Willkommen! Einloggen Ein neues Profil erzeugen

erweitert
U25 nach Eibach?
geschrieben von Marktkauf 
Re: U25 nach Eibach?
25.09.2022 22:35
Bizte friedlich bleiben!!!
Re: U25 nach Eibach?
25.09.2022 22:57
Zitat
elixir
Würde sich der Nutzenfaktor erhöhen, wenn der Endpunkt statt in Deutenbach, zwei Stationen weiter wäre?

Deutenbach-Eibach-Süd/Einsteinring und der Endpunkt in Koppenhof?

Nein, der KostenNutzenFaktor wurde erheblich schlechter, weil man 2x die Rednitz unterqueren muß.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 25.09.2022 22:58 von Stanze.
Re: U25 nach Eibach?
25.09.2022 23:40
Offene Bauweise oder Österr. Bergbauweise?
Re: U25 nach Eibach?
25.09.2022 23:51
Zitat
Marktkauf
Offene Bauweise oder Österr. Bergbauweise?

Brücken gäbe es da auch noch.

Dazu sollte man sich aber vielleicht auch mal die Topographie ansehen - zwischen der Waldstraße in Stein-Deutenbach, der Gerasmühle und dem Einsteinring.

Aus dem Hang zum gegenüberliegenden Hang.

Das Gleiche gilt übrigens auch für die Überquerung des Flusses in Stein.


Hatte ich hier schon mal versucht, aber leider keine Resonanz von den Bau- und Finanz-Experten hier.

[www.bahninfo-forum.de]



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 26.09.2022 00:16 von elixir.
UHM
Re: U25 nach Eibach?
26.09.2022 09:22
Wenn man eine Variante (z.B. über Stein) nach Eibach machen würde, damit die S-Bahn nicht kanibalisiert würde, dann hieße dies, daß die Leute kein Interesse mehr hätten mit der U-Bahn nach Eibach zu fahren und weiterhin die S-Bahn nutzen würden. D.h. es würden durch den Umweg die Baukosten steigen (egal ob Brücke oder 2. Untertunnelung) aber weniger Fahrgäste mitfahren als wenn man den direkten Weg baut. Effektiv wird der Faktor damit noch schlechter. Die Strecke nach Stein ist ja bzgl. Faktor an sich schon durchgefallen, die wird die Umleitung nach Eibach auch nicht verbessern.

Tschö
UHM
weil bisher noch niemand diese Idee geäußert hat. Zumindest ist mir nichts dazu bekannt.

Aber auf jeden Fall hat da noch niemand versucht, einen NKF zu errechnen. Dazu ist hier im Forum sicher auch niemand in der Lage. Was wir hier könnten, wäre eine Diskussion der Möglichkeiten und möglicher Probleme zu führen.

Eine Hochbahn an dieser Stelle könnte ich mir vorstellen, da sowohl Deutenbach als auch Eibach deutlich höher liegen als die Rednitz. Aber bei der genauen Streckenführung hätte ich noch Fragen: Ich gehe davon aus, dass auf jeden Fall ein U-Bahnhof vom Goethering erreichbar sein müsste. Wohin in Eibach könnte man die Strecke dann führen, dass man den Siedlungsschwerpunkt dort noch erreicht und nicht zu weit südlich herauskommt. Der nördliche Teil der Eibacher Hauptstraße müsste wohl schon auch erschlossen werden können.
Und die Strecke sollte dann doch auch Richtung Reichelsdorf weitergeführt werden können, oder?

