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U5-Planungen
geschrieben von Glinder 
Re: U5-Planungen
04.07.2017 19:21
Die Belastung heute kann man bei Intraplan ablesen, die aber alle Linien zusammenfassen.

Eulenkamp - Straßburger Straße liegt bei 8.500 Fahrgästen/Tag,
Straßburger Straße - Straßburger Platz hat noch 5.700/Tag.

Ziemlich viel für eine Linie, die im Prinzip an Zentren vorbei fährt und ausschließlich als Schnellbahn-Zubringer dient.

Zum Vergleich:
172/173 in der Jarrestraße: 4.200
6 in der Semperstraße: 4.100
6 im Hofweg: 12.500
Re: U5-Planungen
04.07.2017 19:33
@eimsbüttel72:

Bei einer Führung der U5 über Barmbek würden in Summe (!) verlieren:

- die U3 Barmbek - Habichtstraße 3.300 Fahrgäste/Tag,
- die U3 Barmbek - Saarlandstraße 3.900 Fahrgäste/Tag,
- die U3 Barmbek - Dehnhaide 8.200,
- die S1 Barmbek - Friedrichsberg 4.600,
- die S1 Barmbek - Alte Wöhr 2.200.

Bei der U5 wären im Abschnitt Barmbek - Jarrestadt neu 30.600 Fahrgäste in den Zügen und zwischen Barmbek und Schwalbenplatz 30.700 Menschen pro Tag. Relativ richtig verlieren würden insbesondere der U3-Ostring mit unterm Strich 20 % Fahrgastverlust und der Nordring mit etwa 15 % weniger. Der Gartenstadtast verlöre 12 %, wohl auch, weil Zusteiger an der Habichtstraße an die U5 verloren werden. Einfach zusammenzählen kannst du die Werte nicht, da sind ja auch Fahrgäste doppelt erfasst - beispielsweise Kunden, die von der S1 in die U3 umsteigen.

Veränderungen gegenüber dem Nullfall im Bereich Barmbek

                    U5 Barmbek  U5 Sengelmannstr.
U3 Habichtstr.      - 3.300     - 600
U3 Saarlandstr.     - 3.900     - 3.400
U3 Dehnhaide        - 8.200     - 5.800
S1 Alte Wöhr        - 2.200     - 7.400
S1 Friedrichsberg   - 4.600     - 6.900



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.07.2017 19:36 von Herbert.
Re: U5-Planungen
14.07.2017 18:06
Neue Streckenführung in Steilshoop ?

Keine Haltestelle Rübenkamp!

Klick


Haben ein paar Renter / Querulanten gesiegt ?
Re: U5-Planungen
14.07.2017 20:13
Zitat
schmidi
Haben ein paar Renter / Querulanten gesiegt ?

Denk ich auch. Klar Vorteil der direkten Linienführung, aber dennoch Sieg für NIMBY
LH
Re: U5-Planungen
14.07.2017 21:45
Jetzt wird also allen Ernstes erwogen, keinen Bahnhof am Rübenkamp zu bauen und damit keinen Kreuzungsbahnhof mit der S1 zu haben.
Damit überhaupt keine gescheite Fahrtmöglichkeit Bramfeld -- Flughafen, Bramfeld-Poppenbüttel, Bramfeld -- Barmbek -- Berliner Tor.

Das ist ja ähnlich schlau, wie die U2 ohne Kreuzungsbahnhof mit der Verbindungsbahn gebaut zu haben oder die U1 erst abseits des Dammtorbahnhof halten zu lassen.
Re: U5-Planungen
15.07.2017 00:16
Zitat
LH
Jetzt wird also allen Ernstes erwogen, keinen Bahnhof am Rübenkamp zu bauen und damit keinen Kreuzungsbahnhof mit der S1 zu haben.
Damit überhaupt keine gescheite Fahrtmöglichkeit Bramfeld -- Flughafen, Bramfeld-Poppenbüttel, Bramfeld -- Barmbek -- Berliner Tor.

Aber ist der Bedarf nach diesen genannten Verbindungen so groß? Genau das ist doch jetzt die Frage.

