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Barrierefreier ÖPNV in Berlin
geschrieben von der weiße bim 
Was mich wieder ärgert: Da wurde in der Seelenbinderstraße (Köpenick, Tram 60/61) in den letzten Monaten großzügig die Fahrbahn erneuert, aber BVG und Bezirksamt waren nicht in der Lage, gleichzeitig die drei im Baubereich liegenden Haltestellen barrierefrei mit Kap-Bahnsteig und Kasseler Sonderbord auszubauen, so dass die Bus- und Tramfahrer bei Bedarf weiterhin die Klapprampe bedienen müssen - zusätzliche Arbeitsbelastung, Unfallrisiken... :-(

Da diese Praxis - früher oder später muss ja ohnehin auf Kap umgebaut werden - vermeidbare Mehrkosten in beachtlicher Höhe nach sich zieht, verstehe ich nicht, warum SenUVK BVG und Bezirks-Tiefbauämter nicht anweist, hier endlich systematisch vorzugehen, oder den Bezirken nicht einfach die Baulast für Straßen mit genutzter Tram-Infrastruktur entzieht. Die Ehrlichstraße (Karlshorst) bietet ja ein ähnliches Trauerspiel.

Wünschenswert wäre zudem ein stadtweit abgestimmtes Programm zum Haltestellenumbau ähnlich der Prioritätenliste für Aufzüge in U- und S-Bahnhöfen...

Viele Grüße
Arnd
Warum muß ( früher oder später) denn auf Kap umgebaut werden??

Immerhin ist die Seelenbinderstr eine Hauptverkehrsstraße, auch wenn man da wie schon an vielen Straßen mit der Bimmel ausgebremst wird,
da "dank" des aufgemalten Radfahrerstreifens die Autofahrer auf die Gleise gezwungen werden .-(.
Dann behindern wir den ÖPNV noch weiter, in dem der Verkehrsfluß durch Kaps noch weiter reduziert wird??
Unverständliche Verkehrspolitik...

T6JP
Zitat
Arnd Hellinger
Was mich wieder ärgert: Da wurde in der Seelenbinderstraße (Köpenick, Tram 60/61) in den letzten Monaten großzügig die Fahrbahn erneuert, aber BVG und Bezirksamt waren nicht in der Lage, gleichzeitig die drei im Baubereich liegenden Haltestellen barrierefrei mit Kap-Bahnsteig und Kasseler Sonderbord auszubauen, so dass die Bus- und Tramfahrer bei Bedarf weiterhin die Klapprampe bedienen müssen - zusätzliche Arbeitsbelastung, Unfallrisiken... :-(

Und mich ärgert die immer wiederkehrende Vermengung von Wartung und Instandhaltung. Der Umbau von Haltestellenanlagen erfordert viel größeren Planungsaufwand als nur Bauschäden oder Abnutzungserscheinungen zu beseitigen. Ohne die Details der Bauarbeiten in der Seelenbinderstraße zu kennen, würde ich vermuten, dass es um schlichte Bestandssicherungsmaßnahmen ging. Möglich dass die Finanzen des Bezirkshaushaltes in dieser Haushaltsperiode nur hierfür ausreichten. Zudem ist die Seelenbinderstraße vierspurig und wie wir wissen, tut man sich mit Haltestellenkaps bei solchen Straßenquerschnitten noch immer sehr schwer. Ich kann deinen Unmut nachvollziehen, aber das große Ganze klappt leider nicht immer und überall wie man das gern möchte.

Viele Grüße
Florian Schulz

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Zitat
T6Jagdpilot
Warum muß ( früher oder später) denn auf Kap umgebaut werden??

Damit der ÖPNV noch barriereärmer wird? Damit Du als Straßenbahnfahrer weniger Zeit durch die Rampenbedienung verlierst? Damit die Straßen von einigen Sonderfahrdiensten entlastet werden, die zum Ein- und Aussteigen ihrer Kunden womöglich deutlich länger stehen bleiben (und eventuell den Verkehr behindern) müssen als eine Straßenbahn am Kap?

Solange es Lösungen für Abbiegesituationen gibt, wüsste ich nicht, warum auf solchen Straßen keine Kaps gebaut werden soll. Eher steht die Straßenbahn an einer Haltestelle und behindert die Autos als dass diese die Bahn blockieren, weil sie auf dem Gleis zum Stehen kommen müssen.