Zu einer möglichen Brücke über die Rednitz im Bereich Stein-Schloss nördlich der Straßenbrücke (wenn ich die Planzeichnung richtig interpretiere): An dieser Stelle reichen doch die Gebäudefundamente ziemlich weit nach unten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man da mit einer Brücke über den Fluss auf der Westseite tief genug kommt, um unter den Gebäuden durchzukommen. An dieser Stelle müsste man bis in den Faberpark ausweichen, um die Idee zu verwirklichen. Diese Idee braucht man wohl kaum zu diskutieren.
Re: U25 nach Eibach?
26.09.2022 11:25
Zitat
UHM
Wenn man eine Variante (z.B. über Stein) nach Eibach machen würde, damit die S-Bahn nicht kanibalisiert würde, dann hieße dies, daß die Leute kein Interesse mehr hätten mit der U-Bahn nach Eibach zu fahren und weiterhin die S-Bahn nutzen würden. D.h. es würden durch den Umweg die Baukosten steigen (egal ob Brücke oder 2. Untertunnelung) aber weniger Fahrgäste mitfahren als wenn man den direkten Weg baut. Effektiv wird der Faktor damit noch schlechter. Die Strecke nach Stein ist ja bzgl. Faktor an sich schon durchgefallen, die wird die Umleitung nach Eibach auch nicht verbessern.


Hi,

Fahrgäste die z. B. neu in Koppenhof in die Busse 61 und 62 zusteigen, wären in etwa gleich schnell in Röthenbach, wie die nervende Stau-Fahrt über den Königshofer Weg und durch ganz Eibach.

Die Umsteiger aus dem 61 und 62er die "nur" in die Innenstadt / Plärrer möchten, würden die U-Bahn zusätzlich füllen und den bisher errechneten Kosten-Nutzen-Faktor wohl nicht weiter herabziehen - eher verbessern.

Für Fahrgäste die die 6 Busstationen vom Süden her (aus Katzwang / Schwabach), nur bis Eibach Kirche benutzen wollen, könnte weiterhin EINE Buslinie auch bis Röthenbach, wie bisher aus Richtung Schwabach Stadtmitte/Wolkersdorf/Mühlhof, verkehren.

Für all diese Relationen ist eine Fahrt in der U-Bahn, bequemer und schneller als im Bus, vor allem zwischen 6 und 18 Uhr, auch wenn sie einen "unmerklichen Umweg" über Stein fährt.

Das könnte den KNF für Stein erhöhen und somit eine U-Bahn dorthin, rechnerisch eher ermöglichen - als z. B. die gar nicht erwünschte und viel zu teuere U 25.

Für die U 25 nach Eibach-Süd dürften die Kosten wesentlich höher sein, als die etwa 2 Kilometer zur Fortführung, von Stein-Deutenbach über Eibach-Süd/Einsteinring bis zum neuen Endpunkt in Koppenhof/Friedhof/Reichelsdorf Nord.

Dort könnten die Busse 62 nach Katzwang, den neuen 83er und ebenso der Umstieg in den 61er nach Schwabach/Wolkdersdorf erfolgen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Anzahl der Umstieg für die Fahrgäste gleich bleibt. Ob Koppenhof oder Röthenbach!

Durch den Wegfall der Linie 63 und die Einkürzung der Linie 62 sind wohl auch Einsparungen und neue Berechnungen des KNF zu berücksichtigen.

Meiner Meinung nach sind zumindest solche Überlegungen, bei der Suche nach einer Lösung für eine U-Bahn nach Stein, einzubeziehen.

Würde mich über eine weiterführende Diskussion oder Anregungen, jedoch keine Suche nach einzelnen Haaren, diese Aufgaben sollten eigentlich dann von den Planern erfolgen - oder noch besser, vorher mal die täglichen Benutzter in den genannten Linien befragen.

Tschüss
Re: U25 nach Eibach?
26.09.2022 11:49
Für die U25 müsste die U2 in der Bauzeit aus Röthenbach zurückgezogen werden. In österr. Bergbauweise wird ja an die bestehende Strecke angebaut.
Im Fahrbetrib ist sowas nicht möglich.
Einen Endpunkt in Deutenbach wird es nicht geben. Da kann es auch keine Verlängerung geben.

