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Neuer Vorschlag für die Straßenbahn in Mahlsdorf
geschrieben von TMBerlin 
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der weiße bim
Durch die dichtere Belegung der eingleisigen Streckenabschnitte hat sich durch häufigere Wartezeiten auf den Gegenzug die Pünktlichkeit verschlechtert und das Störungsaufkommen entsprechend erhöht.

Also wenn ein Zug auf einen Gegenzug warten muss, ist entweder der Gegenzug verspätet eingefahren. Dann sollte man sich fragen woher der Gegenzug seine Verspätung hat. Oder der Fahrplan ist so ungünstig gestrickt, dass die Zeit zum Kreuzen zu knapp bemessen ist. In jedem Fall sind Eingleisige selten der ursächliche, sondern wenn überhaupt ein begünstigender Faktor. Wie hoch ist der Anteil der infrastrukturellen Verspätungen an der Gesamtverspätung, wenn die Einfahrverspätungen, das Wenden an der Rahnsdorfer oder die unglückliche Fahrbahnaufteilung auf dem Hultschi und in der Hönower Straße auch mit einbezogen werden?

Viele Grüße
Florian Schulz

--
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Florian Schulz
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der weiße bim
Durch die dichtere Belegung der eingleisigen Streckenabschnitte hat sich durch häufigere Wartezeiten auf den Gegenzug die Pünktlichkeit verschlechtert und das Störungsaufkommen entsprechend erhöht.

Also wenn ein Zug auf einen Gegenzug warten muss, ist entweder der Gegenzug verspätet eingefahren. Dann sollte man sich fragen woher der Gegenzug seine Verspätung hat.

Da reicht auf der Strecke ein typischer Stau in der Bahnhofstr. oder gelegentliche Ampelprobleme Lindenstraße/Bahnhofstr. oder am S Köpenick, um der 62 Richtung Mahlsdorf die entscheidenden Minuten Verspätung zu verpassen.

Mit besten Grüßen

phönix
Zitat
Florian Schulz
Also wenn ein Zug auf einen Gegenzug warten muss, ist entweder der Gegenzug verspätet eingefahren. Dann sollte man sich fragen woher der Gegenzug seine Verspätung hat.

Ist doch völlig egal, warum der verspätet ist. Die Straßenbahn bewegt sich (wie ihr Name schon sagt) im öffentlichen Verkehrsraum, da gibt es tausende Gründe für Verzögerungen des geplanten Betriebsablaufs. Und rein statistisch sind bei der BVG 90 bis 92% der Straßenbahnkurse pünktlich. Jeder 10. bis 12. hat also mehr oder weniger Verspätung und überträgt sie weiter. Bei mehreren eingleisigen Abschnitten in Folge noch weiter. Deshalb ziehen solche Linien die Pünktlichkeit der Straßenbahn runter.
Man könnte jetzt an jeder planmäßigen Kreuzungsstelle zusätzliche Warteminuten in den Fahrplan einbauen, das würde aber den Fahrzeug- und Personalbedarf durch höhere Umlaufzeit und die Verfrühungsrate (wenn gerade keine Störung des planmäßigen Betriebsablaufs besteht) steigern. Und die Akzeptanz durch längere Fahrzeit statt Verspätungen des Bahnverkehrs ebenso verschlechtern.
Dagegen hilft kein noch so ausgeklügelter Fahrplan, sondern nur der Bau eines zweiten Gleises, also investieren statt sparen.

so long

Mario
Es genügt schon, wenn die 63 mehr als vier Minuten zu spät Mahlsdorf Süd ankommt-dann ist der Fahrplan samt Wendezeit Makulatur.
Die müsste dann schon automatisch in die Schleife fahren statt weiter hoch.
Da es für sich zwei begegnende LKW von der Rahnsdorfer bis hoch zum Bahnhof zu wenig Platz ist,
kann man auch den Bahnkörper baulich nicht von der Fahrbahn trennen=Verpätungspotential wenn die Bimmel warten muss.

