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Die nächste Grundsatzdebatte zur S-Bahn
geschrieben von dubito ergo sum 
Zitat
micha774
Haha. Wo ist da ein Mobbing zu erkennen wenn ich einen Hinweis setze?

Logital, es geht in der Punkt3 darum, wie die S-Bahn im Störungsfall reagiert. Welches andere Thema behandelt denn der Tradibahner hier im Forum?

Da hat sich aber gleich einer angegriffen gefühlt. Aber den Link liefern konnte man immer noch nicht. Im übrigen, lieber "micha774", geht es in dem Beitrag um DB Regio Nordost: [www.punkt3.de]
Die S-Bahn war vor einigen Jahren schonmal dran: [www.punkt3.de] und [www.punkt3.de]

MfG Holger



Hoch lebe die Meinungs- und Pressefreiheit!



Im 'ND' von heute (15.01.2018): [www.neues-deutschland.de]
Mit freundlichen Grüssen aus Paris
umrk
Zitat
Tradibahner
Zitat
micha774
Haha. Wo ist da ein Mobbing zu erkennen wenn ich einen Hinweis setze?

Logital, es geht in der Punkt3 darum, wie die S-Bahn im Störungsfall reagiert. Welches andere Thema behandelt denn der Tradibahner hier im Forum?

Da hat sich aber gleich einer angegriffen gefühlt.

Das schreibt ja der Richtige...
Zitat
Tradibahner
Zitat
micha774
Haha. Wo ist da ein Mobbing zu erkennen wenn ich einen Hinweis setze?

Logital, es geht in der Punkt3 darum, wie die S-Bahn im Störungsfall reagiert. Welches andere Thema behandelt denn der Tradibahner hier im Forum?

Da hat sich aber gleich einer angegriffen gefühlt.

Das Wort "Mobbing" und ein Zitat von mir waren natürlich rein zufällig...
Zitat
umrk
Im 'ND' von heute (15.01.2018): [www.neues-deutschland.de]
Mit freundlichen Grüssen aus Paris
umrk

Ah cool, danke für den Link! Also denkt auch die LINKE in vernünftigen Kategorien... bleibt nur noch die SPD, die irgendwie immer noch an Idealen der vergangenen Epochen... autogerechte Stadt... Einheit von Netz und Betrieb... Bundesbahn mit Daseinsvorsorgeanspruch... träumen. Wann wachen die Genossen endlich auf?
:D

Einen Kritikpunkt habe ich aber:
Zitat
Harald Wolf
Wenn wir eine sogenannte In-House-Übernahme, also die Übernahme durch das Land, verfolgen würden, hätten wir bis 2025 Zeit ein geeignetes Unternehmen aufzubauen. In diesem Fall würde ein Betriebsübergang von der S-Bahn Berlin GmbH stattfinden. Das Personal würde zu gleichen tariflichen Bedingungen übernommen, man müsste es also auch nicht erst neu aufbauen. Dennoch wäre es ein sehr ambitioniertes Projekt. In der Koalitionsvereinbarung findet sich daher auch der Auftrag, die Möglichkeiten einer Beteiligung Berlins an der S-Bahn-GmbH zu prüfen, um den öffentlichen Einfluss zu erhöhen.

Ain't gonna happen. Die DB wird weder die S-Bahn verkaufen, auch nicht Teile davon, und schon gar nicht dem Land freiwillig eine Mitsprache und Mitbestimmungsrechte einräumen. Wenn man wirklich Mitsprache will, dann muss man direkt beauftragen. Und wenn sich Brandenburg (und oder Nikutta) sich gegen eine Direktvergabe an die BVG wehren, dann muss das zwingend ein neu zu gründendes Landesunternehmen sein.

@Nicolaas - checkt bitte mal Eure Bezahlschranke! Ich wollte Euch gerade per Paypal spenden, bin aber immer wieder nur im Zahlungsformular für Abo/regelmäßige Zuwendung gelandet.
Jeden Tag gibt's was Neues in der Presse über die Berliner S-Bahn: [www.morgenpost.de]

[www.neues-deutschland.de]

Mit freundlichen Grüssen aus Paris
umrk
Zitat
schallundrausch

Ain't gonna happen. Die DB wird weder die S-Bahn verkaufen, auch nicht Teile davon, und schon gar nicht dem Land freiwillig eine Mitsprache und Mitbestimmungsrechte einräumen.