Zitat
LH
Das ist ja ähnlich schlau, wie die U2 ohne Kreuzungsbahnhof mit der Verbindungsbahn gebaut zu haben oder die U1 erst abseits des Dammtorbahnhof halten zu lassen.

Auch hier stellt sich die Frage nach der Nachfrage nach einer solchen Umsteige-Beziehung. Die Umsteige-Möglichkeit sieht auf dem Plan immer ganz nett aus, aber ist auch wirklich der Bedarf danach vorhanden? Ich bin auch schon einige Male Stephansplatz/Dammtor zwischen U1 und S-Bahn umgestiegen. Aber das war eher selten. Sicher nicht der dichteste Weg als wie in Kellinghusenstraße, Ohlsdorf, Barmbek, Wandsbeker Chaussee oder Berliner Tor, aber machbar. Von daher denke ich, dass vielleicht schon sinnvoller sein könnte, wenn die U5 nicht parallel zur S-Bahn unterm Rübenkamp verläuft, sondern die S-Bahn im Bereich Hebebrandstraße kreuzt. So wird das aufwändige, zeitraubende und teure Mäandrieren zwischen Steilshoop und Sengelmannstraße gespart und für Fluggäste aus dem Bereich Bramfeld/Steilshoop dennoch ein guter Umsteigepunkt zur S-Bahn geschaffen.
Gute Umsteigebeziehungen ziehen auch Umsteiger an, d.h. selbst wenn jetzt der Bedarf nicht so hoch ist wuerde eine Haltestelle am Ruebenkamp sicherlich dazu fuehren dass so einige Menschen in guter Zeit ihre Wege aendern, also andere Wohnungen oder Arbeitsplaetze in Erwaegung ziehen weil die Verbindung nun gut ist. Da Frage ich mich schon ob man da nicht gegebenenfalls am falschen Ende spart...
Re: U5-Planungen
15.07.2017 01:01
Zitat
christian schmidt
Gute Umsteigebeziehungen ziehen auch Umsteiger an, d.h. selbst wenn jetzt der Bedarf nicht so hoch ist wuerde eine Haltestelle am Ruebenkamp sicherlich dazu fuehren dass so einige Menschen in guter Zeit ihre Wege aendern, also andere Wohnungen oder Arbeitsplaetze in Erwaegung ziehen weil die Verbindung nun gut ist. Da Frage ich mich schon ob man da nicht gegebenenfalls am falschen Ende spart...

Sicher wird es den einen oder anderen geben, der eine Verknüpfung von U5 und S-Bahn am Rübenkamp zu schätzen wissen wird. Aber muss die Haltestelle der U5 denn wirklich parallel zur S-Bahn unterm Rübenkamp liegen oder würde eine Lage der U5-Haltestelle unter der Hebebrandstaße zwischen Rübenkamp und Fuhlsbüttler Straße es auch tun? Ich denke, eine Lage der U5-Haltestelle unter der Hebebrandstraße zwischen Rübenkamp und Fuhlsbüttler Straße dürfte das beste sein. Es entfällt das Mäandrieren zwischen Steilshoop und Sengelmannstraße und der S-Bahn-Haltepunkt Rübenkamp ist immer noch in fußläufiger Nähe zu erreichen. Nicht ganz so dicht, als wenn die U-Bahnhaltestelle parallel zur S-Bahn unter dem Rübenkamp liegen würde, aber immer noch dicht genug, so dass die Fahrgäste der U5 die ihr Ziel mit der S-Bahn besser erreichen, immer noch gut an die S-Bahn-Station ran kommen.
Re: U5-Planungen
15.07.2017 02:20
Zitat
Jan Gnoth
... Ich denke, eine Lage der U5-Haltestelle unter der Hebebrandstraße zwischen Rübenkamp und Fuhlsbüttler Straße dürfte das beste sein. Es entfällt das Mäandrieren zwischen Steilshoop und Sengelmannstraße und der S-Bahn-Haltepunkt Rübenkamp ist immer noch in fußläufiger Nähe zu erreichen. Nicht ganz so dicht, als wenn die U-Bahnhaltestelle parallel zur S-Bahn unter dem Rübenkamp liegen würde, aber immer noch dicht genug, so dass die Fahrgäste der U5 die ihr Ziel mit der S-Bahn besser erreichen, immer noch gut an die S-Bahn-Station ran kommen.

