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Berliner Herbstbauvorhaben der Bahn "für Starke Schiene"
geschrieben von Harald Tschirner 
Da dieses Thema uns sicher eine Weile in Atem halten wird, hier ein neuer Faden:

[www.deutschebahn.com]

[www.youtube.com]

[www.youtube.com]

Zitat
DB Pressemitteilung

Neue Brücken und moderne Technik – Berliner Herbstbauvorhaben für Starke Schiene
ESTW und ZBS für S7-Ost • Neue Fahrbahnübergangskonstruktionen am Hauptbahnhof • Brückenprogramm im Plan • Einschränkungen im S-Bahnverkehr


Die Deutsche Bahn wird ihrer Verantwortung für das Klima, für die Menschen und für die Wirtschaft auch in der Metropolregion Berlin gerecht. Starke Schiene bedeutet: Mehr Kapazität für zukünftige Bahnverkehre. Moderne Sicherungstechnik in Stellwerken und an der Strecke macht den Bahnverkehr im östlichen Streckennetz der Hauptstadt zukunftsfähig. Ein zweites Gleis über den Außenring am Karower Kreuz und der durchgehend zweigleisige Ausbau der Stettiner Bahn im Zusammenhang mit moderner elektronischer Leit- und Sicherungstechnik schaffen Platz für mehr Züge. Damit einher geht seit 2015 ein umfangreiches Erneuerungsprogramm für 55 zum Teil mehr als 100 Jahre alte Bahnbrücken der Region. Dieses Jahr werden die noch verbleibenden 20 Brücken ersetzt. Dann befinden sich alle vorgesehenen Brücken wieder im bestmöglichen Zustand.

Bis zum Sommer wurden bereits eine Vielzahl von Baumaßnahmen im Berliner S-Bahnnetz fristgerecht abgeschlossen. Im Herbst stehen weitere große Vorhaben im Blickpunkt: Inbetriebnahme der Sicherungstechnik für die Elektronischen Stellwerke S7 Ost und Karower Kreuz, die Erneuerung der Brücken zwischen Karow und Bernau und der Einbau von zwei Prototypen einer Fahrbahnübergangskonstruktion am Hauptbahnhof.

Auch die Herbstaktivitäten sind mit mehrwöchigen Unterbrechungen im Bahnverkehr und mit Ersatzmaßnahmen verbunden. Angaben zu Baustellen, Auswirkungen auf den Fahrplan und Fahrmöglichkeiten sind in den Apps „DB Bauarbeiten“, „DB Navigator“, dem „Streckenagenten“ des Nahverkehrs, unter www.deutschebahn.com/bauprojekte, www.deutschebahn.com/bauinfos und [inside.bahn.de] hinterlegt.

Einschränkungen im S-Bahnverkehr im Berliner Osten

Sperrungen ab 26. August bis 14. November auf den Linien S7 und S75, ab 4. Oktober auch auf der S5 ⋅ Ersatzverkehr mit Bussen und U-Bahn

Im Osten Berlins investiert die DB Netz kräftig in die Schieneninfrastruktur: Viele Kilometer neue Gleise und neue Schwellen müssen verlegt, Tausende Tonnen neuer Schotter aufgebracht werden. Außerdem wird in dem gesamten Bereich auf moderne Zugsicherungstechnik ZBS umgestellt. Dafür kommt es auf den Linien S7 und S75 ab dem 26. August bis zum 14. November zu Sperrungen, ab 4. Oktober auch auf der S5.

Die Einschränkungen im Detail:

1. Bauphase

S75 - Sperrung Wartenberg <> Springfuhl
26. August (Mo) 4 Uhr durchgehend bis 4. Oktober (Fr) 1.30 Uhr
- Grund: Gleiserneuerung
- Ersatzverkehr mit Bussen: Wartenberg <> Hohenschönhausen <> Marzahn
Zu bestimmten Zeiten wird der Ersatzverkehr bis Springfuhl verlängert (siehe bei S7)
- S75 fährt als S7 Ahrensfelde <> Ostbahnhof (tagsüber im 10-Minutentakt, zusammen mit der S7 ergibt sich ein 5-Minutentakt)

