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Regionalbahnhof Barmbek
geschrieben von flor!an 
Die Mastfundamente zu versetzen dürfte wohl nicht so schwierig bzw. aufwändig sein. Ich sehe aber ein Platzproblem mit dem zweispurigen Ausbau im Bereich des Bahnhofes Barmbek, ganz zu schweigen vom Bau eines zusätzlichen Bahnsteiges dort.
Zitat
STZFa
Ist eigentlich schon jemanden aufgefallen das die Güterumgebungsbahn teilweise schon an ihrer Belastungsgrenze angelangt ist?

Moin,
lustig alles für eine Regio planen, aber die primäre Funktion dieser Strecke außer acht lassen!
Der zweigleisige Ausbau wäre für die eigentliche „Widmung“ dieser Strecke schon erforderlich.
Zitat
Djensi
Zitat
STZFa
Ist eigentlich schon jemanden aufgefallen das die Güterumgebungsbahn teilweise schon an ihrer Belastungsgrenze angelangt ist?

Moin,
lustig alles für eine Regio planen, aber die primäre Funktion dieser Strecke außer acht lassen!
Der zweigleisige Ausbau wäre für die eigentliche „Widmung“ dieser Strecke schon erforderlich.

Sobald die FBQ da ist, wird die GUB zwischen Eidelstedt und Wandsbek quasi nicht mehr benötigt.

Viele Grüße

Roman – Der Hanseat
Hallo,

denkbar wäre so eine Verbindung vielleicht, aber Hasselbrook ist nicht gerade von Umsteigern überlastet und ob die dann alle nach Barmbek wollen... Zudem kommst Du von der GUB-West nicht auf die Strecke nach Lübeck. Beide treffen sich im rechten Winkel im Bereich der viel diskutierten Überführung Hammer Straße (ex Bahnübergang) und daneben ist kein Platz.

Wie dem auch sei, es gibt dem Bashing des Kollegen nicht mehr Sinn und Verstand. Entschieden und geplant, wie sich hier der Bereich um den Bahnhof verändern soll, wurde vor über zehn Jahren. Also noch vor dem letztendlichen Eingehen von Arcandor, womit man nicht mit der Fläche Herties hätte planen können. Auch danach war die Fläche nicht frei verfügbar. Das Kaufhaus stand noch, erzählt wurde vom Eigentümer viel wie es weitergenutzt würde. Man war hier heilfroh als endlich feststand, dass das alte Kaufhaus ersetzt werden sollte. Da war also nichts, was hätte bebaut werden können.

Und verschieben hätte man den ZOB an sich auch nicht können, es geht nur um eine Art Baulücke. Einen ZOB in zwei S-Kurven, kundenfreundlich finde ich anders und besser als jetzt wäre es auch nicht geworden.

Am Ende kommt das mit dem Kropf schon gut hin. Man muss auch mal realistisch bleiben. Hier einen solchen schwierig umzusetzenden Regio-Halt zu bauen, kann man einlegen, wenn alle U-Bahnen, S-Bahnen und Straßenbahnen mal gebaut sind, die die Stadt braucht und dringend Geld zu vergeben ist. ;-)

Grüße
Boris
Mir fehlt auch ein bisschen die Phantasie was der große Vorteil von einem Sack-Regionalbahnhof an dieser Stelle wäre. Dann doch lieber S-Bahn auf der GÜB zwischen Barmbek (ehrlichweise dann Rübenkamp) und Eidelstedt. Die Relation wäre so ja auch erschlossen und wenn man nicht zuviele Unterwegsbahnhöfe baut von der Fahrzeit sicher auch gleich
Hallo,

Zitat
flor!an
Mir fehlt auch ein bisschen die Phantasie was der große Vorteil von einem Sack-Regionalbahnhof an dieser Stelle wäre. Dann doch lieber S-Bahn auf der GÜB zwischen Barmbek (ehrlichweise dann Rübenkamp) und Eidelstedt. Die Relation wäre so ja auch erschlossen und wenn man nicht zuviele Unterwegsbahnhöfe baut von der Fahrzeit sicher auch gleich

Mir ist bei Wolfgangs Einwurf mit der Verbindung gen Nordost auch was eingefallen (ohne realen Hintergrund - also Abteilung innere "Märklin-Bahn").

