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Mega-Auftrag: Berlin bekommt 1500 neue U-Bahnen
geschrieben von GraphXBerlin 
Mega-Auftrag: Berlin bekommt 1500 neue U-Bahnen
Die BVG will eine Milliarde Euro zusätzlich in den Kauf neuer Züge investieren – der größte Auftrag in ihrer Geschichte.

20.09.2018, 06:00
Thomas Fülling und Isabell Jürgens

Berlin. Bei den Berliner U-Bahnen gibt es immer öfter Klagen über Verspätungen, Ausfälle oder Kurzzüge. Der Berliner Fahrgastverband Igeb warnte zuletzt gar davor, dass die U-Bahn am Rande eines Verkehrskollapses stehe.

mehr: Berliner Morgenpost

"Zielanzeigenverzeichnis Berlin 2018-Eine Sammlung" Die Preview jetzt erhältlich unter www.graphxberlin.de/Downloads



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.09.2018 21:20 von GraphXBerlin.
Damit sind wohl die Züge der Baureihen J und JK gemeint, die die jetzigen Typen F, A3(L) und GI/1E ablösen werden. Ab 2035 wird es dann mit ziemlicher Sicherheit in Berlin keine U-Bahnzüge mehr im Linienverkehr geben, wo jeder Wagen für sich einzeln ist.
Zitat
Henning
Damit sind wohl die Züge der Baureihen J und JK gemeint, die die jetzigen Typen F, A3(L) und GI/1E ablösen werden. Ab 2035 wird es dann mit ziemlicher Sicherheit in Berlin keine U-Bahnzüge mehr im Linienverkehr geben, wo jeder Wagen für sich einzeln ist.

Streng genommen gibt es einzelne Wagen lange nicht mehr... Wir haben ja seit Jahrzehnten mindestens Doppel-Triebwagen. Aber bei der Durchgängigkeit über mindestens 2 Wagen hast du natürlich recht, sofern nicht irgendwer auf innovative 1-Wagen-Züge kommt.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
innovative 1-Wagen-Züge

Biegsame Langwagen? :)
Zitat
GraphXBerlin
Zielanzeigenverzeichnis Berlin 2018 - Eine Sammlung" Die Preview jetzt erhältlich unter www.graphxberlin.de/Download

Vielen Dank für die interessante, schön aufbereitete Zusammenstellung. Der Link funktioniert bei mir zwar nicht, aber über die Startseite findet man ja auch schnell zum Ziel.
Es liest sich für mich so heraus, als wenn die BVG bei den Kleinprofilstrecken weiter aufstocken möchte. Die 20 Zusatz-Ik (die bis dahin ja wohl schon auf der U2 im Einsatz sein werden) scheinen wohl für deren Pläne nicht auszureichen.
Was heißt denn "möchte"? Sie muss. Mittelfristig dürfte es gar keine Züge unter Maximallänge geben und längerfristig müssen Taktverdichtungen umgesetzt werden.

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Zitat
Philipp Borchert
Was heißt denn "möchte"? Sie muss. Mittelfristig dürfte es gar keine Züge unter Maximallänge geben und längerfristig müssen Taktverdichtungen umgesetzt werden.

Also auf der U4 sehe ich keinen Bedarf für längere Züge und ob man auf U1 und U3 immer 8 Wagen braucht frage ich mich auch (zumindest wenn man von dem 3min-Takt ausgeht).

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Flexist
Es liest sich für mich so heraus, als wenn die BVG bei den Kleinprofilstrecken weiter aufstocken möchte. Die 20 Zusatz-Ik (die bis dahin ja wohl schon auf der U2 im Einsatz sein werden) scheinen wohl für deren Pläne nicht auszureichen.

Es soll ja damit auch Alles, dessen Name mit "A3" oder "G" anfängt, ersetzt werden. Wenn man dazu noch optionale Verlängerungen von U1 und U2 sowie Taktverdichtungen berücksichtigt...

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
Flexist
Es liest sich für mich so heraus, als wenn die BVG bei den Kleinprofilstrecken weiter aufstocken möchte. Die 20 Zusatz-Ik (die bis dahin ja wohl schon auf der U2 im Einsatz sein werden) scheinen wohl für deren Pläne nicht auszureichen.

Es soll ja damit auch Alles, dessen Name mit "A3" oder "G" anfängt, ersetzt werden. Wenn man dazu noch optionale Verlängerungen von U1 und U2 sowie Taktverdichtungen berücksichtigt...

Was mir noch einfällt ist, dass wenn alle U-Bahnzüge ausgeliefert sind, muss man schon wieder eine Ausschreibung starten, da die Baureihe H schon auf die 40 zugehen wird. :/
Zitat
Flexist
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
Flexist
Es liest sich für mich so heraus, als wenn die BVG bei den Kleinprofilstrecken weiter aufstocken möchte. Die 20 Zusatz-Ik (die bis dahin ja wohl schon auf der U2 im Einsatz sein werden) scheinen wohl für deren Pläne nicht auszureichen.

Es soll ja damit auch Alles, dessen Name mit "A3" oder "G" anfängt, ersetzt werden. Wenn man dazu noch optionale Verlängerungen von U1 und U2 sowie Taktverdichtungen berücksichtigt...