S7 – Teilsperrung Ahrensfelde <> Springfuhl
- Grund: Baumaterial-Transporte für die Gleiserneuerung auf der S75
- 30. August (Fr) bis 2. Oktober (Mi), jeweils Mo-Fr von 10.30 bis 13 Uhr
- 7. September (Sa) und 8. September (So), jeweils von 10 bis 15 Uhr
- 13. September (Fr) 22 Uhr durchgehend bis 16. September (Mo) 1.30 Uhr
- 21. September (Sa) und 22. September (So), jeweils von 10 bis 15 Uhr
- 3. Oktober (Do) von 10 bis 15 Uhr
- Ersatzverkehr mit Bussen: Ahrensfelde <> Marzahn <> Springfuhl
- Ersatzverkehr S75 in diesen Zeiträumen verlängert bis Springfuhl

2. Bauphase

S7 – Sperrung Ahrensfelde <> Nöldnerplatz
S75 - Sperrung der gesamten Linie Wartenberg <> Ostbahnhof
4. Oktober (Fr) 4 Uhr durchgehend bis 14. November (Do) 1.30 Uhr

- Grund: Inbetriebnahme des elektronischen Stellwerks, Umstellung auf moderne Zugsicherungstechnik ZBS
- S7 fährt Nöldnerplatz <> Potsdam Hbf (tagsüber im 10-Minutentakt
- Ersatzverkehr mit Bussen: Ahrensfelde <> Marzahn <> Landsberger Allee (im Abschnitt Marzahn <> Landsberger Allee ohne Halt zur schnellen Anbindung an den Ring) und Wartenberg <> Hohenschönhausen <> Marzahn <> Lichtenberg <> Ostkreuz
- Ergänzungsverkehr mit Regionalzügen RB25 geplant: Ahrensfelde <>Lichtenberg <> Ostkreuz

S5 – Sperrung Wuhletal <> Ostkreuz
4. Oktober (Fr) 4 Uhr durchgehend bis 12. November (Di) 1.30 Uhr
- Grund: Inbetriebnahme des elektronischen Stellwerks, Umstellung auf moderne Zugsicherungstechnik ZBS
- S5 fährt Strausberg Nord/Strausberg <> Wuhletal (10-Minutentakt Hoppegarten/Mahlsdorf <> Wuhletal) sowie Friedrichshagen <> Ostkreuz <> Westkreuz (tagsüber im 10-Minutentakt). Zusammen mit der S3 tagsüber im 5-Minutentakt Friedrichshagen <> Köpenick <> Stadtbahn
- Umfahrung mit U-Bahnlinie U5: Wuhletal <> Lichtenberg <> Frankfurter Allee <> Alexanderplatz (tagsüber durchgehend im 4-/5-/5-Minutentakt, kein Ferienfahrplan)
- Ersatzverkehr mit Bussen: Lichtenberg <> Frankfurter Allee <> Ostbahnhof (Mo-Fr 6-18 Uhr zur Entlastung der U5)
- Zusätzliche Fahrten mit der Buslinie 192, zusätzliche Haltestelle in Biesdorf für die Buslinien X69 und 154
- Ergänzungsverkehr mit Regionalzügen RB26 geplant: Strausberg <> Mahlsdorf <> Lichtenberg <> Ostkreuz

Am Donnerstag, 14. November soll auf allen Linien der Zugverkehr zur morgendlichen Hauptverkehrszeit wieder rollen – die S75 verkehrt vormittags an diesem Tag im 20-Minutentakt.

Peter Buchner, Vorsitzender der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin: „Diese Bauarbeiten sind besonders umfangreich und komplex und fordern von unseren Kunden einiges an Geduld. Doch Investitionen in die Schieneninfrastruktur sind notwendig, damit auch in Zukunft die S-Bahn sicher und zuverlässig unterwegs ist. Für ein besseres Verständnis der Maßnahmen, die wir in diesen Wochen umsetzen, haben wir zu den einzelnen Bauabschnitten Videos gedreht, die wir auf YouTube ausspielen.“

Detaillierte Informationen, auch zum Ersatzverkehr, erhalten Fahrgäste im Internet unter sbahn.berlin oder am S-Bahn-Kundentelefon unter (030) 29743333.
Für die entstehenden Unannehmlichkeiten bitten wir um Entschuldigung.

