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Fragenthread 2018 (1.Quartal)
geschrieben von micha774 
Zitat
hansaplatz
Hmm, wo sind denn dann auf dem Bild die Schienen auf dem heutigen Kaiserdamm, die zum Reichskanzlerplatz führen?

Nicht da, denn die sind erst am 28.6.1914 in Betrieb gegangen. ;-)

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Ach schau an, dann war ich ja ziemlich schief gewickelt. Ich dachte immer, die Tram war vor der U-Bahn da und musste dann wegen ebender auch eingestellt werden. Wieder was gelernt, danke :)
Zitat
hansaplatz
Ach schau an, dann war ich ja ziemlich schief gewickelt. Ich dachte immer, die Tram war vor der U-Bahn da und musste dann wegen ebender auch eingestellt werden. Wieder was gelernt, danke :)

Link zum Wikipedia-Artikel der Berlin-Charlottenburger Straßenbahn

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Eine Frage (und fragt mich nicht warum ich mir diese Frage stelle): Gibt (oder gab) es in Berlin eine Linie, die auf zwei voneinander unabhängigen Abschntten jeweils verstärkt wird.

Beispielsweise: Linie fährt A-B-C-D. Wird aber verstärkt nur zwischen A und B sowie C und D und fährt zwischen B und C nur da Grundangebot.

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Sowas ist genau meine Baustelle, mich interessieren derartige Merkwürdigkeiten stets. Zuallererst würde mir der absurd lange 197er einfallen, der zu Schulzeiten auf völlig verschiedenen Abschnitten verstärkt wird. Sowas wird es noch öfter geben, was dann aber eher den Charakter von Einzelfahrten hat. Das was du aber sicherlich eher suchst, mit kontinuierlichen Takten über einen wenigstens einige Stunden währenden Zeitraum fiele mir jetzt nicht ein.

Ein solches Konstrukt wäre ein Indiz für eine ungünstige Linienführung, weil man die einzelnen Abschnitte nicht mit anderen (die vom Aufkommen her besser zusammen passen würden) kombinieren konnte.

Im SPNV gibt es sowas ja durchaus, aber meist ist die Verstärkung dann eine separate (wenn auch vom Weg her identische, nur verkürzte) Linie. Ein Beispiel ist der RE2, der auf der Gesamtrelation Wismar <> Cottbus alle 120 Minuten fährt, zwischen Wittenberge und Cottbus auf einen Stundentakt unter gleicher Linienbezeichnung verstärkt wird und auf der Strecke Wismar <> Schwerin ebenfalls, nur unter einer eigenen Bezeichnung (RB17). Lediglich zwischen Wittenberge und Schwerin verbleibt das zweistündliche Grundangebot allein. Von Linienüberlagerungen brauchen wir nicht anfangen, die gibt's auch im Berliner Oberflächennetz.

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
In der Regel tritt sowas in Berlin wohl durch eine abschnittsweise Führung von zwei (oder mehreren) Linien zu Tage, die abschnittsweise miteinander vertaktet sind. Dafür werden sich sicher einigen Beispiele finden.
Beim M11 gibt es auch unterschiedliche Schülerwagen, sowohl an einem ende als auch am anderen Ende!
Zitat
Arec
In der Regel tritt sowas in Berlin wohl durch eine abschnittsweise Führung von zwei (oder mehreren) Linien zu Tage, die abschnittsweise miteinander vertaktet sind. Dafür werden sich sicher einigen Beispiele finden.

Das ist richtig, das meinte ich mit Linienüberlagerungen. Ein Beispiel ist der 165er (stadtseitig durch 265 verstärkt, am anderen Ende "eigene" E-Wagen).

Ich habe jetzt aber doch noch was gefunden, was ansatzweise in die Richtung geht: Der 101er. Fährt grundsätzlich alle 20 Minuten, wird werktags zwischen Turmstraße und Breitenbachplatz auf einen 10-Minuten-Takt verstärkt und hat zu den schulrelevanten Zeiten weitere Verstärker am anderen Ende zwischen Zehlendorf Eiche und Sachtlebenstraße.

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Der 165er wäre mal beinahe so eine Linie geworden. Er hat im Köpenicker Abschnitt eine Verstärkung, jeweils mehrere Stunden. Und er hatte früher im Neuköllner Abschnitt eine solche Verstärkung. Wäre er nicht nach Märkisches Museum umgeklappt worden, wäre das vielleicht heute so, oder man hätte die beiden 10er Takte verbunden.

Edit: Hat Philipp ja gerade gleichzeitig geschrieben.

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2 mal bearbeitet. Zuletzt am 23.02.2018 15:27 von Logital.
Wurde die stadtauswärts führende Weiche am Betriebshof Niederschönhausen im Dezember nur aus Spargründen entfernt?
Damit könnte man bei Bedarf ja nur noch Rückwärts einrücken.

Die alten Tatras (wenn sie mal verkauft werden sollten) würden ja wahrscheinlich eh per Tieflader abgeholt oder?
Zitat
Logital
Der 165er wäre mal beinahe so eine Linie geworden. Er hat im Köpenicker Abschnitt eine Verstärkung, jeweils mehrere Stunden. Und er hatte früher im Neuköllner Abschnitt eine solche Verstärkung. Wäre er nicht nach Märkisches Museum umgeklappt worden, wäre das vielleicht heute so, oder man hätte die beiden 10er Takte verbunden.

Wann soll denn dieses früher gewesen sein? Er wurde auch nicht nach Märkisches Musuem umgeklappt, sondern wurde neu eingeführt.