Genau so ist es. Die ganze Problematik ist doch nur entstanden, weil die ursprüngliche Planung unbedingt weiter südlich in Barmbek Nord möglichst in Nähe der Fuhlsbüttler Str. mitten im Wohngebiet wegen der Erschließungswirkung die U5-Trasse vorsah, die dann wieder nach Norden drehend den Rübenkamp anschließt. Die Variante mit der Nordheimstr. wurde auch schon hier diskutiert, nur nicht so konkret. Es ging immer um möglichst gerade Streckenführung. Dies wurde aber oftmals bezweifelt, denn diese berücksichtigt in nicht genügender Weise das dicht besiedelte Gebiet.
Die Kosten-Nutzen-Analyse läuft darauf hinaus, Berechnungen auch in der Art anzustellen, wie sie Herbert weiter oben dargelegt hat. Eine neue Schnellbahntrasse soll möglichst nicht zu viel Fahrgäste von Bestandslinien abziehen. Und daran scheitern oftmals die im Grunde genommen guten Streckenführungen. Die begradigte Strecke verbilligt das Gesamtprojekt, weil auf eine Station verzichtet wird. Das wirkt sich wiederum günstig für die Nutzenseite aus. Entweder der Nutzen wird gesteigert oder die Kosten verringern sich. Wenn man nicht durch das Wespennest hindurch baut, erspart es Stress und Kosten. Die Fahrzeit verringert sich ebenfalls. Die dann nördlicher gelegene Station bindet die S-Bahn und das Wohngebiet gleichermaßen an. Die möglicherweise kleinere Anwohnerzahl ist dann zu verschmerzen. Und eine bequeme Umsteigemöglichkeit ist so oder so nicht zu haben. Eine dafür erhebliche Umbaumaßnahme des S-Bahnhofs würde die Kosten in die Höhe treiben. Zudem müsste man die Deutsche Bahn in die Planung mit einbeziehen. Da fragt man sich dann, ob dies wirklich lohnend ist. Auch wenn man neue Fahrgäste gewinnen könnte, führt dies sicher nicht dazu, dass der ganze Aufwand gerechtfertigt wäre. Auf dem Weg in die Innenstadt braucht man mit der U5 von Bramfeld aus ohnehin nur für eine Übergangszeit eine Umsteigemöglichkeit. Später fährt die Linie direkt.
Und die Fluggäste? Würde sich deren Zahl auf diesem Wege erhöhen, wenn es die bequeme von flor!an bereits aufgezeigte Umsteigebeziehung gäbe? Von der Idee her ist sie genial, aber ist sie nicht eine Nummer zu groß für diese Verkehrsbeziehungen?
Re: U5-Planungen
15.07.2017 04:27
Zitat
Jan Gnoth
Ich denke, eine Lage der U5-Haltestelle unter der Hebebrandstraße zwischen Rübenkamp und Fuhlsbüttler Straße dürfte das beste sein.

Das sehe ich auch so, aber nach den Plänen der HOCHBAHN sieht bes so aus, als Plane man östlich der Fuhlsbüttler Straße unter der Nordheimstrraße. Das wäre nicht so gut.

Sofern man zwischen Rübenkamp und Fuhlsbüttler Straße baut, wär e es nur wichtig an beiden Stellen eine unterirdische Verteileranlage (Zwischengeschoss) zu errichten, damit sowohl der Kreunzungsbereich Hebebrandstraße / Fuhlsbüttler Straße / Nordheimstraße vollständig untertunnelt ist und man nicht erst eine Fahrbahn höhengleich queren muss um zur U-Bahn zu kommen und vom Bus ohne Fahrbahjnquerung zur U-Bahn gelangt, als auch der Kreuzungsbereich Hebebrandstraße / Rübenkamp soweit untertunnelt ist, dass man ohne eine Fahrbahn zu queren zur S-Bahn gelangt.
Re: U5-Planungen
15.07.2017 08:53
Auf den Weg zum Flughafen muss man folgendermaßen umsteigen