Im NVEP ist Deutenbach nur im ersten Planfall B1, dem weitesten, enthalten. Bewertung:

Zitat

Eine Verlängerung der U2 nach Deutenbach / Eibach …
- weist bis Stein Mitte und Eibach Belastungen auf, die denen anderer U-Bahn-Endäste entsprechen,
- ist zwischen Stein Mitte und Deutenbach nur gering bis sehr gering nachgefragt.

Bewertung des Planfalls B2 (Stein bis Palm Beach verkürzt):

Zitat

Eine Verlängerung der U2 nach Stein / Eibach …
- weist bis Stein Mitte und Eibach Belastungen auf, die denen anderer U-Bahn-Endäste ähnlich sind,
- ist ab Stein Mitte nur sehr gering nachgefragt (kein U-Bahn-Niveau).

Bewertung des Planfalls B3 (bis Stein Mitte verkürzt, Ringtram vom Westfriedhof über Röthenbach (U2) und Eibach nach Finkenbrunn):

Zitat

Eine Verlängerung der U2 nach Stein …
- ist nur sehr gering nachgefragt (kein U-Bahn-Niveau).

Ein Tramring …
- zeigt im südlichen Abschnitt eine eher starke, im nordwestlichen Abschnitt eine schwache bis sehr schwache Nachfrage,
- ist insgesamt akzeptabel, aber sehr ungleich ausgelastet,
- steht abschnittsweise in Konkurrenz zur U1 und U2 (-5.000 bzw. -6.000 Fahrgäste/d im Querschnitt).



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.09.2022 08:55 von Manfred Erlg.
Dass ein Endpunkt Deutenbach unrealistisch ist, ist klar. Der KNF reicht ja noch nicht einmal für eine Verlängerung bis Stein-Mitte.
Der KNF für einen Abzweig nach Eibach alleine ist aber auch nicht so groß, dass es sich ernsthaft darüber nachzudenken lohnt. Die Schwierigkeiten, einen Abzweig zu bauen, werden bei genauer Betrachtung zu so hohen Baukosten führen, dass der KNF locker wieder unter 1 sinken wird. Über die bauzeitlichen Probleme wurde hier auch schon ausführlich diskutiert. Und welches Betriebskonzept sollten dann die drei Linien im Zentrum haben, ohne die Bedienung von U2 und/oder U3 im Süden zu verschlechtern? Man hat ja jetzt schon in der HVZ die dichtest möglichen Zugfolgen.

Ob eine Schleife über Deutenbach zu einer anderen Bewertung führen könnte, kann man sicher auch bezweifeln. Aber wenn man die Fahrgastströme von Eibach und Reichelsdorf mit denen von Deutenbach/Stein aufaddiert, dann könnte es vielleicht doch noch reichen. Die Frage wäre halt, um wieviel länger man dann unterwegs wäre im Vergleich zur direkten Route und vor allem auch mit den Bussen heute. So unrealistisch erscheint mir diese Idee nun auch wieder nicht, als dass es sich nicht lohnen könnte, da mal genauer hinzusehen.

Ein Problem bei der Bewertung war ja auch die "Kannibalisierung" der S-Bahn. Dieser Effekt würde schon mal kleiner, wenn der U-Bahnhof nicht gar so nahe am S-Bahnhof Eibach liegen würde. Und wenn es dann mit der Schleife zwangsläufig ein paar Minuten länger dauern würde, so sieht die Rechnung auch ein wenig anders aus. Fragt sich halt, wie viele bereit sind, den Umweg über Stein in Kauf zu nehmen.

