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Schwerbeschäftigte Stammaufsicht verweigert angegriffenem Lokführer die Hilfe
geschrieben von Lehrter Bahnhof 
Was war da denn los?

[www.bz-berlin.de]

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Nicht-dynamische Signatur
Zitat
Lehrter Bahnhof
Was war da denn los?

[www.bz-berlin.de]

Ich Zitiere mal das Wichtigste:
Das Angriffsopfer flüchtete daraufhin aus der S-Bahn, sprach eine Mitarbeiterin des Aufsichtsgebäudes an und bat sie, die Polizei zu alarmieren.
Die 51-Jährige entgegnete ihm daraufhin, dass er doch selbst ein Telefon hätte – und lehnte seine Bitte ab.


Ich tippe mal auf mental Überfordert.
Wenn solche Sachen auf dem Bahnsteig
passieren sollte man eigentlich von selbst die Polizei rufen.
Aber das nicht mal für einen Kollegen zu tun ist ... fragwürdig.
Zumal ich dachte, dass genau für so etwas, neben der Fahrgastinformation, die Stammaufsichten da sind. Einfach nur traurig.

Ich verstehe sowieso nicht, warum nicht generell die Aufsicht den Zug prüft. Dann muss nicht der Lokführer den ganzen Weg entlang laufen, was ja Zeit kostet. Oder eben des nachts zusammen, so etwas kommt ja häufiger vor. Verstehe ich nicht, warum man die Aufsichten nicht in den Betrieb einbezieht, wenn die sowieso vor Ort sind.

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1 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.08.2018 17:21 von Lehrter Bahnhof.
Zitat
Lehrter Bahnhof
Zumal ich dachte, dass genau für so etwas, neben der Fahrgastinformation, die Stammaufsichten da sind. Einfach nur traurig.

Ich verstehe sowieso nicht, warum nicht generell die Aufsicht den Zug prüft. Dann muss nicht der Lokführer den ganzen Weg entlang laufen, was ja Zeit kostet. Oder eben des nachts zusammen, so etwas kommt ja häufiger vor. Verstehe ich nicht, warum man die Aufsichten nicht in den Betrieb einbezieht, wenn die sowieso vor Ort sind.

Zwei verschiedene Kostenstellen bzw Schwester-Unternehmen, StammAufsicht = DB StuS und der Triebfahrzeugführer = S-Bahn Berlin GmbH, aber unterlassene Hilfeleistung ist es trotzdem und sollte vom Arbeitgeber und vom Gericht geahndet werden.

MfG Holger



Hoch lebe die Meinungs- und Pressefreiheit!



Zitat
Tradibahner
Zitat
Lehrter Bahnhof
Zumal ich dachte, dass genau für so etwas, neben der Fahrgastinformation, die Stammaufsichten da sind. Einfach nur traurig.

Ich verstehe sowieso nicht, warum nicht generell die Aufsicht den Zug prüft. Dann muss nicht der Lokführer den ganzen Weg entlang laufen, was ja Zeit kostet. Oder eben des nachts zusammen, so etwas kommt ja häufiger vor. Verstehe ich nicht, warum man die Aufsichten nicht in den Betrieb einbezieht, wenn die sowieso vor Ort sind.

Zwei verschiedene Kostenstellen bzw Schwester-Unternehmen, StammAufsicht = DB StuS und der Triebfahrzeugführer = S-Bahn Berlin GmbH, aber unterlassene Hilfeleistung ist es trotzdem und sollte vom Arbeitgeber und vom Gericht geahndet werden.

Die Stammaufsicht gehört auch zur S-Bahn. Hier gilt noch der Geschäftsbesorgungsvertrag mit StuS. Und in Lichtenberg sitzen ja sogar noch zwei Personen. Die Stammaufsicht und die "normale" (Abfertigungs-)Aufsicht für Gleis 2.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Gibt es dort wirklich noch eine normale Aufsicht? Ich dachte, es wäre (außer Schönhauser) jetzt alles auf ZAT-FM umgestellt? Und wieso hat man dann ein Gleis auf ZAT-FM umgerüstet, wenn eh eine Aufsicht da ist? Irgendwie albern.

>>Zwei verschiedene Kostenstellen bzw Schwester-Unternehmen, StammAufsicht = DB StuS und der Triebfahrzeugführer = S-Bahn Berlin GmbH<<

Hm, ist für mich eine faule Ausrede bzw. typisch für die heutige DB "Das ist eben so". Man könnte ruhig etwas langfristiger denken. Aufsicht hilft beim Räumen -> weniger Verspätungen -> bessere Bewertung der Fahrgäste / weniger Malus -> besseres Ergebnis für den Gesamtkonzern

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Zitat
murkelpurkel
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Lehrter Bahnhof
Was war da denn los?

[www.bz-berlin.de]

Ich Zitiere mal das Wichtigste:
Das Angriffsopfer flüchtete daraufhin aus der S-Bahn, sprach eine Mitarbeiterin des Aufsichtsgebäudes an und bat sie, die Polizei zu alarmieren.
Die 51-Jährige entgegnete ihm daraufhin, dass er doch selbst ein Telefon hätte – und lehnte seine Bitte ab.


Ich tippe mal auf mental Überfordert.
Wenn solche Sachen auf dem Bahnsteig
passieren sollte man eigentlich von selbst die Polizei rufen.
Aber das nicht mal für einen Kollegen zu tun ist ... fragwürdig.

Ich finde es wirklich nicht richtig, in so einem Notfall trotz der Bitte nicht die Polizei zu alarmieren. Was soll daran überfordert sein?
Hallo zusammen!