T6JP
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der weiße bim
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Florian Schulz
Also wenn ein Zug auf einen Gegenzug warten muss, ist entweder der Gegenzug verspätet eingefahren. Dann sollte man sich fragen woher der Gegenzug seine Verspätung hat.

Ist doch völlig egal, warum der verspätet ist. Die Straßenbahn bewegt sich (wie ihr Name schon sagt) im öffentlichen Verkehrsraum, da gibt es tausende Gründe für Verzögerungen des geplanten Betriebsablaufs. Und rein statistisch sind bei der BVG 90 bis 92% der Straßenbahnkurse pünktlich. Jeder 10. bis 12. hat also mehr oder weniger Verspätung und überträgt sie weiter. Bei mehreren eingleisigen Abschnitten in Folge noch weiter. Deshalb ziehen solche Linien die Pünktlichkeit der Straßenbahn runter.
Man könnte jetzt an jeder planmäßigen Kreuzungsstelle zusätzliche Warteminuten in den Fahrplan einbauen, das würde aber den Fahrzeug- und Personalbedarf durch höhere Umlaufzeit und die Verfrühungsrate (wenn gerade keine Störung des planmäßigen Betriebsablaufs besteht) steigern. Und die Akzeptanz durch längere Fahrzeit statt Verspätungen des Bahnverkehrs ebenso verschlechtern.
Dagegen hilft kein noch so ausgeklügelter Fahrplan, sondern nur der Bau eines zweiten Gleises, also investieren statt sparen.

Da sind wir uns einig, dass eingleisige Strecken Verspätungen, wenn sie erst einmal entstanden sind oder von außen reingebracht wurden, weiter potentieren. Allerdings war dein Talking Point, dass eingleisige Strecken an sich Verspätung generieren, was man aus den von mir genannten Gründen so nicht stehen lassen kann. Unter den eingleisigen Korridoren bietet der der 62/63 jedoch viele gute Gründe, die Situation zumindest für einen Teil der Streckenabschnitts weiter beizubehalten. Zwischen Rahnsdorfer Straße und Mahlsdorf Süd besteht durchgängig eigener Gleiskörper. Wer mit der Forderung auftritt (oder sie suggeriert), man möge den Bereich aufgrund der Verspätungsanfälligkeit zweigleisig ausbauen, sollte dazu erwähnen, dass dies wegen der städtebaulichen Situation aller Voraussicht nach auf einen Mischverkehr mit dem MIV hinauslaufen wird. Dann hätte man bezüglich der Systemstabilität im Endeffekt gar nichts erreicht. Oder es im Planersprech auszudrücken: Die Lösung passt nicht zum Problem.

Man kann allerdings schon sehr viel für die Systemstabilität tun, indem man dafür sorgt, dass Verspätungen erst gar nicht ins System gebracht werden. Der Abschnitt Rahnsdorfer Straße - S-Bahnhof wird ja nun neu beplant. Und aus Richtung Süden trägt die Bahnhofstraße sowie die enge Situation unter den S-Bahnbrücken maßgeblich dazu bei, dass hier Verspätungen entstehen. Bei der 63 kommen noch weitere Einflüsse in der Wista und in Adlershof hinzu, die man mit einbeziehen muss. Die Differenzierung vermisse ich (wiederholt) bei dir.

Viele Grüße
Florian Schulz

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T6Jagdpilot
Es genügt schon, wenn die 63 mehr als vier Minuten zu spät Mahlsdorf Süd ankommt-dann ist der Fahrplan samt Wendezeit Makulatur.

Ja, und warum kommt sie zu spät in Hubertus an? Das ist doch die Gretchen-Frage. Nicht ob der folgende eingleisige Abschnitt die Verspätung noch weiter potentiert. Wie gesagt, bei durchdachtem Kreuzungsplan üben eingleisige Strecken an sich keinen Einfluss auf die Betriebsstabilität aus.

Viele Grüße
Florian Schulz

--
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1 mal bearbeitet. Zuletzt am 10.02.2020 10:45 von Florian Schulz.
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Florian Schulz
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T6Jagdpilot
Es genügt schon, wenn die 63 mehr als vier Minuten zu spät Mahlsdorf Süd ankommt-dann ist der Fahrplan samt Wendezeit Makulatur.