Zum Thema Biesdorfer Kreuz:
[s15.yesspress.com]


Zum Thema neue Brücken, moderne Technik
[s15.yesspress.com]


Das Presseecho, z.T. mit eigenen Grafiken:

[www.berliner-zeitung.de]

[www.morgenpost.de]

[www.tagesspiegel.de]

Beste Grüße
Harald Tschirner



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.08.2019 14:42 von Harald Tschirner.
Zitat
Harald Tschirner
Zitat
DB Pressemitteilung
Einbau von zwei Prototypen einer Fahrbahnübergangskonstruktion am Hauptbahnhof


Wasn das?


heute mal keine sig
Zitat
L.Willms
Zitat
Harald Tschirner
Zitat
DB Pressemitteilung
Einbau von zwei Prototypen einer Fahrbahnübergangskonstruktion am Hauptbahnhof


Wasn das?

Sozusagen eine kleine Hilfsbrücke, welche die feste Fahrbahn auf den Viadukten an den Dehnungsfugen überbrückt.
Besteht bei den Arbeiten zwischen Nöldnerplatz und Wartenberg / Ahrensfelde / Wuhletal die leise Hoffnung, dass hier sämtliche Gleise erneuert werden und danach erstmal mit keinen weiteren Bauarbeiten zu rechnen ist?
Zitat
Rummelburg
Besteht bei den Arbeiten zwischen Nöldnerplatz und Wartenberg / Ahrensfelde / Wuhletal die leise Hoffnung, dass hier sämtliche Gleise erneuert werden und danach erstmal mit keinen weiteren Bauarbeiten zu rechnen ist?
Gleiserneuerung nur Springpfuhl-Wartenberg. Ansonsten noch Einbau Weichentrapez Friedrichsfelde Ost, vielleicht ja mit denen, die Anfang September an der Überleitstelle Forstweg ausgebaut werden. :D
Was ist das für eine Planung?
Die Gleise Friedrichsfelde Ost - Springpfuhl sind völlig verschlissen (bei 2/3 Linien). Wenn hier schon eine Vollsperrung erfolgt, sollte genau dieser Teil endlich vollsaniert werden.
Zitat
Rummelburg
Was ist das für eine Planung?
Die Gleise Friedrichsfelde Ost - Springpfuhl sind völlig verschlissen (bei 2/3 Linien). Wenn hier schon eine Vollsperrung erfolgt, sollte genau dieser Teil endlich vollsaniert werden.

Gefühlt kam es im Bereich des Biesdorfer Kreuzes mit Springpfuhl und Friedrichsfelde seit 10 Jahren ständig zu Sperrungen. Sehe das also genau so wie du.

-----------
Tscheynsch hier vor Ju-Tu wis Sörvis tu Exebischn-Raunds änd Olümpick-Staydium
Zitat
Rummelburg
Was ist das für eine Planung?
Die Gleise Friedrichsfelde Ost - Springpfuhl sind völlig verschlissen (bei 2/3 Linien). Wenn hier schon eine Vollsperrung erfolgt, sollte genau dieser Teil endlich vollsaniert werden.

Wie gut sich eine "Vollsanierung" von Gleisanlagen mit dem eigentlichen Zweck der "10-jährigen" Sperrung, dem vollständigen Wechsel der Leit- und Sicherungstechnik verträgt, sieht man an der extra vorgezogenen Sperrung des S75-Astes. Gleisbau und LST lassen sich nicht so einfach parallel ausführen, da die neuen Signale, Kabelkanäle, Balisen und die dazu gehörenden Baumaschinen nur über den Schienenweg abgewickelt werden können. Ohne Schienen geht das schlecht. Aus dem selben Grund musste damals(TM) auf der östlichen S3 der Gleisbau von der ESTW-Umstellung entkoppelt werden, was ebenfalls zu entsprechend langen Sperrpausen führte. Das ist in etwa so, als wenn man auf der A100 die Fahrbahn erneuern und gleichzeitig alle Wechselverkehrszeichen an Brücken und Tunneln ersetzen will. Es geht logistisch einfach nicht. Das ist aus Fahrgastsicht deprimierend, aber leider nicht anders umzusetzen.

Viele Grüße
Florian Schulz

--
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2 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.08.2019 10:48 von Florian Schulz.
Ich mache mir etwas Sorgen um die Auslastung der M5, M6 und M8 während der Bauarbeiten der S-Bahn.
Diese (tagsüber im 10 Minuten Takt) sind jetzt schon überfüllt, so dass man nur noch ab Friedrichshain wie eine Ölsardine mitkommt.
Wo bleibt endlich die lang versprochene Verlängerung der 18 zum Alexanderplatz?
10 Jahre Provisorium - die Strecke sieht aus wie ein einziger Schwellenflickenteppich.

