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Neuer Vorschlag für die Straßenbahn in Mahlsdorf
geschrieben von TMBerlin 
Jedoch fährt da irgendwie jeder, auf dieser Spur. Ich wundere mich jedes Mal wieder, ist ja ein Verkehrsschild. Genauso frage ich mich aber, wieso die Leitlinie gestrichelt ist.
Zitat
VBB/HVV
Jedoch fährt da irgendwie jeder, auf dieser Spur. Ich wundere mich jedes Mal wieder, ist ja ein Verkehrsschild. Genauso frage ich mich aber, wieso die Leitlinie gestrichelt ist.

Ich weiß... meine damit nur eher, dass es andersrum heißen müsste: Einer Straßenbahn können auf derselben Spur "geisterfahrende" Autofahrer entgegenkommen.
Über die gestrichelte Linie wunder ich mich auch, ist aber denke ich gemacht worden um Ausnahmefälle möglich zu machen, in denen ein Ausweichen auf die Gleisspur unvermeidbar ist (Lieferwagen hält zum Be- und Entladen o.ä.).

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MfG, S5M
Zitat
S5 Mahlsdorf
Zitat
VBB/HVV
Jedoch fährt da irgendwie jeder, auf dieser Spur. Ich wundere mich jedes Mal wieder, ist ja ein Verkehrsschild. Genauso frage ich mich aber, wieso die Leitlinie gestrichelt ist.

Ich weiß... meine damit nur eher, dass es andersrum heißen müsste: Einer Straßenbahn können auf derselben Spur "geisterfahrende" Autofahrer entgegenkommen.
Über die gestrichelte Linie wunder ich mich auch, ist aber denke ich gemacht worden um Ausnahmefälle möglich zu machen, in denen ein Ausweichen auf die Gleisspur unvermeidbar ist (Lieferwagen hält zum Be- und Entladen o.ä.).

Da die Fahrbahn nicht durch eine dünne gestrichelte Linie unterteilt, ist davon auszugehen, dass diese für zwei separate Fahrspuren nicht breit genug ist. Somit kann bei Gegenverkehr mit LKW / Bus auf die Gleisspur temporär rübergerückt werden. Be- und Entladen sollte wohl eigentlich durch Halteverbot verboten sein.
Auch wenn die Spurschilder alle 10 Meter aufgestellt wären, würden es immer noch nicht alle begreifen.
BVG Busse sollten sich auch mal an das Tempolimit halten. Wenn dann noch die Straßenbahn vom Bahnhof kommt wird es in der Kurve Pestalozzistr. sehr aufregend.

Gruß Giebelsee
Huch, nanu? der Thread ist hier irgendwie eingepennt, obwohl das eines der kontroversesten Neubauvorhaben ist. War denn niemand auf der Diskussionsveranstaltung am 11.September? Ist ja mittlerweile auch wieder einige Wochen her.

Ich kann hier nur die offizielle Bildschirmpräsentation nachreichen:
https://www.berlin.de/senuvk/verkehr/politik_planung/oepnv/netzplanung/download/2018-09-11_Praesentation-Mahlsdorf.pdf

Das sieht für mich alles logisch, schlüssig und sinnvoll ausgearbeitet aus. Nur leider taucht darin - logischerweise - nur die 'offizielle Senatslösung' drin auf. Die durch die BI eingebrachte 'Verkehrslösung' scheint (wahrscheinlich aus rational nachvollziehbaren Gründen) nicht weiter verfolgt zu werden. Interessant wäre zu wissen, wie die Stimmung unter den Teilnehmern war, wie kontrovers diskutiert und gestritten wurde, und ob Herr Czaja wieder einige wertvolle Diskussionsbeiträge geliefert hat. Das alles geht leider aus den Dokumenten nicht hervor, eine Aufbereitung der Diskussionsergebnisse, wie sie in der Präsi angekündigt ist, kann ich auf den Seiten der SenUVK nicht finden.
Am 21.08.2019 findet ab 18 Uhr (Einlaß 17 Uhr) eine anmeldepflichtige "Informationsveranstaltung Verkehrskonzept Ortskern Mahlsdorf" von Sen UVK statt.

Ort: Kiekemal Grundschule, Hultschiner Damm 219, 12623 Berlin
Verkehrsanbindung: Straßenbahnlinie 62/63, Haltestelle Ledebourstraße

Die "Bestandsstrecke durch Hönower Straße und Hultschiner Damm mit durchgängiger Zweigleisigkeit (stellte sich) als die vorteilhafteste Trassenalternative heraus. Für diese Vorzugsvariante sprechen

- die Streckenqualität der Straßenbahninfrastruktur,
- die Erreichbarkeit der Haltestellen und ihre Einzugsbereiche,
- städtebauliche Aspekte aufgrund der Ermöglichung einer Umgestaltung des Straßenraums,
- Vorteile für den Rad- und Fußgängerverkehr,
- und Verbesserungen für den verbleibenden Kfz-Verkehr infolge des Wegfalls von Behinderungen durch ausreichend breite (aber mit der Straßenbahn gemeinsam genutzte) Fahrspuren."