Ahrensburg-Gartenholz los, über Ahrensburg, Rahlstedt nach Wandsbeker Chaussee zunächst aufs GUB-Gleis. Dort dann einen Seitenbahnsteig an den Einschnitt gebaut, dahinter dann irgendwann Gleiswechsel auf die S-Bahn Gleise, nächster Halt dann Barmbek. Danach wieder Wechsel aufs GUB-Gleis und weiter auf die Strecke Hamburg - Elmshorn. Wo da Ende ist, weitere Stops, keine Ahnung; ebenso keine Ahnung wer da überhaupt mitfahren wollte. Frequenz ca. maximal alle 40 bis 30 Minuten.

Grüße
Boris
NVB
Re: Regionalbahnhof Barmbek
12.09.2021 11:43
Es bleibt das Jahrzehnte-alte hamburgische Problem, dass man noch nie in verkehrlichen Zusammenhängen gedacht hat, Stückwerk, so weit das Auge reicht.

Zum Beispiel S4: Da wird eine in bester Nachkriegsmanier eine viergleisige Trasse durch den Nordosten Hamburgs "geprügelt" und für Hamburg–Hannover ist den Herrschaften gerade eingefallen, statt Alpha-E doch lieber entlang der Autobahn zu bauen. Würde der Richtung Lübeck auch zu Gesicht stehen und von Hamburg nach Lübeck endlich Deutschlandtakt-kompatible 25 Minuten Fahrzeit. Wenn man dann die beiden Strecken nach Lübeck und Hannover mit einer weiteren Elbquerung abseits des Hauptbahnhofs verbinden würde, hätte man eine Entlastung des Hauptbahnhofs und die dringend notwendige Ausweichstrecke für die überlasteten und an einigen Stellen maroden Elbbrücken.

Die Nutzung der Güterumgehungsbahn für den Personenverkehr hätte schon gewisse Vorteile. Aber nur bis Rübenkamp und danach weiter auf den S-Bahngleisen. Die S1/S11 sollte das verkraften. Hasselbrook als reiner Ein- und Ausstiegsbahnhof ist nicht der große Renner, doch in einer bislang nicht existierenden Verbindung steckt bestimmt Potenzial drin ...
Zitat
Der Hanseat
Zitat
Djensi
Zitat
STZFa
Ist eigentlich schon jemanden aufgefallen das die Güterumgebungsbahn teilweise schon an ihrer Belastungsgrenze angelangt ist?

Moin,
lustig alles für eine Regio planen, aber die primäre Funktion dieser Strecke außer acht lassen!
Der zweigleisige Ausbau wäre für die eigentliche „Widmung“ dieser Strecke schon erforderlich.

Sobald die FBQ da ist, wird die GUB zwischen Eidelstedt und Wandsbek quasi nicht mehr benötigt.

Das ist so nicht richtig, da man weiterhin die Kombiverkehre und die Sammlung der Verkehre aus dem westlichen Dänemark über Taulov bei Frederica laufen lassen wird und die werden sicher weiter die Strecke Flensburg Hamburg nehmen.

Edit: und natürlich die Verkehre von der Westküste und aus Kiel Ubf



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 12.09.2021 14:21 von Djensi.
Mir kommt es ein bisschen so vor, als wolle man durch solch einen zusätzlichen Regionalbahnhof, der mehr oder weniger parallel zu einer anderen Hauptstrecke liegt, krampfhaft versuchen größentechnisch an Berlin heranzurücken.
Berlin hat nur grob 17% mehr Fläche, muss aber Transportmöglichkeiten für die doppelte Einwohnerzahl bereitstellen.
(Das Verhältnis dürfte sich verschieben, wenn man den jeweiligen Ballungsraum miteinrechnet).

