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Sammelthread Störungen U-Bahn [1]
geschrieben von Forummaster Hamburg 
lieber Rüdiger,

so toll ist die Temperatur in den DT5 nun auch nicht geregelt,

bin die Tage als es kalt war mit selbigem auf der U3 gefahren

"gefühlt" hat die Klimaanlage mit aller zur Verfügung stehenden Leistung versucht,
die Innenräume kälter zu bekommen als die Aussentemperatur,
was im typischen Hamburger Halbwinter gar nicht so einfach ist

Und die Lüfter haben so laut geheult, dass man sich nur schwer unterhalten konnte ohne zu schreien
Ich saß heute morgen im DT3-LZB Wagen 921-1, und das war ein rollender Kühlschrank.

***
Busbeschleunigungsprogramm - mit Vollgas und 20-Sitzplatz-Gelenkbussen ins Chaos.
Zitat
h_guenther
lieber Rüdiger,

so toll ist die Temperatur in den DT5 nun auch nicht geregelt,

bin die Tage als es kalt war mit selbigem auf der U3 gefahren

"gefühlt" hat die Klimaanlage mit aller zur Verfügung stehenden Leistung versucht,
die Innenräume kälter zu bekommen als die Aussentemperatur,
was im typischen Hamburger Halbwinter gar nicht so einfach ist

Und die Lüfter haben so laut geheult, dass man sich nur schwer unterhalten konnte ohne zu schreien

Genau sowas spricht GEGEN (den Einbau von) Klimaanlagen...
Nur weil etwas im Einzelfall nicht ordentlich funktioniert, ist das doch noch lange kein generelles Gegenargument.
Hallo,

Zitat
MisterX
Nur weil etwas im Einzelfall nicht ordentlich funktioniert, ist das doch noch lange kein generelles Gegenargument.

Wenn es nur so wäre... Bei Neufahrzeugen wird einem im Herbst/Winter eine kalte Luft auf Nacken und Hals gepustet, dass es wirklich unangenehm ist. Das wird zwar in den Folgejahren besser, tendiert dann aber immer weiter zu einem nur noch homöopathischen Einfluss der Klimaanlage auf ein wirklich angenehmes Klima der Fahrzeuge im Sommer.

Grüße
Boris
Seit Betriebsbeginn bis ca.8.00Uhr U1 SEV zwischen Volksdorf und Berne.Grund: Kabelbrand am Meiendorfer Weg
Zitat
Boris Roland
Hallo,

Zitat
MisterX
Nur weil etwas im Einzelfall nicht ordentlich funktioniert, ist das doch noch lange kein generelles Gegenargument.

Wenn es nur so wäre... Bei Neufahrzeugen wird einem im Herbst/Winter eine kalte Luft auf Nacken und Hals gepustet, dass es wirklich unangenehm ist. Das wird zwar in den Folgejahren besser, tendiert dann aber immer weiter zu einem nur noch homöopathischen Einfluss der Klimaanlage auf ein wirklich angenehmes Klima der Fahrzeuge im Sommer.

Grüße
Boris

Ich habe es schon erlebt, daß man im Sommer quasi einen Wintermantel im DT5 benötigt. Wieder draußen, bekam ich fast einen Hitzschlag, obwohl schlappe 23°C herrschten. Und das keineswegs als Einzelfall - nur mal so. Dieses Wort wird hier mehr als inflationär verwendet.

***
Busbeschleunigungsprogramm - mit Vollgas und 20-Sitzplatz-Gelenkbussen ins Chaos.
Feueralarm Berliner Tor seit etwa 15.30 Uhr.

Kein Betrieb U2 Messehallen - Hammer Kirche,
U3 Rathaus - Mundsburg.

Gleichzeitig sind derzeit wegen einer Fliegerbombe die Amsinck-, Spalding-, Nordkanal- und andere Hauptstraßen in Hammerbrook gesperrt. Es kommt zu Verkehrsstillstand entlang der SEV-Strecken.

