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BVG-Bus: Kommt der Barverkauf zum 16. Januar 2023 zurück?
geschrieben von B-V 3313 
Zitat
Philipp Borchert
Ich war heute noch nicht unterwegs - das zwangsweise vorn Einsteigen wird jetzt noch nicht wieder verlangt?

Ich glaube (und habe noch Hoffnung, dass nicht nur ich das glaube...), dass die letzten drei Jahre uns allen gezeigt haben, dass wir das weder vermissen noch brauchen.

Hier wurde es heute nicht verlangt - aber auch vor Corona war es aufm M44er nur den besonders Irren Busfahrern vorbehalten, nur die Vordertür zu öffnen ;-)
Zitat
Nordender
Ein Fax? Das passt ja gut zu diesem Thema, genauso rückständig.

Weshalb ist denn eigentlich das Faxen so verpönt und als rückständig verschrien? Sicherlich ist es nicht die neueste Technik, die dahintersteckt aber dennoch halte ich es oft für praktischer, als eine Mail zu senden, vor allem, wenn zu diesem Zweck ein Dokument erst einmal eingescannt werden muß. Wenn ein Fax als rückständig gilt, sollte erstmal die Briefpost abgeschafft werden - die ist tatsächlich rückständig.


Bitte sprechen Sie während der Fahrt mit dem Busfahrer/der Busfahrerin - er/sie hat sonst niemanden.
Zitat
Alter Köpenicker
Weshalb ist denn eigentlich das Faxen so verpönt und als rückständig verschrien? Sicherlich ist es nicht die neueste Technik, die dahintersteckt aber dennoch halte ich es oft für praktischer, als eine Mail zu senden, vor allem, wenn zu diesem Zweck ein Dokument erst einmal eingescannt werden muß. Wenn ein Fax als rückständig gilt, sollte erstmal die Briefpost abgeschafft werden - die ist tatsächlich rückständig.

Ja, und die Email muss man dann auch noch immer ausdrucken, bevor man sie lesen kann...

Das Fax wird einfach von selbst abgeschafft, einfach weil es niemand mehr benutzt. Etwas auf den Scanner legen und dann im Scanprogramm auf "Per Mail versenden" klicken, Adresse aus den Kontakten auswählen, ist auch nicht schwerer als im Faxgerät eine Telefonnummer einzugeben.

Die Briefpost wird sicherlich irgendwann auch von DHL, Amazon oder sowas ähnliches erledigt - zumindest im ländlichen Raum.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.01.2023 09:03 von Nemo.
Zitat
Nemo
[...] Etwas auf den Scanner legen [...]
Nicht mal mehr das ;) Das Smartphone ist mein Scanner und mein Outlook. Geht m.E. 100 Mal schneller als Faxen.

-----------
Tscheynsch hier vor Ju-Tu wis Sörvis tu Exebischn-Raunds änd Olümpick-Staydium
Zitat
Nemo
Die Briefpost wird sicherlich irgendwann auch von DHL, Amazon oder sowas ähnliches erledigt - zumindest im ländlichen Raum.

Ich kenne das aus dem ländlichen Raum im Schleswig-Holstein der 1980er-Jahre ohnehin so: einmal am Tag kam ein gelbes Auto der Bundespost vorbei und brachte Briefe und Pakete. Zwischendrin kam es dann erstmal als "Pilotversuch Verbundzustellung" zurück und künftig sollen wieder 70 Prozent der Zustellungen im Verbund erfolgen. Angesichts der Wege, die im ländlichen Raum zwischen den einzelnen Zustellungen zurückgelegt werden, ist es ohnehin unverständlich, dass man davon einmal abgekommen war und dass sich ein Wettbewerb mehrerer Zusteller lohnt.

Wenn mein Paket 30 km aus der benachbarten Kreisstadt von Zusteller A gebracht wird und er die letzten Kilometer davon exklusiv für mich zurücklegt und das Paket für meinen Nachbarn aus dem 20 km entfernten Umschlagzentrum im Nachbarkreis kommt und auch dieser Zusteller einige Kilometer nur für dieses Paket zurücklegt, läuft definitiv etwas falsch und dagegen könnte und sollte staatlich etwas unternommen werden. Ähnliches gilt auch für Entsorgungsfahrten. Wenn man in diesen Bereichen unbedingt einen Wettbewerb haben will, kann man den ja auch wie im ÖPNV über gebietsweise Ausschreibungen gestalten.
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Nordender
Ein Fax? Das passt ja gut zu diesem Thema, genauso rückständig.

