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Die Suche nach der bestmöglichen Anbindung geht weiter Blankenburger Süden
geschrieben von Busse 
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Tatsächlich hat die Senatsverkehrsverwaltung in einer neuen 27-seitigen Untersuchung zur Erschließung des Wohnungsbaustandortes Blankenburger Süden auch eine mögliche Linie U10 ab Alexanderplatz über Weißensee und eine Verlängerung der U2 ab dem Bahnhof Pankow bewerten lassen – und lehnt solche Projekte trotz „äußerst positivem“ Ergebnis ab.
Könnte es im Falle der U10 vielleicht - aber auch nur vielleicht - daran liegen, dass da neben den Baukosten für Weißensee - Blankenburger Süden noch vermutlich eine knappe Milliarde Euro für den Bau von Alex bis Weißensee nötig wäre?

~ Mariosch
Zitat
Mariosch
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Tatsächlich hat die Senatsverkehrsverwaltung in einer neuen 27-seitigen Untersuchung zur Erschließung des Wohnungsbaustandortes Blankenburger Süden auch eine mögliche Linie U10 ab Alexanderplatz über Weißensee und eine Verlängerung der U2 ab dem Bahnhof Pankow bewerten lassen – und lehnt solche Projekte trotz „äußerst positivem“ Ergebnis ab.
Könnte es im Falle der U10 vielleicht - aber auch nur vielleicht - daran liegen, dass da neben den Baukosten für Weißensee - Blankenburger Süden noch vermutlich eine knappe Milliarde Euro für den Bau von Alex bis Weißensee nötig wäre?

~ Mariosch

1 Milliarde Euro und 20 Jahre Bauzeit....
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Mariosch
Zitat

Tatsächlich hat die Senatsverkehrsverwaltung in einer neuen 27-seitigen Untersuchung zur Erschließung des Wohnungsbaustandortes Blankenburger Süden auch eine mögliche Linie U10 ab Alexanderplatz über Weißensee und eine Verlängerung der U2 ab dem Bahnhof Pankow bewerten lassen – und lehnt solche Projekte trotz „äußerst positivem“ Ergebnis ab.
Könnte es im Falle der U10 vielleicht - aber auch nur vielleicht - daran liegen, dass da neben den Baukosten für Weißensee - Blankenburger Süden noch vermutlich eine knappe Milliarde Euro für den Bau von Alex bis Weißensee nötig wäre?

~ Mariosch

Vor allem ist die Aussage "U2 ab Pankow" ziemlich verfälschend. Berechnet wurde nämlich die Nutzung des Vorsorgebaus für die nicht realisierte Betriebswerkstatt der U-Bahn. Das wäre aus Fahrgastsicht ziemlich bescheiden, weil die U2 dann ab Vinetastraße gesplittet würde und nur ein Teil der Züge den heutigen Bahnhof Pankow erreicht, während der andere Teil kurz davor abbiegt und ggf. einen eigenen Bahnhof bekäme. Unerwähnt bleibt auch, dass die Wirtschaftlichkeit laut der Untersuchung klar gegen die U-Bahn spricht, weil die Siedlung nicht genug Fahrgäste generiert. Wie schon zuvor erwähnt, wurde eine U9-Verlängerung leider nicht untersucht.

Die Aussage des CDU-Politikers kann man wohl unter "Fake-Facts" verbuchen. Die M2 ist schon heute eine der Linien, die überwiegend einen besonderen Bahnkörper hat. Auch im angedachten Neubauabschnitt wird dies über größere Abschnitte so sein. Einzig im Ortskern Heinersdorf ist eine straßenbündige Führung angedacht.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Latschenkiefer
1 Milliarde Euro und 20 Jahre Bauzeit....
Naja... die TBM braucht sicher etwas länger wenn sie direkt bis zum Blankenburger Süden durchfährt, aber zur Kompensation kann man ja auch zwei TBMs gleichzeitig einsetzen. Oder am besten gleich 4, die sich dann alle in der Mitte treffen oder so.
Stationsbau lässt sich auch prima parallelisieren, nur eine Frage der Manpower.

Kost die U10 halt nicht eine Milliarde, sondern 4, 5 oder 6 Milliardchen, aber hey - sind das ein paar Parzellen einer Kleingartenkolonie (wahlweise auch: Verhinderung der Straßenbahn) denn nicht wert?

~ Mariosch

P.S.: Kann Spuren von Ironie oder Sarkasmus enthalten
Zitat
Jay
Die M2 ist schon heute eine der Linien, die überwiegend einen besonderen Bahnkörper hat. Auch im angedachten Neubauabschnitt wird dies über größere Abschnitte so sein. Einzig im Ortskern Heinersdorf ist eine straßenbündige Führung angedacht.
Aber die Kleingartenkolonie!!!!!1!!!11!!
Denkt denn niemand an die Kleingartenkolonie!?

~ Mariosch
Zitat
Jay
Unerwähnt bleibt auch, dass die Wirtschaftlichkeit laut der Untersuchung klar gegen die U-Bahn spricht, weil die Siedlung nicht genug Fahrgäste generiert. Wie schon zuvor erwähnt, wurde eine U9-Verlängerung leider nicht untersucht.

Ahja, wenn nicht geügend Fahrgäste für eine Kleinprofillinie da sind, füllt sich dagegen eine Großprofillinie locker oder wie?

