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BVG Bus Angebotsveränderungen ab heute 25.05.2020
geschrieben von schenkcs 
Ich denke, es wird in der gesamten Bauzeit verschiedene Änderungen im Detail geben, aber ein Großteil der Bauarbeiten wird nur einzelne Bauphasen betreffen, so dass Sperrungen von Bahnübergängen oder Plätzen nicht jetzt schon beginnen müssen.

Zitat
micha774
Aber irgendwas stimmt da mit dem 275er nicht in der Grafik.
Einmal soll er beiderseits durch Kirchhainer Damm und Bahnhofstr. fahren und dann nur in eine Richtung durch die Briesingstr. ohne einzuzeichnen wie er da hinkommt?

Der 275er soll zwischen Stadtgrenze und Bahnhof in beiden Richtungen die selbe Linienführung haben und fährt dann ab dem Bahnhof eine Runde gegen den Uhrzeigersinn. Der Weg durch die Briesingstraße ist der letzte Abschnitt der Runde.

Zitat
micha774
Und der 172er bedient die John-Locke-Str.weiterhin in beide Richtungen? Ich denke die Wendeschleife am Bahnhof wird auch umgebaut. In der Grafik ist sie aber vorhanden.

Möglicherweise hat man eine Lösung gefunden, wenigstens irgendeine Wendemöglichkeit während des Umbaus zu erhalten. Es muss ja nicht gleich die ganze heutige Schleife mit Parkplatz, Kiosk und Toilette sein.
Zitat
micha774
Aber irgendwas stimmt da mit dem 275er nicht in der Grafik.
Einmal soll er beiderseits durch Kirchhainer Damm und Bahnhofstr. fahren und dann nur in eine Richtung durch die Briesingstr. ohne einzuzeichnen wie er da hinkommt?

Und der 172er bedient die John-Locke-Str. weiterhin in beide Richtungen? Ich denke die Wendeschleife am Bahnhof wird auch umgebaut. In der Grafik ist sie aber vorhanden.

Ich war am So. 24.05. früh morgens mal wieder vor Ort.

Der 275 fährt:

Kirchhainer Damm/Stadtgrenze > Kirchhainer Damm > Bahnhofstr. > einmal durch die noch vorhandene alte Busschleife >
Steinstr. > S Schichauweg > Illigstr. > Blohmstr. > Hilbertstr. > Wolziger Zeile > Briesinger Str. > nochmal durch die Busschleife > Bahnhofstr. > Kirchhainer Damm.
Deshalb fährt ja der 275 am S Lichtenrade (östliche Seite) in der Bahnhofstr. an der Buswendeschleife nach Kirchhainer Damm/Stadtgrenze UND
nach "S Schichauweg > Illigstr." von ein und der selben Haltestelle ab.

Also für mich stimmt die Grafik halbwegs! ;-p

Zum 172:

Da hatte ich auch schon im Dresdner Bahn - Thread was zu geschrieben.
Die (End-)Haltestellen des (M76 und) 172 zwischen Riedingerstr. und Steinstr. sind ja leider noch nicht mal zu erahnen, geschweige aufgestellt,
daher wird weiterhin durch die alte Busschleife gewendet.
Zukünftig könnte zumindest der 275 (und/oder M76/172) von der (End-)Haltestelle zwischen Riedingerstr. und Steinstr. direkt rechts in die Steinstr. abbiegen,
denn dafür wurde extra die Ecke Bahnhofstr./Steinstr. entschärft bzw. umgebaut, damit auch Busse um die Ecke kommen/fahren könn(t)en.

Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis es weitere/erneute Linienänderungen bei M76 und 172 gibt.

Die Aushänge zu den Linienänderungen in Lichtenrade kündigen auch nur einen Zeitraum vom 25.05. - 25.11.2020 an.

Als erstes wird ja der westliche Teil vom Trogbauwerk gebaut, weshalb ja nach Jahrzehnten wieder das östliche Gleis 2 nach Blankenfelde durchgebunden wird.
Vermutlich erst wenn der östliche Teil vom Trogbauwerk errichtet wird, wird dann wohl vermutlich auch die Buswendeschleife um- oder neugebaut?
Laut einer PM von Land Berlin...

