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Umbau Straßenbahn Gehrenseestr
geschrieben von DonChaos 
Zitat
frolueb
Demnach gab es eine Anhörung bei der Planfeststellungsbehörde Ende November, in der die BVG die Verkehrssimulation (2.Ausfertigung) für die Gleisschleife eingereicht hat und prüfen lässt. Die Planer haben wohl darauf gedrungen, dass der Autoverkehr nicht benachteiligt wird!

Ja, so geht Verkehrswende.

Aber wir müssen doch erst Alternativen schaffen, bevor wir den Autoverkehr benachteiligen! Bis es in Hohenschönhausen nicht mindestens eine S- und drei Metrotramlinien gibt, verbietet es sich, auch nur darüber nachzudenken!
Zitat
frolueb
Die Planer haben wohl darauf gedrungen, dass der Autoverkehr nicht benachteiligt wird!

Und die wundern sich wohl, warum man sie als Ewiggestrige bezeichnet, die noch in den 1960er Jahren leben!

Beste Grüße
Harald Tschirner
Einen Pop Up-Radweg kriegt Fr. Günther da bestimmt sofort und ohne Probleme hin. Finde den Fehler.
Zitat
Nordender
Einen Pop Up-Radweg kriegt Fr. Günther da bestimmt sofort und ohne Probleme hin. Finde den Fehler.

Dein kompletter Beitrag ist der Fehler. Was kriege ich jetzt?

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Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
Auf Nachfrage zum Sachstand gab es folgende Antwort:

Zitat

Die BVG hat am 12.02.2021 ihre letzten Zuarbeiten geliefert und wartet auf die Wertung derselben durch SenUVK IV E und VI, also der ehem. Verkehrslenkung Berlin und dann der Planfeststellungsbehörde. Gleichzeitig ist das Liegenschaftsprozedere (Bezirksamt, BIM, BVG, privat) wieder aktiv und die Politik (CDU) macht auch Druck.

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Die Deutsche Sprache ist Freeware, nicht Open Source. Du kannst sie kostenlos nutzen - aber nicht verändern
Uuuuuuuund die unendliche Geschichte geht weiter...

Hier die Antwort vom Senat zu einer Anfrage eines Bekannten von mir.


Zum aktuellen Stand des Planfeststellungsverfahrens zur Neuordnung der Gleisschleife Gehrenseestraße mit Neubau einer gemeinsamen Haltestelle für Bus und Straßenbahn teile ich Folgendes mit:
Wie sich im Verfahren gezeigt hat, stellt die geplante gemeinsame Haltestelle von Straßenbahn und Bus zwischen den nahe beieinanderliegenden Knoten Malchower Weg / Wartenberger Straße und Hauptstraße / Rhinstraße / Wartenberger Straße für die Abwicklung des gesamten Verkehrsaufkommens eine Herausforderung dar. Bis dato konnte die Vorhabenträgerin BVG kein in sich schlüssiges Konzept vorlegen, das eine zufriedenstellende Abwicklung aller Verkehre beider Knoten im Zusammenspiel mit der gemeinsamen Haltestelle sicherstellt. Da es sich bei der Sicherstellung der Verkehrsabwicklung um eine zentrale Frage zur Funktionalität des Verkehrsvorhabens handelt, bedarf es zur Genehmigung des Vorhabens des entsprechenden Nachweises. Die Vorhabenträgerin BVG steht hierzu noch in Abstimmung mit der hierfür zuständigen Stelle. Alle übrigen Sachverhalte liegen entscheidungsreif vor, so dass die Planfeststellungsbehörde nach Vorlage des genannten Nachweises zeitnah in der Lage wäre den Beschluss zu fassen.
Bei der Weiterentwicklung der verkehrlichen Situation in Hohenschönhausen handelt es sich um eine grundsätzlichen Planungen des Senats die dem Stadtentwicklungsplan Mobilität und Verkehr (https://www.berlin.de/sen/uvk/verkehr/verkehrspolitik/stadtentwicklungsplan-mobilitaet-und-verkehr/) und dem Nahverkehrsplan bzw. dem ÖPNV-Bedarfsplan (https://www.berlin.de/sen/uvk/verkehr/verkehrsplanung/oeffentlicher-personennahverkehr/nahverkehrsplan/) entnommen werden kann. Details zu den Vorhaben ergeben sich aus den jeweiligen Planungsverfahren.

Mit freundlichen Grüßen,
im Auftrag


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Vermutlich möchte man den Fehler wie am S-/U-Bahnhof Pankow bzgl. Mammuthaltestelle nicht
noch einmal wiederholen.
Zitat
TomB
Vermutlich möchte man den Fehler wie am S-/U-Bahnhof Pankow bzgl. Mammuthaltestelle nicht
noch einmal wiederholen.

