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Erste Sitzreihe mit negativem Coronatest?
geschrieben von M69 
Zitat
M69
Ich habe letzte Nacht am Johannesstift mit einem ihrer älteren Kollegen gesprochen. Absolute Uneinsichtigkeit und Verbohrtheit schlug mir entgegen, genau diese älteren Mitarbeiter dürften allerdings die Personalvertretungen und Betriebsräte anführen und genau da liegt das Problem.

Das wundert mich, ehrlich gesagt, nicht.. Würdest du mich mitten in der Nacht in meiner Pause mit deinen persönlichen Befindlichkeiten belästigen, dann wären Uneinsichtigkeit und Verbohrtheit noch die mildesten Dinge, die ich dir entgegenbringen würde - Egal, um welches Thema es geht. Und das sage ich dir nicht, weil ich dir nicht glauben würde, dass du ein großes Problem damit hast, nicht in der ersten Reihe sitzen zu können - Das sage ich dir, weil die Fahrer dafür die allerletzten Ansprechpartner sind!

Ich hätte zum Beispiel kein Problem damit, wäre die erste Reihe wieder geöffnet, bin auch der letzte, der zur Einsatzleitung rennt, um ein neues Flatterband zu holen, sollte es in meinem Fahrzeug mal fehlen..
Aber du glaubst nicht, wie nervig es ist, wenn du 3-5 mal am Tag die Diskussionen um diesen Platz mitbekommen musst und welche Begründungen hierfür vorgetragen werden.. Sei es der Grad der Schwerbehinderung, das Alter, die Anzahl der nicht mehr so richtig funktionierenden Beine. Dabei ist das nichtmal mehr ein ausgewiesener Platz für Menschen mit Beeinträchtigungen.
Zitat
AlMi
Das sage ich dir, weil die Fahrer dafür die allerletzten Ansprechpartner sind!

Sie scheinen ja allerdings die treibende Kraft zu sein, die die derzeitige Praxis in die Länge ziehen lässt. Insofern stimmt die Theorie nicht ganz. Ob es sich nun um eine laute Minderheit der Leute handelt oder tatsächlich breiter Konsens herrscht, bleibt natürlich offen.

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Serviervorschlag
Zitat
AlMi
Dabei ist das nichtmal mehr ein ausgewiesener Platz für Menschen mit Beeinträchtigungen.

Richtig und daher hat dort auch niemand irgendeinen Anspruch geltend zu machen.

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Zitat
Philipp Borchert

Sie scheinen ja allerdings die treibende Kraft zu sein...

Das mag so wirken, ja.

Letztlich werden Interessen vertreten, von, nennen wir sie mal Interessenvertretern - Und da werden in der Regel nicht die Interessen vertreten, die im Sinne des Arbeitgebers erscheinen.

Es gibt genügend Kollegen, die sich darüber freuen würden, endlich wieder Fahrgäste mit einem Lächeln zu begrüßen, auch wenn dank Maske nichts zurückkommt - Aber es müssen nunmal auch diejenigen berücksichtigt werden, die Angst haben sich anzustecken. Ich bin mir sehr sicher, dass da auch einige dabei sind, die einfach nur ihre Ruhe vor Fahrgästen haben wollen, aber das sind, nach meiner Einschätzung, nur sehr sehr wenige.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 03.04.2021 21:30 von AlMi.
Zitat
AlMi

Das wundert mich, ehrlich gesagt, nicht.. Würdest du mich mitten in der Nacht in meiner Pause mit deinen persönlichen Befindlichkeiten belästigen, dann wären Uneinsichtigkeit und Verbohrtheit noch die mildesten Dinge, die ich dir entgegenbringen würde

Kann man auch anders regeln. Was wenn es ein Notfall wäre? "Geht nicht ich hab Pause"?
Zitat
micha774
Kann man auch anders regeln. Was wenn es ein Notfall wäre? "Geht nicht ich hab Pause"?

Niemand (außer du) sprach von unterlassener Hilfeleistung, aber von Gesprächstherapie steht nichts im Arbeitsvertrag. Du verbringst in deinem Supermarkt aber deine Pausen selbstverständlich so, dass du stets sichtbar und ansprechbar bist und in Notfällen helfen kannst? Ansonsten wäre dein Beitrag pure Heuchelei.

