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Sanierung der U3 im Innenstadtbereich
geschrieben von NVB 
Moin,

vielleicht magst du begründen, was daran eine "Frechheit" oder gar "Zumutung" ist, dass man eine praktikable Lösung für das Problem mit den "Kurvenbahnhöfen" gefunden hat?
Findest du das besser, wenn man auch alle Kurvenbahnsteige in voller Länge erhöht und sich schon der erste Versuchszug unrettbar verklemmen würde?
Und, falls du dich durch den "Einstiegszwang" beim Rollisymbol irgendwie stigmatisiert fühlst (weiß man ja bei derartigen Zeitgenossen nie so genau), dann steig doch einfach beim Kinderwagenzeichen ein!
(Das Leben kann so einfach und entspannt sein...)
Zitat
Koschi1988
.
Leider finde ich generell diese "Barrierefreiheit" in einiger Hinsicht eine Frechheit oder Zumutung, welche Umwege man da teilweise gehen/fahren muss, um zum Fahrstuhl zu kommen...
Diese Umwege sind bei alten Haltestellen wohl leider oft nicht zu vermeiden.
Wirklich eine Frechheit ist es, wenn auch an Neubauten solche Umwege gleich mit eingebaut werden.
So bekommt z.B. die S-Bahn-Haltestelle Ottensen einen eingebauten Umweg. Dort wird der einzige Fahrstuhl am Zugang am Ostende des Bahnsteigs gebaut.
Am Westende liegt die Thomasstraße ca. 3m tiefer als die Gleise. Hier hätte ein Zugang per Tunnel geplant werden müssen! Der Zugang zum Tunnel, wäre dort (fast) ebenerdig, mit Treppe (plus Fahrstuhl!) zum Bahnsteig.
So wie bebaut wird, wird man erst eine sehr lange Treppe hochgehen müssen, um dann wieder per Treppe runter auf den Bahnsteig zu kommen. Oder eben dumm gucken, laut fluchen und weit laufen.
Zitat
Sonnabend
Moin,

vielleicht magst du begründen, was daran eine "Frechheit" oder gar "Zumutung" ist, dass man eine praktikable Lösung für das Problem mit den "Kurvenbahnhöfen" gefunden hat?
Findest du das besser, wenn man auch alle Kurvenbahnsteige in voller Länge erhöht und sich schon der erste Versuchszug unrettbar verklemmen würde?

Was ist eigentlich aus den Gapfillern [dialog.hochbahn.de] geworden?
Scheinbar ist der Versuch gescheitert (das schließe ich daraus, dass man seit dem großen Medienwirbel zum Start des Tests nichts mehr gehört hat) was ja nicht schlimm wäre. Aber das man jetzt einfach aufhört ist wohl auch nicht der Weisheits letzter Schluss
Zitat
flor!an
Zitat
Sonnabend
Moin,

vielleicht magst du begründen, was daran eine "Frechheit" oder gar "Zumutung" ist, dass man eine praktikable Lösung für das Problem mit den "Kurvenbahnhöfen" gefunden hat?
Findest du das besser, wenn man auch alle Kurvenbahnsteige in voller Länge erhöht und sich schon der erste Versuchszug unrettbar verklemmen würde?

Was ist eigentlich aus den Gapfillern [dialog.hochbahn.de] geworden?
Scheinbar ist der Versuch gescheitert (das schließe ich daraus, dass man seit dem großen Medienwirbel zum Start des Tests nichts mehr gehört hat) was ja nicht schlimm wäre. Aber das man jetzt einfach aufhört ist wohl auch nicht der Weisheits letzter Schluss

Klosterstern und Landungsbrücken sind die erfolgreich im Einsatz!?!
NDR 15.02.2020, Gapfiller Landungsbrücken:
[www.ndr.de]
Igitt was wurde aus "Rathaus" gemacht? Eklige Schwimmbadelemente und steriler Look verschandeln diese historische Haltestelle.

***
Busbeschleunigungsprogramm - mit Vollgas und 20-Sitzplatz-Gelenkbussen ins Chaos.
Habe ich was verpasst?

In der U1 läuft Kelle immer noch die Durchsage über die U3-Sperrung.
Lief wohl doch nicht so Recht gut heute.
Laut [www.abendblatt.de] gab es Probleme im Gleisbereich warum erst gar keine Züge und dann mit langsamer Geschwindigkeit gefahren wurde und der Fahrstuhl am Rathaus ging wohl auch nicht (auf Anhieb)
Moin,

ich war statt am Morgen (haha...) am Abend für Fotos los. Insgesamt 26 Fotos von den Haltestellen Rathaus und Rödingsmarkt habe ich mitgebracht und zeige sie auf [dt5online.de]