Die DB verliert letzendlich nur Strecken, die nicht genug Gewinn abwerfen, bei allem anderen wird geklagt bis alle anderen Bewerber sich zurückziehen.
Mann, Leute. Wenn die Länder es rechtssicher (!) hinbekämen, eine zweckgebundene Landesgesellschaft zu gründen und die in Frage stehenden Verkehrsleistungen direkt an diese zu vergeben, könnte die "DB" klagen, soviel sie will, und auch weiterhin die S-Bahn nicht verkaufen wollen. Das wäre dann egal. Die Verkehrsleistungen würden trotzdem einfach von der Landesgesellschaft erbracht.
Zitat
les_jeux
Mann, Leute. Wenn die Länder es rechtssicher (!) hinbekämen, eine zweckgebundene Landesgesellschaft zu gründen und die in Frage stehenden Verkehrsleistungen direkt an diese zu vergeben, könnte die "DB" klagen, soviel sie will, und auch weiterhin die S-Bahn nicht verkaufen wollen.

Die einzige Möglichkeit, die schon mal funktioniert hat, wäre ein zweiter S-Bahn Boykott.
Damals dauerte es aber über 22 Jahre (August 1961 bis Januar 1984), ehe die Deutsche Reichbahn die Betriebsrechte tatsächlich an das Land Berlin abgab. Das hält heute keiner mehr durch und das weiß auch der Bahnvorstand.

so long

Mario
Zitat
les_jeux
Mann, Leute. Wenn die Länder es rechtssicher (!) hinbekämen, eine zweckgebundene Landesgesellschaft zu gründen und die in Frage stehenden Verkehrsleistungen direkt an diese zu vergeben, könnte die "DB" klagen, soviel sie will, und auch weiterhin die S-Bahn nicht verkaufen wollen. Das wäre dann egal. Die Verkehrsleistungen würden trotzdem einfach von der Landesgesellschaft erbracht.

Richtig. Aber dafür muss man eben die Strukturen dieser Landesgesellschaft neu aufbauen und hätte dann trotzdem keinen Zugriff auf die Werke, die der S-Bahn Berlin GmbH gehören. Da kann sich die "S-Bahn AöR" einmieten oder man baut zusätzlich auch noch neue Werke an alternativen Standorten, wenn man auch bei der Wartung von der DB weg will. Am Ende bleiben die Gleise, Stationen und die Energieversorgung, die weiterhin in der Hand der DB liegen.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Jay
Am Ende bleiben die Gleise, Stationen und die Energieversorgung, die weiterhin in der Hand der DB liegen.

Was meinst du mit der Energieversorgung? Die Energie selbst kann die S-Bahn Berlin AöR sich auf den freien Markt besorgen. Man ist nicht mehr auf DB Energie angewiesen, dazu gibt es auch schon Urteile auf Klagen anderer EVU.

MfG Holger



Hoch lebe die Meinungs- und Pressefreiheit!



Zitat
les_jeux
Mann, Leute. Wenn die Länder es rechtssicher (!) hinbekämen, eine zweckgebundene Landesgesellschaft zu gründen und die in Frage stehenden Verkehrsleistungen direkt an diese zu vergeben, könnte die "DB" klagen, soviel sie will, und auch weiterhin die S-Bahn nicht verkaufen wollen. Das wäre dann egal. Die Verkehrsleistungen würden trotzdem einfach von der Landesgesellschaft erbracht.

Ähm ja, der DB-Konzern hat allerdings auch einen Eigentümer, an dem - genau genommen - das Land Berlin sogar unmittelbar beteiligt ist und mit dem dieses Land Berlin auch regelmäßig über Dinge wie Kulturfinanzierung, Hauptstadtfunktionen etc. pp. verhandelt. Da ließen sich dann durchaus auch gewisse "Pakete" schnüren, die hinsichtlich der Gesellschafterstruktur des Unternehmens "S-Bahn Berlin GmbH" den bisher geäußerten Vorstellungen des Holding-Vorstandes zuwiderlaufen könnten.