S3/S31 Hammerbrook ist nur noch zum Einstieg freigegeben. Die S3 liegt innerhalb der Sperrzone um die Bombe, die geräumt werden soll. Sie fährt aber noch. Ganz knapp in der Sperrzone sind daneben der komplette Südkopf Hauptbahnhof S-Bahn sowie die Fernbahnstrecken nach Lübeck und Berlin.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 10.01.2017 18:27 von Herbert.
Zitat
Herbert
Feueralarm Berliner Tor seit etwa 15.30 Uhr.
...
Fliegerbombe Hammerbrook

Ja, bin gerade 3 km zu Fuß nach Hause. Hier geht nichts mehr. Auch keine Statträder mehr da.
Sperrung besteht heute noch bis Betriebsschluss!

[dialog.hochbahn.de]
Und warum wird um 18:00 Uhr in Wandsbek- Gartenstadt dann immer noch kurz gekehrt. Nach 3 Stunden sollte es sich eingependelt haben.
So verpasst man durch den Bahnsteigwechsel 2 x die U1. Und warum sagt der Fahrer dies in Habichtstraße nicht an. Ist. Mir schön öfter negativ aufgefallen. Und sagt jetzt keiner ist sind keine Fahrzeuge und Fahrer da. Schließlich fahren nachmittags Verstärkerzüge ab Saarlandstraße. Die würden ja jetzt gestrichen und die Fahrer hätten Zeit. Zuwahl die Bahnen später ja eh nach Farmsen müssen. Schließlich fahren die U3 Verstärkerzüge morgen wieder ab Farmsen.
Zitat
schmidi
Und warum wird um 18:00 Uhr in Wandsbek- Gartenstadt dann immer noch kurz gekehrt. Nach 3 Stunden sollte es sich eingependelt haben.
So verpasst man durch den Bahnsteigwechsel 2 x die U1. Und warum sagt der Fahrer dies in Habichtstraße nicht an. Ist. Mir schön öfter negativ aufgefallen. Und sagt jetzt keiner ist sind keine Fahrzeuge und Fahrer da. Schließlich fahren nachmittags Verstärkerzüge ab Saarlandstraße. Die würden ja jetzt gestrichen und die Fahrer hätten Zeit. Zuwahl die Bahnen später ja eh nach Farmsen müssen. Schließlich fahren die U3 Verstärkerzüge morgen wieder ab Farmsen.

Soweit ich weiß, erfolgen die eingeleiteten Maßnahmen bei ungeplanten Betriebsstörungen seitens der Verkehrsunternehmen ausschließlich zum Zwecke der zusätzlichen Verärgerung der Fahrgäste...
kurios war auch, dass am Rödingsmarkt gegen 18:00 (steigen ja viele in der HVZ ein) keinerlei Informationen kamen (weder Display noch Ansagen). In U-Rathaus wurde dann etwas über die Lautsprecher geflüstert, sodass niemand was mitbekommen hat. Nach ~2min gab es eine Ansage aus der Leitstelle, dass zurückgefahren wird. Dann haben natürlich alle stürmisch den Zug verlassen.
Ich bin dann die Mö bis zum Hbf hochgeschländert. Während dieser Zeit war aber von einem SEV nichts zu sehen (möglicherweise ist dieser über die Steinstraße / Ballindamm gefahren?)

Auch die Ansagen "versuchen sie Ihr Ziel mit Buslinien zu erreichen" bringen nicht viel, da aus dem Zentrum Richtung Osten nahezu keine Busse fahren (Ausnahmen zuschlagspflichtige Schnellbusse)

Dabei meint man doch, dass ein paar Stunden "danach" sich alles eingependelt hat.
Zitat
Klawitter
Soweit ich weiß, erfolgen die eingeleiteten Maßnahmen bei ungeplanten Betriebsstörungen seitens der Verkehrsunternehmen ausschließlich zum Zwecke der zusätzlichen Verärgerung der Fahrgäste...

Das sicherlich nicht, aber es hat sich eine unglaubliche Unfähigkeit offenbart. Auch wenn die Situation sicherlich schwierig war, die Hochbahn hat die Situation durch fehlende und falsche Informationen noch deutlich verschärft.