Viele Grüße

DT5 Online - Seit 10 Jahren die Website rund um Hamburgs Nahverkehr: [www.dt5online.de]
Zitat
DT5-Online
Insgesamt 26 Fotos von den Haltestellen Rathaus und Rödingsmarkt habe ich mitgebracht und zeige sie auf [dt5online.de]

Moin,

darf ich mal Feedback geben? Solche eigentlich gar nicht soooo langen Beschreibungstexte wie bei Bild 9 lassen sich weder auf der Übersichtsseite (Scrollbar auf dem Foto) noch auf der eigentlichen Fotoseite (da ist der Beschreibungstext abgeschnitten) vernünftig lesen. Kannst Du da was an der Software drehen?
Zitat
Sören
Zitat
DT5-Online
Insgesamt 26 Fotos von den Haltestellen Rathaus und Rödingsmarkt habe ich mitgebracht und zeige sie auf [dt5online.de]

Moin,

darf ich mal Feedback geben? Solche eigentlich gar nicht soooo langen Beschreibungstexte wie bei Bild 9 lassen sich weder auf der Übersichtsseite (Scrollbar auf dem Foto) noch auf der eigentlichen Fotoseite (da ist der Beschreibungstext abgeschnitten) vernünftig lesen. Kannst Du da was an der Software drehen?

Moin,

ein CMS neu aufsetzen kann ich zwar nicht, aber ich habe den Fehler auch gesehen. Es scheint da ein Problem zu bestehen, dass Beschreibungstexte über die Info-Schaltfläche (i) nicht angezeigt werden, wenn sie der Beschriftung gleichen. Jedenfalls für PC-Nutzer sollte jetzt so viel wie möglich direkt lesbar sein, wenngleich die Lösung unschön ist...

VG

DT5 Online - Seit 10 Jahren die Website rund um Hamburgs Nahverkehr: [www.dt5online.de]



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 29.03.2022 08:14 von DT5-Online.
Zitat
Koschi1988
Leider finde ich generell diese "Barrierefreiheit" in einiger Hinsicht eine Frechheit oder Zumutung, welche Umwege man da teilweise gehen/fahren muss, um zum Fahrstuhl zu kommen...

Auch wenn es mich nicht betrifft aber man sollte generell dankbar sein, dass man keine Probleme hat, diese Wege zurückzulegen.

Ja - die Haltepunkte sind ggf. verschoben - na und - wir reden über ein paar Meter Fussweg. Sind wir jetzt schon alle so dekadent, dass wir 20 Meter mehr nicht mehr verkraften? Für Leute mit Rollstuhl oder mit Gehbehinderung ist dieser Einstieg Gold wert! Sorry aber den Kommentar kann ich in keinster Weise nachvollziehen!
Ich glaube, Koschi meint, dass Menschen mit Behinderungen, die meist ohnehin schon langsamer in ihren Bewegungen sind als der Durchschnittsfahrgast, oftmals im Vergleich zum Durchschnittsfahrgast viel mehr Zeit benötigen, bis sie ihren Zug erreichen, da nicht alle Zugänge einer Haltestelle über Fahrstühle verfügen und der Weg vom Fahrstuhl zur Einstiegstür der Bahn viel weiter und damit beschwerlicher ist, weil sie nur am erhöhten Teil des Bahnsteigs in den Zug gelangen.
Genau. Ich habe Koschi auch so verstanden, dass die erhöhten Stellen am Bahnsteig teilweise ganz besonders weit von den Fahrstühlen weg sind.
Dass also genau die Leute, für die es wichtig wäre, möglichst kurze Strecken zurückzulegen nund gerade besonders lange Strecken haben.
In der Station Rathaus stört der farbliche Kontrast der quer verlaufenden olivgrünen Abdeckungen für die Stromschiene mit den [edit]horizontal vertikal[/edit] verlaufenden roten Säulen zwischen den Gleisen. Hätte man hier nicht weiße oder graue Abdeckungen nehmen können?

Gruß aus Hamburg

---
"Ich bringe unseren Busfahrern noch sportlicheres Fahren bei"
Reza "Racer" F., Gruppenleiter Betriebsrennsport



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 30.03.2022 16:50 von FoxMcLoud.
Zitat
FoxMcLoud
In der Station Rathaus stört der farbliche Kontrast der quer verlaufenden olivgrünen Abdeckungen für die Stromschiene mit den horizontal verlaufenden roten Säulen zwischen den Gleisen. Hätte man hier nicht weiße oder graue Abdeckungen nehmen können?