Weshalb ist denn eigentlich das Faxen so verpönt und als rückständig verschrien? Sicherlich ist es nicht die neueste Technik, die dahintersteckt aber dennoch halte ich es oft für praktischer, als eine Mail zu senden, vor allem, wenn zu diesem Zweck ein Dokument erst einmal eingescannt werden muß. Wenn ein Fax als rückständig gilt, sollte erstmal die Briefpost abgeschafft werden - die ist tatsächlich rückständig.

Die hohe Kunst besteht ja darin ein Dokument gar nicht erst auszudrucken. Dann muss es auch niemals nicht nie wieder mehr eingescannt werden.
Zitat
samm
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
Nordender
Ein Fax? Das passt ja gut zu diesem Thema, genauso rückständig.

Weshalb ist denn eigentlich das Faxen so verpönt und als rückständig verschrien? Sicherlich ist es nicht die neueste Technik, die dahintersteckt aber dennoch halte ich es oft für praktischer, als eine Mail zu senden, vor allem, wenn zu diesem Zweck ein Dokument erst einmal eingescannt werden muß. Wenn ein Fax als rückständig gilt, sollte erstmal die Briefpost abgeschafft werden - die ist tatsächlich rückständig.

Die hohe Kunst besteht ja darin ein Dokument gar nicht erst auszudrucken. Dann muss es auch niemals nicht nie wieder mehr eingescannt werden.

Allerdings gibt es ja manchmal den Zwang etwas mit einer echten Unterschrift zu versehen. Da hilft dann weder Fax noch Email, da muss dann die gute, alte Briefpost wieder ran.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Eigentlich nicht. Wenn eine Unterschrift nötig ist, sind elektronische Signaturen schon sehr lange üblich.

Gruß
Micha

Zitat
Nemo
Ja, und die Email muss man dann auch noch immer ausdrucken, bevor man sie lesen kann...

Ein Fax muß ja auch nicht ausgedruckt werden, um es zu lesen. Bei mir landet es als PDF im Speicher der Telefonanlage.

Zitat
Nemo
Das Fax wird einfach von selbst abgeschafft, einfach weil es niemand mehr benutzt.

Schade eigentlich.

Zitat
Nemo
Etwas auf den Scanner legen und dann im Scanprogramm auf "Per Mail versenden" klicken, Adresse aus den Kontakten auswählen, ist auch nicht schwerer als im Faxgerät eine Telefonnummer einzugeben.

Die Funktion ist in meinem Gerät nicht eingerichtet, da ich sie überflüssig finde. Ob ich nun eine Mailadresse oder eine Faxnummer aus den Kontakten heraussuche, bleibt sich doch gleich und eine Rufnummer ist schneller eingegeben, als eine Mailadresse, erst recht auf einer numerischen Tastatur.


Bitte sprechen Sie während der Fahrt mit dem Busfahrer/der Busfahrerin - er/sie hat sonst niemanden.
Zitat
Nemo
Allerdings gibt es ja manchmal den Zwang etwas mit einer echten Unterschrift zu versehen. Da hilft dann weder Fax noch Email, da muss dann die gute, alte Briefpost wieder ran.

Daß eine Originalunterschrift verlangt wird, ist aber äußerst selten. Meist genügt es, das Dokument zu unterschreiben und dann per Fax oder Mail zu versenden.


