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Kurzmeldungen Mai 2022
geschrieben von B-V 3313 
Nun, Fakt ist das man es jetzt so macht. Ältere Baureihen haben keine so umfangreiche Technik nebst Mikroelektronik. Es ist schon schlau den Bau beim Kleinprofil zu beginnen um die gleiche Technik beim Gp einfach hoch zu skalieren als umgekehrt, was durchaus aufwändiger ist.
Zitat
Henning
Ich bezweifele ob diese Aussage stimmt, da bei den früheren Baureihen zuerst mit den Großprofilzügen begonnen wurden.

Kann ja sein, Stadler macht's halt so. Die Aussage habe ich mir auch nicht sonstwo raus gezogen, die kommt direkt vom Stadler-Menschen, der bei dieser Presseveranstaltung anwesend war.

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"Hmmm...echt eisprünglich."
Zitat
Philipp Borchert
Die Aussage habe ich mir auch nicht sonstwo raus gezogen, die kommt direkt vom Stadler-Menschen, der bei dieser Presseveranstaltung anwesend war.

Für Großprofilwagenkästen ist der Transport erheblich komplizierter.
Die 12,5 Meter langen und 2,40 Meter breiten Kleinprofilwagenkästen können verpackt in Standard-Megatrailern (Sattelauflieger) mit Innenmaß von 13,60 m × 2,48 m × 3,00 m irgendeiner Speditionen von Ungarn bis Pankow reisen.
Die 2,65 m breiten und 15,5 Meter langen Großprofilkästen können nur als Großraumtransporte (Überbreite) mit besonderer Genehmigung nach § 29 Abs. 3 der Straßenverkehrsordnung über Fernstraßen oder auf die Eisenbahn verladen transportiert werden. Dazu dauert schon die jeweils einzuholende Genehmigung in mehreren Staaten einige Wochen. Es gelten rigide Sperrzeiten.

so long

Mario
Zitat
der weiße bim
(..)
Die 2,65 m breiten und 15,5 Meter langen Großprofilkästen können nur als Großraumtransporte (Überbreite) mit besonderer Genehmigung nach § 29 Abs. 3 der Straßenverkehrsordnung über Fernstraßen oder auf die Eisenbahn verladen transportiert werden. Dazu dauert schon die jeweils einzuholende Genehmigung in mehreren Staaten einige Wochen. Es gelten rigide Sperrzeiten.

Daraus könnte man jetzt allerdings auch die Frage ableiten, warum es nicht möglich sein sollte, die GP-Wagenkästen bereits an ihrem Entstehungsort wenigstens mit Drehgestellen, Pneumatik und Kupplungen soweit auszustatten, dass sie in Zügen der Eisenbahn überführungsfähig wären. Ist es überhaupt heutzutage gegenüber konventionellen Logistik- und Fertigungsprozessen so viel vorteilhafter, Viertel-, Halb- oder Dreiviertelfertigprodukte aufwendig in Spezial-Straßentransporten zwischen einzelnen Fertigungsschritten quer durch Europa zu fahren?

Oder: Wie aufwendig wäre es, auch die Wagenkästen in Wittenau, Hennigsdorf oder Velten zu bauen? Eine Halle mit Schneide- und Schweißrobotern für Aluminium- bzw. Stahlprofile/-Bleche, Lackierkammern, Lager etc. zusätzlich zu den dort eh vorhandenen Anlagen zu bauen, kann Stadler bei den ggw. allein für die Berliner U- und S-Bahn im Raum stehenden Stückzahlen doch eigentlich kaum in die Insolvenz treiben, wenn man eingespsrte Transporte gegenrechnet, oder...?

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Henning
Zitat
Philipp Borchert
Zitat
Henning
Im Großprofil herrscht ein größerer Fahrzeugmangel als im Kleinprofil. Warum kommen dann die J-Züge nicht zuerst?
Man hat mit dem Bau des JK begonnen, weil dieser aufgrund der geringeren Größe komplexer ist. Man wollte mit dem "schwierigeren" Bau beginnen, um anschließend auf den größeren J "hochskalieren zu können".

Ich bezweifele ob diese Aussage stimmt, da bei den früheren Baureihen zuerst mit den Großprofilzügen begonnen wurden.

Nö, denn die ersten Jahrzehnte gab es überhaupt keine Großprofilwagen.

x--x--x--x

Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
Zitat
der weiße bim
Zitat
Philipp Borchert
Die Aussage habe ich mir auch nicht sonstwo raus gezogen, die kommt direkt vom Stadler-Menschen, der bei dieser Presseveranstaltung anwesend war.