Aber folgende Möglichkeiten gäbe es zusätzlich:
- Ersatz von 63/64 durch eine örtliche Feinerschließung, wo die U-Bahn zu weit weg ist.
- Anschluss des 61 am Einsteinring. Für die Feinerschließung des nördlichen Eibach könnte dann eine Buslinie reichen. Aber das könnte ja vielleicht auch der 66 mit übernehmen.
- Anschluss des 62 am Reichelsdorfer Bahnhof, möglichst auf der Ostseite. In Reichelsdorf könnte damit ein Umsteigeknoten entstehen, der weitere Fahrtbeziehungen attraktiv machen könnte.
So eingesparte Busse könnten den KNF ja auch noch verbessern

Ich bin zwar auch noch skeptisch, ob das insgesamt wirklich tragfähige Ideen sein könnten. Aber die anderen Ideen, wie man Stein erschließen könnte - einschließlich meiner eigenen -, sind auch nicht weniger utopisch. Da könnte man schon noch ein wenig genauer hinsehen. Wer dazu keine Lust hat, muss sich ja nicht beteiligen.
Zitat
HansL
Aber folgende Möglichkeiten gäbe es zusätzlich:
- Anschluss des 61 am Einsteinring. Für die Feinerschließung des nördlichen Eibach könnte dann eine Buslinie reichen. Aber das könnte ja vielleicht auch der 66 mit übernehmen.
- Anschluss des 62 am Reichelsdorfer Bahnhof, möglichst auf der Ostseite. In Reichelsdorf könnte damit ein Umsteigeknoten entstehen, der weitere Fahrtbeziehungen attraktiv machen könnte.


Hatte ich das nicht genau so geschrieben?

Neuer Endpunkt der U 2, Umsteigeknoten und Wendeplatz für Bus 62 und 83 ist Koppenhof/Reichelsdorf Nord.


Der 61er Schwabach-Röthenbach fährt weiter wie bisher.


Der Bus 61 + 62 (jeweils im 10 Minuten-Takt) braucht heute 12 Minuten von der Haltestelle Koppenhof bis nach Röthenbach.


Eine U-Bahn von Koppenhof über Stein nach Röthenbach, mit den folgenden 6 Halten

Einsteinring/Eibach Süd

Deutenbach (Wendeschleife 63)

Palm Beach/Schulzentrum/Pendler Parkplatz (Anschluß Bus 64)

Stein Mitte

Stein Schloß (umsteigen Linie 67 Fürth und Hafen/Frankenstraße)

Röthenbach

braucht wohl auch 12 Minuten, eher etwas weniger.


Einen Plan zur Linienführung stelle ich später noch hier ein.

Tschüss
Hallo allseits,

an Elixier

> Aus dem Hang zum gegenüberliegenden Hang.
>Das Gleiche gilt übrigens auch für die Überquerung des Flusses in Stein.
> Hatte ich hier schon mal versucht, aber leider keine Resonanz von den Bau- und Finanz-Experten hier.
> [www.bahninfo-forum.de]

Ich hatte nur noch nicht die Zeit dafür. Ich selber sehe die grüne Streckenführung eher kritisch, die höhere bauliche Länge und die ungünstigere Lage der Haltestellen dürfte den Potential eher abträglich sein. Aus meiner Sicht, wäre ein U-Bahnhof Stein Schloß in Längsrichtung unter der B14 genau an der Kreuzung (OK der ginge bei dir auch noch halbwegs), und Stein Kirche oder Stein Mitte genau neben der Kirche mit Ausgängen ca bis Luitpoldstraße und am andern ende bis Jahnstraße die Lage mit besten Erschließungswirkung, wo die Einzugsprengel nicht halbseitig Felder oder andere unbebaute Flächen einschließt. Hierbei ist eine tiefe Lage des U-Bahnhofes sogar von Vorteil, denn je weiter unten er liegt, umsoweiter zieht es die Mündungspunkte der Treppen an der Oberfläche auseinnnader, sodass trotz nur 90m Bahnsteige Ausgänge die ca 200m auseinnader liegen, möglich werden, bei denen man dennoch nicht viel laufen muss, sondern den Großteil der Strecke auf Rollreppen zurück legt. Da sich hinter Stein Kirche die Trasse eh von der B14 lösen muss - auch für deine Idee nach Eibach - bietet sich die tiefe Lage wiederum an, um gefahrlos per NöT die Häuser unterfahren zu können.