Aus:

S1 Wedel 0 x
S1 Poppenbüttel 1 x
S3 Pinneberg 1 x
S3 Stade 1 x
S21 Bergedorf 1 X
S21 Elbgaust/ Kaltenkirchen 1 x
U1 Volksdorf 1 x ( wandsbeker chaussee )
U1 Noderstedt. 1 x ( Ohlsdorf )
U2 Mümmel 1 x
U2 Niendorf 1 x
U3 Generell. 1 x
U4 Hafencity 1 x
U4 Horn. 1 x


U5 Bramfeld. 2 x ( Bahnsteigwechesel in Sengelmannstrasse und Bahnsteigwechsel in Ohlsdorf )
U5 Innenstadt/winterhude 2 x ( Sengelmannstrasse und Ohlsdorf )

Vielleicht sollte man Rübenkamp nach Norden verlegen und einen neuen Kreuzungsbahnhof bauen.
Re: U5-Planungen
15.07.2017 09:14
Zitat
Jan Gnoth
Auch hier stellt sich die Frage nach der Nachfrage nach einer solchen Umsteige-Beziehung. Die Umsteige-Möglichkeit sieht auf dem Plan immer ganz nett aus, aber ist auch wirklich der Bedarf danach vorhanden? Ich bin auch schon einige Male Stephansplatz/Dammtor zwischen U1 und S-Bahn umgestiegen. Aber das war eher selten.

Das ist wirklich ein gutes Beispiel für eine missglückte Umsteigebeziehung und Barrierefreiheit.

Ich komme aus Richtung Norderstedt mit der U1 und würde am Stephansplatz schon gerne häufiger mal umsteigen. Gerade die Einstiegsmöglichkeit in den Fernverkehr ist eigentlich prima, weil schneller erreichbar als Hbf und bei weitem nicht so überlaufen. Das Problem ist nur, der Fahrstuhl der U1 ist genau am anderen Ende des Bahnsteigs und um zum Dammtor zu kommen, muss man mehrere Ampeln überqueren. Bei Regen wird man zusätzlich nass. Damit ist der Zeitvorteil komplett dahin und ich fahre dann doch oft zum Hbf weiter.
Re: U5-Planungen
15.07.2017 13:55
Zitat
Computerfreak
Das sehe ich auch so, aber nach den Plänen der HOCHBAHN sieht bes so aus, als Plane man östlich der Fuhlsbüttler Straße unter der Nordheimstrraße. Das wäre nicht so gut.

Im Moment sieht es auf den Plänen der HOCHBAHN so aus, als würde die Haltestelle östlich der Fuhlsbüttler Straße unter der Nordheimstraße liegen. Das wäre wahrlich etwas unglücklich. Aber vielleicht kann das noch so geändert werden, dass die Haltestelle letztlich mehr zur S-Bahn unter der Hebebrandstraße zwischen Fuhlsbüttler Straße und Rübenkamp liegt? Dann wäre wirklich allen geholfen. Schnellere Fahrzeit und geringere Baukosten durch weniger Mäandrieren durch Barmbek-Nord und gleichzeitig dennoch fußläufiger Übergang zur S-Bahn für Fahrgäste die ihr Ziel mit der S-Bahn besser erreichen.

Zitat
ullistein
Ich komme aus Richtung Norderstedt mit der U1 und würde am Stephansplatz schon gerne häufiger mal umsteigen. Gerade die Einstiegsmöglichkeit in den Fernverkehr ist eigentlich prima, weil schneller erreichbar als Hbf und bei weitem nicht so überlaufen. Das Problem ist nur, der Fahrstuhl der U1 ist genau am anderen Ende des Bahnsteigs und um zum Dammtor zu kommen, muss man mehrere Ampeln überqueren. Bei Regen wird man zusätzlich nass. Damit ist der Zeitvorteil komplett dahin und ich fahre dann doch oft zum Hbf weiter.