Ich kam um 18:30 Uhr in Rauhes Haus in die Station, um in die Stadt zu fahren. Es gab überhaupt keinen Hinweis dort darauf, dass der Verkehr ab Hammer Kirche ersatzlos eingestellt war, an der Anzeige auf dem Bahnsteig stand "U2 Niendorf Nord ... fährt sofort", und die Bahn kam. Das einzige, was beim Trepperuntergehen auffällig war, war dass auf dem Gleis stadtauswärts ein 8-Wagenzug DT4 stand, der laut Anzeige auf dem Bahnsteig eine U4 nach Billstedt sein sollte, und der erfahrene U-Bahnnutzer weiß, dass das sehr ungewöhnlich ist.

In der Bahn dann eine Durchsage, dass die Bahn in Hammer Kirche endet, alle aussteigen, weiter mit Ersatzverkehr. Kein Hinweis darauf, wo in Hammer Kirche der Ersatzverkehr abfährt, ob oben im Hammer Steindamm an der Haltestelle des 116ers oder unten an der Hammer Landstraße an der Nachtbushaltestelle. Letzteres erschien mir plausibler, aber alles ging nach oben, und dort standen ein paar hundert Leute und warteten auf den Bus. Am Bahnsteig in Hammer Kirche hörte ich dann die erste Ansage mit Hinweis auf die Störung, aber eine die wohl im gesamten Netz zu hören war.

Das erste Mal habe ich nach über 10 Minuten einen Bus gesehen, genauergesagt sogar zwei, aber das waren 116er in Richtung Osten, einer nach Billstedt, der andere direkt dahinter nach Washingtonallee (normalerweise liegen 10 Minuten dazwischen), und beide kamen überfüllt an. Die standen da einige Minuten, bis sie weiterfuhren.

Nach weiteren etwa 5 Minuten kam ein einzelner Bus von 12 Metern Länge mit der Beschilderung "Ersatzverkehr" ohne Zielangabe, an der Haltestelle der 116 in Richtung Billstedt (!). Der stand da auch ewig, und fuhr irgendwann weiter, wie voll weiß ich nicht. Ein einzelner kurzer Bus nach mindestens 15 Minuten, an einer Haltestelle, an der kein vernünftiger Mensch einen Ersatzverkehr in Richtung Stadt erwarten würde, war alles, was die Hochbahn aufzubieten bereit war.

Wieder 5 Minuten später kam ein 116er nach Farmsen Am Hohen Hause, in den jede Menge Leute einstiegen. Der stand 5 Minuten da, und setzte sich dann so voll in Bewegung, wie ich noch nie einen Bus gesehen habe.

Dann kam nochmal ein überfüllter 116er in Richtung Billstedt, und ich machte mich auf den Rückweg nach Hause, in die Stadt wäre ich nur mit Fußweg nach Hasselbrook gekommen, und dann wäre ich zu spät gewesen. Hätte ich gleich beim Einstieg in Rauhes Haus eine angemessene Information gehabt, wäre ich mit Fußweg nach Hasselbrook noch in etwa hinreichend zeitig in der Innenstadt angekommen.

Überflüssig zu erwähnen, dass gerade in dem Moment, als ich den Bahnsteig erreichte, die Bahn in Richtung Mümmelmannsberg abfuhr - ohne mich. Okay, das war genau die planmäßige Abfahrtszeit einer Bahn. Die nächste fuhr dann allerdings erst 7 Minuten später, obwohl sie zu dem Zeitpunkt schon 4 Minuten am Bahnsteig stand, die planmäßige Abfahrtszeit also locker mal um 2 Minuten verpasst, auf dem Bahnsteig wurde um 18:xx Uhr angezeigt, was zu dem Zeitpunkt schon etwa 15 Minuten vorbei war. Es fuhr offenbar jeder, wann er lustig war. Als ich Rauhes Haus ausstieg, wurde die Bahn am Bahnsteig gerade mit "in 7 Minuten" angezeigt. Soviel zur Verlässlichkeit der Zugzielanzeiger auf dem Bahnsteig. (Eine hinlänglich bekannte Erfahrung: gerade bei Unregelmäßigkeiten sind die Informationen am wenigsten verlässlich, also dann, wenn sie am nötigsten gebraucht werden.)

Zuhause angekommen musste ich feststellen, dass die Störung schon etwa 3 Stunden bestand, als ich in sie hinein geriet, und dass mir eine vorherige Fahrplanauskunft nicht geholfen hätte, da die auch jetzt immer noch pünktlich und durchgehende Bahnen vermelden ... so viel zum Thema Echtzeitdaten.