Die zweite Rednitzquerung könnte ich mir schon auch oberirdisch vorstellen, nur fürchte ich, werden da die Naturschützer vermutlich wieder Amok laufen.

Zustimen möchte ich allerdings, das deine Idee eine denkbare Möglichkeit ist, die Erschließung Stein und Eibach unter den hut der finanzierbarkeit zu bringen, wenn man einen Trick anwendet: Die Strecke müsste von Anfang an als Röthenbach - Stein - Eibach beantragt werden, damit beim KNF das Fahrgastpotential beider zusammengerechnet wird, auch wenn man es dann in Teilstücken realisiert, weil ich fürchte, wenn man es Stück für Stück ausrechnet, geht es wieder so aus, wie derzeitige Untersuchungen. Und man muss einer Versuchung dort widerstehen: Auf keinen fall darf man dort aus Kostengründen an der Stationsdichte sparen,die U3 Nord beweißt, hier, was mit guten Willen möglich ist, auch wenn Stationen der teuerste Part sind, es müssen alle Stationen sofort gebaut werden. Lässt man sich erstmal auf das Spiel ein, eine Station nur baulich vorzubereiten aber nicht auszuführen, gilt zu befürchten, das diese nie gebaut wird.

Ein Nachtrag noch: sobald irgendwann die S-Bahn abgezahlt ist, böte sich perspektifisch an, die U-Bahn bis an die S-Bahn zu führen, die alten Planungen für den S-Bahnhof Wiener Straße wieder auszubuddeln, aber diesmal als richtigen Umsteigebahnhof aus einer Hand, nicht so, wie wir das hier sonst immer kennen. Da man ja keinen Parallelverkehr bietet, im Gegensatz zur "klassichen" U25, könnte es ggf sogar schon früher möglich werden. Es könnte die S2 sogar aufwerten, eine Querverbindung nach Stein zu bieten.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
10 Jahre erfolglos die Welt verbessert...



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 26.09.2022 23:35 von Daniel Vielberth.
Ich glaube nicht, dass es sich lohnt einen Plan zu zeichnen, weil das Projekt ein Phantom ist.

1) Die Verlängerung nach Eibach Süd und Reichelsdorf Nord ist weit entfernt von einer Förderwürdigkeit.
2) Die Verlängerung von Stein Mitte nach Deutenbach ist weit entfernt von einer Förderwürdigkeit.
3) Eine Verbindung von Deutenbach nach Reichelsdorf wird keine Verbesserung bringen.
4) Durch den Wegfall der U-Bahn nach Eibach Mitte fehlt der Einwohnerschwerpunkt Röthenbach Ost.
5) Die Verlängerung der U-Bahn von Eibach nach Reichelsdorf bewirkt starke Verlagerungen von der S- zur U-Bahn.
6) Wenn alternativ wegen des Umwegs über Deutenbach doch mehr Personen mit der S-Bahn und weniger mit der U-Bahn fahren, ist das für die Wirtschaftlichkeit der U-Bahn negativ.
7) Da die Buslinien kaum reduziert werden können, verringert sich der Nutzen im Vergleich zur Linie über Eibach Mitte.

Konkurrenzprojekt: Der BVWP 2030 sieht eine Ortsumgehung Stein/Eibach mit Rednitzunnel vor, die die B14 durch Stein ersetzen und zum Hafen (Knoten Frankenschnellweg/Wiener Straße/Vorjurastraße) führen soll. Man findet es bei den Straßenprojekten unter "Neue Vorhaben - Weiterer Bedarf mit Planungsrecht (WB*)". Das Projekt ist damals vom Staatlichen Bauamt entwickelt und von CSU-"Größen" in der Region befürwortet worden.