[www.berlin.de]

...sollen diverse Buslinien ab Dienstag im morgendlichen Schülerverkehr verstärkt werden (M11, M37, M76, M77, 112, 122, 124, 125, 134, 135, 137, 156, 172, 197, 222, 256)

Sind das Schülerfahrten die aktuell Pandemiebedingt pausieren?


Außerdem soll ab Dienstag wie folgt zum Flughafen Tegel gefahren werden:
TXL ganztags (nur) alle 10 Minuten
X9 nur Einzelfahrten früh morgens
109 alle 10 Minuten
128 alle 20 Minuten, jede 2. Fahrt endet dann bereits am U Kurt-Schumacher-Platz
Zitat
PassusDuriusculus
Sind das Schülerfahrten die aktuell Pandemiebedingt pausieren?

Meines Wissens gibt es keine pausierenden Schulverkehrsfahrten, die BVG fährt planmäßig 100%. Da muss also was hinzu kommen.

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
"Auch in der Innenstadt bleibt mit den Linien 100, 200 und 300 jeweils im 10-Minuten-Takt ein zuverlässiges und dichtes Angebot bestehen."

Heißt das durch die Blume, dass der 100er auch ausgedünnt wird? Zu vielen Zeiten fährt der ja öfter als alle zehn Minuten.

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Zitat
Philipp Borchert
Heißt das durch die Blume, dass der 100er auch ausgedünnt wird? Zu vielen Zeiten fährt der ja öfter als alle zehn Minuten.

Der 100er wird angepasst.

PM der BVG

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.05.2020 10:25 von B-V 3313.
Bei den Linien 100 und 200 wird aktuell viel heiße Luft durch die Gegend gefahren, mangels Touristen. Den 300er sehe ich planmäßig nicht, aber ich vermute ähnliches.
Zitat
B-V 3313
Der 100er wird angepasst.

Längst überfällig! Und auch da werden EN noch reichen...
Zitat
Latschenkiefer
Bei den Linien 100 und 200 wird aktuell viel heiße Luft durch die Gegend gefahren, mangels Touristen. Den 300er sehe ich planmäßig nicht, aber ich vermute ähnliches.

Als Fahrradfahrer auf der Leipziger Straße sehe ich den zwei 200er oft täglich. Meinen Beobachtungen zufolge ist er immer mindestens halb gefüllt.

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Tscheynsch hier vor Ju-Tu wis Sörvis tu Exebischn-Raunds änd Olümpick-Staydium
So richtig leer sahen die 100er, die ich heute gesehen habe auch nicht aus.

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Zitat
Barnimer
Zitat
B-V 3313
Das ist aber auch die einzige wegfallende Haltestelle. Diese Haltestelle alleine rechtfertigt keinen Busbetrieb.
Also immer wenn ich dort war, wurde die Haltestelle rege genutzt. Da sind auch genügend Leute in Richtung Zoo eingestiegen oder aus Richtung Zoo ausgestiegen. Damit wurde der X9 nicht nur Flughafenpassagiere genutzt, sondern diente auch der Feinerschließung.

Darüber hinaus entsteht da alsbald eine neue Wohnsiedlung. Es wäre eine leichtes gewesen, den X21 im Zuge des X9 bis zum Zoo zu verlängern.

Vor allem wird dort ein Flüchtlingsheim gebaut (warum auch immer). Also die Bedeutung der Haltestelle wird noch steigen.

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Nicht-dynamische Signatur
Zitat
Lehrter Bahnhof
Vor allem wird dort ein Flüchtlingsheim gebaut (warum auch immer). Also die Bedeutung der Haltestelle wird noch steigen.

Und bis das 2022 fertig ist, fahren die Busse leer?

Der U-Bahnhof Mierendorffplatz ist übrigens nur 300m entfernt.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
B-V 3313
Der U-Bahnhof Mierendorffplatz ist übrigens nur 300m entfernt.

