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Ausschreibung für neue U-Bahnen droht zu scheitern
geschrieben von nicolaas 
Der für diesen Freitag geplante Prozesstermin zur U-Bahnfahrzeugvergabe ist nach derzeitigem Stand noch nicht abgesagt. Hatte heute Vormittag angefragt.
Zitat
Heidekraut
Die Frage ist, was Allstom bewirken will, außer Geld. Man wird die U-Bahn-Wagen mit den Notstandsgesetzen beschaffen und das Ausschreibeverfahren aussetzen. (Oder erweitern um einen Mundschutz).

Troll.
Zitat
nicolaas
Der für diesen Freitag geplante Prozesstermin zur U-Bahnfahrzeugvergabe ist nach derzeitigem Stand noch nicht abgesagt. Hatte heute Vormittag angefragt.
Gehst Du hin und berichtest?
Zitat
schallundrausch
Zitat
nicolaas
Der für diesen Freitag geplante Prozesstermin zur U-Bahnfahrzeugvergabe ist nach derzeitigem Stand noch nicht abgesagt. Hatte heute Vormittag angefragt.
Gehst Du hin und berichtest?
Habe ich vor, ja.
Zitat
nicolaas
Zitat
schallundrausch
Zitat
nicolaas
Der für diesen Freitag geplante Prozesstermin zur U-Bahnfahrzeugvergabe ist nach derzeitigem Stand noch nicht abgesagt. Hatte heute Vormittag angefragt.
Gehst Du hin und berichtest?
Habe ich vor, ja.

Sehr cool, danke!
In den Zeiten mal eine gute Nachricht:

Tagesspiegel: "Neue Wagen für die Berliner U-Bahn Kammergericht entscheidet für BVG und gegen Alstom".

Für den Artikel klick hier

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Bleibt gesund !

Viele Grüße aus der Wollankstraße
Zitat
Wollankstraße
In den Zeiten mal eine gute Nachricht:

Tagesspiegel: "Neue Wagen für die Berliner U-Bahn Kammergericht entscheidet für BVG und gegen Alstom".

Für den Artikel klick hier

Großartige Nachrichten. Dann kann man nur hoffen, dass der Auftrag trotz der aktuellen Lage von statten geht! Es darf keine Zeit mehr verloren werden.

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Tscheynsch hier vor Ju-Tu wis Sörvis tu Exebischn-Raunds änd Olümpick-Staydium
Zitat
LariFari
Dann kann man nur hoffen, dass der Auftrag trotz der aktuellen Lage von statten geht!

Super, dass nun endlich Rechtssicherheit hergestellt wurde.

In der Tat müsste nun unverzüglich die Herstellung der Baumusterfahrzeuge beauftragt werden. Da die Bestellung durch den Aufsichtsrat muss, wäre es jetzt an der Zeit, dass der Finanzsenator die Co-Finanzierung des Vorjahres-Tarifabschlusses in die Wege leitet, sonst droht gleich die nächste Verzögerung ...

so long

Mario
Gibt es noch eine nächste Instanz, an die Alstom gehen könnte? Oder ist es jetzt rechtlich wirklich sicher?
Eine Revision ist da nicht zugelassen. Das Urteil kann daher nicht mehr angefochten werden.
Design an sich ist sehr bekannt, aber nur ein Fenster, sieht irgendwie doof aus.
Und diese komischen Puffer oder was das sein soll sehen echt komisch aus
Hallo,

DSO Straßenbahnforum und Lok-Report mit Quellenangabe:

Link:
[www.drehscheibe-online.de]
Zitat Anfang:
BVG Berlin darf U-Bahnzüge bei Stadler bestellen
Autor:
geschrieben von: Rolf Hafke

Datum: Heute, 16:57:44
bekam soeben vom Ticker folgende Meldung:

Das Kammergericht in Berlin hat heute die Beschwerde des unterlegenen Bewerbers Alstom abgewiesen. Die BVG kann den Auftrag zum Kauf von bis zu 1.500 U-Bahnwagen (bis zu 250 Züge, mit sechs Wagen vom Typ J und 4-teilige Kleinprofilzüge vom Typ Jk) beim Hersteller Stadler endlich auslösen. Die Richter des Vergabesenats hatten in der mehrstündigen Verhandlung nochmals die Einsprüche ausführlich erörtert. Zunächst war unklar wie das Verfahren weitergehen würde, doch dann folgte am Nachmittag die schnelle Entscheidung des Gerichts zugunsten der BVG.