Das sehe ich auch so. Aber prinzipiell ist der Umstieg zwischen U1 und S-Bahn/Fernbahn am Stephansplatz/Dammtor machbar, auch wenn es nicht gerade bahnsteiggleich wie Kellinghusenstraße oder Wandsbek-Gartenstadt der Fall ist. Wenn es letztendlich auch am Rübenkamp zwischen S-Bahn und U5 so realisiert wird, können doch alle zufrieden sein. U5 mäandriert nicht mehr durch Barmbek-Nord und Rübenkamp besteht immer noch fußläufiger Übergang zur S-Bahn. Was will man mehr?
Re: U5-Planungen
15.07.2017 14:38
Nun, wenn man das eingesparte Geld für einen Umbau von Ohlsdorf einsetzt, so das dort Bahnsteig gleich zur S- Bahn umgestiegen werden kann, würde eine Umsteigehaltestelle am Rübenkamp tatsächlich entbehrlich sein.

***Es bedeutet harte Arbeit, wenn man aus einem Beförderungsfall, einen Fahrgast machen möchte.***
Re: U5-Planungen
15.07.2017 15:17
Zitat
Jan Gnoth
Ich bin auch schon einige Male Stephansplatz/Dammtor zwischen U1 und S-Bahn umgestiegen. Aber das war eher selten.
Sicher nicht der dichteste Weg als wie in Kellinghusenstraße, Ohlsdorf, Barmbek, Wandsbeker Chaussee oder Berliner Tor, aber machbar.
Die schlechten Umsteigebedingungen führen dazu, dass dort nur wenige umsteigen. Man steigt dann lieber Jungfernstieg um, was dort insbesondere zur Überlastung der Verbindungstreppe zwischen U1 und S-Bahn führt und weiterhin auch dazu beitragt, das die Verkehrsnachfrage bei der S-Bahn sich auf den City-Tunnel konzentirert. Auch die fehlende Verbindung der U2 zur Verbindungsbahn tragt zur Nachfragekonzentration auf den City-Tunnel bei und auch zu einer stärkeren Belastung der Buslinien nach Altona.

Zitat
Jan Gnoth
Von daher denke ich, dass vielleicht schon sinnvoller sein könnte, wenn die U5 nicht parallel zur S-Bahn unterm Rübenkamp verläuft, sondern die S-Bahn im Bereich Hebebrandstraße kreuzt.
Dann kann aber nicht mehr Sengelmannstraße erreicht werden, außer als Tunnelhaltestelle mit Streckenweiterführung grob Richtung Flughafen.
City-Nord auszulassen (abgesehen von der Haltestelle Sengelmannstraße, die mit ihrem Südende nahe der Manilabrücke liegen könnte) und die Strecke mit einer 180°Kurve unter Alsterdorf nach Süden zurückschwenken dürfte wohl kaum sinnvoll sein.

Möglich wäre eine Haltestelle in der Hebebrandstraße auch mit einem bahnsteiggleichen Übergang an der Sengelmannstraße, wenn man den Abschnitt City-Nord Bramfeld als Stadtbahn trassieren würde. Warum kann die U5 nicht kostensparend wie die Frankfurter U-Bahn ausgeführt werden (jedoch wohl eher mit Niederflurfahrzeugen) wo dort, wo dies ohne wesentliche Beiträchtigung des Autoverkehrs möglich, eine Stadtbahntrassierung gewählt wird. Hier könnte die Strecke von Steilshoop über die Hochspannungstrasse und Steenkoopel an die S-Bahn Haltestelle Rübenkamp herangeführt werden, um dann im engen Radius nach Norden abzuschwenken. um noch einen bahnsteiggleichen Übergang an der Sengelmannstraße zu erreichen.