Um es klar zu sagen:
Die Situation war für die Hochbahn schwierig. Aber es kann nicht sein,
  • dass man es nach 3 Stunden noch nicht geschafft hat, auf den Zugzielanzeigern auf den betreffenden Linien einen Hinweis auf die Sperrung einzugeben. Wenn auf Rauhes Haus bei Ersatzverkehr zwischen Wandsbek-Markt und Wandsbek-Gartenstadt ein Hinweis erscheinen kann, dann muss das bei einer Störung auf der U2 erst recht möglich sein (dies böte den Leuten die Möglichkeit, sich einen anderen Weg in die Stadt zu suchen, etwa ab Horner Rennbahn Bus 23 nach Wandsbek-Markt und weiter mit der U1 statt in das Chaos an der Hammer Kirche hineinzufahren, wo die Leute sich selbst überlassen werden
  • dass es in Hammer Kirche keinen Hinweis gibt, wo der Ersatzverkehr abfährt. Im Grunde genommen aber konsequent, denn praktisch gesehen gab es ja keinen Ersatzverkehr
  • dass man nach 3 Stunden Störung immer noch keinen Ersatzverkehr organisiert hat (von dem einen Bus mal abgesehen). Nun mögen zwar die Busse oder das Fahrpersonal knapp sein, aber so klein darf die Reserve nicht sein. Und wie oft habe ich schon gehört, dass bei irgendwelchen Störungen im Netz Ersatzverkehr mit Taxen eingerichtet wurde, aber hier nicht. Man braucht zwar vielleicht 50 oder 100 Taxen, aber es kam nicht eines
  • dass den Kunden keine Hinweise (abgesehen vom Verweis auf den nicht existenten Ersatzverkehr) gegeben wurden, wie sei weiterkommen. Ein paar Leute haben mich gefragt, wie sie zu Fuß zur Burgstraße oder nach Hasselbrook kommen, viele Leute standen etwas orientierungslos mit ihren Smartphones herum
  • dass man es nach 3 Stunden, in denen man es nicht hinbekommen hat, einen Ersatzverkehr aufzubauen, es immer noch nicht hinbekommt, eine einigermaßen hilfreiche und zutreffende Fahrgastinformation aufzubauen (die einzig brauchbare Empfehlung wäre ja gewesen, zu Fuß nach Hasselbrook zu gehen)
  • dass auch der Verkehr auf der Linie 116, die ja von der Störung eigentlich nicht betroffen war, völlig zusammengebrochen war (hier hätte man den Takt mit zusätzlichen Bussen deutlich verstärken müssen, damit die Leute mit der U1 oder S1 in die Stadt weiterfahren können)

Ich weiß nicht, ob die Zugfahrer von Mümmelmannsberg kommend vor Horner Rennbahn angesagt haben, dass Hammer Kirche Ende ist und einen Umstieg auf den Bus nach Wandsbek empfohlen haben - wäre auf jeden Fall hilfreich gewesen.

Die technischen Fahrgastinformationssysteme haben alle versagt, die Zugzielanzeiger am Bahnsteig, das Internet, die HVV-App. Wenn überhaupt, taucht irgendwo eine Fußnote auf, in die gerade gegebene Auskunft völlig entwertet wird, aber diese Fußnoten liest eh kaum einer. An den Stellen, an denen die Leute bei einer solchen Störung stranden, muss schnellstmöglich kompetentes Auskunftspersonal auftauchen. In diesem Fall an den Haltestellen Jungfernstieg, Rathaus, Mundsburg und vor allem Hammer Kirche, wo es die Fahrgäste die Alternativen nicht kennen (im Grunde gibt es ja fast keine). Ein Hochbahner mit einem Megaphon, der den Leuten vor der Haltestelle empfohlen hätte, sich auf einen gut viertelstündigen Fußweg den Hammer Steindamm entlang bis Hasselbrook zu machen, statt auf einen imaginären Ersatzverkehr zu warten, wäre hier sicher ohne große Mühe möglich gewesen, und für die meisten Kunden die schnellste Lösung zum Weiterkommen gewesen, wenn denn aus welchen Gründen auch immer kein Ersatzverkehr verkehrt.