Hier noch ein "Einstiegslink" dazu: [www.berlin.de]
Was ist da jetzt neu? Oder ist das die Veranstaltung zu Beginn des Planfeststellungsverfahrens?

Edit: Gerade gelesen: Zwischenstände der Vorplanung. War man da nicht schon letztes Jahr?

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.08.2019 21:10 von Nemo.
Ich hatte mich angemeldet, konnte dann aber doch nicht hin. War jemand von uns da und mag berichten?
Sen UVK gibt folgenden Ausblick: "Im nächsten Jahr wird die Entwurfsplanung abgeschlossen sein, damit im Anschluss das Planfeststellungsverfahren beantragt werden kann. Für einen Baubeginn gibt es noch keine Terminierung."

Hier noch ein Link: [www.berlin.de]
Es geht weiter mit der Vorbereitung zum Ausbau der Mahlsdorfer Straßenbahn, wo es um den zweigleisigen Ausbau des straßenbündigen Abschnitts und eine neue Endstelle am S-Bahnhof geht.
Die BVG hat nun die Planungs- und Bauleitungsleistungen öffentlich ausgeschrieben: [vergabekooperation.berlin]
Vergabeverfahren: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
Straßenbahn-Neubaustrecke "Mahlsdorf" von Rahnsdorfer Str. bis Bahnhof Mahlsdorf. Planungsleistungen der Lph. 3 bis 7 gemäß HOAI

Die Rede ist von rund 10 Millionen Euro anrechenbaren Kosten für die rund 1,9 km lange Strecke. Die Erbringung der Leistung soll vom 2.7.20 bis 29.12.23 erfolgen. Die Mitwirkung beim Planfeststellungsverfahren ist Bestandteil des Auftrags. Die unten angefügte Skizze ist in den zur Verfügung stehenden Ausschreibungsunterlagen enthalten.

so long

Mario


Interessant: Eine neue Haltestelle soll auch eingerichtet werden.

LG

Im Untergrund liegen Tunnel ;-)
Wo und wie soll denn die "zweigleisige Endstelle" am Bahnhof hingebaut werden? Da ist ja nicht wirklich Platz...

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Guten Tag !
Zitat
Der Fonz
Wo und wie soll denn die "zweigleisige Endstelle" am Bahnhof hingebaut werden? Da ist ja nicht wirklich Platz...

Würde vermuten Stumpfendstelle, wie am Alexanderplatz für die M2 so wie sich das liest.
Na endlich! Mit der Ausschreibung der Lph 3 sollten Ende Nägel mit Köpfen gemacht werden.

Zur Endhaltestelle vermute ich eine Lösung ähnlich der an der Warschauer Straße (ein Kehrgleis). Bei einem 10 Minuten-Takt reicht das allemal locker aus.
Zitat
Latschenkiefer
Na endlich! Mit der Ausschreibung der Lph 3 sollten Ende Nägel mit Köpfen gemacht werden.

Zur Endhaltestelle vermute ich eine Lösung ähnlich der an der Warschauer Straße (ein Kehrgleis). Bei einem 10 Minuten-Takt reicht das allemal locker aus.

Hab eher die Vermutung das dort 2 Linien enden sollen sonst, bräuchte man den zweigleisigen Ausbau der Bestandsstrecke nicht wirklich, und denke eher die Bisherigen Weichen würden umgebaut, so das auf beide Gleise ein und ausgefahren werden kann, zumal die Frage ist ob das nicht nur ein Provisorium sein wird oder endgültig.
Zitat
Der Fonz
Wo und wie soll denn die "zweigleisige Endstelle" am Bahnhof hingebaut werden? Da ist ja nicht wirklich Platz...

Da täuschst du dich. Aktuell wird ja nur die eine Brückenhälfte genutzt. Unter der anderen Brückenhälfte sind aktuell Fahrradparkplätze. Ist natürlich schön, dass man die Bushaltestelle Richtung Norden, die dann definitiv da verschwinden muss, gerade komplett neu gebaut wurde.

