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Einsatzbeginn Batteriebusse von Ebusco
geschrieben von der weiße bim 
Zitat
Wutzkman
Davon ab, dass ich nicht weiß, inwiefern das eine "Jubel-Webseite" sein soll, ist sie nun wahrlich nicht sehr langlebig, wenn der "aktuelle" Eintrag 7 Jahre alt ist.

Zumal der aktuellste verlinkte Presseartikel nicht unbedingt in das Bild einer "Jubel-Webseite" passt...
Zitat
Arnd Hellinger
Durch die inzwischen europaweit größeren bestellten und gefertigten Stückzahlen dürften sich die Preise für Diesel- und E-Busse aber bald einander angleichen. Abgesehen davon muss die BVG die Teile auch nicht zwingend kaufen, sondern kann sie auch anmieten oder leasen - das sind ja keine speziell für das jeweilige Netz zu konzipierenden Schienenfahrzeuge...

Das mit der Preisangleichung ist noch ein sehr weiter Weg, an dessen Ende es in diesem Land absehbar keine Stadtbusse mit Dieselmotor und daher keine Konkurrenz mehr geben wird. Den Kommunen bieten sich ja nicht viele Wege, den Ausstoß von CO2 durch Kraftfahrzeuge zu beeinflussen. Es bleiben nur die landeseigenen Fahrzeuge und die der landeseigenen Betriebe, einschließlich aller Firmen, die im Landesauftrag Leistungen erbringen. Diesen kann man die Verwendung lokal emissionsfreier Fahrzeuge vorschreiben und die höheren Kosten aus Landesmitteln zahlen. Bei privaten Fahrzeugen bleibt nur auf EU-Verbote zu hoffen. Berliner Sonderwege gefährden mindestens die Wiederwahl der verantwortlichen Politiker, wenn sie nicht gerichtlich gekippt werden.

Zurück zum Preisvergleich, die BVG hatte ja 2019 zeitgleich bei Evobus die Dieselvariante Citaro 628 02 (aus dem Rahmenvertrag über 950 EN und GN) als EN18 bis EN20 und eine kleine Serie von 15 Stück E-Citaro 628 10 beschafft. Ich habe mich seinerzeit bei einem Kollegen informiert, tatsächlich bezahlte die BVG nur den Rahmenvertragspreis Dieselbus, dazu kam die Bundesförderung von rund 90% des Dieselbuspreises, den Rest beglich der Senat. Interessant daran war, dass die BVG von den 15 eCitaro nur 11 mit dem Dieselbuspreis bezahlte, bei den restlichen vier übernahm der Senat zusätzlich den BVG-Anteil. Anzunehmen, dass damit die geringere tägliche Einsatzdauer ausgeglichen werden sollte.
Unabhängig wer letztlich was bezahlte, Evobus berechnete für den eCitaro etwa den 2,2-fachen Betrag des konventionellen Citaro.

Miete oder Leasing dürfte schwierig sein, vor allem in Bezug auf die Bundesförderung und die Langzeit-Risiken des teuersten Bauteils, dem Batteriesatz.

so long

Mario
Zitat
Der Fonz
Zitat
BusUndBahnAusBerlin
Mittlerweile sind die Ebusco ja schon ein paar Wochen im Einsatz, von den Solaris auf B und C fehlt allerdings im Linienverkehr jede Spur. Hab lediglich vor zwei Wochen mal einen Rathaus Steglitz im Busbahnhof und vor paar Tagen einen an der Endhaltestelle Lankwitz Kirche gesehen.

Was ist denn der aktuelle Stand bezüglich des Einsatzes der Elektrobusse auf B und C?

Es wird noch fleissig gebaut, die Inbetriebnahme und damit der Einsatz der E-Solaris ist für Anfang Mai (B) bzw. Ende Mai (C) geplant.
Die Fahrer werden schon fleissig geschult, deswegen wird immer mal wieder ein Solaris (momentan 1840 und 1852) in diesen Gegenden zu sehen sein.