Nein, es geht - wie immer - schlicht und einfach darum, dass der Autoverkehr fließen soll, weil das die Regelwerke so vorgeben. Die notwendigen Sonderphasen für abbiegende Busse reduzieren aber deutlich die Leistungsfähigkeit des MIV. Der südliche Knoten mit der Hohenschönhausener Hauptstraße ist da eher unkritisch, da alle 3 Buslinien zusammen mit der Straßenbahn abbiegen und somit die selbe Phase nutzen. Am nördlichen Knoten Gehrenseestr./Wartenberger Str. biegen aber 256/N56 nach links in die Wartenberger und 294 nach rechts in die Gehrenseestr. ab, während die Strab geradeaus ins "grün" fährt. Dieser Knoten ist der Flaschenhals.

Das Ganze wird natürlich völlig absurd, wenn die BVG für die Planfeststellung die ausreichende Leistungsfähigkeit der Anlage nachweisen soll, die tatsächliche Ampelschaltung, die dafür ja maßgeblich ist, aber gar nicht Teil des Planfeststellungsbeschlusses ist, sondern maximal nachrichtlich erwähnt wird. Hier wedelt mal wieder der Schwanz mit dem Hund.

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Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
TomB
Vermutlich möchte man den Fehler wie am S-/U-Bahnhof Pankow bzgl. Mammuthaltestelle nicht
noch einmal wiederholen.

Ein schreckliches Ding, alles rennt zum Umsteigen kreuz und quer, sie ist auch viel zu eng.
Und Daisy zeigt so gut wie nie die korrekte Reihenfolge an, das war von Anfang an so.
Die DAISY-Anzeigen können das auch gar nicht.

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Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
Ich weiss, aber trotzden gucken alle hin und hoffen...
Zitat
Nordender
Zitat
TomB
Vermutlich möchte man den Fehler wie am S-/U-Bahnhof Pankow bzgl. Mammuthaltestelle nicht
noch einmal wiederholen.

Ein schreckliches Ding, alles rennt zum Umsteigen kreuz und quer, sie ist auch viel zu eng.
Und Daisy zeigt so gut wie nie die korrekte Reihenfolge an, das war von Anfang an so.

Der Zustand am Bahnhof Pankow ist wesentlich besser als der vorher dort existierende. Leider vergisst der Mensch frühere Erschwernisse sehr schnell.

Auch hier ist das Problem der MIV, der leider nicht über eine früher geplante Straßenverbindung in Verlängerung der Granitzstraße zur Mühlenstraße abgeleitet werden kann, sondern nach dem Willen des Senats (zuständig für das übergeordnete Hauptstraßennetz) unbedingt in der Berliner Straße verbleiben musste.
Damit waren relativ enge Haltestelleninseln und ungünstige Ampelschaltungen (Doppelknoten!) unvermeidbar. Durch die schnell wachsende Einwohnerzahl im Bezirk Pankow ist der S+U-Bahnhof als zentraler Nahverkehrsknoten in der Hauptverkehrszeit schon wieder überlastet. Abhilfe ist nur möglich durch Umgestaltung des gesamten Bahnhofsumfeldes zum verkehrsberuhigten Bereich mit Umleitung des MIV oder durch Dezentralisierung bzw. Vermeidung von Umsteigevorgängen durch Linienverlängerung / Linienverknüpfung in Pankow Kirche mit U-Bahnhof U2/U9, in der Wollankstraße (Straßenbahn über Prinzenallee und Pankstraße nach Wedding), Pankow-Heinersdorf (S-Bahn, Straßenbahn M50 und M2).

Am Knoten Gehrenseestraße ist dagegen viel Platz, auch wenn dazu ergänzend zum bestehenden Straßenland unbebauter Privatgrund aufgekauft werden müsste. Eine Dezentralisierung ergibt sich von selbst durch die geringen Abstände zu den Haltestellen der drei Straßenbahn-Zulaufstrecken in der Hauptstraße (dem alten Dorfzentrum Hohenschönhausens), an der Gärtnerstraße und Koenigstraße.

so long

Mario
Zitat
Mario
Der Zustand am Bahnhof Pankow ist wesentlich besser als der vorher dort existierende.

Bezüglich Barrierefreiheit vielleicht und durch reduzierte Gefahr durch den Kfz-Verkehr. Viel mehr aber auch nicht. Stattdessen dauert das Aus- und Einsteigen heute länger, weil ja auf der Haltestelleninsel ankommende Leute vorerst gar keine Chance haben, zuzusteigen - erst einmal müssen die Ausgestiegenen runter vom Inselchen, alles stehen sich im Weg. Zwei Fahrzeuge unterschiedlicher Linien zu wechseln wird fast noch schwerer. Man hat gar nicht genug Platz nach hinten um zu realisieren, was an zweiter oder dritter Stelle für 'ne Linie zum Einsteigen bereit steht (und DAISY hilft da auch nicht sonderlich weiter).

~ Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt ~
Mein Reden, zu eng war es von Anfang an. Schon ein Kinderwagen macht den Umsteigeversuch mitunter zunichte.
Zitat
der weiße bim

Auch hier ist das Problem der MIV, der leider nicht über eine früher geplante Straßenverbindung in Verlängerung der Granitzstraße zur Mühlenstraße abgeleitet werden kann, sondern nach dem Willen des Senats (zuständig für das übergeordnete Hauptstraßennetz) unbedingt in der Berliner Straße verbleiben musste.