Schön wäre ja dann eine Kombihaltestelle für Bus und Straßenbahn auf der Bahnhofsseite, aber ne Kehranlage für 40-Meter-Züge dürfte die Haltestelle recht weit nach Süden verschieben und damit die Umsteigewege verlängern. Ich bin gespannt, wie das gestaltet wird. Und natürlich darf die angedachte Verlängerung zur Riesaer Straße nicht verbaut werden.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Der Fonz
Wo und wie soll denn die "zweigleisige Endstelle" am Bahnhof hingebaut werden? Da ist ja nicht wirklich Platz...

Unter der EÜ ist schon einigermaßen Platz dafür. :-)

Ich hoffe nur inständig auf eine so "weitsichtige" Planung, dass man sich die Durchbindung der Tram nach Risaer Straße nicht verbaut. Aber leider sind da ja noch die Gebrüder Czaja vor...

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
Der Fonz
Wo und wie soll denn die "zweigleisige Endstelle" am Bahnhof hingebaut werden? Da ist ja nicht wirklich Platz...

Unter der EÜ ist schon einigermaßen Platz dafür. :-)

Ich hoffe nur inständig auf eine so "weitsichtige" Planung, dass man sich die Durchbindung der Tram nach Risaer Straße nicht verbaut. Aber leider sind da ja noch die Gebrüder Czaja vor...

Bis unter die EÜ...und danach wirds wieder sehr eng, besonders wenn man die von dir angesprochene Planung der Weiterführung Richtung Riesaer Str. beachtet.
Der Einkaufstempel dort wurde ja auch schon fertig gestellt, allerdings hab ich mir die Platzsituation, ob und wie die Strassenbahn da noch hingequetscht werden kann, nicht genauer angeschaut.
Mal überraschen lassen, was die Planer sich dort einfallen lassen um dort Tram+Bus+Auto+Fussgänger+Radfahrer+Taxistand unter einem Hut zu bringen, oder wer dann dort in den sauren Apfel beissen muss.

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Guten Tag !



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 02.02.2020 19:24 von Der Fonz.
Zitat
Arnd Hellinger
...

Ich hoffe nur inständig auf eine so "weitsichtige" Planung, dass man sich die Durchbindung der Tram nach Risaer Straße nicht verbaut. Aber leider sind da ja noch die Gebrüder Czaja vor...

Das habe ich wohl verpasst.

Was sind denn die Gründe, welche die Durchbindung verhindern?
Sowohl sachlich als auch gefühlt.
Zitat
T6
Zitat
Arnd Hellinger
...

Ich hoffe nur inständig auf eine so "weitsichtige" Planung, dass man sich die Durchbindung der Tram nach Risaer Straße nicht verbaut. Aber leider sind da ja noch die Gebrüder Czaja vor...

Das habe ich wohl verpasst.

Was sind denn die Gründe, welche die Durchbindung verhindern?
Sowohl sachlich als auch gefühlt.

Es ging Arnd wohl um das sehr unproduktive Verhalten, das die Gebrüder Czaja in Sachen Mahlsdorfer Verkehrsbelange seit Jahren an den Tag legen, weil sie rein wählerstimmen- und nicht sachbezogen agieren und in Mahlsdorf anscheinend genug Menschen leben, die naiv und desinteressiert genug sind, darauf reinzufallen.

Da wird nach Kräften der längst überfällige zweigleisige Ausbau der Mahlsdorfer Straßenbahn blockiert und dann - natürlich unter Hinweis auf den bösen, bösen kommunistischen Senat, der Mahlsdorf (liegt ja im Osten!!!!11!!) benachteilige - beklagt, dass der 10-min-Takt auf sich warten lässt.

Da wird eine Umgehungsstraße auf brandenburgischem Gebiet vorgeschlagen und dabei ignoriert verschwiegen, dass...

... die Gemeinde Hoppegarten wohl eher kein Interesse daran hat und das Land Berlin außerhalb seiner Stadtgrenze eher keine Straße bauen wird, ergo: die Straße eine bloße Träumerei ist. Sie ist aber aus Sicht der Czaja-Intriganten super nützlich, weil man ihre Nicht-Realisierung politisch ausschlachten kann.

... nach Aussagen eines Vertreters der zuständigen Senatsverwaltung 80 % des beklagten Pkw-Verkehrs in Mahlsdorf (also außerhalb der B1) kein Transit-, sondern Quell- oder Zielverkehr ist, und dieser eine etwaige stadtauswärts gelegene Umgehungsstraße eher nicht nutzen würde. Eine sachbezogene Politik würde nun schlussfolgern: liebe Mahlsdorfer, der Autoverkehr besteht zu 80 % aus Euch selbst! Wenn ihr weniger Autoverkehr möchtet, fahrt weniger Auto! Und wenn ihr nicht weniger Auto fahren möchtet, lebt mit dem Verkehr!



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 03.02.2020 08:07 von def.
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