Ein gruseliges Beispiel für meine seit Jahren auch hier im Forum immer wieder vertretene Meinung, dass Bahnsteigaufsichten in der Regel keinerlei Sicherheitsgewinn bringen, sondern meist nur für viel Geld den Betriebsablauf behindern.

Viele Grüße
Manuel
Zitat
manuelberlin

Ein gruseliges Beispiel für meine seit Jahren auch hier im Forum immer wieder vertretene Meinung, dass Bahnsteigaufsichten in der Regel keinerlei Sicherheitsgewinn bringen, sondern meist nur für viel Geld den Betriebsablauf behindern.

+1

Leider auch meine Meinung. Lichtenberg ist nicht das einzige Beispiel. Man muss aber dazu sagen, dass es wirklich sehr gute Aufsichten gab, die sich rührend um alle Fahrgast- und Tf-Belange kümmerten. Leider sind die zum Großteil mit der Abschaffung der Aufsichten gegangen (worden). Aber die Meinung, dass ja mit Aufsichten alles besser ist, beibt eine Illusiion.
Zitat
Henning
Zitat
murkelpurkel
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Ich tippe mal auf mental Überfordert.
Wenn solche Sachen auf dem Bahnsteig
passieren sollte man eigentlich von selbst die Polizei rufen.
Aber das nicht mal für einen Kollegen zu tun ist ... fragwürdig.

Ich finde es wirklich nicht richtig, in so einem Notfall trotz der Bitte nicht die Polizei zu alarmieren. Was soll daran überfordert sein?

Überfordert - nicht in der Lage adäquat auf Situation zu reagieren.
Zitat
Railroader
Zitat
manuelberlin

Ein gruseliges Beispiel für meine seit Jahren auch hier im Forum immer wieder vertretene Meinung, dass Bahnsteigaufsichten in der Regel keinerlei Sicherheitsgewinn bringen, sondern meist nur für viel Geld den Betriebsablauf behindern.

+1

Leider auch meine Meinung. Lichtenberg ist nicht das einzige Beispiel. Man muss aber dazu sagen, dass es wirklich sehr gute Aufsichten gab, die sich rührend um alle Fahrgast- und Tf-Belange kümmerten. Leider sind die zum Großteil mit der Abschaffung der Aufsichten gegangen (worden).

Welche waren das denn?

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Zitat
Lehrter Bahnhof


Welche waren das denn?

Friedrichstraße in Tunnel waren zum Beispiel immer 2 Damen, die sehr bemüht waren. Eine hatte auch immer Leckerlis für Hunde bei.
Zitat
Lehrter Bahnhof
Welche waren das denn?

Ich hab mal mitbekommen, wie die Aufsicht in Prenzlauer Allee in Wedding angerufen hat, um für einen Fahrgast nachzufragen, wo da der Fahrstuhl ist.
Ganz furchtbar war die letzten Jahre Charlottenburg. Die Frau sprach so, als wäre sie in Sibirien beim 30-jährigen Zwangsarbeitsdienst.

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Zitat
Lehrter Bahnhof
Die Frau sprach so, als wäre sie in Sibirien beim 30-jährigen Zwangsarbeitsdienst.

Wie darf man sich denn das vorstellen?
Am besten war der Ansager in Adlershof, den man fast bis zum Marktplatz hören konnte.



Bin ich denn hier der Einzigste, wo Deutsch kann?
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Lehrter Bahnhof
Die Frau sprach so, als wäre sie in Sibirien beim 30-jährigen Zwangsarbeitsdienst.

Wie darf man sich denn das vorstellen?
Am besten war der Ansager in Adlershof, den man fast bis zum Marktplatz hören konnte.

Ja, der war cool! Gibt's Schrei-Opi nicht mehr? Ich habe mir immer vorgestellt dass dem gar nicht bewusst war, dass er ein Mikro hat und möglicherweise glaubte er müsse von der Blockstelle zum Bahnhof rufen.

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Achtung! Türen können automatisch öffnen!
Zitat
manuelberlin
Hallo zusammen!

Ein gruseliges Beispiel für meine seit Jahren auch hier im Forum immer wieder vertretene Meinung, dass Bahnsteigaufsichten in der Regel keinerlei Sicherheitsgewinn bringen, sondern meist nur für viel Geld den Betriebsablauf behindern.

Viele Grüße
Manuel

Du hast völlig Recht. Dann wäre es sinnvoller, die Aufsichten gleich abzuschaffen und das Geld woanders sinnvoller einzusetzen.
Zitat
murkelpurkel
Zitat
Henning
Zitat
murkelpurkel
---
Ich tippe mal auf mental Überfordert.
Wenn solche Sachen auf dem Bahnsteig
passieren sollte man eigentlich von selbst die Polizei rufen.
Aber das nicht mal für einen Kollegen zu tun ist ... fragwürdig.

Ich finde es wirklich nicht richtig, in so einem Notfall trotz der Bitte nicht die Polizei zu alarmieren. Was soll daran überfordert sein?

Überfordert - nicht in der Lage adäquat auf Situation zu reagieren.

Dann ist dies höchstwahrscheinlich eine Ausrede. Die Frau hat meiner Meinung nach keine Lust die Polizei zu rufen, weil sie selbst von dieser Sache nicht betroffen ist.
Zitat
Henning
Zitat
manuelberlin
Hallo zusammen!

Ein gruseliges Beispiel für meine seit Jahren auch hier im Forum immer wieder vertretene Meinung, dass Bahnsteigaufsichten in der Regel keinerlei Sicherheitsgewinn bringen, sondern meist nur für viel Geld den Betriebsablauf behindern.

Viele Grüße
Manuel

Du hast völlig Recht. Dann wäre es sinnvoller, die Aufsichten gleich abzuschaffen und das Geld woanders sinnvoller einzusetzen.

Bald soll es ja soweit sein.

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