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Zitat
T6Jagdpilot
Warum muß ( früher oder später) denn auf Kap umgebaut werden??

Immerhin ist die Seelenbinderstr eine Hauptverkehrsstraße, auch wenn man da wie schon an vielen Straßen mit der Bimmel ausgebremst wird,
da "dank" des aufgemalten Radfahrerstreifens die Autofahrer auf die Gleise gezwungen werden .-(.
Dann behindern wir den ÖPNV noch weiter, in dem der Verkehrsfluß durch Kaps noch weiter reduziert wird??
Unverständliche Verkehrspolitik...

T6JP

Was ist die Alternative zu Kaps? Zugeparkte Bushaltestellen, Autofahrer die den Bus am Abfahren hindern und Haltestellen bei denen man beim Aussteigen aus der Straßenbahn von Autos und Fahrradfahrern umgenietet wird. Bei Kaphaltestellen führt man mangels besserer Alternative lediglich die Radfahrer durch die Haltestelle durch.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
T6Jagdpilot
Warum muß (früher oder später) denn auf Kap umgebaut werden??

Weil PBefG, NVP und Mobilitätsgesetz nach einer Übergangszeit barrierefreie Haltestellen vorschreiben und es Deine von mir sehr geschätzten Kollegen vor zusätzlichen Rückenproblemen und vermeidbarer Arbeitsbelastung schützt - ebenso ein-/aussteigende Fahrgäste vor regelwidrig passieren wollenden Kfz-Fahrern...

Zitat
T6Jagdpilot
Immerhin ist die Seelenbinderstr eine Hauptverkehrsstraße, auch wenn man da wie schon an vielen Straßen mit der Bimmel ausgebremst wird.

Sie ist eigentlich schon seit Jahren nicht mehr als Hauptverkehrsstraße vorgesehen. Der Durchgangsverkehr soll sie südlich umfahren, was die meisten Autofahrer nur nicht so richtig kapieren... :-(

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Florian Schulz
Zitat
Arnd Hellinger
Was mich wieder ärgert: Da wurde in der Seelenbinderstraße (Köpenick, Tram 60/61) in den letzten Monaten großzügig die Fahrbahn erneuert, aber BVG und Bezirksamt waren nicht in der Lage, gleichzeitig die drei im Baubereich liegenden Haltestellen barrierefrei mit Kap-Bahnsteig und Kasseler Sonderbord auszubauen, so dass die Bus- und Tramfahrer bei Bedarf weiterhin die Klapprampe bedienen müssen - zusätzliche Arbeitsbelastung, Unfallrisiken... :-(

Und mich ärgert die immer wiederkehrende Vermengung von Wartung und Instandhaltung. Der Umbau von Haltestellenanlagen erfordert viel größeren Planungsaufwand als nur Bauschäden oder Abnutzungserscheinungen zu beseitigen. Ohne die Details der Bauarbeiten in der Seelenbinderstraße zu kennen, würde ich vermuten, dass es um schlichte Bestandssicherungsmaßnahmen ging. Möglich dass die Finanzen des Bezirkshaushaltes in dieser Haushaltsperiode nur hierfür ausreichten. Zudem ist die Seelenbinderstraße vierspurig und wie wir wissen, tut man sich mit Haltestellenkaps bei solchen Straßenquerschnitten noch immer sehr schwer. Ich kann deinen Unmut nachvollziehen, aber das große Ganze klappt leider nicht immer und überall wie man das gern möchte.

Durch den beidseitigen Fahrradstreifen ist da seit ca. zwei Jahren gar nichts mehr wirklich vierspurig ... :-)

Auch sehe ich nicht, was jetzt dagegen spräche, bei SenUVK oder BVG einen Sondertopf einzurichten, aus dem in solchen Fällen großflächiger und grundhafter Fahrbahnerneuerung - hier wurde tatsächlich bis auf den Sand abgetragen und nicht nur Deckschicht abgefräst und neu aufgebracht - eben auch direkt barrierefreie Haltestellenumbauten kofinanziert werden können. Dank von BVG und SenUVK schon vor Jahren herausgegebener Normblätter/Musterzeichnungen dürfte sich der individuelle Planungsaufwand pro Haltestelle schon in überschaubarem Rahmen halten. Der minimiert sich noch weiter, wenn man das Ganze bei derartigen Vorhaben routinemäßig von Beginn an mitplant.

Wo ein Wille, da ein Weg.