Nochmal: Die Situation war schwierig, aber die Reaktion der Hochbahn absolut unzureichend.

Edit: ein paar sprachliche Defizite ausgemerzt.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 10.01.2017 23:02 von KHH.
Zitat
KHH
Ein Hochbahner mit einem Megaphon, der den Leuten vor der Haltestelle empfohlen hätte, sich auf einen gut viertelstündigen Fußweg den Hammer Steindamm entlang bis Hasselbrook zu machen, statt auf einen imaginären Ersatzverkehr zu warten, wäre hier sicher ohne große Mühe möglich gewesen, und für die meisten Kunden die schnellste Lösung zum Weiterkommen gewesen, wenn denn aus welchen Gründen auch immer kein Ersatzverkehr verkehrt.

Das wäre absolut ehrlich gewesen, ich bin ja selbst auch zu Fuß gelaufen. Aber, dass sich ein Verkehrsunternehmen hinstellt und ausruft, man solle zu Fuß laufen, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.

Vom Schlump kommend gestrandet in Messehallen bin ich heute nur deshalb nicht, weil mir genau das beim letzten Feuerwehreinsatz vor wenigen Wochen passiert ist. Heute wusste ich schon aus dem Netz, dass irgendwas im Busch ist, aber als ich zur U2 runter bin, sah alles ganz normal aus. Einziger Hint: Nächste Bahn in 7 Minuten. Das hat mir gereicht, auf der Stelle kehrt zu machen. Mit der S-Bahn in Berliner Tor angekommen, sah ich dann: zu recht.
Zitat
Ingo Lange
Das wäre absolut ehrlich gewesen, ich bin ja selbst auch zu Fuß gelaufen. Aber, dass sich ein Verkehrsunternehmen hinstellt und ausruft, man solle zu Fuß laufen, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.
Leider sehen die Verkehrsunternehmen die Fahrgäste immer weniger als Kunden. Als Monopolbetriebe können sie es sich leisten, und das Geld kommt am Ende nicht vom Fahrgast, sondern vom Auftraggeber, also der zuständigen Gebietskörperschaft oder anders gesagt: vom Steuerzahler. Das ändert sich erst dann, wenn solches Verhalten vom Auftraggeber bei der Berechnung der Vorstandsboni sanktioniert wird.

Zitat
Ingo Lange
Vom Schlump kommend gestrandet in Messehallen bin ich heute nur deshalb nicht, weil mir genau das beim letzten Feuerwehreinsatz vor wenigen Wochen passiert ist. Heute wusste ich schon aus dem Netz, dass irgendwas im Busch ist, aber als ich zur U2 runter bin, sah alles ganz normal aus. Einziger Hint: Nächste Bahn in 7 Minuten. Das hat mir gereicht, auf der Stelle kehrt zu machen. Mit der S-Bahn in Berliner Tor angekommen, sah ich dann: zu recht.

Oh, dann hast du einen besseren Instinkt als ich. Ich wäre in Schlump wohl dann zur U3 gegangen, und wenn die dann schnell kommt, am Rathaus gestrandet. (Von da aus wäre ich aber am Jungfernstieg oder Hbf in die S-Bahn nach Hasselbrook gestiegen.) Lediglich wenn die U3 auch in mehr als 5 Minuten angekündigt wird oder einen überfüllten Bahnsteig hat, hätte ich mir einen anderen Weg überlegt.
Infotexte auf den ZZA gibt es immer noch nicht, die werden wohl auch nicht mehr kommen. Dafür Durchsagen auf den Haltestellen alle paar Minuten und etwa alle 10 Minuten im Zug. "Der Grund" für den Ausfall "ist noch immer ein Feueralarm".

In der Echtzeitinfo tauchen die ausfallenden Züge immer noch auf, aber nicht mehr wie heute Nachmittag sogar mit Verspätungsprognose für Haltestellen, die nicht angefahren werden können.

Hauptbahnhof Süd hat zwischenzeitlich Flatterband und, wenn ich um 22 Uhr keinen übersehen habe, nicht weniger als 12 davor platzierte Mitarbeiter der Hochbahn-Wache bekommen.