Dies Projekt wird von der Stadt Nürnberg und den örtlichen Verbänden verständlicherweise abgelehnt, da es Stein auf Kosten von Nürnberg entlastet. Man befürchtet Verlagerungen des Schwerverkehrs aus Richtung Ansbach zum Hafen weg von der A6 zur B14 (ab Neuendettelsau/Heilsbronn). Quellen:

22. Febr. 2014: [www.nordbayern.de]

27. Febr. 2014: [www.nordbayern.de]

27. April 2016: [nuernberg-stadt.bund-naturschutz.de]

-----------------------------

Zum Schluss noch ein Plan für die U-Bahn nach Reicheldorf aus dem Abschlussbericht 2015 von Intraplan. Quelle ist das U-Bahnplanungsamt, leider in sehr schlechter Auflösung (wird durch Vergrößern des PDF nicht besser).

Lage der Haltestellen:
-- Mitfall 1: Röthenbach Ost, Siedlungsschwerpunkt südlich Platz der Dt. Einheit
-- Eibach Mitte, Abzweig Hafenstraße
-- Mitfall 2: Eibach Süd, zwischen Im Ries und Neuburger Straße
-- Reichelsdorf Nord, Bereich Weltenburger Straße

Hinweis: Zwischen Eibach Mitte und Süd liegt ein Hauptsammler der Kanalisation unter der B2.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.09.2022 00:02 von Manfred Erlg.


Re: U25 nach Eibach?
26.09.2022 23:04
Gut, dann könnt ihr hier alle Straßenbahnpläne knicken, weil sie allsamt Phantomprojekte sind!

Ob ich einen Plan zum besseren Verständnis erstelle, sollte aber nicht dein Problem sein.

Die Querung über die Regnitz in Erlangen, von einer Straßenbahn, ist ja auch kein Problem.

Hier noch die Übersicht zur U2 nach Koppenhof/Reichelsdorf Nord.

Tschüss


NB: Besser eine U2 nach Koppenhof als KEINE U2 nach Stein und KEINE U25 nach Eibach.

Edit Forummaster: Google-Maps-Bild entfernt. Nutzt bitte Open Street Map.


An diejenigen, die meine Karte sehen möchten, sendet mir eine PN mit euerer Mail-Adresse, dann laß ich euch das Bild zukommen.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.09.2022 00:47 von elixir.
Re: U25 nach Eibach?
27.09.2022 01:25
Zitat
elixir
Gut, dann könnt ihr hier alle Straßenbahnpläne knicken, weil sie allsamt Phantomprojekte sind!

Ob ich einen Plan zum besseren Verständnis erstelle, sollte aber nicht dein Problem sein.

Die Querung über die Regnitz in Erlangen, von einer Straßenbahn, ist ja auch kein Problem.

Hier noch die Übersicht zur U2 nach Koppenhof/Reichelsdorf Nord.

Tschüss


NB: Besser eine U2 nach Koppenhof als KEINE U2 nach Stein und KEINE U25 nach Eibach.

Edit Forummaster: Google-Maps-Bild entfernt. Nutzt bitte Open Street Map.

An diejenigen, die meine Karte sehen möchten, sendet mir eine PN mit euerer Mail-Adresse, dann laß ich euch das Bild zukommen.

Lernresistent? Das war doch bereits kürzlich mal. Schon mal was von Copyright gehört?



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.09.2022 01:29 von sebaldus.
Zitat
elixir
Zitat
HansL
Aber folgende Möglichkeiten gäbe es zusätzlich:
- Anschluss des 61 am Einsteinring. Für die Feinerschließung des nördlichen Eibach könnte dann eine Buslinie reichen. Aber das könnte ja vielleicht auch der 66 mit übernehmen.
- Anschluss des 62 am Reichelsdorfer Bahnhof, möglichst auf der Ostseite. In Reichelsdorf könnte damit ein Umsteigeknoten entstehen, der weitere Fahrtbeziehungen attraktiv machen könnte.