Für Großprofilwagenkästen ist der Transport erheblich komplizierter.
Die 12,5 Meter langen und 2,40 Meter breiten Kleinprofilwagenkästen können verpackt in Standard-Megatrailern (Sattelauflieger) mit Innenmaß von 13,60 m × 2,48 m × 3,00 m irgendeiner Speditionen von Ungarn bis Pankow reisen.
Die 2,65 m breiten und 15,5 Meter langen Großprofilkästen können nur als Großraumtransporte (Überbreite) mit besonderer Genehmigung nach § 29 Abs. 3 der Straßenverkehrsordnung über Fernstraßen oder auf die Eisenbahn verladen transportiert werden. Dazu dauert schon die jeweils einzuholende Genehmigung in mehreren Staaten einige Wochen. Es gelten rigide Sperrzeiten.

Warum wurden dann früher die Großprofilfahrzeuge zuerst geliefert?
Zitat
Henning
Warum wurden dann früher die Großprofilfahrzeuge zuerst geliefert?

Weil das Großprofilnetz ausgebaut wurde - kommst du auf solche trivialen Sachen nicht selbst?

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Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
War es früher einfacher die Großprofilfahrzeuge zu transportieren als jetzt?

Wenn nein, dann wundert es mich, dass jetzt nicht diese Fahrzeuge zuerst kommen, da im Großprofil ein größerer Fahrzeugmangel herrscht.
Zitat
Henning
War es früher einfacher die Großprofilfahrzeuge zu transportieren als jetzt?

Da die Wagen damals komplett in Berlin gebaut waren ist die Frage nur mit ja zu beantworten.

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Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
Zitat
B-V 3313
Zitat
Henning
Zitat
Philipp Borchert
Zitat
Henning
Im Großprofil herrscht ein größerer Fahrzeugmangel als im Kleinprofil. Warum kommen dann die J-Züge nicht zuerst?
Man hat mit dem Bau des JK begonnen, weil dieser aufgrund der geringeren Größe komplexer ist. Man wollte mit dem "schwierigeren" Bau beginnen, um anschließend auf den größeren J "hochskalieren zu können".
Ich bezweifele ob diese Aussage stimmt, da bei den früheren Baureihen zuerst mit den Großprofilzügen begonnen wurden.
Nö, denn die ersten Jahrzehnte gab es überhaupt keine Großprofilwagen.

Die ersten beiden Großprofilwagen bestellte die städtische Nordsüdbahn AG bereits 1913 bei Siemens, nachdem am 2. Dezember 1912 der Baubeginn für die erste Großprofilstrecke in der Müllerstraße stattfand. Die Lieferung der Waggonfabrik Linke/Hofmann Breslau erfolgte 1914 an Siemens & Halske, die Fahrversuche wurden auf dem Firmengelände am Nonnendamm vorgenommen. Auch die AEG Schnellbahn bestellte 1915 zwei Großprofil-Probewagen, einen lieferte 1916 Van der Zypen & Charlier aus Köln, den anderen 1917 die Waggonfabrik Görlitz. Die Siemens-Probewagen übernahm die Nordsüdbahn AG später tatsächlich als Betriebsfahrzeuge, während die AEG ihre beiden Probewagen 1919 zuerst der Hamburger Hochbahn zur Verfügung stellte und 1921 an die Preußische Staatsbahn abgab: [et531.de]
Nach einem Umbau kamen sie als Eisenbahntriebwagen jahrelang auf der schon 1903 elektrifizierten Anhalter Bahn zum Einsatz.

so long

Mario
Zitat
Henning
War es früher einfacher die Großprofilfahrzeuge zu transportieren als jetzt?

Es mussten keine Rohbau-Wagenkästen durch halb Europa gekarrt werden, weil bei O&K, WU, ABB bzw. zuletzt ADtranz/Bombardier in Reinickendorf Rohbaufertigung und Endmontage am selben Standort erfolgte. Das heißt, die fertigen D, DL, F und H mussten nur irgendwie vom Herstellerwerk durch die Stadt zur Hw Seestraße gebracht werden, wo sie dann final in Betrieb sowie abgenommen wurden.

Die Abläufe waren früher etwas anders. Da wurden ja auch Neufahrzeuge der Bundesbahn nicht schon beim Hersteller betriebsbereit gemacht, sondern im für die jeweilige Fahrzeugart zuständigen Ausbesserungswerk der DB - das ging noch beim ICE1 und der 112.1 so...

Zitat
Henning
Wenn nein, dann wundert es mich, dass jetzt nicht diese Fahrzeuge zuerst kommen, da im Großprofil ein größerer Fahrzeugmangel herrscht.