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Philipp Borchert
Zitat
T6Jagdpilot
Warum muß ( früher oder später) denn auf Kap umgebaut werden??

Damit der ÖPNV noch barriereärmer wird? Damit Du als Straßenbahnfahrer weniger Zeit durch die Rampenbedienung verlierst? Damit die Straßen von einigen Sonderfahrdiensten entlastet werden, die zum Ein- und Aussteigen ihrer Kunden womöglich deutlich länger stehen bleiben (und eventuell den Verkehr behindern) müssen als eine Straßenbahn am Kap?

Solange es Lösungen für Abbiegesituationen gibt, wüsste ich nicht, warum auf solchen Straßen keine Kaps gebaut werden soll. Eher steht die Straßenbahn an einer Haltestelle und behindert die Autos als dass diese die Bahn blockieren, weil sie auf dem Gleis zum Stehen kommen müssen.

Nun fährt ja die Bimmel da nicht alleine-steht die an der Hst, darf sich der Bus auch noch im Stau anstellen.
Sonderfahrdienste- sieht man da kaum und wenn stehn die den Radfahrern im Weg, die Gleise verlaufen Straßenmitte.
Bis Einführung dieser schwachsinniger Radstreifen konnte man fast ungestört durch KFZ Verkehr dort Bahn fahren-als Kunde bzw. Kutscher.
Just in der Seelenbinder muß man die Rampe selten auswerfen- Kaps hieße für mich da mit Kanonen auf Spatzen zu schießen.

T6JP
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
T6Jagdpilot
Warum muß (früher oder später) denn auf Kap umgebaut werden??

Weil PBefG, NVP und Mobilitätsgesetz nach einer Übergangszeit barrierefreie Haltestellen vorschreiben und es Deine von mir sehr geschätzten Kollegen vor zusätzlichen Rückenproblemen und vermeidbarer Arbeitsbelastung schützt - ebenso ein-/aussteigende Fahrgäste vor regelwidrig passieren wollenden Kfz-Fahrern...

Zitat
T6Jagdpilot
Immerhin ist die Seelenbinderstr eine Hauptverkehrsstraße, auch wenn man da wie schon an vielen Straßen mit der Bimmel ausgebremst wird.

Sie ist eigentlich schon seit Jahren nicht mehr als Hauptverkehrsstraße vorgesehen. Der Durchgangsverkehr soll sie südlich umfahren, was die meisten Autofahrer nur nicht so richtig kapieren... :-(

Dann würden höchstens überfahrbare Kaps ala Wien eine Lösung darstellen, aber wie eben geschrieben in der Seelenbinder wirft man selten die Rampe raus.
Die Klientel die das nutzt setzt eher auf die Buslinie dort, weil Start/Ziel oft der S-Bahnhof Köpenick ist.
Die traditionelle Führung von Straßenbahngleisen in der Fahrbahnmitte ohne Haltestelleninsel muß man nicht zwangsläufig den Bedürfnissen einiger weniger unterordnen,
solange der Verkehrsfluß nicht ständig unterbrochen wird.

Alles was aus Richtung Friedrichshagen, Müggelheim und auch Wendenschloß Richtungs S Köpenick und weiter will-fährt da lang, was auch logisch ist.
Da macht doch keiner den Umweg über die Spindlersfelder Brücke....das wär völlig sinnbefreit weil im BV eh ständig zugestaut..

T6JP
Zitat
T6Jagdpilot
Warum muß ( früher oder später) denn auf Kap umgebaut werden??

Immerhin ist die Seelenbinderstr eine Hauptverkehrsstraße, auch wenn man da wie schon an vielen Straßen mit der Bimmel ausgebremst wird,
da "dank" des aufgemalten Radfahrerstreifens die Autofahrer auf die Gleise gezwungen werden .-(.
Dann behindern wir den ÖPNV noch weiter, in dem der Verkehrsfluß durch Kaps noch weiter reduziert wird??
Unverständliche Verkehrspolitik...

T6JP

Vor allem wenn die Radspur noch über den Kap geführt wird (Beispiele gibt es genug).
Eigentlich soll der Kap die Fußgänger schützen und was machen manche Radfahrer? Die rasen und klingeln wenn
sie rüber wollen.
Die Kaps mit übergeleiteten Randwegen halte ich für Nonsens.
Dann lieber die Radler hinten rum leiten.

Na aber dann müssen die doch eine Kurve fahren und können nicht mit vollem Tempo überall durchbrettern. Das ist schlimmer als wenn ein Krieg ausbricht.

