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Barmbek: Bauarbeiten haben begonnen
geschrieben von Netzspinne 
Es ist aber für Rollator- oder Rollinutzer oft nicht ganz so einfach, rückwärts zu gehen oder im Fahrstuhl zu wenden.

So macht es schon Sinn, dass die meisten Fahrstühle, wenn es irgendwie geht, als sogenannte Durchlader gebaut werden.
Zitat
HOCHBAHN-Fan
Da wäre ich gerne dabei, wenn ihr beim Supermarkt einen Parkplatz sucht bei dem ihr nicht "Kopf machen" müsst. ^^

Finde ich regelmäßig.
Zitat
ullistein
Es ist aber für Rollator- oder Rollinutzer oft nicht ganz so einfach, rückwärts zu gehen oder im Fahrstuhl zu wenden.

So macht es schon Sinn, dass die meisten Fahrstühle, wenn es irgendwie geht, als sogenannte Durchlader gebaut werden.

Auch wenn die S-Bahn manchmal komische Sachen baut, auf Grund der nicht allzu großen Bahnsteigbreite ist es sicher sinnvoll, NICHT in Richtung des Gleises, sondern parallell zu den Gleisen aus dem Fahrstuhl zu kommen.

Der neue Fahrstuhl ist in jedem Fall eine Verbesserung, musste man vorher doch 2 Fahrstühle benutzen, von denen einer ein Schräglift war.
Weiß jemand was der eigentliche Grund ist, warum der westliche Ausgang in Barmbek auf einer Art Plateu gebaut wurde. Also wenn man aus/zu einem Bus möchte muss man ja 2 Treppen benutzen (eine zur Zwischenebene, eine zum Bahnsteig). Warum ist die "Zwichenebene" nicht ebenerdig gebaut worden? Oder liegt es schlichtweg daran, dass wenn man zwischen Bahnlinien wechselt nicht so viele Stufen (= kürzere Strecke) benutzen muss?
Hallo,

Zitat
flor!an
Weiß jemand was der eigentliche Grund ist, warum der westliche Ausgang in Barmbek auf einer Art Plateu gebaut wurde. Also wenn man aus/zu einem Bus möchte muss man ja 2 Treppen benutzen (eine zur Zwischenebene, eine zum Bahnsteig). Warum ist die "Zwichenebene" nicht ebenerdig gebaut worden? Oder liegt es schlichtweg daran, dass wenn man zwischen Bahnlinien wechselt nicht so viele Stufen (= kürzere Strecke) benutzen muss?

Es gleicht zum einen den Geländesprung aus, zwischen Fuhlsbüttler- und Hufnerstraße gibt es einen leichten Fall des Geländes Richtung Hufnerstraße. Dann dürfte die HHA beim Bau auch eher die Umsteiger, als den und die später die Ausgänge im Kopf gehabt haben.

Beim Bau des Durchgangs in den 1930er Jahren - ich weiß gar nicht, ob schon mit Aufgang zur S-Bahn - gab es nur den Ausgang zum Wiesendamm. Erst Jahrzehnte später kam der Ausgang Krüsistraße und vor allem die Omnibusanlage.

Grüße
Boris
Zitat
Boris Roland


Beim Bau des Durchgangs in den 1930er Jahren - ich weiß gar nicht, ob schon mit Aufgang zur S-Bahn - gab es nur den Ausgang zum Wiesendamm. Erst Jahrzehnte später kam der Ausgang Krüsistraße und vor allem die Omnibusanlage.

Grüße
Boris

Dazu steht etwas auf Seite 59 in in Lutz Achilles/Niels Focken/Heimann/Manfred Schwanke: Verkehrsgeschichtliches aus Barmbek-Uhlenhorst, Hamburg 1991, VVM

Demnach erhielt der 1928/29 am Westende der beide (U-Bahn-)Bahnsteige gebaute Tunnel am Wiesendamm ein Eingangsgebäude. Die Stützmauer an der Pestalozzistraße war mit einem Eingangsportal ausgestattet worden. Allerdings fehlte die Verlängerung des Tunnels unter dem Bahnsteig der S-Bahn.

Die (U-Bahn-)Bahnsteigabgänge sollen in den dreißiger und vierziger Jahren abgesperrt gewesen sein. Es sei nicht bekannt, ob der Fußgängertunnel in der damaligen Form jemals von Fahrgästen benutzt wurde.


Entsprechendes steht auch in www.hamburger-untergrundbahn.de

Der Treppenabgang zwischen S-Bahn-Bahnsteig und Tunnel wurde m.W 1964/65 passend zur Inbetriebnahme des Busbahnhiofs gebaut.

Fredrik

[fredriks.de]



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 10.01.2017 09:14 von Fredrik.
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