Ja, und warum kommt sie zu spät in Hubertus an? Das ist doch die Gretchen-Frage. Nicht ob der folgende eingleisige Abschnitt die Verspätung noch weiter potentiert. Wie gesagt, bei durchdachtem Kreuzungsplan üben eingleisige Strecken an sich keinen Einfluss auf die Betriebsstabilität aus.

Es geht hier wohl eher um den Einfluss der Betriebsstabilität auf die eingleisige Strecke! Das Problem ist also woanders! Da man das aber entweder nicht lösen will oder lösen kann bleibt als Option eben nur die Beseitigung der eingleisigen Strecke.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
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Florian Schulz
Ja, und warum kommt sie zu spät in Hubertus an? Das ist doch die Gretchen-Frage.

Da reicht auf der Strecke ein typischer Stau in der Bahnhofstr. oder gelegentliche Ampelprobleme Lindenstraße/Bahnhofstr. oder am S Köpenick, um der 62/63 Richtung Mahlsdorf die entscheidenden Minuten Verspätung zu verpassen. Bei der 63 kommt noch die häufig zeitraubende Ampelschaltung am S Adlershof hinzu, die zu Verspätungen bereits dort führt.

Mit besten Grüßen

phönix
Zitat
Florian Schulz
Zitat
T6Jagdpilot
Es genügt schon, wenn die 63 mehr als vier Minuten zu spät Mahlsdorf Süd ankommt-dann ist der Fahrplan samt Wendezeit Makulatur.

Ja, und warum kommt sie zu spät in Hubertus an? Das ist doch die Gretchen-Frage. Nicht ob der folgende eingleisige Abschnitt die Verspätung noch weiter potentiert. Wie gesagt, bei durchdachtem Kreuzungsplan üben eingleisige Strecken an sich keinen Einfluss auf die Betriebsstabilität aus.

Viele Grüße
Florian Schulz

Die Gründe der Verspätung hast Du in Deiner Antwort an Mario schon richtig erkannt.(Pförtnerampeln Bahnhofstr usw usf..)
Kommt noch die Benutzung des Hublifts dazu, die ist nirgendwo im Fahrplan eingepreist- dann jachterste immer dem Fahrplan hinterher.
Das Problem ist eben, das der Fahrplan nach Sollzeit mit den eingleisigen eigentlich funktioniert,mit Verspätungen egal aus welchen Grund aber kollabiert,
und dann nur mühsam wieder einzutakten ist.
Konnte man zu Ostzeiten im Berufsverkehr die 83 bis zum Bahnhof Mahlsorf verdichten,
geht das heute aufgrund des gestiegenen übrigen Verkehrs nicht mehr so gut,
die beiden morgens durchfahrenden 63er zum Bahnhof sind jedesmal ein Glückspiel ob die Rechnung aufgeht..
Seit die eingleisige Strecke zur Vermeidung mehrerer aufrückender Züge nur noch einzelne Wagen durchlässt,
ist bei hinfälliger Fahrplanlage zumindest kein gegenseitiges Zustellen der Umfahrungen mehr passiert.

T6JP
Zitat
Jay
Zitat
Alter Köpenicker
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Jay
Der X69 ist aktuell auch noch weit entfernt davon sein Potenzial abzuräumen.

Müssen die Busse erst platzen? Der X69 ist doch stets voll bis unters Dach. Das einzige, was die Linie daran hindert, ihr "Potential abzuräumen" sind die seltenen Fahrten gepaart mit einer eingeschränkten Betriebszeit.

Na genau das Thema Fahrplan meine ich doch.

Achso, dann sind wir uns ja einig.
Es würde ja fürs erste schon genügen, wenn der 169er, der zehn Minuten nach dem X69er am Elsterwerdaer Platz ankommt, mit dem 154er korrespondieren würde. Aber auch das ist wohl nicht gewollt, stattdessen fahren alle Busse im Doppelpack und dann kommt wieder 20 Minuten lang nichts.


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