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Nein das nicht, aber ich laufe nicht am Kunden vorbei oder sage "keine Zeit, Pause" und wenn ich gerufen werde helfe ich und verlängere meine Pause hintenraus. Wo ist das Problem?
Zitat
micha774
Nein das nicht, aber ich laufe nicht am Kunden vorbei oder sage "keine Zeit, Pause" und wenn ich gerufen werde helfe ich und verlängere meine Pause hintenraus. Wo ist das Problem?

So könnte man das im Fahrdienst sicher auch handhaben. Das würde bestimmt viel Fahrpersonal überzeugen ... so den ganzen Tag an einer Endstelle zu stehen.
Moin, das Problem besteht wohl auch darin,das es Fahrpläne gibt,die wohl annähernd eingehalten werden möchten. Wenn man sich im Supermarkt mal 5 Minuten später in den Pausenraum setzt,fällt das wohl nicht so sehr ins Gewicht. Alternativ könnte man natürlich ohne Fahrplan vom Hof fahren,hauptsache die Umlaufanzahl stimmt? Oder wie?

Gruß aus HH.
Zitat
micha774
Nein das nicht, aber ich laufe nicht am Kunden vorbei oder sage "keine Zeit, Pause" und wenn ich gerufen werde helfe ich und verlängere meine Pause hintenraus. Wo ist das Problem?

Nun, erstens ist es wohl keine Lösung, wenn ein Busfahrer sein Pause eigenmächtig verlängert, das siehst du hoffentlich ein.
Zweitens passt dein Beispiel nicht. Du erzählst, du hilfst den Kunden, unterstellst gleichzeitig den Busfahrern unterschwellig, sie würden das nicht tun. Es geht darum, dass der Busfahrer mit irgendwelchen Belanglosigkeiten. Lässt du dich von fremden Kunden während deiner Pause mit so etwas beschäftigen und selbst wenn du persönlich darauf stehst, gilt das deswegen für alle anderen im Einzelhandel Beschäftigten?

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Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: U4 verlängern - jetzt!
Zitat
micha774

Kann man auch anders regeln. Was wenn es ein Notfall wäre? "Geht nicht ich hab Pause"?

Das ist ja wohl ein meilenweiter Unterschied, ob jemand an meiner Tür klopft, um mich in ein Gespräch zu verwickeln oder ob jemand an meiner Tür klopft, weil er sich in einer Notlage befindet. Den Einwand hättest du dir auch sparen können ;)
Zitat
samm
Zitat
micha774
Nein das nicht, aber ich laufe nicht am Kunden vorbei oder sage "keine Zeit, Pause" und wenn ich gerufen werde helfe ich und verlängere meine Pause hintenraus. Wo ist das Problem?

So könnte man das im Fahrdienst sicher auch handhaben. Das würde bestimmt viel Fahrpersonal überzeugen ... so den ganzen Tag an einer Endstelle zu stehen.

Ich kenne einen Busfahrer der macht das auch so.
Kommt der zu spät an der Endhaltestelle an, fährt er auch entsprechend später ab.

@alter hamburger, theoretisch ja aber würde ich mich an den Arbeitsvertrag halten muß ich nach spätestens 4h Pause machen, egal was passiert. ;-)
Zitat
micha774
Ich kenne einen Busfahrer der macht das auch so.
Kommt der zu spät an der Endhaltestelle an, fährt er auch entsprechend später ab.

Ich habe bei einigen Busfahrern den Eindruck, daß sie es so handhaben und ich gestehe ihnen ihre Pause gerne zu. Schließlich hat man ja auch persönliche Bedürfnisse und wie heißt es so schön: Privat geht vor Katastrophe. Ist der Fahrplan ohnehin durcheinander, nützt es auch nichts, wenn man sich fünf Minuten früher dem nächsten Stau anschließt.


Bitte sprechen Sie während der Fahrt mit dem Busfahrer/der Busfahrerin - er/sie hat sonst niemanden.
Zitat
micha774
@alter hamburger, theoretisch ja aber würde ich mich an den Arbeitsvertrag halten muß ich nach spätestens 4h Pause machen, egal was passiert. ;-)