Wenn man dieses Fass aufmacht, muss es sich auch lohnen, da man gleich mehrere Regionalbahnlinienverläufe neu denken müsste.
Die Züge, die in Barmbek halten sollten, müssten immerhin irgendwoher kommen und auch irgendwo hin fahren, dabei eine sinnvolle Kapazitäts- oder Geschwindigkeitsverbesserung bieten und nicht irgendeine existente Verbindung verschlechtern.

Da einfach nur einen Bahnhof hinzustellen, weil da eh Gleise liegen, schafft noch keine sinnvolle Verbindung für Passagiere (und wenn, dann eher mit der S-Bahn als mit Regionalbahn XY).

(Wäre es jetzt Transport Tycoon und nicht die Realität, hätte ich im Nu die Strecke HBf-Barmbek-Ohlsdorf-Norderstedt-Neumünster-... durch die Bebauung gebombt und auch den Flughafen innerhalb von Tagen nach Kaltenkirchen geschubst...)
Moin

sind wieder Ätz-Wochen mit dem Dreibuchstabigen?


Zitat
NVB
Es bleibt das Jahrzehnte-alte hamburgische Problem, dass man noch nie in verkehrlichen Zusammenhängen gedacht hat, Stückwerk, so weit das Auge reicht.

Zum Beispiel S4: Da wird eine in bester Nachkriegsmanier eine viergleisige Trasse durch den Nordosten Hamburgs "geprügelt" und für Hamburg–Hannover ist den Herrschaften gerade eingefallen, statt Alpha-E doch lieber entlang der Autobahn zu bauen...

Du bist schon ein "begnadeter Faktenverdreher".
Wenn irgendwer irgendwann eine Eisenbahntrasse durch den Nordosten Hamburgs "geprügelt" hat, dann war das vor rd. 170 Jahren die LBE mit dänischer Duldung / Unterstützung, die die Trasse durch Teile Lübecks, Holsteins, Stormarns, Wandsbeks und Hamburgs "geprügelt" hat.

Jetzt geht es darum, neben die bestehende (also längst "durchgeprügelte") Strecke ein bis zwei weitere Gleise bis Ahrensburg-Gartenholz für das S-Bahn-System als höherwertigen Nahverkehr zu verlegen.

Und, was deine weiteren Einlassung zu Hamburg - Hannover betrifft (die natürlich in einen Hamburger Nahverkehrsforum eindeutig deplatziert sind): Nicht ein einziger Meter der diskutierten neuen Trassen verläuft auf Hamburgischem Gebiet - da muss man selbst beim kleinen Einmaleins des Staatsaufbaus schon erhebliche Defizite haben, wenn man ausgerechnet das als Begründung für "...das Jahrzehnte-alte hamburgische Problem, dass man noch nie in verkehrlichen Zusammenhängen gedacht hat..." bemüht.
Hier eine spannende Übersicht zur Möglichen Nutzung der GÜB: [dialogforum-schiene-hamburg-altona.de]
Zitat
STZFa
Ist eigentlich schon jemanden aufgefallen das die Güterumgebungsbahn teilweise schon an ihrer Belastungsgrenze angelangt ist?

Es geht im heutigen Zustand noch was. Zu Weihnachten 2018, als die Verbindungsbahn wg Bauarbeiten gesperrt war, wurden alle durchfahrenden IC's sowie die RE70 Richtung Kiel / Flensburg über die GUB geleitet. Für eine stündliche Regionalbahn sollten Kapazitäten da sein.

Wenn 2028(?) die FBQ in Betrieb geht, wird ein Großteil des Güterverkehrs darüber verlaufen und viele Kapazitäten auf der GUB frei machen. Deshalb sollte man heute schon anfangen zu planen, wie die Nachnutzung der GUB aussehen soll.

