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Stammstrecke Heidekrautbahn - Bauzeitraum ab 12/2020
geschrieben von Arnd Hellinger 
Hmmm, bei OSM ist ja die Heidekrautstrecke hinter dem Kindergarten als Grünstreifen ausgewiesen. Der Bahnsteig befand sich am nördlichsten Ende dieses Grünstreifens. Leider sind da ja keinerlei Gebäudereste eingetragen. Nach meiner Erinnerung gab es östlich von dem Bahnsteig auch noch eine Art Empfangsgebäude. Eher eine flache Baracke. Das wurde vermutlich alles abgetragen und ist nun Grünstreifen?

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Verwechselt gern Wuppertaler Schwebebahn mit der Schwäb'schen Eisenbahn
Bin durch Zufall gerade auf folgendes Foto gestoßen:


Herkunft/Rechte: AlliiertenMuseum/U.S. Army Photograph [Public Domain Mark]

@Heidekraut Meinst du die Baracke rechts der Gleisanlagen?
Gibt es denn schon konkrete Angaben zu den Standorten der Bahnhöfe, da ja hier schon geschrieben wurde das die Bahnhöfe in neuer Lage aufgebaut werden?
Also wo z.B. genau soll der Bahnhof PankowPark entstehen ?
Interessant auch der Plan auf: [www.neb.de] , am Bahnhof Wilhelmsruher Damm ein Tram-Symbol, also wäre ja die Lage zwischen Wilhelmsruher Damm und Quickborner Str. ?
Das S-Bahn-Symbol in Mühlenbeck verwirrt dann aber doch, ein Umsteigebahnhof wäre ja cool, aber zum Ort Mühlenbeck wäre die Lage dann doch ungünstig?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 03.12.2020 19:33 von Hechtwagen.
@childow, nein. Das ist ein Lockschuppen im Bereich der Rangiergleise des Bahnhofs Wilhelmsruh (NBE). siehe Wikipedia. Davon gab es einst zwei. Außerdem ne Laderampe. Auf diesem Foto, wo man gut den Grenzverlauf über die Kopenhagener Straße sieht, noch vor Abriss des Bahnhofes, sieht man keine Anschlussgleise mehr zum Werk. Die es aber laut Wikipedia vorher gab.

Ebenfalls laut der Angaben in Wikipedia müsste das Foto von Herbst 1961 gewesen sein. Da danach der Bahnhof schnell abgerissen wurde.

Zu dem Werksbahnhof, der auf dem Foto nicht zu sehen ist und nördlich von der gesamten Bildsituation sich befand, steht in Wikipedia folgender Satz:

"Für die Elektrizitätswerke [gemeint sind die Bergmannwerke] wurde in Nachbarschaft zum Heidekraut-Bahnhof im Mai 1953 ein eigener Werkbahnhof an der Lessingstraße eröffnet.[19]"

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Verwechselt gern Wuppertaler Schwebebahn mit der Schwäb'schen Eisenbahn




1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.12.2020 17:19 von Heidekraut.
Dieses könnte die Stelle gewesen sein, wo der Bahnhof stand. Wenn man genau hinsieht sieht man nördlich eine Weiche und nach Süden führende zwei Gleise (Spuren davon), die den Bahnsteig umschlossen. Die Betonierte Fläche könnte ein Rest der Bahnanlage gewesen sein Dort ungefähr stand die Baracke.

[www.google.de]

Kann das jemand einbetten?

Die Angabe in Wikipedia 1970 für die nördlichen "Stadler"-Gleise dürfte fehlerhaft sein. Diesen Gleisanschluss gab es schon wesentlich früher. Dort befand sich die Wasserladestelle mit großem Wasserkran. Das noch bis 1970 Güterzüge von Süden via Bahnhof Wilhelmsruh überführt wurden, halte ich auch für ein Gerücht. Man sieht ja schon auf dem obigen Foto, dass es praktische kein Anschluß-Gleis mehr gab, es ist nur noch sehr schwach zu sehen.

Ein ähnlicher Satz zum Werkbahnhof befindet sich hier

"1953 errichtete die Deutsche Reichsbahn einen (Personen-) Werkbahnhof am Fabrikgelände, 0,9 km vom Bahnhof Wilhelmsruh (der Nullpunkt der Heidekrautbahn liegt kurz vor der Kopenhagener Straße) entfernt."