Aha, danke für die Info.
Dann wird/soll wohl vermutlich der 172 teilweise (sonntags?) auf E-Solaris umgestellt werden,
denn vor einigen Wochen sah ich "1840" als "Betriebsfahrt" den Seidelbastweg und Flurweg entlang fahren?!?
(ich meine neben dem Busfahrer auch einen "Fahrlehrer/Einweiser" gesehen zu haben)
Zitat
Zektor
Zitat
Der Fonz
Zitat
BusUndBahnAusBerlin
Mittlerweile sind die Ebusco ja schon ein paar Wochen im Einsatz, von den Solaris auf B und C fehlt allerdings im Linienverkehr jede Spur. Hab lediglich vor zwei Wochen mal einen Rathaus Steglitz im Busbahnhof und vor paar Tagen einen an der Endhaltestelle Lankwitz Kirche gesehen.

Was ist denn der aktuelle Stand bezüglich des Einsatzes der Elektrobusse auf B und C?

Es wird noch fleissig gebaut, die Inbetriebnahme und damit der Einsatz der E-Solaris ist für Anfang Mai (B) bzw. Ende Mai (C) geplant.
Die Fahrer werden schon fleissig geschult, deswegen wird immer mal wieder ein Solaris (momentan 1840 und 1852) in diesen Gegenden zu sehen sein.

Aha, danke für die Info.
Dann wird/soll wohl vermutlich der 172 teilweise (sonntags?) auf E-Solaris umgestellt werden,
denn vor einigen Wochen sah ich "1840" als "Betriebsfahrt" den Seidelbastweg und Flurweg entlang fahren?!?
(ich meine neben dem Busfahrer auch einen "Fahrlehrer/Einweiser" gesehen zu haben)

Man kann überall lang fahren, das müssen doch nicht die Linien sein. Der 172 passt doch gar nicht.

Die Berliner Linienchronik (+Stationierungen S-Bahn/BVG) 1865-2023
Zitat
485er-Liebhaber
Zitat
Zektor
Aha, danke für die Info.
Dann wird/soll wohl vermutlich der 172 teilweise (sonntags?) auf E-Solaris umgestellt werden,
denn vor einigen Wochen sah ich "1840" als "Betriebsfahrt" den Seidelbastweg und Flurweg entlang fahren?!?
(ich meine neben dem Busfahrer auch einen "Fahrlehrer/Einweiser" gesehen zu haben)

Man kann überall lang fahren, das müssen doch nicht die Linien sein. Der 172 passt doch gar nicht.

Die Fahrten von Britz gehen wohl gerne zum Flughafen raus. Es muss ja auch nicht unbedingt eine bestimmte Linie abgefahren werden, denn es geht ja nicht um Linienkenntniss sondern um die erforderliche Einweisung im Umgang mit Elektrofahrzeugen.

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Guten Tag !


Der Tagesspiegel berichtet heute auch und zitiert Herrn Erfurt: "Der Reichweitensprung ist gigantisch. Vor zwei Jahren hätten wir noch nicht sagen können, wann E-Busse eine Reichweite von 300 Kilometern bringen. Jetzt haben unsere neuen Ebusco-Busse auch schon mal 400 Kilometer geschafft." (Zwei Zitate aus dem Artikel zu einem zusammengefügt.) Er rechnet außerdem damit, dass durch die größere Reichweite und zusätzliche Ladepunkte die Akkubusse bald nicht mehr untertags zum Laden in den Betriebshof müssen.

Zu den höheren Anschaffungskosten: ich bin gespannt, wie lange die Akkubusse halten - wenn sie länger unterwegs sind, amortisiert das den höheren Anschaffungspreis ja auch etwas.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.03.2023 09:13 von def.
Zitat
def

Zu den höheren Anschaffungskosten: ich bin gespannt, wie lange die Akkubusse halten - wenn sie länger unterwegs sind, amortisiert das den höheren Anschaffungspreis ja auch etwas.

Ist wohl die Frage, wie lange man einen Ersatzakku bekommt.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Harald Tschirner
Zitat
hvhasel
Ich frage mich ja, was die BVG macht, wenn sie keine entsprechenden Förderzusagen von der Bundesregierung mehr bekommt? Werden dann einfach weniger (E-)Busse beschafft oder gleicht der Senat das durch Neuschuldenaufnahme aus? Es geht dabei nun nicht gerade um geringe Summen und so stellt sich für mein Dafürhalten einmal mehr die Frage, ob das vorgezogene Verbrenner-Aus nur für die BVG um jeden Preis der Sache der Verkehrswende dient.