Gruß aus Hamburg
Das dachte ich mir vorhin auch. Rödingsmarkt ist modern und trotzdem zeitgemäß optimiert worden. Rathaus hingegen ist super un-harmonisch. Viel schlimmer ist allerdings dass auch hier - eine Station mit nahezu geraden Bahnsteigen - auch nur teilweise erhöhten Bahnsteig bekommen hat. Das ist einfach traurig
Zitat
FoxMcLoud
In der Station Rathaus stört der farbliche Kontrast der quer verlaufenden olivgrünen Abdeckungen für die Stromschiene mit den horizontal vertikal verlaufenden roten Säulen zwischen den Gleisen. Hätte man hier nicht weiße oder graue Abdeckungen nehmen können?
Gruß aus Hamburg
Ich finde das rot und grün sogar chic, jedenfalls auf den Fotos.

Zitat
flor!an
.... Viel schlimmer ist allerdings, dass auch hier - eine Station mit nahezu geraden Bahnsteigen - auch nur teilweise erhöhten Bahnsteig bekommen hat. Das ist einfach traurig
Gibt es Aussagen der Hochbahn, was eine teilweise / komplette Erhöhung eines Bahnsteigs kostet?
Zitat
oskar92

Gibt es Aussagen der Hochbahn, was eine teilweise / komplette Erhöhung eines Bahnsteigs kostet?

Darum geht es eigentlich gar nicht.
Es geht darum, dass die mobilitätseingeschränkten Zeitgenossen nicht "irgendwo" in den Zug einsteigen und dann an der Zielhaltestelle den Zug nicht barrierefrei verlassen können.
Und weil es absehbar auch in diesem Jahrhundert nicht gelingen wird, sämtliche Bahnsteige auf volle Länge zu bringen und gleichzeitig auch noch vollständig zu begradigen, hat man Abstand von den vollständigen nachträglichen Erhöhungen genommen, es bleibt beim Kompromiss der Teilerhöhung.
Schade, aber "isso".
Zitat
StephanHL
Zitat
Koschi1988
Leider finde ich generell diese "Barrierefreiheit" in einiger Hinsicht eine Frechheit oder Zumutung, welche Umwege man da teilweise gehen/fahren muss, um zum Fahrstuhl zu kommen...

Auch wenn es mich nicht betrifft aber man sollte generell dankbar sein, dass man keine Probleme hat, diese Wege zurückzulegen.

Ja - die Haltepunkte sind ggf. verschoben - na und - wir reden über ein paar Meter Fussweg. Sind wir jetzt schon alle so dekadent, dass wir 20 Meter mehr nicht mehr verkraften? Für Leute mit Rollstuhl oder mit Gehbehinderung ist dieser Einstieg Gold wert! Sorry aber den Kommentar kann ich in keinster Weise nachvollziehen!
Ich beziehe mich hierbei tatsächlich auf Bewegungseingeschränkten Menschen, wie Wolf Tiefenseegang und MisterX bereits korrekt kommentiert haben. Während alle, die nicht auf die Fahrstühle angewiesen sind, können bei sehr vielen Stationen und Haltestellen direkt von Bus/Bahn zur nächsten umsteigen, während Menschen, die auf den Fahrstuhl angewiesen sind und sich schon schwer fortbewegen können, müssen leider teilweise größere Umwege in Kauf nehmen.

Ein Beispiel ist hier Hauptbahnhof Süd. Wenn man hier mit einem Zug aus den Süden ankommt und in die U1 umsteigen musst, musst man über die Wandelhalle einmal den ganzen Bahnhof entlang gehen, über die Straße und dann noch ein Stück Richtung Zob gehen, um zum Fahrstuhl zu kommen. Alle anderen Fahrgäste können direkt auf den Südsteg hochgehen.
Und in der Hinsicht finde ich es gut, dass es nun diese Barrierefreiheit gibt, aber die Umwege, die teilweise dafür in Kauf genommen werden müssen, sind dann, wie ich oben schon schrieb, wieder eine Frechheit für die Menschen, die tatsächlich darauf angewiesen sind.

Aber dies ist ein anderes Thema und ich finde, dass dies bei der U3 in den Haltestellen Rathaus und Rödingsmarkt relativ gut umgesetzt sind, da die Fahrstühle noch fast neben den Treppen sind. In Mönckebergstraße wiederrum darf man den Fahrstuhl fast schon wieder suchen, weil dieser nicht neben der Treppe ist.
Zitat
Sonnabend
Zitat
oskar92

Gibt es Aussagen der Hochbahn, was eine teilweise / komplette Erhöhung eines Bahnsteigs kostet?

Darum geht es eigentlich gar nicht.
Es geht darum, dass die mobilitätseingeschränkten Zeitgenossen nicht "irgendwo" in den Zug einsteigen und dann an der Zielhaltestelle den Zug nicht barrierefrei verlassen können.

Du meinst, es wird absichtlich nur ein Teil erhöht, damit der restliche Bahnsteig nicht benutzt werden kann? Das glaube ich nicht. Dann hätte man in der HafenCity ja auch nur eine Teilerhöhung bauen dürfen. Ich denke, es liegt schlicht am Geld.
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