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Verwechselt gern Wuppertaler Schwebebahn mit der Schwäb'schen Eisenbahn




3 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.12.2020 17:33 von Heidekraut.
Dieses Foto [de.wikipedia.org] zeigt doch eine Art Kontrollweg. Aber nicht an der Mauer, sondern am Werkszaun. Hinzu kommt eine starke Beleuchtung. Der Weg ist durch eine Tür verschlossen und geht genau auf der Strecke der Heidekraut. Standort: Kurze Straße mit Blick in Richtung Süden. Der Platz des Werksbahnhof liegt im Rücken des Betrachters. Ich vermute es ist der Zustand der 80er Jahre bzw. um 1989/90 und eben die Verschärfung des Grenzregimes.

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Verwechselt gern Wuppertaler Schwebebahn mit der Schwäb'schen Eisenbahn
Zitat
Heidekraut
Allerdings erinnere ich mich lebhaft an die Werksbahn, die z.T. noch mit Dampflock und mind. zwei kleinen Diesellocks die schweren Kessel und Turbinenteile transportierten.
Ich kenne dort noch Dampfspeicherloks, dass war 1978/79.
Für den Zugang zur Betriebsberufsschule über den Eingang Lessingstraße brauchte man einen speziellen Ausweis. Ausweis vergessen war gleich Unterrichtsausfall. Die Berufsschule und Lehrwerkstatt war ja ziemlich weit hinten (Nr. 98-100) direkt an der Grenze.
Gruß
Giebelsee
Zitat
Heidekraut
Dieses Foto [de.wikipedia.org] zeigt doch eine Art Kontrollweg. Aber nicht an der Mauer, sondern am Werkszaun. Hinzu kommt eine starke Beleuchtung. Der Weg ist durch eine Tür verschlossen und geht genau auf der Strecke der Heidekraut. Standort: Kurze Straße mit Blick in Richtung Süden. Der Platz des Werksbahnhof liegt im Rücken des Betrachters. Ich vermute es ist der Zustand der 80er Jahre bzw. um 1989/90 und eben die Verschärfung des Grenzregimes.

Das Foto ist von 2006, wie Du in den Daten auf der von Dir verlinkten Seite siehst. Zaun rechts und Leuchten sind eindeutig Nachwende-Zeit.

Dass diese Fläche zu DDR-Zeiten ein Kontrollweg der Grenztruppen war, ist jedoch auch meine Vermutung.

Viele Grüße
André
Ja, stimmt, das ist dann nochmal modern verschlossen worden. Ist ja auch Grund und Boden der NEB. ;-) Die Laternen sind aber vielleicht auch nur modernisiert worden.

@Giebelsee, in der Lehrwerkstadt war ich und theoretischen Unterricht hatten wir auch irgendwo, ich vermute in der von Dir erwähnten Berufsschule. Einen Ausweiß brauchten wir sicherlich auch. Was das Gebäude in der Kurzen Straße zu DDR-Zeiten war, weiß ich nicht wirklich.

Die einzigen Reste die auf den Bahnhof hindeuten, sind nur in google.maps auszumachen, da man dort Spuren von Gleisen und wohl eine Weiche nördlich des Bahnsteiges ausmachen kann. Ein Foto konnte ich nicht finden.

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Verwechselt gern Wuppertaler Schwebebahn mit der Schwäb'schen Eisenbahn
Eine der Werksloks in den 60er Jahren war die LVM M4. Ich habe sie hier verzeichnet gefunden

Kleinlok LVM

Zitat
Axel Klatt
251207 1958 VEB Bergmann Borsig (1), Berlin-Wilhelmsruh 1962vh 1978vh
[/+ /...weiter nach Klosterfelde (Holzwerk ?)]

edit: Danke B-V3313

Heidekraut zum Hauptbahnhof
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2 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.12.2020 10:41 von Heidekraut.
Werkssperre, Kleinsperre?

x--x--x--x

Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: U4 verlängern - jetzt!
Für Alle die morgen nicht vor Ort beim Spatenstich dabei sein können, gibt es zwischen 9:30 und 10:30 Uhr einen Livestream:
[www.neb.de]
Zitat
Latschenkiefer
Ein erster Bericht über den Spatenstich.

Mal ne Frage an die "Experten" hier.
Gibt es eigentlich Pläne für diesen Bauabschnitt, die man online einsehen kann oder hat noch irgendwer eventuell Planungsunterlagen?

Hintergrund meiner Frage ist das im Zeitungsartikel verlinkte Bild der Visualisierung des neuen Bahnhofs.
Ebenfalls auf der NEB Seite zu finden.
Dort wird nur die Heidekrautbahn-Anbindung visuell dargestellt und die S-Bahngleise.
War nicht davon die Rede auch Platz für die spätere Nordbahn Anbindung zu lassen?
So wie es André in seiner Bilderserie Bahninfoforum im Bild 2 und 3 auch beschrieben hat.

Was ist denn nun wirklich geplant zu bauen im Bereich Wilhelmsruh?