Zitat
Tagesschau.de
Der Bund fördert die Umstellung auf E-Busse. Beim Verkehrsministerium wurden zuletzt 4400 Förderanträge gestellt, es gibt aber nur Mittel für 2500 Fahrzeuge. Dennoch hat der Bundestag entschieden, im Bundeshaushalt 2023 die Mittel für die alternativen Antriebe für Busse nicht zu erhöhen.

[www.tagesschau.de]

Spätestens wenn keine Zuschüsse mehr fließen erledigt sich der ganze Quatsch von selbst

Nein, dann haben wir vielleicht noch ein, zwei Dieselbusgenerationen, bevor dann in 15-20 Jahren chinesische Elektrobusse beschafft werden...
Zitat
Nemo
Zitat
def

Zu den höheren Anschaffungskosten: ich bin gespannt, wie lange die Akkubusse halten - wenn sie länger unterwegs sind, amortisiert das den höheren Anschaffungspreis ja auch etwas.

Ist wohl die Frage, wie lange man einen Ersatzakku bekommt.

Das ist ja eigentlich etwas, was man vertraglich klären könnte...
Zitat
def
Zitat
Harald Tschirner
Zitat
hvhasel
Ich frage mich ja, was die BVG macht, wenn sie keine entsprechenden Förderzusagen von der Bundesregierung mehr bekommt? Werden dann einfach weniger (E-)Busse beschafft oder gleicht der Senat das durch Neuschuldenaufnahme aus? Es geht dabei nun nicht gerade um geringe Summen und so stellt sich für mein Dafürhalten einmal mehr die Frage, ob das vorgezogene Verbrenner-Aus nur für die BVG um jeden Preis der Sache der Verkehrswende dient.

Zitat
Tagesschau.de
Der Bund fördert die Umstellung auf E-Busse. Beim Verkehrsministerium wurden zuletzt 4400 Förderanträge gestellt, es gibt aber nur Mittel für 2500 Fahrzeuge. Dennoch hat der Bundestag entschieden, im Bundeshaushalt 2023 die Mittel für die alternativen Antriebe für Busse nicht zu erhöhen.

[www.tagesschau.de]

Spätestens wenn keine Zuschüsse mehr fließen erledigt sich der ganze Quatsch von selbst

Nein, dann haben wir vielleicht noch ein, zwei Dieselbusgenerationen, bevor dann in 15-20 Jahren chinesische Elektrobusse beschafft werden...

Da es wesentlich einfacher ist, Elektrobusse als Dieselbusse zu bauen, wird man wohl bald keine Zuschüsse mehr brauchen und dann wird sich auch generell das Problem mit dem Verbrennungsmotor erledigen. Man wird aber natürlich versuchen, den Verbrenner zu retten und die Durchsetzung des Elektroantriebs noch zu verhindern. Wenn dann nur noch chinesische Autos in Deutschland rumfahren ist das für die Wirtschaft natürlich schlecht, für die Verkehrspolitk eröffnet sich dann aber eine Chance, da dann ja die ganzen Lobbyargumente wegfallen.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.03.2023 09:43 von Nemo.
Zitat
Nemo
Man wird aber natürlich versuchen, den Verbrenner zu retten und die Durchsetzung des Elektroantriebs noch zu verhindern.

Naja, wer ist "man"? Wie schon im anderen Thread gesagt: ich denke, die deutsche Autoindustrie ist inzwischen weiter als weite Teile der Politik und der Bevölkerung. Aber letztlich werden abseits vom tagespolitischen Geplänkel ja auch E-Busse gefördert, sonst gäbe es diesen Thread nicht. Ich finde das sinnvoll, man sollte die Fehler aus der Solarindustrie nicht wirklich noch mal wiederholen.
Wobei ich schon unterscheiden würde: Bei PKW, finde ich, ist der schnellere Wechsel zu Elektrofahrzeugen den Nutzfahrzeugen deutlich vorzuziehen.