Dieses Gehätschel und Getätschel dieser Klientel geht mir sowas auf den Nerv. Hauptsache grün und.......,
Und meinem Arbeitgeber, halbwegs ehrenamtlich (Berliner Tafel) dann noch die Diesellieferwagen verbieten ? Dann bekommen wir Lastenfahrräder als Ersatz ? Wie weltfremd sind diese Schwätzer und Latto-Macciato-Trinker eigentlich ? Dann ist es mit der Lebensmittelbelieferung für bedürftige vorbei.

Wenn es nach denen ginge, müssten Rollis aussteigen und für Fahrräder Platz machen.
Mal darüber nachgedacht, es gibt nicht nur 20 und 30-jährige.....

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Viele Grüße aus Wedding
Meine Güte, die unreflektierten und populistischen Beiträge aus der Wollankstraße sind sowas von zum Kotzen! Hat deine Kneipe heute zu und du musst deine Stammtischphrasen hier auskübeln?

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Als Populistisch (ein neues Modewort) wird seit einiger Zeit gerne eine Meinung bezeichnet, die einem nicht passt.....
Vor allem wenn etwas Wahrheit dahinter steckt und man nichts dagegen halten kann.
Aus Sicht des Gelegenheitsradfahrers sehe ich die überfahrbaren Kaps ebenfalls nicht unproblematisch (um es mal diplomatisch auszudrücken).
Den dort Wartenden interessiert es im Regelnfall überhaupt nicht ob da einer mit dem Rad ankommt, wenn Bus&Bahn 879m weiter entfernt aufzutauschen scheinen, muß an der Kante gestanden werden.
Da wird selbst mit klingeln nur mürrisch und widerwillig die Fahrt frei gemacht, sofern der verstöpselte und daddelnde Kunde das klingeln überhaupt mitbekommt.
Hier wäre ein hinter dem abgetrennten Bereich herumführen wahrlich besser für den Verkehrsfluss.
Zitat
Wollankstraße
Die Kaps mit übergeleiteten Randwegen halte ich für Nonsens.
Dann lieber die Radler hinten rum leiten.

Na aber dann müssen die doch eine Kurve fahren und können nicht mit vollem Tempo überall durchbrettern. Das ist schlimmer als wenn ein Krieg ausbricht.

Mit der Führung hinter dem Wartehäuschen schafft man allerdings zusätzliche Gefahrenpunkte, weil aus Radfahrerperspektive nicht wirklich erkennbar ist, ob jemand aus dem Wartehäuschen auf den verschwenkten Radweg tritt. Das Haltestellenkap hat wenigstens den Vorteil, dass alle Beteiligten einander gut sehen können, wenn sie es denn versuchen. Dass einige Radfahrer ungebremst durch die wartenden Menschen fahren und einige Fußgänger den Radfahrenden auch ohne dass sie unmittelbar ein- oder aussteigen in den Weg laufen oder dort stehen, ist auch bei den Kaphaltestellen ein Problem, aber ein kleineres, dass durch einen deutlichere Kennzeichnung vermindert werden könnte.

Zitat
Wollankstraße
Und meinem Arbeitgeber, halbwegs ehrenamtlich (Berliner Tafel) dann noch die Diesellieferwagen verbieten ?

Das ist ja nicht das Problem der Verbietenden, sondern das Problem deies Arbeitgebers, der sich verbotene Fahrzeuge, die die Grenzwerte nicht einhalten, andrehen lassen hat.
Zitat
Lopi2000
Zitat
Wollankstraße
Und meinem Arbeitgeber, halbwegs ehrenamtlich (Berliner Tafel) dann noch die Diesellieferwagen verbieten ?
Das ist ja nicht das Problem der Verbietenden, sondern das Problem deies Arbeitgebers, der sich verbotene Fahrzeuge, die die Grenzwerte nicht einhalten, andrehen lassen hat.

