Rucksack. Danach verstauen der Kasse und Übergabe. Neuer Fahrer packt Kasse aus, verstaut Jacke und Rucksack. Dann erfolgte Anmeldung und zuletzt die Anpassung des Arbeitsplatze: Sitz, Lenkrad und Pult wurden optimal eingestellt.
Zitat
B-V 3313
Zitat
Henning
Straßenbahnen haben aber ihre eigenen Gleise (ähnlich wie andere Züge), die nicht unbedingt auf der Fahrbahn der anderen Fahrzeuge liegen.

Keule, es gibt in Berlin keine einzige Straßenbahnlinie die wie die U-Bahn völlig kreuzungsfrei mit anderen Verkehrswegen geführt ist. Irgendwo hat jeder eigene Bahnkörper mal eine Kreuzung mit Fußgängern und dem Straßenverkehr. Es gibt auch kein Signalsystem was den eigenen Fahrweg freihält. Und da wäre es fatal, wenn der Fahrer nicht genau um seine Zuglänge und dessen Bremsverhalten wüsste.

Es wäre bei allen Zugtypen fatal, wenn der Fahrer nicht genau über die eigene Zuglänge und die Bremsverhalten weiß.
Zitat
Jay
Zitat
B-V 3313
Zitat
Henning
Dann müsste es auch einen Unterschied geben, ob man bei der U-Bahn mit einem 4- oder 8-Wagenzug fährt. Nach dieser Theorie wäre dann auch eine zusätzliche Berechtigung erforderlich.

Meine Güte! Kannst du dir denn gar nichts alleine erschließen oder mal einen Schritt weiter denken? Bei der U-Bahn ist die Länge durch den eigenen Fahrweg egal. Bei der Straßenbahn muss man aber z.B. Kreuzungsbereiche (z.B. Räumzeiten an Ampeln) mit dem MIV beachten.

Wie soll er sich etwas erschließen, das eher eine Ausnahmeerscheinung ist? Bei nahezu allen anderen Betrieben in Deutschland darf man mit der Typenberechtigung auch alle möglichen Kombinationsmöglichkeiten fahren.

Du hast in diesem Falle völlig Recht.
Re: Kassenwechsel
18.01.2018 22:30
Zitat
Bd2001
Viele Fahrer machen, damit es schneller geht, die Kassenabrechnung schon während der Fahrt.

Wenn der Bus nach dem Fahrgastwechel an der letzten Haltestelle vor dem Ablösepunkt abfährt, kann man nach der Abfertigung durchaus schon die Abrechnung anfordern. Die Jacke kann man sich vorher anziehen und die eigenen Sachen schon zusammengepackt im Rucksack haben. Und der Ablösende kann schon alles griffbereit (in der Tasche) haben. Das ist kein Hexenwerk und wird von vielen Fahrern so gemacht.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
Henning
Es wäre bei allen Zugtypen fatal, wenn der Fahrer nicht genau über die eigene Zuglänge und die Bremsverhalten weiß.

Da ist durchaus ein Unterschied. Bei der Straßenbahn gibt es keine technische Sicherungen (Signale, Geschwindigkeitsüberwachungen) wie bei der U-Bahn.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
B-V 3313
Zitat
Henning
Es wäre bei allen Zugtypen fatal, wenn der Fahrer nicht genau über die eigene Zuglänge und die Bremsverhalten weiß.

Da ist durchaus ein Unterschied. Bei der Straßenbahn gibt es keine technische Sicherungen (Signale, Geschwindigkeitsüberwachungen) wie bei der U-Bahn.

Bei der U-Bahn ist das fataler. Da führt das Nichtbeachten von Signalen oder Geschwindigkeitsüberwachungen mittlerweile zu einer Abmahnung.

Ansonsten ist es bei beiden fatal, wenn man die eigene Zuglänge oder das Bremsverhalten nicht kennt.
Zitat
Bd2001
Zitat
B-V 3313
Zitat
Henning
Es wäre bei allen Zugtypen fatal, wenn der Fahrer nicht genau über die eigene Zuglänge und die Bremsverhalten weiß.

Da ist durchaus ein Unterschied. Bei der Straßenbahn gibt es keine technische Sicherungen (Signale, Geschwindigkeitsüberwachungen) wie bei der U-Bahn.

Bei der U-Bahn ist das fataler. Da führt das Nichtbeachten von Signalen oder Geschwindigkeitsüberwachungen mittlerweile zu einer Abmahnung.

Ansonsten ist es bei beiden fatal, wenn man die eigene Zuglänge oder das Bremsverhalten nicht kennt.
So ganz habe ich die Argumentation noch immer nicht verstanden, wieso man nicht beides einfach gleich in EINER Schulung macht... Aber es ist ja die BVG, die macht ja per Definition alles korrekt...
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