So lange Fußwege sind heutzutage unzumutbar.

so long

Mario
Zitat
Mario
So lange Fußwege sind heutzutage unzumutbar.

So? Dann haben wir in Berlin aber noch einiges zu tun...

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Zitat
der weiße bim
Zitat
B-V 3313
Der U-Bahnhof Mierendorffplatz ist übrigens nur 300m entfernt.

So lange Fußwege sind heutzutage unzumutbar.
Deswegen gucken mindestens 30 Busfahrer am Tag in der Puchanstr. weg, wenn da geparkt wird?
Zitat
B-V 3313
Zitat
Lehrter Bahnhof
Vor allem wird dort ein Flüchtlingsheim gebaut (warum auch immer). Also die Bedeutung der Haltestelle wird noch steigen.

Und bis das 2022 fertig ist, fahren die Busse leer?

Der U-Bahnhof Mierendorffplatz ist übrigens nur 300m entfernt.

Dir ist schon bewusst, dass Haltestellen nicht nur von Leuten genutzt werden, deren Start oder Ziel direkt nebenan liegt? Viele Nutzende der Haltestelle Quedlinburger Straße haben also keinen Weg von 300 m zum Mierendorffplatz, sondern 300+x Meter.

Nicht umsonst war ja zumindest 2016 ein Kiezbus geplant, der nicht nur die Haltestelle Quedlinburger Straße ersetzt, sondern das Gebiet drumherum besser erschlossen hätte. Ich hoffe, die Idee ist grob noch immer aktuell, die Gegend zwischen Kaiserin-Augusta-Allee, Sömmeringstraße, Spree und Charlottenburger Verbindungskanal sowie Alt-Lietzow hat für innerstädtische, z.T. dicht besiedelte Lagen ziemlich weite Wege zum ÖPNV. Natürlich ist die Haltestelle Quedlinburger Straße kein Dogma - solange es aber keine andere Lösung gibt, ist ihre De-Facto-Aufhebung zu vielen Tageszeiten verfrüht.
Zitat
def
Dir ist schon bewusst, dass Haltestellen nicht nur von Leuten genutzt werden, deren Start oder Ziel direkt nebenan liegt? Viele Nutzende der Haltestelle Quedlinburger Straße haben also keinen Weg von 300 m zum Mierendorffplatz, sondern 300+x Meter.

Sicher, aber die 300m gelten für die geplante Unterkunft in der Quedlinburger 45.

Zitat
def
Ich hoffe, die Idee ist grob noch immer aktuell, die Gegend zwischen Kaiserin-Augusta-Allee, Sömmeringstraße, Spree und Charlottenburger Verbindungskanal sowie Alt-Lietzow hat für innerstädtische, z.T. dicht besiedelte Lagen ziemlich weite Wege zum ÖPNV.

Ja, es sind bis zu 500m. Aber eine Kiezringlinie dort ist eine bescheidene und kaum genutzte Lösung (siehe Moabit 2004-2006). In Alt-Lietzow dagegen kann man sich nicht beklagen (U7, M45, 101).

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
B-V 3313
Zitat
def
Ich hoffe, die Idee ist grob noch immer aktuell, die Gegend zwischen Kaiserin-Augusta-Allee, Sömmeringstraße, Spree und Charlottenburger Verbindungskanal sowie Alt-Lietzow hat für innerstädtische, z.T. dicht besiedelte Lagen ziemlich weite Wege zum ÖPNV.

Ja, es sind bis zu 500m. Aber eine Kiezringlinie dort ist eine bescheidene und kaum genutzte Lösung (siehe Moabit 2004-2006). In Alt-Lietzow dagegen kann man sich nicht beklagen (U7, M45, 101).

Ob die Ringlinie die beste Lösung ist, sei dahingestellt. Sie ist aber immer noch besser als 500 m Fußweg zum ÖPNV in einem innenstadtnahen Viertel. Solche Werte kann man dann ansetzen, wenn 500 m zum nächsten Parkplatz (außer Behindertenstellplätze und Kurzzeitplätze für Ladetätigkeiten) auch als zumutbar gelten.