Die Berliner Linienchronik (+Stationierungen BVG) 1894-2018
Zitat
Logital
Eine Frage (und fragt mich nicht warum ich mir diese Frage stelle): Gibt (oder gab) es in Berlin eine Linie, die auf zwei voneinander unabhängigen Abschntten jeweils verstärkt wird.

Beispielsweise: Linie fährt A-B-C-D. Wird aber verstärkt nur zwischen A und B sowie C und D und fährt zwischen B und C nur da Grundangebot.

Spontan fällt mir der 137er ein: Zwischen Reimerweg und Rathaus Spandau tagsüber alle 10 Minuten, Richtung Freudstr. alle 20 Minuten. Dafür Schülerfahrten von Freudstr. nach Rathaus Spandau bzw. Lutoner Str., Grund ist die Kopplung 137<> 337 (außerhalb der HVZ). Somit wird die Linie auf verschiedenen Abschnitten verstärkt bzw. mit unterschiedlichem Takt gefahren.

Dennis
Zitat
drstar
Spontan fällt mir der 137er ein: Zwischen Reimerweg und Rathaus Spandau tagsüber alle 10 Minuten, Richtung Freudstr. alle 20 Minuten. Dafür Schülerfahrten von Freudstr. nach Rathaus Spandau bzw. Lutoner Str., Grund ist die Kopplung 137<> 337 (außerhalb der HVZ). Somit wird die Linie auf verschiedenen Abschnitten verstärkt bzw. mit unterschiedlichem Takt gefahren.

Nein, das passt nicht zur Frage. Das würde nur passen, wenn die Schülerfahrten von der Freudstra0e kommend spätestens an der Moritzstraße enden würden.

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Was war den gestern Nachmittag gg 16:30 Uhr los ?? Am Bahnhof Bernau stand ein ICE rum, die RB24 hat Kopf gemacht und zurück nach Eberswalde und der RE3 stand in Höhe S Karow ?? Die Sbahn fuhr zeitgemäß, eine Info am Bahnhof Bernau fehlte am BAhnsteig.
Zitat
X54
Was war den gestern Nachmittag gg 16:30 Uhr los ?? Am Bahnhof Bernau stand ein ICE rum, die RB24 hat Kopf gemacht und zurück nach Eberswalde und der RE3 stand in Höhe S Karow ?? Die Sbahn fuhr zeitgemäß, eine Info am Bahnhof Bernau fehlte am BAhnsteig.

Soweit ich weiß wohl Personen im Gleis in Karower Kreuz bzw. auf dem Berliner Außenring.
Genau, es sollen wohl sowohl eine RB24 als auch ein RE3 in Bernau Kopf gemacht haben und zurück gen Norden gefahren sein. Gedauert hat das Ganze wohl ca. von 16:00 bis 17:30.
Zitat
Logital
Eine Frage (und fragt mich nicht warum ich mir diese Frage stelle): Gibt (oder gab) es in Berlin eine Linie, die auf zwei voneinander unabhängigen Abschntten jeweils verstärkt wird.

Beispielsweise: Linie fährt A-B-C-D. Wird aber verstärkt nur zwischen A und B sowie C und D und fährt zwischen B und C nur da Grundangebot.

Derzeit kenne ich das so nur von der Linie 101.
Damals aus dem Fahrplanbuch habe ich noch in Erinnerung fuhr der 145er verstärkt zwischen Johannesstift <> Rathaus Spandau und Ruhleben <> Zoo, das könnte B-V 3313 sicher bestätigen und sagen wann das war. :)
Zitat
Nahverkehrsplan
Damals aus dem Fahrplanbuch habe ich noch in Erinnerung fuhr der 145er verstärkt zwischen Johannesstift <> Rathaus Spandau und Ruhleben <> Zoo, das könnte B-V 3313 sicher bestätigen und sagen wann das war. :)

Ruhleben - Zoo gab es nur recht selten, aber Stift - Rathaus/Ruhleben und Zoo - Klinikum Charlottenburg passt. Das ist aber schon laaaange her. ;-)

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
(1) Wie schmal kann ein Straßenbahnsteig denn höchstens sein, jeweils aufgeschlüsselt nach Seiten- und Mittelbahnsteigen (unter Berücksichtigung anstehender Neubauvorhaben). Dabei können gerne auch Beispiele aus anderen deutschen Städten aufgeführt werden.

(2) Ich kann mich noch vage daran erinnern, dass es am U-Bhf. Frankfurter Allee zwei recht schmale Seitenbahnsteige für die Tram gegeben hat. Bis wann befanden sie sich im Betrieb bzw. wann wurden sie abgebaut?

(3) Wird bzw. wurde der einzelne Seitenbahnsteig (Gleis 8, falls ich es richtig in meiner Erinnerung behalten habe) für die Regionalbahn im Bhf. Wannsee überhaupt Planmäßig genutzt?
Zitat
J. aus Hakenfelde
(3) Wird bzw. wurde der einzelne Seitenbahnsteig (Gleis 8, falls ich es richtig in meiner Erinnerung behalten habe) für die Regionalbahn im Bhf. Wannsee überhaupt Planmäßig genutzt?

Planmäßig bestimmt nicht, ich bin aber mal mit 'nem RE7 aus Dessau völlig unerwartet dort angekommen. War ein sehr lästiges Umsteigen zur S-Bahn (Umweg, Enge auf dem Bahnsteig). Ansonsten wurde der Bahnsteig meines Wissens vom AutoZug genutzt.

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