Eine Streckenvollsanierung sollte (wenn es nicht anders geht) unbedingt zeitnah nach den Bauarbeiten realisiert werden.
Komplett neue Gleise zwischen Friedrichsfelde Ost und Springpfuhl. Es wird wirklich Zeit!
Zitat
Mont Klamott
Ich mache mir etwas Sorgen um die Auslastung der M5, M6 und M8 während der Bauarbeiten der S-Bahn.
Diese (tagsüber im 10 Minuten Takt) sind jetzt schon überfüllt, so dass man nur noch ab Friedrichshain wie eine Ölsardine mitkommt.
Wo bleibt endlich die lang versprochene Verlängerung der 18 zum Alexanderplatz?

Es wird einen SEV Marzahn - S-Bf. Landsberger Allee geben, der ohne Zwischenhalt fährt.

Beste Grüße
Harald Tschirner
Es gibt doch Mo-Fr Verstärker auf M5, M6 und M8..
so hängt es an den Haltestellen und steht es in Öffi.

Scherz, diese Verarsche kann sich die BVG echt sparen. Das Chaos seh ich jetzt schon vor mir.
Zitat
Rummelburg
10 Jahre Provisorium - die Strecke sieht aus wie ein einziger Schwellenflickenteppich.

Eine Streckenvollsanierung sollte (wenn es nicht anders geht) unbedingt zeitnah nach den Bauarbeiten realisiert werden.
Komplett neue Gleise zwischen Friedrichsfelde Ost und Springpfuhl. Es wird wirklich Zeit!

Woran machst Du es fest?
Zitat
Harald Tschirner
Es wird einen SEV Marzahn - S-Bf. Landsberger Allee geben, der ohne Zwischenhalt fährt.

Als Express-Straßenbahn? Das wäre mal ein toller Beitrag, um die Überlegenheit des Schienenverkehrs bezüglich Fassungsvermögen und Zuverlässigkeit zu demonstrieren. Fahrzeuge sind inzwischen ausreichend vorhanden.

so long

Mario
Zitat
der weiße bim
Zitat
Harald Tschirner
Es wird einen SEV Marzahn - S-Bf. Landsberger Allee geben, der ohne Zwischenhalt fährt.

Als Express-Straßenbahn? Das wäre mal ein toller Beitrag, um die Überlegenheit des Schienenverkehrs bezüglich Fassungsvermögen und Zuverlässigkeit zu demonstrieren. Fahrzeuge sind inzwischen ausreichend vorhanden.
Ja, die nötigen Überholgleise auf der Strecke, die von 4 Fahrten/10 Min (mit der 16 sogar 5 Fahrten) belastet ist, wurden kurzfristig hergestellt. Auch mit einer entsprechenden Länge für fliegende Überholungen, um das Regelangebot der "Lokalzüge" nicht auszubremsen.

Dem Vernehmen nach sollen diese Gleise unter der Landsberger Allee angelegt worden sein, deshalb hat das auch noch niemand mitbekommen. Der SEV verkehrt intern unter der Liniennummer 11, es gibt Überlegungen, später Zwischenhalte z.B. auf Höhe der Rhinstraße einzufügen. Etwa im Bereich der heutigen Haltestelle "Gewerbepark Georg Knorr" soll ein Umsteigebahnhof zur S75 entstehen. So soll auch der östliche Teil der Stadt mit schnellen Nahverkehrsverbindungen ohne die jetzigen großen Umwege versorgt werden, eine Situation, die bisher dem Westen vorbehalten ist. Die schon bestehenden Kapazitätsengpässe der S-Bahn, welche seit nun mindestens 40 Jahren keine weiteren Zuggruppen aus dem Bereich mehr aufnehmen kann, werden damit ebenfalls gelindert.

Das Ganze ist allerdings ein großes Geheimprojekt: Im Stadtentwicklungsplan Verkehr und im Nahverkehrsplan sind auch künftig für des Ostteil der Stadt nur einzelne Kleinmaßnahmen bei der Straßenbahn vorgesehen. Abgesehen von der Vollendung der Anbindung der neu errichteten Wissenschaftsstadt Adlershof ist linienförmige Neubauinfrastruktur nur im lange benachteiligen Westteil der Stadt vorgesehen. Auch eine großflächige Rücknahme der Angebotskürzungen bei der Straßenbahn oder zumindest eine Wiederherstellung ihrer Betriebsqualität ist derzeit nicht abzusehen.