Bitte sprechen Sie während der Fahrt mit dem Busfahrer/der Busfahrerin - er/sie hat sonst niemanden.
Es gibt eine recht einfache Sache, welche für ein Fax spricht, nämlich, dass es die einzige (praktikable) Kommunikationsform ist, bei welcher der Versand des Nachrichteninhalts juristisch zweifelsfrei nachgewiesen werden kann. Aus diesem Grunde kommt es bei überall dort zum täglichen Einsatz, wo es genau darauf ankommt, also bei Juristen und eben Behörden zum Beispiel.
Ich verstehe, warum das Fax als veraltet gilt, dennoch ist es in diesem Fall (leider) Stand der Technik, da man es bis heute versäumt hat, eine geeignete Nachfolge zu finden, bzw. sie mit DE-Mail dermaßen schlecht implementiert hat, dass man diese letztes Jahr final wieder abgeschafft hat, weil es niemand genutzt hat.

Eine E-Mail ist die ungeeignetste Version der Kommunikation, da sowohl Inhalt als auch Absender leicht manipuliert werden können und die Kommunikation darüber hinaus standardmäßig unverschlüsselt läuft. Auf die Analogpost übertragen entspricht die E-Mail einer Postkarte, welche von jederman auf dem Kommunikationsweg gelesen werden kann.
Zitat
B-V 3313
Achja? Ist Bargeld (genauer gesagt Banknoten) etwa nicht immer noch das gesetzliche Zahlungsmittel in Deutschland?

Bei der Messe Berlin jedenfalls nicht. Die Eintrittskarten für die Grüne Woche werden nur unbar verkauft.


Bitte sprechen Sie während der Fahrt mit dem Busfahrer/der Busfahrerin - er/sie hat sonst niemanden.
Da immer mehr Faxdienste über Internet abgewickelt werden und manche Dienste für die Übertragung aus einem Fax eine E-Mail machen, um sie beim Empfänger wieder als Fax anzuzeigen, ist die Manipulation beim Fax ebenso denkbar. Ob die E-Mail dabei verschlüsselt war oder nicht, ist vom Empfänger nicht festzustellen. Nach den Meinungen von Datenschützern entspricht Fax nicht den EU-Datenschutzgrundsätzen zur Vertraulichkeit.

Was als juristisch rechtssicher gilt, ist eine Definitionsfrage. Beim Fax wurde sie zu einer Zeit festgelegt, als es für Dokumente noch keinen anderen elektronischen Übertragungsweg als die Telefonleitung gab. Und es ist für Behörden und Kanzleien auch eine Form von Bequemlichkeit, zu einem Faxgerät zu gehen und eine Telefonnummer einzutippen anstatt eine E-Mail digital zu signieren und/oder die Mailanhänge vorher zu verschlüsseln.

--
Das Gegenteil von umfahren ist umfahren.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.01.2023 09:00 von Florian Schulz.
Zu dem Thema gab es auch gestern einen Bericht in der RBB-Abendschau:
[www.rbb-online.de] (Link eine Woche gültig)

In einer Umfrage unter Fahrgästen gab es neben einigen der Kategorie "ich brauche es nicht" auch sehr praktische Beispiele, die darauf angewiesen sind oder waren (Au-pair-Mädchen ohne EC-Karte in Deutschland; Verweis von Herrn Wieseke auf Menschen ohne Konto). Da wirkten dann die verdi-Vertrauensleute der BVG in ihrer Busfahrerkleidung arg selbstbezogen und sollten mal vielleicht zu einer Weiterbildung in Kundenorientierung und Dienstleistungsmentalität geschickt werden.
Zitat
M48er
Zu dem Thema gab es auch gestern einen Bericht in der RBB-Abendschau:
[www.rbb-online.de] (Link eine Woche gültig)

In einer Umfrage unter Fahrgästen gab es neben einigen der Kategorie "ich brauche es nicht" auch sehr praktische Beispiele, die darauf angewiesen sind oder waren (Au-pair-Mädchen ohne EC-Karte in Deutschland; Verweis von Herrn Wieseke auf Menschen ohne Konto). Da wirkten dann die verdi-Vertrauensleute der BVG in ihrer Busfahrerkleidung arg selbstbezogen und sollten mal vielleicht zu einer Weiterbildung in Kundenorientierung und Dienstleistungsmentalität geschickt werden.

Das Argument, dass jemand kein Konto haben will und deshalb mit Bargeld zahlen möchte, ist ja ein reines Komfortargument, wenn man dieses Bargeld an Umtauschstellen gegen Guthabenkarten eintauschen kann. Wie lief das damals eigentlich mit den Telefonzellen, die nur diese eigenartigen Karten annahmen?