Insbesondere durch die die besonderen Spezifika (Fahrleistung, Reichweite, Gewicht) wären die gängigen Entwicklungsschritte von leichteren zu schwereren Fahrzeugen, insbesondere bedingt durch die Akkutechnologie, im gesamtwirtschaftlichen Kontext vernünftiger. Ohne staatliche Förderung könnte sich wohl kaum ein Betrieb den Wechsel leisten, siehe Speditionen im Güterverkehr. Und ob es immer die Aufgabe des Staates sein muss, alles mit Steuergeld auszugleichen, weil die Regierung das Regulieren privater Interessen scheut, ich weiß nicht.

Ja, kann man machen, ist halt nur eine für einen relativ geringen Effekt eine sehr teuer erkaufte CO2-Einsparung.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.03.2023 10:39 von hvhasel.
Zitat
hvhasel
Wobei ich schon unterscheiden würde: Bei PKW, finde ich, ist der schnellere Wechsel zu Elektrofahrzeugen den Nutzfahrzeugen deutlich vorzuziehen.

Insbesondere durch die die besonderen Spezifika (Fahrleistung, Reichweite, Gewicht) wären die gängigen Entwicklungsschritte von leichteren zu schwereren Fahrzeugen, insbesondere bedingt durch die Akkutechnologie, im gesamtwirtschaftlichen Kontext vernünftiger.

Umgekehrt ist die für den Busverkehr notwendige Infrastruktur wahrscheinlich schneller geschaffen - und auf Flächen, die sowieso schon dem Busverkehr zu Verfügung stehen. Ich fürchte ja, dass die Ladeinfrastruktur für Pkws der nächste Angriff auf die Flächen für Fuß- und z.T. den Radverkehr ist, weil sie natürlich eher auf Bürgersteige gestellt werden, die dadurch noch etwas schmaler werden.

Zitat
hvhasel
Ohne staatliche Förderung könnte sich wohl kaum ein Betrieb den Wechsel leisten, siehe Speditionen im Güterverkehr. Und ob es immer die Aufgabe des Staates sein muss, alles mit Steuergeld auszugleichen, weil die Regierung das Regulieren privater Interessen scheut, ich weiß nicht.

Ja, kann man machen, ist halt nur eine für einen relativ geringen Effekt eine sehr teuer erkaufte CO2-Einsparung.

Da bin ich auch skeptisch, viel könnte man natürlich auch über schärfere Abgasnormen lösen - flächendeckend natürlich, nicht nur in Innenstädten. Wobei es andererseits dabei halt nicht "nur" um CO2-Einsparung geht, sondern eben auch um Industriepolitik.
Nach Behebung erheblicher Anlaufschwierigkeiten sind nun endlich fast alle 300er Umläufe mit Ebusco besetzt, außerdem zwei 893er in Hohenschönhausen und grenzüberschreitend im Land Brandenburg.
Heute ist Wagen 1932 auf Linie 107 in den Nachmittagsschicht eingesetzt.

so long

Mario
Nun tauchen aber andere Probleme auf.
Beim Einsatz auf dem 893 spielen die Ebusco ungewollt Schleifmaschiene und schleifen die Bordsteinkanten in Zepernick ab.

Gut, noch ein paar Einsätze und die Fahrzeuge haben dann die Bordsteinkanten passend auf ihre Höhe abgeschliffen, dann wäre das Problem ggf. gelöst. ;)
Dein Posting ist leider nur Ironie und keine Information.
Wieso, weshalb, warum schleift ein Bus eine Bordsteinkante ab und weshalb ist dies ein (weiteres) Problem eines E-Bus?
Zitat
Barnimer
Nun tauchen aber andere Probleme auf.
Beim Einsatz auf dem 893 spielen die Ebusco ungewollt Schleifmaschiene und schleifen die Bordsteinkanten in Zepernick ab.

Gut, noch ein paar Einsätze und die Fahrzeuge haben dann die Bordsteinkanten passend auf ihre Höhe abgeschliffen, dann wäre das Problem ggf. gelöst. ;)

Vorliegend sähe ich aber mehr die Fahrpersonale sowie deren Einweisungskräfte denn die Fahrzeuge selbst als das Problem. Der Verkehrsbetrieb sollte in der Lage sein, seine Leute dergestalt auf neuen Fahrzeugen zu instruieren, dass Kasseler Borde auch ohne Abschleifen derselben angefahren werden können... :-)

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
Barnimer
Nun tauchen aber andere Probleme auf.
Beim Einsatz auf dem 893 spielen die Ebusco ungewollt Schleifmaschiene und schleifen die Bordsteinkanten in Zepernick ab.