Eine Schildvortriebs-U-Bahn kann dem nötigen engen Radius nicht folgen. Wenn man die U5 dann am Rübenkamp die Die S-Bahn kreuzt, müsste man den bahnsteiggleichen U1 Anschluss (nach ein bis zwei Zwischenstationen insbesondere in der City-Nord) nach Alsterdorf oder an den Lattenkamp verlegen. In diesem Fall wüde ich aber die U5 am Rübenkammp am südlichen Bahnsteigende, also südlich des Krankenhauses, kreuzen lassen.
Re: U5-Planungen
15.07.2017 16:15
Zitat
STZFa
Nun, wenn man das eingesparte Geld für einen Umbau von Ohlsdorf einsetzt, so das dort Bahnsteig gleich zur S- Bahn umgestiegen werden kann, würde eine Umsteigehaltestelle am Rübenkamp tatsächlich entbehrlich sein.

Das ist eine gute Idee, dürfte aber schwierig sein. Die Situation in Ohlsdorf ist doch eine andere als in Berlin-Wuhletal. Das lässt sich nicht so ohne weiteres auf Ohlsdorf übertragen.

Zitat
slhh
Die schlechten Umsteigebedingungen führen dazu, dass dort nur wenige umsteigen. Man steigt dann lieber Jungfernstieg um, was dort insbesondere zur Überlastung der Verbindungstreppe zwischen U1 und S-Bahn führt und weiterhin auch dazu beitragt, das die Verkehrsnachfrage bei der S-Bahn sich auf den City-Tunnel konzentirert. Auch die fehlende Verbindung der U2 zur Verbindungsbahn tragt zur Nachfragekonzentration auf den City-Tunnel bei und auch zu einer stärkeren Belastung der Buslinien nach Altona.

So schlecht ist das Umsteigen in Stephansplatz/Dammtor nicht. Nicht so dicht wie in Kellinghusenstraße oder Wandsbek-Gartenstadt, aber immer noch machbar. Da habe ich anderenorts schon weitaus schlechtere Umsteigebeziehungen gesehen. Überhaupt ist es die Frage, ob am Rübenkamp so ein großes Umsteigepotenzial ist. Nicht überall ist so ein bahnsteigleiches Umsteigen wie in Kellinghusenstraße oder Wandsbek-Gartenstadt baulich möglich. Es wird es auch nicht am Rübenkamp sein, ganz gleich, ob die U5-Haltestelle nun unter dem Rübenkamp oder unter der Hebebrandstraße liegen wird.

Zitat
slhh
Dann kann aber nicht mehr Sengelmannstraße erreicht werden, außer als Tunnelhaltestelle mit Streckenweiterführung grob Richtung Flughafen.
City-Nord auszulassen (abgesehen von der Haltestelle Sengelmannstraße, die mit ihrem Südende nahe der Manilabrücke liegen könnte) und die Strecke mit einer 180°Kurve unter Alsterdorf nach Süden zurückschwenken dürfte wohl kaum sinnvoll sein.

Das sehe ich auch so. Die nächste Haltestelle der U5 hinter Sengelmannstraße Richtung Steilshoop sollte so liegen, dass diese so dicht wie möglich am S-Bahnhof Rübenkamp liegt und trotzdem in Richtung Steilshoop liegt.

Zitat
slhh
Möglich wäre eine Haltestelle in der Hebebrandstraße auch mit einem bahnsteiggleichen Übergang an der Sengelmannstraße, wenn man den Abschnitt City-Nord Bramfeld als Stadtbahn trassieren würde. Warum kann die U5 nicht kostensparend wie die Frankfurter U-Bahn ausgeführt werden (jedoch wohl eher mit Niederflurfahrzeugen) wo dort, wo dies ohne wesentliche Beiträchtigung des Autoverkehrs möglich, eine Stadtbahntrassierung gewählt wird. Hier könnte die Strecke von Steilshoop über die Hochspannungstrasse und Steenkoopel an die S-Bahn Haltestelle Rübenkamp herangeführt werden, um dann im engen Radius nach Norden abzuschwenken. um noch einen bahnsteiggleichen Übergang an der Sengelmannstraße zu erreichen.