Gruss 67er
Die S-Bahn-Gleise sind in den 1980er Jahren teilweise auf die Fernbahntrasse gelegt worden. Wenn die Nordbahn wieder aufgebaut wird (wofür es derzeit keine konkrete Planung gibt), dann muss auch die S-Bahn verschwenkt und das Planum insgesamt verbreitert werden. Also ein ähnlicher Umbau wie an der S2 Süd.

Ich kann mich aber an eine Trassierungsstudie (im Rahmen der Planfeststellung) erinnern, wo ermittelt wurde, dass der Außenbahnsteig in Wilhelmsruh so liegt, dass man die Fernbahn zweigleisig daran vorbei führen kann.
Super. Hoffentlich halten alle durch, so dass auch der Rest schnell planfestgestellt werden kann.

Für die Orte Basdorf und nördlich wird aber vermutlich die Strecke über Karow schneller bleiben, oder?
Zitat
Latschenkiefer
Die S-Bahn-Gleise sind in den 1980er Jahren teilweise auf die Fernbahntrasse gelegt worden. Wenn die Nordbahn wieder aufgebaut wird (wofür es derzeit keine konkrete Planung gibt), dann muss auch die S-Bahn verschwenkt und das Planum insgesamt verbreitert werden.
Also zumindest auf Google Maps sieht es so aus, als wäre da neben der S-Bahntrasse noch eine Brücke mit zwei Gleiströgen über die Kopenhagener Straße.
Sieht zwar etwas schmal aus neben dem S-Bahnhof, aber das liegt vermutlich an der Vegetation - inzwischen gibt es dort Bäume, die wohl massiv ins Lichtraumprofil reinragen würden :)

Verschoben sieht die S-Bahntrasse im Bereich des Bahnhofs jetzt allerdings für mich nicht aus. Kurz danach macht sie aber einen leichten Schwenk in Richtung Osten, danach scheint dann eine der beiden Gleisachsen im Bereich der ehemaligen Fernbahn zu liegen. Vielleicht meinst du das?

Aber im Bereich des Bahnhofs sieht für mich alles passend für zwei weitere Gleise aus - zumindest nach damaligen Normen. Ob das aber auch noch nach aktuellen Normen mit ihren größeren Gleismittenabständen passt...? Das ist ja auch gerne mal ein Problem.

~ Mariosch
Zitat
PassusDuriusculus
Super. Hoffentlich halten alle durch, so dass auch der Rest schnell planfestgestellt werden kann.

Für die Orte Basdorf und nördlich wird aber vermutlich die Strecke über Karow schneller bleiben, oder?

Mit zwei Zwischenhalten zwischen Basdorf und Karow und sieben nach Wilhelmsruh und bahnsteiggleichem Umsteigen in Karow dürfte es über Karow trotz etwas längerer S-Bahn-Fahrzeit bis Gesundbrunnen (und weiter in die Stadt) schneller sein.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 11.12.2020 13:44 von Global Fisch.
Im Bereich des Bahnhofs erfolgt die Anschüttung des Damms und der Bau des neuen Bahnhsteigs so, dass auch mit den aktuell geltenden Vorschriften für Gleismittenabständen genügend Platz für zwei Ferngleise der Nordbahn bleibt. Das ist direkt so im PFB festgehalten.
Zitat
Global Fisch
Zitat
PassusDuriusculus
Super. Hoffentlich halten alle durch, so dass auch der Rest schnell planfestgestellt werden kann.

Für die Orte Basdorf und nördlich wird aber vermutlich die Strecke über Karow schneller bleiben, oder?

Mit zwei Zwischenhalten zwischen Basdorf und Karow und sieben nach Wilhelmsruh und bahnsteiggleichem Umsteigen in Karow dürfte es über Karow trotz etwas längerer S-Bahn-Fahrzeit bis Gesundbrunnen (und weiter in die Stadt) schneller sein.

Zumal der Umstieg in Wilhelmsruh ja auch wesentlich unbequemer sein dürfte als in Karow. Umso wichtiger wäre, dass Wilhelmsruh als provisorischer Endpunkt nicht allzulange bestehen bleibt und alsbald die Verlängerung nach Gesundbrunnen erfolgt. Zugleich fände ich es sinnvoll, die infrastukturellen Voraussetzungen für zusätzliche Züge von Gesundbrunnen zum Wilhelmsruher Damm zu schaffen. Die beiden geplanten Stationen am Pankow Park und eben am Wilhelmsruher Damm haben m.E. ein großes Potential, das durch einen 30-min-Takt und den unattraktiven Umstieg in Wilhelmsruh nicht mal ansatzweise genutzt wird.
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