Seit etwa 19.00 Uhr fährt die U2 auch wieder bis Jungfernstieg.



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 10.01.2017 23:34 von Herbert.
Zitat
Herbert
Infotexte auf den ZZA gibt es immer noch nicht, die werden wohl auch nicht mehr kommen. Dafür Durchsagen auf den Haltestellen alle paar Minuten und etwa alle 10 Minuten im Zug. "Der Grund" für den Ausfall "ist noch immer ein Feueralarm".

In der Echtzeitinfo tauchen die ausfallenden Züge immer noch auf, aber nicht mehr wie heute Nachmittag sogar mit Verspätungsprognose für Haltestellen, die nicht angefahren werden können.

Hauptbahnhof Süd hat zwischenzeitlich Flatterband und, wenn ich um 22 Uhr keinen übersehen habe, nicht weniger als 12 davor platzierte Mitarbeiter der Hochbahn-Wache bekommen.

Seit etwa 19.00 Uhr fährt die U2 auch wieder bis Jungfernstieg.

Das Fehlen der Infotexte auf den ZZA ist ein schweres Versäumnis, denn manch einer hört die erste Durchsage erst, wenn er im Zug ist oder gar beim Herausgeworfenwerden aus der Bahn. An manchen Stellen wäre es mit Kenntnis der Streckensperrung besser, gleich in die Gegenrichtung zu fahren, wo es eine Umsteigemöglichkeit zur U1 oder zur S-Bahn gibt.

Auch die Verbindungsauskunft bietet munter Verbindungen über gesperrte Strecken an.

Und die Bataillonsstärke der Hochbahn-Wache am Hauptbahnhof Süd zeigt erneut deren weitgehende Überflüssigkeit an. Die sind sicher in der Lage, potentiellen Fahrgästen zu sagen, dass die U-Bahn nicht fährt, aber eine zutreffende Auskunft, wo der Ersatzverkehr hält, habe ich von denen bei Sperrungen nie bekommen. Die haben mich manchmal zu Haltestellen auf offenkundig gesperrten Straßen geschickt.
Zitat
Herbert
Infotexte auf den ZZA gibt es immer noch nicht, die werden wohl auch nicht mehr kommen.

Und dabei denkt man wegen der lustigen Weihnachts- und Neujahrsanimationen (die ich in keinster weise schlecht reden will) und Fußball Endergebnisse, dass sie Flexible Informationsdisplays sind auf denen aktuelle Informationen verbreitet werden können.

Die Diskussionen gabs hier ja auch schon des öfteren zwischen dem für und wieder ob das Ziel angezeigt werden soll(te) das man potentiell mit SEV (ob er nun kommt oder nicht) erreichen könnte. Hier zeigt sich das bei solchen gravierenden Störungen es nicht gerade förderlich ist.

PS: Bei mir an U-Rathaus war zudem das bekannte "Ring Problem". Der Zug vom Rödingsmarkt kommend sagt "dieser Zug wendet und fährt zurück nach Barmbek". Alle im Zug wollten ja in Richtung Barmbek ... nur halt in der eigentliche Fahrtrichtung.

PPS: Neben den ZZA würde sicher in solch Ausnahmesituationen auch Sinn machen Werbung und sonnstige "Nachrichten" im Fahrgastfernsehn vom DT-4 und DT-5 zu deaktivieren und stattdessen aktuelle Informationen anzuzeigen. Quasi "HVV Breaking News".
Lauftexte auf den Abfahrtstafeln (oder zusätzliche Displays) in den Zwischenebenen am Hbf Süd, Informationen auf den digitalen Plakatwänden ... ach ich hätte soviele Ideen. :D

... bleibt zu hoffen, dass der HVV nach dem heutigen Abend die "Live-Informationspolitik" überdenkt und vorantreibt. Ich würd mich freuen :)
Hallo,

Zitat
KHH
[*] dass man es nach 3 Stunden, in denen man es nicht hinbekommen hat, einen Ersatzverkehr aufzubauen,

Denk' doch mal weiter, Fahrer und Wagen müssen schließlich vorhanden sein und wenn schon alles gebunden ist, fährt halt was noch möglich ist. Und wenn es eben nur ein Solobus ist.

Grüße
Boris
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