Eine Au-Pair-Person, die zwar mit passender Währung aber ohne Kreditkarte hier aufschlägt - das ist mir auch neu. Sicher finden sich dann aber "Gentlemen", die dem "Fräulein" helfen können. :D
Zitat
M48er
Zu dem Thema gab es auch gestern einen Bericht in der RBB-Abendschau:
[www.rbb-online.de] (Link eine Woche gültig)

In einer Umfrage unter Fahrgästen gab es neben einigen der Kategorie "ich brauche es nicht" auch sehr praktische Beispiele, die darauf angewiesen sind oder waren (Au-pair-Mädchen ohne EC-Karte in Deutschland; Verweis von Herrn Wieseke auf Menschen ohne Konto). Da wirkten dann die verdi-Vertrauensleute der BVG in ihrer Busfahrerkleidung arg selbstbezogen und sollten mal vielleicht zu einer Weiterbildung in Kundenorientierung und Dienstleistungsmentalität geschickt werden.

Genau Letzteres fällt immer wieder auf. Klar, Verdi ist die Vertretung der Angestellten von Verkehrsunternehmen und soll natürlich für sie eintreten. Das Auftreten ist aber gerade hier in Berlin auch dermaßen egozentrisch. Absurd wird es, wenn dann Vorwürfe an Fahrgastverbände ausgegossen werden, deren Aufgabe es nun mal ist Lobby für die Fahrgäste zu sein. Und im Gegensatz zu den bezahlten Verdi-Vertretern tun sie das ehrenamtlich. Unterirdisch finde ich auch das Agieren gegenüber nicht- oder in anderen Gewerkschaften Organisierten. Da gibt's ja vor allem bei der Eisenbahn die Grabenkämpfe zwischen EVG und GDL.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
M48er
Zu dem Thema gab es auch gestern einen Bericht in der RBB-Abendschau:
[www.rbb-online.de] (Link eine Woche gültig)

In einer Umfrage unter Fahrgästen gab es neben einigen der Kategorie "ich brauche es nicht" auch sehr praktische Beispiele, die darauf angewiesen sind oder waren (Au-pair-Mädchen ohne EC-Karte in Deutschland; Verweis von Herrn Wieseke auf Menschen ohne Konto). Da wirkten dann die verdi-Vertrauensleute der BVG in ihrer Busfahrerkleidung arg selbstbezogen und sollten mal vielleicht zu einer Weiterbildung in Kundenorientierung und Dienstleistungsmentalität geschickt werden.

Na ja, es gibt (gab?) ja noch die Guthabenkarte der BVG, deshalb überzeugen die Beispiele nicht vollkommen. Die Kritik der Gewerkschaft ist genauso berechtigt wie die der Gegenseite (VBB-Bestimmungen jetzt mal beiseite gelassen). Ich war bei dem Bericht auch eher überrascht über die Akzeptanz des bargeldlosen Bezahlens bei dieser natürlich vollkommen unrepräsentativen Befragung.
Zitat
Florian Schulz
Da immer mehr Faxdienste über Internet abgewickelt werden und manche Dienste für die Übertragung aus einem Fax eine E-Mail machen, um sie beim Empfänger wieder als Fax anzuzeigen, ist die Manipulation beim Fax ebenso denkbar. Ob die E-Mail dabei verschlüsselt war oder nicht, ist vom Empfänger nicht festzustellen. Nach den Meinungen von Datenschützern entspricht Fax nicht den EU-Datenschutzgrundsätzen zur Vertraulichkeit.

Wenn die E-Mail verschlüsselt ist, dann kann sie nicht manipuliert werden. Es sei denn, die Verschlüsselung wurde geknackt und das ist bei PGP meines Wissens nach bisher noch nicht vorgekommen. Und wenn doch erkennt man anhand der Signierung, dass die Mail nicht vom Versender stammt.


Zitat

Was als juristisch rechtssicher gilt, ist eine Definitionsfrage. Beim Fax wurde sie zu einer Zeit festgelegt, als es für Dokumente noch keinen anderen elektronischen Übertragungsweg als die Telefonleitung gab.

