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Bauarbeiten östlich Nöldnerplatz/ war: Berliner Herbstbauvorhaben der Bahn "für Starke Schiene"
geschrieben von Harald Tschirner 
Ist nicht wahr oder?
Also wieder ein Grund zum Sperren.
Zitat
Rob
Ich fahre jeden Tag in der Ecke und östlich Friedrichsfelde Ost ist keine erkennbare Gleisbauarbeit erfolgt. Kein Weichentrapez eingebaut und selbst die teilweise völlig runtergefahrenen Isolierschienenstöße sind immer noch vorhanden, so dass tag-täglich die Bahnen da rüberknallen ...
Deutlich sichtbar ist nur die Gleiserneuerung Springpfuhl-Wartenberg, die aber in den zusätzlichen Wochen vor der ganz großen Sperrung erfolgte. Dabei wurde auf dem Abschnitt auch die Streckengeschwindigkeit auf 100 km/h erhöht.
Die Iso-Stöße sollen Mitte nächsten Jahres beseitigt werden.
Zum Weichentrapez....zumindest ist es ja in der Ausschreibung mit aufgelistet gewesen, samt Bahnsteig- u. Dacheinkürzung Friedrichsfelde Ost um ca.14m und versetzen von Oberleitungsmasten der Fernbahn die dort im Weg stehen.
Da findet man sicher im kommenden Jahr eine passende Sperrpause, wo man die Sachen erledigen kann ;-)
Zitat
SBahner
Die Iso-Stöße sollen Mitte nächsten Jahres beseitigt werden.
Zum Weichentrapez....zumindest ist es ja in der Ausschreibung mit aufgelistet gewesen, samt Bahnsteig- u. Dacheinkürzung Friedrichsfelde Ost um ca.14m und versetzen von Oberleitungsmasten der Fernbahn die dort im Weg stehen.
Da findet man sicher im kommenden Jahr eine passende Sperrpause, wo man die Sachen erledigen kann ;-)

Da dort zum Einhub des östlichen Rhinstraßen-Überbaus gegen Mitte/Ende 2020 ohnehin eine Sperrpause sowohl der Fern- als auch der S-Bahn ansteht, sollte das unproblematisch sein. Das Fernbahn-ESTW Biesdorfer Kreuz gibt es dann ja auch noch als Zugabe...

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Nordender
Ist nicht wahr oder?
Also wieder ein Grund zum Sperren.

Im Gegensatz zum Weichentrapez wurde es bei den Isolierstößen schon vor der Vollsperrung bekannt gegeben, dass sie zu einem späteren Zeitpunkt angefasst werden.

Viele Grüße
Florian Schulz

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Zitat
SBahner
Zitat
Rob
Ich fahre jeden Tag in der Ecke und östlich Friedrichsfelde Ost ist keine erkennbare Gleisbauarbeit erfolgt. Kein Weichentrapez eingebaut und selbst die teilweise völlig runtergefahrenen Isolierschienenstöße sind immer noch vorhanden, so dass tag-täglich die Bahnen da rüberknallen ...
Deutlich sichtbar ist nur die Gleiserneuerung Springpfuhl-Wartenberg, die aber in den zusätzlichen Wochen vor der ganz großen Sperrung erfolgte. Dabei wurde auf dem Abschnitt auch die Streckengeschwindigkeit auf 100 km/h erhöht.
Die Iso-Stöße sollen Mitte nächsten Jahres beseitigt werden.
Zum Weichentrapez....zumindest ist es ja in der Ausschreibung mit aufgelistet gewesen, samt Bahnsteig- u. Dacheinkürzung Friedrichsfelde Ost um ca.14m und versetzen von Oberleitungsmasten der Fernbahn die dort im Weg stehen.
Da findet man sicher im kommenden Jahr eine passende Sperrpause, wo man die Sachen erledigen kann ;-)


darf nicht wahr sein. Vollsperrung für mehrere Wochen um Signale aufzustellen und Balisen zu montieren. Und dann, danach, kommen die Gleisbauarbeiten ? ich kann´s nicht glauben. Zum Weichentrapez: also direkt am Bahnsteigende Friedrichsfelde Ost ? müssen die Signale dann auch noch einmal um 14m versetzt werden ?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 22.11.2019 12:08 von Jim Knopf vom Niederrhein.
Zitat
Jim Knopf vom Niederrhein

darf nicht wahr sein. Vollsperrung für mehrere Wochen um Signale aufzustellen und Balisen zu montieren. Und dann, danach, kommen die Gleisbauarbeiten ? ich kann´s nicht glauben. Zum Weichentrapez: also direkt am Bahnsteigende Friedrichsfelde Ost ? müssen die Signale dann auch noch einmal um 14m versetzt werden ?
Ich meine mal irgendwo gelesen zu haben, das die Länge der Baumaßnahme auch wegen zu knappen Personalbestand der Arbeiter von DB-Netze von denen begründet wurde, man nur 1 oder 2 Schichtsystem arbeiten konnte.