Zumindest für eine Moabiter Ringlinie hat man doch durch Einrichtung des 106ers einen sehr sinnvollen Ersatz geschaffen, der sowohl das Gebiet erschließt als auch übergeordneten Verkehrsströmen dient (zumindest denen zwischen benachbarten Stadtteilen). Da sollte sich in diesem Bereich doch auch was zwischen dem dann nicht mehr notwendigen 10-min-Takt zum Zoo und einer nicht genutzten Kiezringlinie finden lassen.

Zur Erinnerung: Bei der 365-Euro-Jahreskarte-Diskussion vor einiger Zeit habe ich auf eine Untersuchung hingewiesen, die zu dem Ergebnis kam, dass die hohe Inanspruchnahme des ÖPNV in Wien nicht Folge der Jahreskarte ist, sondern des dichten Netzes, das häufig bedient wird. Das wäre doch mal eine Schlussfolgerung für Berlin - die verböte, die Haltestelle Quedlinburger Straße ohne Ersatzkonzept aufzulassen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 28.05.2020 10:14 von def.
Zitat
def
Solche Werte kann man dann ansetzen, wenn 500 m zum nächsten Parkplatz (außer Behindertenstellplätze und Kurzzeitplätze für Ladetätigkeiten) auch als zumutbar gelten.

An mir soll es da nicht scheitern.

Zitat
def
Zumindest für eine Moabiter Ringlinie hat man doch durch Einrichtung des 106ers einen sehr sinnvollen Ersatz geschaffen, der sowohl das Gebiet erschließt als auch übergeordneten Verkehrsströmen dient (zumindest denen zwischen benachbarten Stadtteilen).

Der 106er ist im Nordabschnitt eine typische Restelinie und im Zusammenspiel mit der Straßenbahn ein Beispiel für gebrochenen Verkehr. Die Straßenbahn gehört endlich nach Moabit verlängert.

Zitat
def
Da sollte sich in diesem Bereich doch auch was zwischen dem dann nicht mehr notwendigen 10-min-Takt zum Zoo und einer nicht genutzten Kiezringlinie finden lassen.

Das ist durch die Situation am Wasser nicht leicht. Allerdings würde eine Brücke Richtung Dovestraße "meine 500m" verkürzen. Ich habe vom Goslarer Ufer 1 zum Goslarer Platz gemessen.

Zitat
def
Zur Erinnerung: Bei der 365-Euro-Jahreskarte-Diskussion vor einiger Zeit habe ich auf eine Untersuchung hingewiesen, die zu dem Ergebnis kam, dass die hohe Inanspruchnahme des ÖPNV in Wien nicht Folge der Jahreskarte ist, sondern des dichten Netzes, das häufig bedient wird. Das wäre doch mal eine Schlussfolgerung für Berlin - die verböte, die Haltestelle Quedlinburger Straße ohne Ersatzkonzept aufzulassen.

Gibt es in Wien in der Innenstadt wirklich nirgendwo solche Wege? Immerhin verkehren in der Nähe die U-Bahnlinie 7 und zwei Metrolinien (27 und 45).

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
B-V 3313
Zitat
def
Zumindest für eine Moabiter Ringlinie hat man doch durch Einrichtung des 106ers einen sehr sinnvollen Ersatz geschaffen, der sowohl das Gebiet erschließt als auch übergeordneten Verkehrsströmen dient (zumindest denen zwischen benachbarten Stadtteilen).

Der 106er ist im Nordabschnitt eine typische Restelinie und im Zusammenspiel mit der Straßenbahn ein Beispiel für gebrochenen Verkehr. Die Straßenbahn gehört endlich nach Moabit verlängert.

Jein. Bei der Straßenbahn gehe ich mit, aber zwischen Moabit und Schöneberg bietet er auch unabhängig von den letzten paar Haltestellen eine interessante Verbindung (mithin im Bereich Lewetzowstraße, in dem vorher die Ringlinie ohne Verkehrswert unterwegs war).