Hmm, wenn ich mir Alter und Zustand der A3L6x oder mancher GI/1E anschaue, kann ich Deine hier mehrfach wiederholte These nicht wirklich als zutreffend bezeichnen. Der Bedarf ist in beiden Teilnetzen gleichermaßen vorhanden.

Warum man die Jk-Vorserie zuerst produziert, wurde in diesem Thread übrigens schon durchaus schlüssig begründet.

Viele Grüße
Arnd
@Mario:

Sorry, aber 1921 gab es schon keine "Preußische Staatsbahn" mehr. Die Länderbahnen gingen im Laufe des Jahres 1920 qua Verfassung auf die Deutsche Reichsbahn - bis 1924 noch keine "Gesellschaft" - über...

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
Sorry, aber 1921 gab es schon keine "Preußische Staatsbahn" mehr. Die Länderbahnen gingen im Laufe des Jahres 1920 qua Verfassung auf die Deutsche Reichsbahn - bis 1924 noch keine "Gesellschaft" - über...

Richtig, aber das Interesse an den Wagen bekundete die KPEV bereits 1919 und der Kauf soll im März 1920 stattgefunden haben, noch vor der Bahnreform. Die restliche Zeit brauchte die Tempelhofer Bahnwerkstatt, um die Fahrzeuge den Bahnvorschriften anzupassen und zuzulassen.

so long

Mario
Zitat

"micha774" am 28.4.2022 um 7.46 Uhr:

Kurios, dass die Neubaustrecke in Adlershof gesperrt wird, wenn auch nur für Stunden. Verschleiß oder letzte Arbeiten, die man zur Eröffnung nicht erledigen konnte?

Zitat

"der weiße bim" am 29.4.2022 um 23.51 Uhr:

Als Grund werden Fahrleitungsarbeiten genannt. Nicht alle Dinge können vom Turmwagen aus unter Spannung erledigt werden. Wegen des 24-Stunden-Betriebes der Linie M17 erfordern sämtliche Stromabschaltungen die Einrichtung von Ersatzverkehr.

Gestern hat die BVG eine Pressemitteilung dazu veröffentlicht:

Zitat

BVG lässt ausrichten

Nach einem Reifenwechsel ist es notwendig, nach einiger Zeit die Radmuttern noch einmal nachzuziehen. Ähnlich handhaben die Fachleute es auch bei neu angebrachten Fahrleitungen der Straßenbahn. Sie werden nach einer gewissen Betriebszeit nachjustiert. Deshalb wird die BVG entlang der Neubaustrecke "Adlershof II" auf dem Groß-Berliner-Damm die neuen Leitungen noch einmal kontrollieren und gegebenenfalls neu ausrichten.

Am Sonnabend, den 7. Mai 2022, fahren die Straßenbahnlinien M17 und 63 nicht wie gewohnt. Die M17 fährt zwischen den Haltstellen Falkenberg und S Schöneweide. Die Linie 63 ist zwischen Rahnsdorfer Straße und S Adlershof im Einsatz. Zwischen den S-Bahnhöfen Schöneweide und Adlershof wird ein barrierefreier Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.
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Was passiert mit der Straßenbahnlinie 61?

Gruß, Thomas

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Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Zitat
krickstadt
Was passiert mit der Straßenbahnlinie 61?

Nichts. Es ist ja ein Sonnabend.

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Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
Guten Morgen!
Das hier scheint wohl länger zu dauern!


Zitat

Thomas Krickstadt am 5.5.2022 um 4.44 Uhr:

Was passiert mit der Straßenbahnlinie 61?

Zitat

"B-V 3313" am 5.5.2022 um 4.54 Uhr:

Nichts. Es ist ja ein Sonnabend.

Oh, danke. Ich hatte noch nicht verinnerlicht, dass die Straßenbahnlinie 61 Sonnabends und Sonntags "nur" zwischen "Rahnsdorf / Waldschänke" und "S Adlershof" verkehrt. Habe am Wochenende nur äußerst selten die Notwendigkeit, mit einer Straßenbahn zur Arbeit zu fahren. ;-)

Gruß, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Zitat
BuchholzerJung
Guten Morgen!
Das hier scheint wohl länger zu dauern!

Die Störung ist schon wieder vorbei.

Die Berliner Linienchronik (+Stationierungen S-Bahn/BVG) 1868-2022
Zitat
485er-Liebhaber
Zitat
BuchholzerJung
Guten Morgen!
Das hier scheint wohl länger zu dauern!

Die Störung ist schon wieder vorbei.

Die Auswirkungen aber noch nicht. S41/42 (sicher den ganzen Vormittag..?) nur im 10-Minuten-Takt, S85 weiterhin abgestellt und auf der S9 fahren auch noch nicht alle Umläufe so wie sie sollen.
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