Zitat
Djensi
Das ist so nicht richtig, da man weiterhin die Kombiverkehre und die Sammlung der Verkehre aus dem westlichen Dänemark über Taulov bei Frederica laufen lassen wird und die werden sicher weiter die Strecke Flensburg Hamburg nehmen.
Edit: und natürlich die Verkehre von der Westküste und aus Kiel Ubf

Im Verhältnis zum Gesamtgüterverkehr aber wenig. Und dafür (sowie für Personenzüge) sollte man lieber Bad Oldesloe – Neumünster elektrifizieren und die Zweigleisigkeit wiederherstellen.
Zitat
StephanHL
Was wären denn die potentiellen Halte? Elbgaustrasse - o.k. - danach würde Lokstedt der nächste Bahnhof sein - vielleicht am Nedderfeld ne Haltestelle mit Übergang zur 5, Lokstedt (Bahnhof) ist nichts ausser Industrie in der Nähe, dann führt die Strecke eingleisig an der City Nord vorbei und biegt dann über Rübenkamp und Alte Wöhr ab. Wo soll das Fahrgastpotential da herkommen?

Ich verstehe die Buchholz-Idee einfach nicht und auch vor Lokstedt sind ja eher dünn besiedelte Gebiete bis Elbgaustrasse.

Das müsste mir mal jemand erklären, wo da ein Fahrgastpotential sein soll

Die Gegend hat sich stark verändert und wird es noch stärker tun. Eppendorf und Eimsbüttel kann sich keiner mehr leisten, jetzt zieht es alle nach Lokstedt. Es wird überall nachverdichtet, jedes freie Gelände bebaut, am ehemaligen Lokstedter Bahnhof gibt es jetzt ein schickes Neubauviertel. Aber auch ohne Lokstedt ist ein Potenzial da, denn es geht vor allem um neue Verbindungen, die heute nicht existieren, und weniger um lokale Erschließung.

Zitat
Kirk
Aber Regionalbahnen in der City sehe ich auch etwas kritisch. Wieso? Solche Konzepte sind meistens stündlich. Da bin ich dann in der City mit Bus und U-Bahn genauso schnell.

Wenn du aus Elmshorn stündlich eine direkte Regionalbahn in die City Nord hast, dann kann das durchaus schneller sein, als zum Hbf / Altona zu fahren und dann mit U/S/Bus weiter. Es geht hier ja nicht darum, Leute aus Barmbek in die Innenstadt zu bringen.
Zitat

Wo soll das Fahrgastpotential da herkommen?

Die GUB soll vor allem schnelle Querverbindungen aus dem Umland in die Hamburger B-Zentren ermöglichen und nebenbei einige Querverbindungen in Hamburg deutlich beschleunigen. Mit Sengelmannstraße, Rübenkamp, Barmbek, Wandsbeker Chaussee und Rauhes Haus kommt man an bekanntlich an einigen großen Knoten im Netz vorbei. Für die Erschließung ist die GUB weder besonders doll, noch führt sie durch die Pampa. Anzahl und Lage möglicher Stationen wäre ohnehin zu klären.

Einwohner im 600 m Radius um mögliche Stationen:

- Kieler Straße 4.400 Einwohner
- Vogt-Kölln-Straße 1.900 Einwohner
- Kollaustraße 5.300 Einwohner
- Rosenbrock 6.000 Einwohner
- Sengelmannstr. 3.100 Einwohner
- Rübenkamp 8.800 Einwohner
- Barmbek 12.100 Einwohner
- Wandsbeker Chaussee 8.900 Einwohner
- Sievekingsallee 8.000 Einwohner
- Rauhes Haus 10.400 Einwohner

(Stand: 2020)



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.09.2021 16:22 von Herbert.
Hallo!

Zitat
r2rho
... sollte man lieber Bad Oldesloe – Neumünster elektrifizieren und die Zweigleisigkeit wiederherstellen.

Wann war Neumünster - Bad Oldesloe mal zweigleisig??

Viele Grüße
Karsten Leiding

www.gleismann.de
Die Strecke war bis 1945 zweigleisig ausgebaut.

Freundliche Grüße

Alexander Lührs
Hallo!

Zitat
blaueeisenbahn
Die Strecke war bis 1945 zweigleisig ausgebaut.

Vielen Dank! Davon wußte ich bislang nichts; nur, daß die Strecke ein zweigleisiges Planum hat.

Auf [web.archive.org] steht, daß das zweite Streckengleis sogar erst im Jahr 1962 komplett abgebaut worden ist.

Viele Grüße
Karsten Leiding

www.gleismann.de
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