Dass eine neue Straße, die die Geschwindigkeit des Fortkommens und die Qualität für den MIV weiter verbessert, zu keiner Entlastung führt, sollte doch langsam allen klar sein. Das Problem hier ist, dass Durchgangsverkehr durch den Florakiez mit der dort engen Straßenflucht mit Blockrandbebauung zugelassen wurde.
Zitat
TomB
Dass eine neue Straße, die die Geschwindigkeit des Fortkommens und die Qualität für den MIV weiter verbessert, zu keiner Entlastung führt, sollte doch langsam allen klar sein. Das Problem hier ist, dass Durchgangsverkehr durch den Florakiez mit der dort engen Straßenflucht mit Blockrandbebauung zugelassen wurde.

Durch eine Sperrung der Berliner Straße in Höhe der Bahnbrücken würde sehr wohl eine Entlastung eintreten. Neben der Berliner Straße zwischen Vinetastraße bis Breite Straße wäre auch die Florastraße zwischen Mühlenstraße und Berliner Straße vom Durchgangsverkehr (außer den BVG-Bussen) befreit.
Die neue Straße läge am Fuße des Bahndamms und würde die Florastraße hinter der DB-Lärmschutzwand nicht mal mehr durch Krach belasten. Südlich der Stettiner Bahn ist Gewerbe, das damit besser an die Straße angebunden werden könnte.

Aber hier gehts um die Gehrenseestraße, da soll kein Verkehrsweg verschwinden oder neu angelegt, sondern die bestehenden besser gestaltet werden. Sowohl die Straßenbahngleise und Busspuren, Fahrrad- und Gehwege, aber auch die Straßen.

so long

Mario
Zitat
der weiße bim
Zitat
TomB
Dass eine neue Straße, die die Geschwindigkeit des Fortkommens und die Qualität für den MIV weiter verbessert, zu keiner Entlastung führt, sollte doch langsam allen klar sein. Das Problem hier ist, dass Durchgangsverkehr durch den Florakiez mit der dort engen Straßenflucht mit Blockrandbebauung zugelassen wurde.

Durch eine Sperrung der Berliner Straße in Höhe der Bahnbrücken würde sehr wohl eine Entlastung eintreten. Neben der Berliner Straße zwischen Vinetastraße bis Breite Straße wäre auch die Florastraße zwischen Mühlenstraße und Berliner Straße vom Durchgangsverkehr (außer den BVG-Bussen) befreit.

Richtig, das wären sie. Die Frage ist, warum man dafür eigentlich einen Ersatz braucht.
Zitat
Mario
Durch eine Sperrung der Berliner Straße in Höhe der Bahnbrücken würde sehr wohl eine Entlastung eintreten.

Lokal im Klein-Klein vielleicht. Dann wird's aber eben auch für den MIV einfacher und der damit wieder verlockender. Was dann womöglich andere neuralgische Punkte wieder mehr belastet als heute.

~ Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt ~



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 29.04.2021 07:11 von Philipp Borchert.
Ich habe heute einige spannende Infos erhalten, die ich euch nicht vorenthalten möchte und den ganzen Akt echt noch amüsanter machen, es es eh schon ist...
2017 wurde im Grunde der Neubau der Kombi-Haltestelle inklusive notwendigem Kreuzungsumbau und nötiger neuer Ampelschaltungen weitestgehend abgenickt, man sollte nur noch den Nachweis im Form von Simulationen bringen, dass das auch alles ohne große Einschränkungen für Radfahrer, Fußgänger und dem MIV geht... Dem wurde nachgegangen und man wartete am Ende nur noch auf Freigabe.

Anfang 2021 wurde nun plötzlich gesagt: geht so doch nicht. An der Haltestelle hält ja nämlich nicht nur die dann geradeausfahrende Straßenbahn, sondern auch die (stadtauswärts) links abbiegende Buslinie 256 und der rechts abbiegende 294er und jede Linie benötigt andere Bevorrechtigungen (bzw. die Ampeln für den MIV dann jeweils anders geschalten werden müssten). Und genau das, so die Aussage, ist derzeit nicht automatisiert zu 100% sicher schaltbar und deswegen kann die Kombihaltestelle auch momentan in dieser Form oder zumindest nicht mit dieser Funktion planfestgestellt werden. Also entweder plant man neu oder man baut, aber lässt die Busse anders an die Haltestelle ran- und rausfahren oder plant deren Haltestellen an anderer Stelle...

Scheinbar versucht nun jede Seite mit Alternativvorschlägen zu kommen, um zumindest endlich mal mit den bauvorbereitenden Maßnahmen beginnen zu können, und im Juni gibt es wohl auch weitere Gespräche, aber ich befürchte, es wird sich noch weiter hinziehen.

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