Zitat Ende.

Lok-Report:

Link:
[www.lok-report.de]

Freitag, 20 März 2020 18:27
Berlin: U-Bahn-Wagen dürfen gekauft werden
Zitat mit Lücken:
Der Vergabesenat des Kammergerichts hat aufgrund der heutigen mündlichen Verhandlung die sofortige Beschwerde der im Vergabeverfahren über die Bestellung neuer U-Bahn-Züge in Berlin unterlegenen Antragstellerin gegen den Beschluss der Vergabekammer des Landes Berlin vom 30. Juli 2019 zurückgewiesen.
Auf die Ausschreibung der Antragsgegnerin hatte sich u. a. die Antragstellerin beworben. Ihr wurde jedoch mitgeteilt, dass sie nicht für den Zuschlag ausgewählt sei. Ihren Nachprüfungsantrag wies die Vergabekammer des Landes Berlin durch Beschluss vom 30. Juli 2019 (VK B1 09/19) zurück. Ihre hiergegen gerichtete sofortige Beschwerde ist Gegenstand des hiesigen Verfahrens, mit dem die Antragstellerin ihre bereits vor der Vergabekammer erhobenen Rügen weiterverfolgte. Dem Verfahren liegen die Vorschriften der §§ 171 ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) zugrunde.
Zitat Ende.


Gruß
Bernd



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.03.2020 19:24 von Bernd.
Wenn man den Artikel übersetzen lässt, scheint das zumindest schon in Polen offiziell zu sein. Die Fotos kommen laut der Seite von Stadler und die BVG braucht die Züge so schnell wie möglich. Ich denke, dass wird demnächst öffentlich gemacht.
Wenn man den Artikel übersetzen lässt, scheint das zumindest schon in Polen offiziell zu sein. Die Fotos kommen laut der Seite von Stadler und die BVG braucht die Züge so schnell wie möglich. Ich denke, dass wird demnächst öffentlich gemacht.

Auf englisch jetzt auch:

Zum Artikel
Von Stadler gibt es auch schon eine offizielle Medienmitteilung, die hier abrufbar ist:
[www.stadlerrail.com]

Dort gibt es auch die Renderbilder als Download.

Viele Grüße
Markus
Zitat
mkg_koeln
Von Stadler gibt es auch schon eine offizielle Medienmitteilung, die hier abrufbar ist:
[www.stadlerrail.com]

Danke! Spannender als die Außenansicht ist für mich die Frage, ob der von Stadler und BVG beim IK völlig vermurkste Innenraum diesmal etwas besser gelingt.
Zitat
andre_de
Zitat
mkg_koeln
Von Stadler gibt es auch schon eine offizielle Medienmitteilung, die hier abrufbar ist:
[www.stadlerrail.com]

Danke! Spannender als die Außenansicht ist für mich die Frage, ob der von Stadler und BVG beim IK völlig vermurkste Innenraum diesmal etwas besser gelingt.

Hast du Hoffnung, wenn die Züge schon optisch dem Ik stark ähneln und gleich mit einer Serienlieferung beginnen soll?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.03.2020 20:44 von Flexist.
Nun, der Verhandlungstag war lang und bizarr. Alstom verhedderte sich in weiteren Details, im schriftlichen Verfahren haben sie unter anderem ein Investigativfoto eines Ik mit Gewichtsangabe eingereicht mit dem Hinweis, dass das schwerer sei als laut Ausschreibung angegeben. Die BVG konterte damit, dass die Wagen in Wahrheit leichter seien als dort angegeben, da sei ein Sicherheitszuschlag dabei, damit es zum Beispiel bei einer Bergung keine bösen Überraschungen gibt. Das Niveau blieb über Stunden erhalten. Noch ein bisschen was in meinem Artikel.
Zitat
Aus dem Artikel zum Prozess
Nachdem das Gericht erklärt hatte, dass ein Urteil bis zu einem halben Jahr dauern könnte, kündigte BVG-Anwalt Malte Müller-Wrede an, zumindest eine Entscheidung über einen möglichen Produktionsstart der Züge zu erzwingen. Auf entsprechenden Antrag hätte das Gericht innerhalb von zwei Wochen entscheiden müssen, ob trotz laufenden Verfahrens dem ursprünglich siegreichen Bieter Stadler Pankow der Auftrag erteilt werden kann.

Edit: Fehlerhaften Hk durch korrekten Ik ersetzt, danke Mario!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.03.2020 23:27 von nicolaas.
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