So viel zur "starken Schiene".



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.08.2019 19:20 von Arec.
Zitat
der weiße bim
Zitat
Harald Tschirner
Es wird einen SEV Marzahn - S-Bf. Landsberger Allee geben, der ohne Zwischenhalt fährt.

Als Express-Straßenbahn? Das wäre mal ein toller Beitrag, um die Überlegenheit des Schienenverkehrs bezüglich Fassungsvermögen und Zuverlässigkeit zu demonstrieren. Fahrzeuge sind inzwischen ausreichend vorhanden.

[s15.yesspress.com] Seite 3

Beste Grüße
Harald Tschirner
Ich befürchte, die meisten bevorzugen die Direktverbindung in die City, anstatt Landsberger Allee in die S-Bahn umzusteigen. Und ab LaPe gibt es weiterhin nur den 10 Minuten-Takt der 3 Linien. Vermutlich kommt man Platz der Vereinten Nationen oder am Strausberger Platz in die U5 gar nicht mehr mit.
Zitat
Mont Klamott
Ich befürchte, die meisten bevorzugen die Direktverbindung in die City, anstatt Landsberger Allee in die S-Bahn umzusteigen. Und ab LaPe gibt es weiterhin nur den 10 Minuten-Takt der 3 Linien. Vermutlich kommt man Platz der Vereinten Nationen oder am Strausberger Platz in die U5 gar nicht mehr mit.

Bei der letzten S-Bahn-Sperrung in Lichtenberg kam man im Berufsverkehr schon in Wuhletal nicht mehr in die U5, in Lichtenberg musste man "anstehen" bis auf die Zwischenebene. Die Busse waren schon in Lichtenberg voll, in Nöldnerplatz konnte man nicht mehr einsteigen. Fahrtzeit Lichtenberg-Alex war ca. 1h.

Ich glaube nicht, dass das diesmal besser wird. Der einzige Hoffnungschimmer ist, dass die Fahrgäste der S7 und S75 diesmal gar nicht erst bis Lichtenberg kommen. Immerhin umfährt man jetzt die ständig zugestaute Hauptstraße, mit dem Nachteil, dass man auch nicht mehr bis zum Nöldnerplatz kommt.

Über die Takte der Busse ist auch noch gar nichts bekannt, ich befürchte ja, dass alle Linien nur im 10-Minuten-Takt fahren.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.08.2019 15:39 von Arec.
Das glaube ich gerne, hier ist die einzige Alternative der 142er im 20 Minuten-Takt, mit dem man aber deutlich länger braucht. Das liegt vor allem am Stau in der Torstrasse. Bleibt zu hoffen, dass die BVG Gelenkbusse einsetzt.

Zitat
Arec
Zitat
Mont Klamott
Ich befürchte, die meisten bevorzugen die Direktverbindung in die City, anstatt Landsberger Allee in die S-Bahn umzusteigen. Und ab LaPe gibt es weiterhin nur den 10 Minuten-Takt der 3 Linien. Vermutlich kommt man Platz der Vereinten Nationen oder am Strausberger Platz in die U5 gar nicht mehr mit.

Bei der letzten S-Bahn-Sperrung in Lichtenberg kam man im Berufsverkehr schon in Wuhletal nicht mehr in die U5, in Lichtenberg musste man "anstehen" bis auf die Zwischenebene. Die Busse waren schon in Lichtenberg voll, in Nöldnerplatz konnte man nicht mehr einsteigen. Fahrtzeit Lichtenberg-Alex war ca. 1h.

Ich glaube nicht, dass das diesmal besser wird. Der einzige Hoffnungschimmer ist, dass die Fahrgäste der S7 und S75 diesmal gar nicht erst bis Lichtenberg kommen.
Zitat
Arec
Ich glaube nicht, dass das dies mal besser wird.

Eine dichtere Zugfolge wäre nur bis Frankfurter Allee möglich, solange die Kehrgleise am Alexanderplatz noch nicht wieder zur Verfügung stehen. Das Chaos würde sich dadurch nur örtlich von Lichtenberg nach Frankfurter Allee verlagern.
Außerdem fehlt es im U-Bahn Großprofilnetz seit den Sparorgien an Fahrzeugen und bei der BT teilweise an Fahrern.

so long

Mario
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