Es ist wohl eher die Dämonisierung unter Beihilfe völlig aus der Luft gegriffener Grenzwerte und darauf basierender Halbwahrheiten und willkürlichen Schlußfolgerungen und einer Lobbyarbeit die vorallem auf schlampige Recherche, gefühltem Wissen, Hokuspokus, Lügen und Angstmacherei basiert.
Ich finde das inzwischen ausgesprochen niedlich, dass gewisse User glauben, ausgerechnet die rücksichtslosesten Verkehrsteilnehmer würden sich durch neue Verbote, die genausowenig überwacht werden wie die alten, zu vorbildlichen Verkehrsteilnehmern entwickeln. Aber natürlich wird genau dieser Radfahrer, der heute ohne Sinn und Verstand mitten durch die Menschenmenge auf dem Haltestellenkap rast, bei einer Führung hinter der Haltestellensäule und ggf. Wartehäuschen im Schritttempo auf dem verschwenkten Radweg schleichen und nicht 50 Meter vorher auf den Gehweg wechseln und alles umnieten, was unvermittelt hinter der Haltestelle aus dem Sichtschatten tritt. *Kopf_tätschel*
Zitat
Lopi2000


Zitat
Wollankstraße
Und meinem Arbeitgeber, halbwegs ehrenamtlich (Berliner Tafel) dann noch die Diesellieferwagen verbieten ?

Das ist ja nicht das Problem der Verbietenden, sondern das Problem deies Arbeitgebers, der sich verbotene Fahrzeuge, die die Grenzwerte nicht einhalten, andrehen lassen hat.

Es ist nicht das Problem seines Arbeitgebers. Das es zu einem wird, ist der grad laufenden Dieselhysterie geschuldet.
Das Problem bei Bestellung/Kauf zu erkennen hätte wohl eher die Qualifikation KFZ+IT Ingenieur erfordert,nebst Probefahrt zu einem entsprechend ausgerüsteten Labor.
Immerhin setz(t)en ja eben Handwerker /Dienstleister und kommunale Flotten auf langlebige und sparsame DieselKFZ,genau aus diesen Gründen.

T6JP
Zitat
Havelländer
Es ist wohl eher die Dämonisierung unter Beihilfe völlig aus der Luft gegriffener Grenzwerte und darauf basierender Halbwahrheiten und willkürlichen Schlußfolgerungen und einer Lobbyarbeit die vorallem auf schlampige Recherche, gefühltem Wissen, Hokuspokus, Lügen und Angstmacherei basiert.

Die Grenzwerte wurden aber nun mal definiert und die Fahrzeuge halten sie im Alltagsbetrieb nicht ein. Vom Grundprinzip her werden hier also keine neuen Verbote erlassen, sondern die Fahrzeuge sind verbotswidrig zugelassen worden.

Es müsste kein Bürgermeister, keine Verkehrssenatorin und kein Landrat irgendwelche Fahrverbote diskutieren, wenn die Fahrzeuge die Grenzwerte einhalten würden oder die juristisch sauberste Konsequenz gezogen würde, Fahrzeuge, die die Abgasgrenzwerte nicht einhalten aus dem Verkehr zu ziehen.

Die Grenzwerte an sich und ihr Zustandekommen kann man natürlich auch diskutieren. Zu kritisieren sind sicherlich sowohl die Fokussierung auf bestimmte Emissionsarten wie auch die Frage, welche Grenzwerte realistisch sind. Wenn die Grenzwerte aber rechtskräftig eingeführt wurden, gilt es diese auch umzusetzen. Das hat mit Hysterie und Dämonisierung nichts zu tun.
Zitat
Lopi2000
Die Grenzwerte wurden aber nun mal definiert und die Fahrzeuge halten sie im Alltagsbetrieb nicht ein. Vom Grundprinzip her werden hier also keine neuen Verbote erlassen, sondern die Fahrzeuge sind verbotswidrig zugelassen worden.

Es müsste kein Bürgermeister, keine Verkehrssenatorin und kein Landrat irgendwelche Fahrverbote diskutieren, wenn die Fahrzeuge die Grenzwerte einhalten würden oder die juristisch sauberste Konsequenz gezogen würde, Fahrzeuge, die die Abgasgrenzwerte nicht einhalten aus dem Verkehr zu ziehen.

Die Grenzwerte an sich und ihr Zustandekommen kann man natürlich auch diskutieren. Zu kritisieren sind sicherlich sowohl die Fokussierung auf bestimmte Emissionsarten wie auch die Frage, welche Grenzwerte realistisch sind. Wenn die Grenzwerte aber rechtskräftig eingeführt wurden, gilt es diese auch umzusetzen. Das hat mit Hysterie und Dämonisierung nichts zu tun.

Die Fahrverbote in den Städten haben nichts mit dem "Dieselskandal" bei VW&Co zu tun, das sind zwei völlig unabhängige Irrenhäuser.
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