Die Frage ist ja auch, wie ernsthaft seinerzeit Wowereit, Müller/Junge-Reyer und Nußbaum ihre Übernahmeabsicht gegenüber wem auf Bundesebene vertreten haben. Wenn sie nur einen Brief an Grube "Magst Du uns die S-Bahn verkaufen, Rüdiger...?" geschickt haben, ohne das politisch zu unterfüttern, musste die DB natürlich abwinken...

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Tradibahner
Zitat
Jay
Am Ende bleiben die Gleise, Stationen und die Energieversorgung, die weiterhin in der Hand der DB liegen.

Was meinst du mit der Energieversorgung? Die Energie selbst kann die S-Bahn Berlin AöR sich auf den freien Markt besorgen. Man ist nicht mehr auf DB Energie angewiesen, dazu gibt es auch schon Urteile auf Klagen anderer EVU.

Und ohne Unterwerke, Speiseleitungen, Stromschienen etc. kommt der Fahrstrom nach Deiner Vorstellung jetzt genau wie in die Züge? Da läuft ohne DB Energie sehr wenig und die können wegen besonderer Bahnstromanlagen der S-Bahn für dieselben auch besondere Netzentgelte erheben, unabhängig davon, wo das EVU seine Stromrechnung bezahlt.

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
Tradibahner
Zitat
Jay
Am Ende bleiben die Gleise, Stationen und die Energieversorgung, die weiterhin in der Hand der DB liegen.

Was meinst du mit der Energieversorgung? Die Energie selbst kann die S-Bahn Berlin AöR sich auf den freien Markt besorgen. Man ist nicht mehr auf DB Energie angewiesen, dazu gibt es auch schon Urteile auf Klagen anderer EVU.

Und ohne Unterwerke, Speiseleitungen, Stromschienen etc. kommt der Fahrstrom nach Deiner Vorstellung jetzt genau wie in die Züge? Da läuft ohne DB Energie sehr wenig und die können wegen besonderer Bahnstromanlagen der S-Bahn für dieselben auch besondere Netzentgelte erheben, unabhängig davon, wo das EVU seine Stromrechnung bezahlt.

Genau darauf zielte ich ab. Die Grund-Infrastruktur gehört zwar dem Bund, aber wird von der DB verwaltet und bilanziert. In der Bundespolitik sind keinerlei Bestrebungen zu erkennen die aktuellen Rahmenbedingungen anzupassen. Egal ob in kleineren Einzelfällen und im größeren Rahmen mit einer neuen Bahnreform.

So läuft es ja auch mit der städtischen Infrastruktur. Egal, von wem ich Strom beziehen - für meinen Hausanschluss ist Vattenfall verantwortlich. Beim Telefon ist es meist die Telekom, wobei teilweise auch andere Anbieter Leitungen bis in die Häuser gelegt haben und Voderfone (ehemals Arcor) ebenfalls Infrastruktur betreibt. Völlig monopolisiert läuft es (noch?) beim Kabel.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
Tradibahner
Zitat
Jay
Am Ende bleiben die Gleise, Stationen und die Energieversorgung, die weiterhin in der Hand der DB liegen.

Was meinst du mit der Energieversorgung? Die Energie selbst kann die S-Bahn Berlin AöR sich auf den freien Markt besorgen. Man ist nicht mehr auf DB Energie angewiesen, dazu gibt es auch schon Urteile auf Klagen anderer EVU.

Und ohne Unterwerke, Speiseleitungen, Stromschienen etc. kommt der Fahrstrom nach Deiner Vorstellung jetzt genau wie in die Züge?

Nicht das Problem des Kunden, hier die S-Bahn Berlin AöR.


Zitat
Arnd Hellinger
Da läuft ohne DB Energie sehr wenig und die können wegen besonderer Bahnstromanlagen der S-Bahn für dieselben auch besondere Netzentgelte erheben, unabhängig davon, wo das EVU seine Stromrechnung bezahlt.

Dann muss der Infrastrukturbetreiber sich mit dem Lieferanten besprechen, welcher dann die Miete hierfür beim Endkunden mit einpreist. Es würde also exakt so laufen wie im Privatbereich, wenn du deinen Strom bei Lekka Yellow Öko kaufst.
Zitat
Jay
Völlig monopolisiert läuft es (noch?) beim Kabel.