Nicht 6, wie es gesetzlich festgelegt ist?
Heute ist der 19. April 2021, das zweite Datum an dem der Vordereinstieg und die erste Sitzreihe freigegeben werden sollte.
Angesichts der Pandemieentwicklung und der verschärften Lockdowns nachzuvollziehen, das geplante Lockerungen verschoben werden müssen.
Da hier viele Fahrpersonale der BVG schreiben und mitlesen hoffe ich mit meinem Beitrag erneut zum Nachdenken anzuregen. Die gesamten Coronamassnahmen, die wir alle mittragen haben den Sinn sich und andere Menschen zu schützen, diese sollten nicht so angewandt werden das einige dabei auf der Strecke bleiben.
Wie ich hier bereits vor einiger Zeit berichtete ist das Fahren in der ersten Sitzreihe für Autisten und andere psychisch und geistig Behinderte notwendig um das psychische Gleichgewicht zu behalten. Diesen Menschen wird mit der derzeitigen Vorgehensweise und der sich langsam einstellenden Hoffnungslosigkeit der Boden unter den Füßen weggezogen.
Daher apelliere ich an jeden einzelnen, denken sie nicht nur an sich sondern zeigen sie Menschlichkeit. Es kostet nur eine Minute der Pause das Absperrband abzumachen und es an der ersten Haltestange wieder zu befestigen. Geben sie Autisten und anderen psychisch Kranken ihre Lebensfreude zurück in dem sie ihnen die erste Sitzreihe zur Verfügung stellen.
Zitat
M69
Diesen Menschen wird mit der derzeitigen Vorgehensweise und der sich langsam einstellenden Hoffnungslosigkeit der Boden unter den Füßen weggezogen.

Das geht leider auch sehr, sehr vielen anderen Personengruppen so, aus den verschiedensten pandemiebedingten Gründen.
Im Übrigen gibt es auch Gegenden, wo man zwar wieder nur vorn im Bus einsteigen darf und seinen Fahrschein hervorkramen muss, aber man dennoch nicht vorn sitzen darf.

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Serviervorschlag
Zitat
M69
Heute ist der 19. April 2021, das zweite Datum an dem der Vordereinstieg und die erste Sitzreihe freigegeben werden sollte.
Angesichts der Pandemieentwicklung und der verschärften Lockdowns nachzuvollziehen, das geplante Lockerungen verschoben werden müssen.
Da hier viele Fahrpersonale der BVG schreiben und mitlesen hoffe ich mit meinem Beitrag erneut zum Nachdenken anzuregen. Die gesamten Coronamassnahmen, die wir alle mittragen haben den Sinn sich und andere Menschen zu schützen, diese sollten nicht so angewandt werden das einige dabei auf der Strecke bleiben.
Wie ich hier bereits vor einiger Zeit berichtete ist das Fahren in der ersten Sitzreihe für Autisten und andere psychisch und geistig Behinderte notwendig um das psychische Gleichgewicht zu behalten. Diesen Menschen wird mit der derzeitigen Vorgehensweise und der sich langsam einstellenden Hoffnungslosigkeit der Boden unter den Füßen weggezogen.
Daher apelliere ich an jeden einzelnen, denken sie nicht nur an sich sondern zeigen sie Menschlichkeit. Es kostet nur eine Minute der Pause das Absperrband abzumachen und es an der ersten Haltestange wieder zu befestigen. Geben sie Autisten und anderen psychisch Kranken ihre Lebensfreude zurück in dem sie ihnen die erste Sitzreihe zur Verfügung stellen.

Hört das Geningel noch nicht auf??
Corona und die dadurch wirkenden Maßnahmen werden noch lange bleiben.
Ausgangsperren,notleidende Betriebe, Arbeitslosigkeit / Kurzarbeit, geschlossene Schulen und Kitas sind mehr Belastung!!
Da bleiben mehr auf der Strecke als ein paar die nicht vorne ausm Bus gucken können!!
Und nochmals-die Fahrpersonale entscheiden es nicht selber, die Sperrbänder zu entfernen,
genauso wie noch Busse mit der kompletten Folie vorn unterwegs sind.
Busse sind nicht der Nabel der Coronawelt.

T6JP
Zitat
T6Jagdpilot
Hört das Geningel noch nicht auf?

Ach komm, deines (was in den seltensten Fällen relevanter ist) lässt Du doch auch nie bleiben. Insofern...

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Serviervorschlag
Insofern wird er mit seinem wiederkehrendem Geschreibsel beim Verkehrsbetrieb nichts erreichen.
Da gibt man nichts auf solches,genausowenig wie auf Vorschläge aus Foren zum Erhalt oder Umbau irgendwelcher Fahrzeuge .

Und ich wiederhole gerne, es gibt wohl in diesen Zeiten Menschen, die weitaus größere Probleme haben, als ausm Bus zu gucken um sich einzukriegen.

T6JP
Wenn das vorne rausgucken so wichtig ist, warum stellst du dich nicht einfach direkt hinters Absperrband und guckst nach vorne raus?

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#freeAssange
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