Eine Stadtbahn ist in Hamburg leider nicht gewollt und verkehrlich auch nicht immer sinnvoll. Eine Stadtbahn würde in Hamburg nur noch im Westen sternförmig von Altona ausgehend Sinn haben. Aber dazu müsste die U5 bis mindestens Grindel fertiggestellt sein, damit die Politik sich der Stadtbahn wieder öffnen kann. Vorher hätte das keinen Sinn, weil es dann wieder dieses Hick-Hack Stadtbahn vs. U-Bahn geben wird und das will doch nun wirklich keiner mehr.
Re: U5-Planungen
16.07.2017 05:39
Zitat
Jan Gnoth
... Die nächste Haltestelle der U5 hinter Sengelmannstraße Richtung Steilshoop sollte so liegen, dass diese so dicht wie möglich am S-Bahnhof Rübenkamp liegt und trotzdem in Richtung Steilshoop liegt.

Das hatte ich in meinem letzten Beitrag nicht näher erläutert. An der Nordheimstr., die östlich von der Fuhlsbüttler Str. abzweigt, wäre die U5 viel zu weit weg vom Rübenkamp. Das ist auf der Skizzierung im Hochbahn-Blog nicht so leicht zu erkennen. Bin die Strecke mittlerweile abgefahren. Besser wäre die Lage weiter westlich, allerdings kommt man dann wieder zu einer nur allzu engen Kurve.
Die von Computerfreak erwogene Verteileranlage versteht sich von selbst.
Re: U5-Planungen
16.07.2017 10:02
Zitat
Günter Wolter
… Die dann nördlicher gelegene Station bindet die S-Bahn und das Wohngebiet gleichermaßen an. Die möglicherweise kleinere Anwohnerzahl ist dann zu verschmerzen. Und eine bequeme Umsteigemöglichkeit ist so oder so nicht zu haben. …

Das die Einwohnererschließung schlechter wird als bei der bisherigen Planung, bezweifle ich: Umsteigebahnhof Rübenkamp bringt eine Neuerschließung nahe Null, die Haltestelle Hartzloh hätte nach Hochbahn-Zahlen 6.400 Einwohner neu erschlossen – schlechter geht es in einem so dicht besiedelten Gebiet kaum.

Der Umstieg am Rübenkamp wäre schon unattraktiv. Wieviele Fahrgäste wollen täglich aus Richtung Bramfeld zum Flughafen, wieviele Richtung Innenstadt? Täglich kürzere Fahrzeit Richtung Innenstadt gegen 1x mehr umsteigen in Ohlsdorf, wenn man zum Flughafen will. Muss man halt abwägen.

Vielleicht werden nun Gelder frei, die an anderer Stelle eine deutliche Attraktivitätssteigerung ermöglichen?
Re: U5-Planungen
16.07.2017 11:54
Ich finde auch, dass der Bahnhof Rübenkamp nördlich der Brücke von Hebebrandstraße gebaut werden sollte und dann ein Bahnsteiggleicher Umstieg zwischen S- und U-Bahn realisiert werden sollte.

Ist zwar schön und gut, dass die S- und U-Bahn zwei unterschiedliche Unternehmen sind, was in der Regel gegen solch ein Vorhaben spricht, aber um die Barrierefreiheit und Komfort zu steigern, sollte dies so umgesetzt werden. Ein gutes Beispiel ist hier die U1 und U3 in Kellinghusenstraße oder auch die U2,U3 und U4 in Berliner Tor.

Wenn in Rübenkamp dann ein Bahnsteiggleicher Umstieg möglich ist, dann würden die Fahrgäste aus Bramfeld direkt auf dem selben Bahnsteig nur rübergehen müssen und könnten direkt mit der S-Bahn Richtung Norden fahren.

Fahrgäste aus Winterhude/Alsterdorf hätten dann die Möglichkeit mit der U5 bis Rübenkamp zu fahren und dann Bahnsteiggleich Richtung Barmbek zu fahren, statt wie bisher per Kellinghusenstraße Fahrstuhl runter und Fahrstuhl wieder rauf.
Re: U5-Planungen
16.07.2017 12:17
Oho - die Mäander-Fraktion der U-Bahnplaner auf dem Rückzug? Wieder den Vorteil klarer gerader Linienführung entdeckt? Wer hätte das gedacht. Ein Schritt in die richtige Richtung

Freundliche Grüße
Horst Buchholz - histor



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.07.2017 12:17 von histor.
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