Was mir noch einfällt ist, dass wenn alle U-Bahnzüge ausgeliefert sind, muss man schon wieder eine Ausschreibung starten, da die Baureihe H schon auf die 40 zugehen wird. :/

Ich denke, man wird eher die letzten Optionen der Juttas ziehen müssen, um die H-Züge zu ersetzen, die neue Ausschreibung braucht man dann um den Wagenmangel zu beheben...

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
14 Jahre ist eine lange Zeit. Wenn der letzte Zug ausgeliefert ist, ist er technisch ja schon wieder veraltet. Oder kann man da ohne Weiteres Anpassungen vornehmen?
Zitat
Railroader
14 Jahre ist eine lange Zeit. Wenn der letzte Zug ausgeliefert ist, ist er technisch ja schon wieder veraltet. Oder kann man da ohne Weiteres Anpassungen vornehmen?

Ist halt die Frage, ob man das möchte. Der Hersteller will seine Produktion nicht umstellen, die BVG will kein weiteres Fach im Lager für die Ersatzteile, dann muss man die Änderung neu zulassen, man hat dann wieder Aufwand bei der Personalschulung und man kann u.U. weniger Fahrzeuge miteinander kuppeln. Mir erscheint es da wirtschaftlicher ältere Fahrzeuge neu zu kaufen, sofern das möglich ist. Es könnten ja z.B. Hersteller vom Markt verschwinden.

Ansonsten kann man natürlich sowas wie eine Anpassung der Produktion an den Stand der Technik auch vereinbaren.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
Zitat
Railroader
14 Jahre ist eine lange Zeit. Wenn der letzte Zug ausgeliefert ist, ist er technisch ja schon wieder veraltet. Oder kann man da ohne Weiteres Anpassungen vornehmen?

Ist halt die Frage, ob man das möchte. Der Hersteller will seine Produktion nicht umstellen, die BVG will kein weiteres Fach im Lager für die Ersatzteile, dann muss man die Änderung neu zulassen, man hat dann wieder Aufwand bei der Personalschulung und man kann u.U. weniger Fahrzeuge miteinander kuppeln. Mir erscheint es da wirtschaftlicher ältere Fahrzeuge neu zu kaufen, sofern das möglich ist. Es könnten ja z.B. Hersteller vom Markt verschwinden.

Ansonsten kann man natürlich sowas wie eine Anpassung der Produktion an den Stand der Technik auch vereinbaren.

Das wäre ein gefundenes Fressen für die Hersteller und da könnte es mächtig an der Preisschraube gedreht werden. Das ist nicht der Sinn und Zweck von Ausschreibungen.
Zitat
Railroader
14 Jahre ist eine lange Zeit. Wenn der letzte Zug ausgeliefert ist, ist er technisch ja schon wieder veraltet. Oder kann man da ohne Weiteres Anpassungen vornehmen?

Bei den D/DL- bzw. F-Zügen lag zwischen dem ersten und letzten Zug auch etwa so lange.
Zitat
Henning
Zitat
Railroader
14 Jahre ist eine lange Zeit. Wenn der letzte Zug ausgeliefert ist, ist er technisch ja schon wieder veraltet. Oder kann man da ohne Weiteres Anpassungen vornehmen?

Bei den D/DL- bzw. F-Zügen lag zwischen dem ersten und letzten Zug auch etwa so lange.

Bei den F-Zügen hat sich die Technik jedoch stets weiter entwickelt und sie wurden nicht auf einmal bestellt, sondern jede Bauart wurde einzeln bestellt.
Zitat
Flexist
Bei den F-Zügen hat sich die Technik jedoch stets weiter entwickelt und sie wurden nicht auf einmal bestellt, sondern jede Bauart wurde einzeln bestellt.

Richtig, schließlich sollte der F84 sogar schon H84 heißen.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
Flexist
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
Flexist
Es liest sich für mich so heraus, als wenn die BVG bei den Kleinprofilstrecken weiter aufstocken möchte. Die 20 Zusatz-Ik (die bis dahin ja wohl schon auf der U2 im Einsatz sein werden) scheinen wohl für deren Pläne nicht auszureichen.

Es soll ja damit auch Alles, dessen Name mit "A3" oder "G" anfängt, ersetzt werden. Wenn man dazu noch optionale Verlängerungen von U1 und U2 sowie Taktverdichtungen berücksichtigt...

Was mir noch einfällt ist, dass wenn alle U-Bahnzüge ausgeliefert sind, muss man schon wieder eine Ausschreibung starten, da die Baureihe H schon auf die 40 zugehen wird. :/


Da steht was von kompletter Erneuerung, das würde H mit einschließen..... Die signifikante Erhöhung der Menge wird dann wohl auch Siemens „gnädig“ gestimmt haben...
Frage: Wie ist es eigentlich bis 2021? werden jetzt nochmal weitere IKs (IK19) für s Großprofil(U5-Einsatz) geliefert?und wenn ja, wieviele genau?
Zitat
Nemo
Zitat
Philipp Borchert
Was heißt denn "möchte"? Sie muss. Mittelfristig dürfte es gar keine Züge unter Maximallänge geben und längerfristig müssen Taktverdichtungen umgesetzt werden.

Also auf der U4 sehe ich keinen Bedarf für längere Züge und ob man auf U1 und U3 immer 8 Wagen braucht frage ich mich auch (zumindest wenn man von dem 3min-Takt ausgeht).

Noch vor wenigen Jahren waren U- und S-Bahnen ziemlich leer. Mittlerweile kommt man teilweise nicht mehr in die Züge. Der Bedarf steigt. Vielleicht sogar auf der U4.
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