Hatte ich das nicht genau so geschrieben?

Neuer Endpunkt der U 2, Umsteigeknoten und Wendeplatz für Bus 62 und 83 ist Koppenhof/Reichelsdorf Nord.
Es ist eine ähnliche Idee, aber mein Vorschlag geht etwas weiter: Eben Endstation Reichelsdorfer Bahnhof und damit Verknüpfungspunkt für weitere Fahrtbeziehungen. Damit käme man zum Beispiel auch gut von Schwabach nach Stein. Oder wenn man den 60'er-Bus verlängert auch direkt von Schwabach ins Hafengelände. Das ist nun mal so groß, dass es eine Feinerschließung braucht.

Aber kam denn überhaupt nicht herüber, dass ich einer der wenigen hier bin, die eine Diskussion über die Idee einer U-Bahn-Schleife über Deutenbach nach Eibach hier gerne führen möchte?
Die Einwände von @Manfred sind sicher stichhaltig. Aber genau darum geht es doch: Ideen auf Umsetzbarkeit abzuklopfen.
Und zu den Ideen von @Daniel und mir, wo Straßenbahnlinien eventuell auch eine Lösung sein könnten, habe ich auch noch nicht sehr viel hilfreiche Beiträge gelesen.

Die zentrale Frage ist doch, wie könnte man Stein, Eibach und Reichelsdorf vernünftig mit ÖPNV erschließen? Da wäre es zielführend, wenn wir das ohne Grundsatzdiskussionen tun könnten. Vielleicht kommt dann am Ende doch noch eine tragfähige Idee heraus.
an Hans L.

also die Idee bis zur S-Bahn zu bauen finde ich gut, allerdings fürchte ich, ein nachträglich in Reichelsdorf dazu gebauter U-Bahnhof wird dann wieder nicht sinnig mit dem Bestand der S-Bahn verbunden, und was ich halt gerne verhindern wollte ist ein zweites Fürth Klinikum. Deswegen würde ich eben Wiener Straße als Neubau für S- und U-Bahn den Vorzug geben, um ein Bauwerk aus einem Guss zu bekommen, das sich mehr an Steinbühl orientiert, kurze Wege, Rolltreppenverbindungen von Bahnsteig zu Bahnsteig eben was eine guten Umsteigepunkt ausmacht, dort wäre auch eine P&R-Anlage vorstellbar. Vorteil wäre auf jeden Fall die Ost-Westausrichtung der U-Bahn die dem Parallelverkehr-Argument zur S-Bahn allen Wind aus dem Segeln nimmt, sowie die Möglichkeit einfach die U2 immer weiter zu verlängern statt betrieblich kritische Abzweigpunkte zu schaffen.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
10 Jahre erfolglos die Welt verbessert...



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.09.2022 20:47 von Daniel Vielberth.
Ende U2 an S-Bahnhof?
28.09.2022 10:11
Hallo @Daniel,

dass Fürth Klinikum auf blödsinnigst mögliche Weise gebaut wurde, sehe ich auch so. Ich kenne jetzt die Planungsgeschichte nicht, aber eine vernünftige Verknüpfung von U- und S-Bahn war jedenfalls nie Ziel dieses U-Bahnhofs. Ich dachte immer, das wäre nur ein schlechtes Provisorium, aber jetzt muss ich erkennen, dass das dauerhaft so bleiben soll. Keine Ahnung, was sie die Fürther bei dieser verhunzten Planung gedacht haben könnten.

Das darf natürlich keinesfalls passieren, wenn man die U2 im Süden bis zur S2 verlängert. Aber in Reichelsdorf gibt es ja bereits einen S-Bahn-Zugang, den man auch für einen Zugang zu einem U-Bahnhof nutzen könnte. Auf der Westseite gibt es bereits Parkflächen. Die könnte man auch zu einem Busbahnhof mit Parkhaus ausbauen. Dort könnte nicht nur der 62 enden, sondern zum Beispiel auch der 66, der den Hafen erschließt.