In der gewöhnlichen Fahrtrichtung das Signal wurde ja schon vorgezogen mit H-Tafel. Auf der anderen Seite, was ins Gegengleis führen würde aktuell, bin ich mir nicht sicher. Das steht nämlich Bahnsteigende.
Es ist in der Tat so, dass die wochenlange Baumaßnahme im Oktober/November nicht vordergründig zum Aufstellen von Signalen und zur Montage von Balisen genutzt wurde. Diese Arbeiten wurden überwiegend zuvor in kleineren Sperrpausen ausgeführt (bzw. bei Springpfuhl - Wartenberg teils erst nach der Gleiserneuerung). Die wochenlange Sperrung diente neben zahlreichen weiteren Arbeiten vor allem zur Herstellung der Funktionsfähigkeit, Inbetriebnahme und Abnahme der Leit- und Sicherungstechnik sowie der neuen Zugbeeinflussung. Wegen der Vielzahl an Signalen (Blockabstand 400 m und weniger) und Fahrmöglichkeiten im Stellbereich des neuen Stellwerks (schon jetzt ohne Friedrichsfelde sechs Weichentrapeze, zwei Abzweige, überall signalisierte Gegengleisfahrten möglich, Rangierbetrieb, fünf Schnittstellen zu anderen Stellwerken) wurde dafür sehr viel Zeit benötigt. Alle Elemente und jede einzelne ihrer Funktionen in allen Betriebszuständen muss sich der Prüfer einzeln vornehmen. Der Rückbau der Alttechnik, insbesondere auch der erwähnten Iso-Stöße, sowie andere "Restleistungen" wie der Einbau des Weichentrapezes Friedrichsfelde Ost erfolgen dann wiederum in kommenden kürzeren Sperrpausen.

Dieses Vorgehen ist beim Aufbau von ESTW grundsätzlich üblich und aufgrund der rechtlichen und technischen Rahmenbedingungen auch kaum anders zu machen. Erst langwieriger Aufbau der Technik mit abschnittsweisen kleineren Sperrungen, dann Inbetrieb-/Abnahme unter Vollsperrung des gesamten Bereiches, dann wieder Stück für Stück abschnittsweiser Rückbau der Alttechnik. Für die zeitgleiche Abnahme der komplizierten Zugbeeinflussung ZBS wird zusätzliche Zeit benötigt. Das ist leider etwas völlig anderes als die Inbetriebnahme eines elektromechanischen oder kleinen Relaisstellwerks mit Fahrsperre oder bei der Fernbahn Indusi-Magneten. Ein entscheidender Nachteil der ESTW-Technik bzw. insgesamt komplexer neuer Sicherungs- und Zugbeeinflussungstechnik ist die langwierige Inbetrieb- und Abnahme.

Auf der Habenseite steht nun immerhin nach dieser sehr unschönen Sperrung das neue ESTW, das mit den universellen Fahrmöglichkeiten in Zukunft bei geplanten Fahrplanänderungen flexibleren Betrieb als bisher ermöglicht. Wie es bei Störfällen aussieht, wird sich zeigen. Ein Fahrdienstleiter im ESTW hat natürlich nicht so viele Hände, Stifte, Telefone und Münder wie bisher vier Fahrdienstleiter in der Fläche.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 22.11.2019 17:34 von les_jeux.
Hallo les_jeux, klinkt plausibel und fachlich begründet. Geht das ESTW schon bis einschließlich Mahlsdorf ?
Zitat
Jim Knopf vom Niederrhein
Hallo les_jeux, klinkt plausibel und fachlich begründet. Geht das ESTW schon bis einschließlich Mahlsdorf ?

Nein, direkt nach dem Abzweig beginnt auf der S5 die Alttechnik. Dort soll aber im kommenden Jahr auch umgebaut werden - für die ESTW Kaulsdorf bzw. Mahlsdorf von Fern- und S-Bahn liegen die Plangenehmigungen des EBA bereits vor.

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
Nein, direkt nach dem Abzweig beginnt auf der S5 die Alttechnik. Dort soll aber im kommenden Jahr auch umgebaut werden - für die ESTW Kaulsdorf bzw. Mahlsdorf von Fern- und S-Bahn liegen die Plangenehmigungen des EBA bereits vor.

Die Bauarbeiten haben bereits begonnen. Zunächst diejenigen, die keinen Einfluss auf den Betrieb der S-Bahn und Regionalbahn haben. Für Baufahrzeuge der Auftragnehmer der DBAG war beispielsweise das Anschlussgleis am U-Bahnstellwerk Wuhletal mehrfach für BVG-Fahrzeuge gesperrt worden, um den Bau von Kabelkanälen und Leitungsverlegungen auszuführen.
Die Standorte für die neuen und die zusätzlichen S-Bahnsignale auf den BVG-eigenen Bahnsteigen des Bahnhofs Wuhletal wurden festgelegt um in nächster Zeit die Fundmente und Kabelwege herzustellen.

so long

Mario
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