Eben nicht. Bzw. es ist genau definiert. Du musst nachweisen können, wem du welchen Inhalt hast zukommen lassen. Das geht nur mit vollständigem Sendebereicht.


Zitat

Und es ist für Behörden und Kanzleien auch eine Form von Bequemlichkeit, zu einem Faxgerät zu gehen und eine Telefonnummer einzutippen anstatt eine E-Mail digital zu signieren und/oder die Mailanhänge vorher zu verschlüsseln.

Es ist eine Form der Bequemlichkeit, aufzustehen, zum Fax zu gehen anstatt sitzen zu bleiben und den Rechner zu bedienen? Ganz sicher nicht!
Niemand nutzt freiwillig das Fax. Da es keine adäquate Nachfolge gibt, bleibt es die einzige Möglichkeit. Denn selbst wenn die E-Mails verschlüsselt und signiert sind, kannst du damit nicht nachweisen, welchen Inhalt du zu welchem Zeitpunkt übermittelt hast.
Dass Faxe eine sichere Kommunikation erlauben, ist ein Mythos. Abgesehen vom bereits erwähnten Umstand, dass Faxe ohnehin meist als Email versendet werden - heutzutage funktioniert Telefonieren (also auch Faxen) als Voice over IP, also via Internet. Damit ist die Faxkommunikation prinzipiell genauso unsicher, wie unverschlüsselte Mails.

Bei den Juristen kenne ich mich nicht wirklich aus. Aber ich glaube, die nutzen inzwischen ein besonderes elektronisches Postfachsystem.

Gruß
Micha

Zitat
Wutzkman
Zitat
Florian Schulz
Da immer mehr Faxdienste über Internet abgewickelt werden und manche Dienste für die Übertragung aus einem Fax eine E-Mail machen, um sie beim Empfänger wieder als Fax anzuzeigen, ist die Manipulation beim Fax ebenso denkbar. Ob die E-Mail dabei verschlüsselt war oder nicht, ist vom Empfänger nicht festzustellen. Nach den Meinungen von Datenschützern entspricht Fax nicht den EU-Datenschutzgrundsätzen zur Vertraulichkeit.

Wenn die E-Mail verschlüsselt ist, dann kann sie nicht manipuliert werden. Es sei denn, die Verschlüsselung wurde geknackt und das ist bei PGP meines Wissens nach bisher noch nicht vorgekommen. Und wenn doch erkennt man anhand der Signierung, dass die Mail nicht vom Versender stammt.


Zitat

Was als juristisch rechtssicher gilt, ist eine Definitionsfrage. Beim Fax wurde sie zu einer Zeit festgelegt, als es für Dokumente noch keinen anderen elektronischen Übertragungsweg als die Telefonleitung gab.

Eben nicht. Bzw. es ist genau definiert. Du musst nachweisen können, wem du welchen Inhalt hast zukommen lassen. Das geht nur mit vollständigem Sendebereicht.


Zitat

Und es ist für Behörden und Kanzleien auch eine Form von Bequemlichkeit, zu einem Faxgerät zu gehen und eine Telefonnummer einzutippen anstatt eine E-Mail digital zu signieren und/oder die Mailanhänge vorher zu verschlüsseln.

Es ist eine Form der Bequemlichkeit, aufzustehen, zum Fax zu gehen anstatt sitzen zu bleiben und den Rechner zu bedienen? Ganz sicher nicht!
Niemand nutzt freiwillig das Fax. Da es keine adäquate Nachfolge gibt, bleibt es die einzige Möglichkeit. Denn selbst wenn die E-Mails verschlüsselt und signiert sind, kannst du damit nicht nachweisen, welchen Inhalt du zu welchem Zeitpunkt übermittelt hast.

PGP? Welcher Nichtnerd nutzt das denn bitte? Klar, wir sollten es alle nutzen! Machen wir aber nicht, da die meisten Leute ja bereits beim Einrichten eines Emailkontos auf dem Handy scheitern und daher die Datenkrake Whatsapp nutzen müssen.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.01.2023 11:45 von Nemo.
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