Der S-Bahnhof Wiener Straße müsste erst gebaut werden. Er war mal geplant. Das wurde aber verworfen, weil das Hafengelände so weitläufig ist, dass ein S-Bahnhof dort ohne Feinerschließung durch Anschlussbusse wenig Sinn gegeben hätte.

Wenn eine Weiterführung der U2 bis zur S-Bahn auch nur theoretisch eine Chance haben sollte, müsste sie auf jeden Fall auch Reichelsdorf attraktiv erschließen. Die großen Gebäude stehen bei Koppenhof und südlich davon und da müsste ein U-Bahnhof hin. Dann wieder nach Norden zu schwenken, gäbe wenig Sinn, zumal Bahnhof Reichelsdorf auch große weitere Teile von Reichelsdorf entlang der Waldstromerstraße erschließen würde.
UHM
Re: Ende U2 an S-Bahnhof?
28.09.2022 10:41
Kurz die Geschichte ums Klinikum:
Als die Stadt Fürth mit der Planung zu dem U-Bahnhof anfing beabsichtigte sie schon eine Ausrichtung auf die zukünftige S-Bahn. Allerdings war von der DB keinerlei Aussage zu bekommen wie sich diese dann das alles dort vorstellt, für die DB war das schlicht zu früh. Deshalb hat dann die Stadt den U-Bahnhof unabhängig von der S-Bahn gebaut. Und später hatte die DB dann wohl auch kein Interesse daran, da eine Unterführung zur U-Bahn zu bauen.

Tschö
UHM
Zitat
HansL
Hallo @Daniel,

dass Fürth Klinikum auf blödsinnigst mögliche Weise gebaut wurde, sehe ich auch so. Ich kenne jetzt die Planungsgeschichte nicht, aber eine vernünftige Verknüpfung von U- und S-Bahn war jedenfalls nie Ziel dieses U-Bahnhofs. Ich dachte immer, das wäre nur ein schlechtes Provisorium, aber jetzt muss ich erkennen, dass das dauerhaft so bleiben soll. Keine Ahnung, was sie die Fürther bei dieser verhunzten Planung gedacht haben könnten.

Das darf natürlich keinesfalls passieren, wenn man die U2 im Süden bis zur S2 verlängert. Aber in Reichelsdorf gibt es ja bereits einen S-Bahn-Zugang, den man auch für einen Zugang zu einem U-Bahnhof nutzen könnte. Auf der Westseite gibt es bereits Parkflächen. Die könnte man auch zu einem Busbahnhof mit Parkhaus ausbauen. Dort könnte nicht nur der 62 enden, sondern zum Beispiel auch der 66, der den Hafen erschließt.

Der S-Bahnhof Wiener Straße müsste erst gebaut werden. Er war mal geplant. Das wurde aber verworfen, weil das Hafengelände so weitläufig ist, dass ein S-Bahnhof dort ohne Feinerschließung durch Anschlussbusse wenig Sinn gegeben hätte.

Wenn eine Weiterführung der U2 bis zur S-Bahn auch nur theoretisch eine Chance haben sollte, müsste sie auf jeden Fall auch Reichelsdorf attraktiv erschließen. Die großen Gebäude stehen bei Koppenhof und südlich davon und da müsste ein U-Bahnhof hin. Dann wieder nach Norden zu schwenken, gäbe wenig Sinn, zumal Bahnhof Reichelsdorf auch große weitere Teile von Reichelsdorf entlang der Waldstromerstraße erschließen würde.

Hallo

Ich habe gelesen das in einigen Jahren wenn due 4 zum sudfriedhof fährt die linke 68 evtl nach reichelsdorf fahren könnte dann wäre die feinerschliesung ja vorhanden

Lg Michel
Sorry, in diesem Forum dürfen nur registrierte Benutzer schreiben.

Hier klicken, um sich einzuloggen