Auch schon länger nicht mehr.
Zitat
Wutzkman
Nicht das Problem des Kunden, hier die S-Bahn Berlin AöR.

...

Dann muss der Infrastrukturbetreiber sich mit dem Lieferanten besprechen, welcher dann die Miete hierfür beim Endkunden mit einpreist. Es würde also exakt so laufen wie im Privatbereich, wenn du deinen Strom bei Lekka Yellow Öko kaufst.

Die S-Bahn ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung, keine Anstalt.

Bei Stromgroßkunden läuft das Geschäft doch etwas anders als bei privaten Kunden, die nur einen einzelnen Haus- oder gar nur einen Wohnungsanschluss in angemieteten oder eigenen Räumen betreiben.

so long

Mario
Zitat
Flexist
Zitat
schallundrausch

Ain't gonna happen. Die DB wird weder die S-Bahn verkaufen, auch nicht Teile davon, und schon gar nicht dem Land freiwillig eine Mitsprache und Mitbestimmungsrechte einräumen.

Die DB verliert letzendlich nur Strecken, die nicht genug Gewinn abwerfen, bei allem anderen wird geklagt bis alle anderen Bewerber sich zurückziehen.

Sind zwei paar Schuhe:

Strecken, Infrastruktur, Fahrzeuge etc. kann die DB nicht verlieren; von Enteignung ist mir nichts bekannt.

Was die DB verlieren kann, sind Verkehrsleistungen nach Neuausschreibung. Und ja, da hat sie mittlerweile (weniger hierzulande, aber in anderen Bundeländern) durchaus schon sehr, sehr lukrative Linien verloren.

Natürlich könnten die Länder Berlin und Brandenburg auch problemlos nach Ende der Verkehrsverträge (oder nach Kündigung wegen grober Vertragsverletzung, wäre 2009 gegangen) die S-Bahn-Leistungen nach Ausschreibung an ein anderes Unternehmen vergeben.
Bei Kauf/Verkauf kann dagegen es nur um die bisherigen Fahrzeuge, Mitarbeiter etc. gehen.
Zitat
der weiße bim
Zitat
les_jeux
Mann, Leute. Wenn die Länder es rechtssicher (!) hinbekämen, eine zweckgebundene Landesgesellschaft zu gründen und die in Frage stehenden Verkehrsleistungen direkt an diese zu vergeben, könnte die "DB" klagen, soviel sie will, und auch weiterhin die S-Bahn nicht verkaufen wollen.

Die einzige Möglichkeit, die schon mal funktioniert hat, wäre ein zweiter S-Bahn Boykott.
Damals dauerte es aber über 22 Jahre (August 1961 bis Januar 1984), ehe die Deutsche Reichbahn die Betriebsrechte tatsächlich an das Land Berlin abgab. Das hält heute keiner mehr durch und das weiß auch der Bahnvorstand.

Also du stellst ja Vergleiche an! Musste die DR damals jedem Zugang gewähren zur Infrastruktur? Hatte das Land Berlin damals das Recht und die Pflicht Eisenbahnverkehrsleistungen zu bestellen? Beides Nein..

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Dieser Beitrag ist für Sie kostenlos. Er finanziert sich allein aus der Freizeitspende seines Schreibers.
Zitat
Global Fisch
Zitat
Flexist
Zitat
schallundrausch

Ain't gonna happen. Die DB wird weder die S-Bahn verkaufen, auch nicht Teile davon, und schon gar nicht dem Land freiwillig eine Mitsprache und Mitbestimmungsrechte einräumen.

Die DB verliert letzendlich nur Strecken, die nicht genug Gewinn abwerfen, bei allem anderen wird geklagt bis alle anderen Bewerber sich zurückziehen.

Sind zwei paar Schuhe:

Strecken, Infrastruktur, Fahrzeuge etc. kann die DB nicht verlieren; von Enteignung ist mir nichts bekannt.

Das Grundgesetz lässt wie bereits genannt die Enteignung zum Wohle der Allgemeinheit zu, Grund und Boden sowie Produktionsmitteln (und Naturschätze) können sogar zum Zwecke der Vergesellschaftung enteignet werden. Die Frage ist, ob man privatrechtliche Gesellschaften auch dann enteignen kann, wenn sie von der öffentlichen Hand beherrscht werden.
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