Zitat
B-V 3313
Zitat
def
Da sollte sich in diesem Bereich doch auch was zwischen dem dann nicht mehr notwendigen 10-min-Takt zum Zoo und einer nicht genutzten Kiezringlinie finden lassen.

Das ist durch die Situation am Wasser nicht leicht. Allerdings würde eine Brücke Richtung Dovestraße "meine 500m" verkürzen. Ich habe vom Goslarer Ufer 1 zum Goslarer Platz gemessen.

Ja, das wäre eine Möglichkeit. Eine andere wäre, den Busverkehr in der Sömmeringstraße und damit die Haltestelle Quedlingburger Straße einfach beizubehalten - und vielleicht eine weitere im Bereich Caprivibrücke einzurichten (nach Schließung von TXL hätte der hiesige Bus, wie immer er auch heißt und wohin er fährt, mehr Erschließungs- und Verbindungsfunktion und könnte demzufolge auch öfter halten). Oder ein Schlenker über Am Spreebord und Darwinstraße. Was auch immer - auf jeden Fall nicht einfach in einem eh schon vergleichsweise schlecht erschlossenen Stadtteil auch noch eine Haltestelle aufheben.

Zitat
B-V 3313
Zitat
def
Zur Erinnerung: Bei der 365-Euro-Jahreskarte-Diskussion vor einiger Zeit habe ich auf eine Untersuchung hingewiesen, die zu dem Ergebnis kam, dass die hohe Inanspruchnahme des ÖPNV in Wien nicht Folge der Jahreskarte ist, sondern des dichten Netzes, das häufig bedient wird. Das wäre doch mal eine Schlussfolgerung für Berlin - die verböte, die Haltestelle Quedlinburger Straße ohne Ersatzkonzept aufzulassen.

Gibt es in Wien in der Innenstadt wirklich nirgendwo solche Wege? Immerhin verkehren in der Nähe die U-Bahnlinie 7 und zwei Metrolinien (27 und 45).

Im Zentrum (innerhalb der Ringstraße/ 1. Bezirk) sicher nicht - da kann vielleicht der Weg zur passenden Linie etwas länger sein, wenn man nicht nach 2 min wieder umsteigen möchte, aber weiter als 500 m ist es nirgendwo zur nächsten Station, selbst wenn man die nur zu den Geschäftsöffnungszeiten verkehrenden Citybuslinien (1A, 2A, 3A) nicht berücksichtigt.

Im erweiterte Innenstadtbereich zwischen Gürtel (das ist im Großen und Ganzen die Linie, der heute die U6 [zwischen Spittelau und Gumpendorfer Straße] und die Straßenbahnlinie 18 folgen) und Donau fallen mir vor allem Teile des Grünen Praters ein. Und natürlich das neulich genannte kritisierte Nordbahnviertel, bei dem die Stadtentwicklung der ÖV-Erschließung vorausging, bis voraussichtlich im Herbst eine Straßenbahn eröffnet wird. In diesem Bereich braucht es übrigens keine Metrolinien, weil fast alle Linien (außer der Lokalbahn nach Baden, die hier aber parallel zu zwei Straßenbahnlinien verkehrt) zumindest hinsichtlich Bedienungshäufigkeit die Berliner Metrokriterien erfüllen.

Es geht auch nicht darum, zu sagen, dass in Wien alles besser ist (ich beschrieb ja erst neulich, dass in Wien auch nicht alles so gut läuft wie es aus der Ferne zuweilen wirkt). Aber wenn die Schlussfolgerung einer Untersuchung ist, dass Wiener im Schnitt einen kürzeren Weg zur nächsten Haltestelle haben und dann im Schnitt kürzer auf die nächste Fahrt warten müssen und das der Grund für den höheren ÖPNV-Anteil am Modal Split ist, ist das schon eine Erkenntnis, die man auch in die Berliner Verkehrsplanung mit einfließen lassen könnte und sollte. Und wenn der erste Schritt ist, eine Haltestelle in einem mäßig erschlossenen Gebiet nicht ersatzlos aufzuheben, weil halt der Daseinszweck der aktuell dort verkehrenden Buslinie entfällt.
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