Gut, noch ein paar Einsätze und die Fahrzeuge haben dann die Bordsteinkanten passend auf ihre Höhe abgeschliffen, dann wäre das Problem ggf. gelöst. ;)

Vorliegend sähe ich aber mehr die Fahrpersonale sowie deren Einweisungskräfte denn die Fahrzeuge selbst als das Problem. Der Verkehrsbetrieb sollte in der Lage sein, seine Leute dergestalt auf neuen Fahrzeugen zu instruieren, dass Kasseler Borde auch ohne Abschleifen derselben angefahren werden können... :-)
Was hat dies mit den E-Bussen zu tun? Erstens gilt dies für die ganze Stadt und alle Fahrzeuge und zweitens sind diese Borde ja extra so ausgelegt, dass die Reifen nicht so einen Schaden nehmen wie bei normalen Bordsteinkanten. Somit verstehe ich das Posting ohne Nennung von Details bzw. einer Haltestelle von Barnimer weiterhin nicht.
Aber auch Dein Posting ist nicht ganz zu verstehen. Das Fahrpersonal fährt ganz normal die Haltestelle an. Egal ob erfahren oder nicht, man kann nie auf den Zentimeter perfekt an den Bordstein heranfahren.
Zitat
GraphXBerlin
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
Barnimer
Nun tauchen aber andere Probleme auf.
Beim Einsatz auf dem 893 spielen die Ebusco ungewollt Schleifmaschiene und schleifen die Bordsteinkanten in Zepernick ab.

Gut, noch ein paar Einsätze und die Fahrzeuge haben dann die Bordsteinkanten passend auf ihre Höhe abgeschliffen, dann wäre das Problem ggf. gelöst. ;)

Vorliegend sähe ich aber mehr die Fahrpersonale sowie deren Einweisungskräfte denn die Fahrzeuge selbst als das Problem. Der Verkehrsbetrieb sollte in der Lage sein, seine Leute dergestalt auf neuen Fahrzeugen zu instruieren, dass Kasseler Borde auch ohne Abschleifen derselben angefahren werden können... :-)
Was hat dies mit den E-Bussen zu tun? Erstens gilt dies für die ganze Stadt und alle Fahrzeuge und zweitens sind diese Borde ja extra so ausgelegt, dass die Reifen nicht so einen Schaden nehmen wie bei normalen Bordsteinkanten.

Da Barnimer von der Höhe der Bordsteinkanten schrieb, gehe ich davon aus, dass nicht die Reifen an den Kasseler Borden schleifen, sondern die Karosse. Vermutlich haben die Ebusco-Busse ein paar Millimeter weniger Bodenfreiheit als die bisher eingesetzten Typen.

Eine weitere Vermutung von mir ist, dass die Bushaltestellen in einer knapp bemessenen Bustasche liegen und nur durch eine Kurvenfahrt, bei der die Front oder das Heck gezwungenermaßen etwas ausschwenkt, angefahren werden können. Wenn die Front oder das Heck nun auch noch ein paar Zentimeter mehr übersteht gegenüber den Achsen als bei anderen Bussen, lässt sich das Abschleifen vielleicht trotz perfekter Fahrlinie nicht verhindern. – Das hätte man aber vor dem Einsatz mit einer Probefahrt feststellen sollen. (Ein ähnliches Problem gab des doch mal an der provisorischen Haltestelle S Hohenschönhausen bei der Straßenbahn.)
Das Problem trat auch in der Innenstadt auf, jedenfalls wurde es auch intern so kommuniziert.
Bei Abfahrt von der Haltestelle mit gleichzeitig starkem Lenkeinschlag, um bsp. ein vor dem Bus stehendes Fahrzeug zu umfahren, kam es im hinteren Bereich zur Berührung mit dem Bordstein. Scheinbar sind die Busse hinten nicht ganz so hoch wie die übrigen Busse.

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