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
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B-V 3313
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Jay
Unerwähnt bleibt auch, dass die Wirtschaftlichkeit laut der Untersuchung klar gegen die U-Bahn spricht, weil die Siedlung nicht genug Fahrgäste generiert. Wie schon zuvor erwähnt, wurde eine U9-Verlängerung leider nicht untersucht.

Ahja, wenn nicht geügend Fahrgäste für eine Kleinprofillinie da sind, füllt sich dagegen eine Großprofillinie locker oder wie?

Diese Aussage habe ich in keinster Weise getroffen.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Jay
Zitat
B-V 3313
Zitat
Jay
Unerwähnt bleibt auch, dass die Wirtschaftlichkeit laut der Untersuchung klar gegen die U-Bahn spricht, weil die Siedlung nicht genug Fahrgäste generiert. Wie schon zuvor erwähnt, wurde eine U9-Verlängerung leider nicht untersucht.

Ahja, wenn nicht geügend Fahrgäste für eine Kleinprofillinie da sind, füllt sich dagegen eine Großprofillinie locker oder wie?

Diese Aussage habe ich in keinster Weise getroffen.

Wenn dort nicht genug Leute für eine U-Bahnanbindung wohnen, dann ist es doch egal welche Linie das ist. Was soll sich an der Siedlungsgröße ändern, wenn man statt der Linie U2 die U9 nimmt?

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
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B-V 3313
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Jay
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B-V 3313
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Jay
Unerwähnt bleibt auch, dass die Wirtschaftlichkeit laut der Untersuchung klar gegen die U-Bahn spricht, weil die Siedlung nicht genug Fahrgäste generiert. Wie schon zuvor erwähnt, wurde eine U9-Verlängerung leider nicht untersucht.

Ahja, wenn nicht geügend Fahrgäste für eine Kleinprofillinie da sind, füllt sich dagegen eine Großprofillinie locker oder wie?

Diese Aussage habe ich in keinster Weise getroffen.

Wenn dort nicht genug Leute für eine U-Bahnanbindung wohnen, dann ist es doch egal welche Linie das ist. Was soll sich an der Siedlungsgröße ändern, wenn man statt der Linie U2 die U9 nimmt?

Gar nichts. U2 und U9 bedienen aber weitgehend unterschiedliche Relationen, wodurch die U9 möglicherweise ein größeres Fahrgastaufkommen generieren könnte. In der Untersuchung sollen alle "sich aufdrängenden" Varianten untersucht werden. Das Fehlen der U9 bietet hier schlichtweg einen Ansatzpunkt für spätere Einwendungen und Klagen gegen das Projekt, welcher sich deutlich umsetzungsverzögernd auswirken könnte, wenn die Planfeststellungsbehörde oder ein Gericht anordnet diese Untersuchung nachzuholen.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Die jetzige Vorzugsvariante der Straßenbahn nach Blankenburg, hat aber den Nachteil, dass sie außer dem neuen Wohngebiet, große Bereiche fast unbewohnter Gegend (von Kleingärten abgesehen) durchquert. Was erschließt sie denn dann eigentlich? Außerdem führt sie über die viel befahrene Blankenburger Straße, das wird Widerstand erzeugen. Wobei die ganze Gegend natürlich nicht besonders dicht besiedelt ist. Eine U-Bahn da draußen erscheint mir hingegen total absurd.

Heidekraut zum Hauptbahnhof
[www.rbb24.de]

Neue Variante (Verlegung Wendeschleife auf die Nordseite) kommt bei Anwohnern auch nicht gut an.

Und die CDU will nach wie vor die U-Bahn vom Alex über Weißensee und Blankenburg nach Buch und Bernau.
Abgesehen mal von der Wegführung der Strecke stelle ich mir gerade die Frage, warum wir mit viel Aufwand und wenig Sitzplätzen derzeit nur noch ZR-Straßenbahnen beschaffen, in dieser heiklen Situation aber unbedingt eine Wendeschleife brauchen.

****
Dieser Text ist zu gut, um mit einer Signatur von ihm abzulenken.
Zitat
Philipp Borchert
Abgesehen mal von der Wegführung der Strecke stelle ich mir gerade die Frage, warum wir mit viel Aufwand und wenig Sitzplätzen derzeit nur noch ZR-Straßenbahnen beschaffen, in dieser heiklen Situation aber unbedingt eine Wendeschleife brauchen.

Eine sehr gute Frage - vor allem, wenn man davon ausgeht, dass die M2 ja eh langfristig mit Zweirichtungszügen bedient wird.

Schön übrigens auch das hier aus dem Artikel:

Zitat
rbb
Eine 40 Meter breite Schneise durch die Siedlung
Wenn die Straßenbahntrasse kommt, schneidet sie rund um den Fuchsammerweg eine 40 Meter breite Schneise durch die Siedlung.

Was? Eine 40 m breite Straßenbahntrasse? Da scheint man nebenbei auch gleich noch eine Straße zu planen. Aber böse ist natürlich die Straßenbahn.

Wie üblich auch sehr lustig ist die Pankower CDU:

Zitat
rbb
Die vielen Menschen in den neu zu bauenden Wohngebieten bis hinauf nach Karow, Buch und Bernau könnten unmöglich nur mit der Straßenbahn transportiert werden. Die CDU fordert deshalb, eine neue U-Bahnlinie zu bauen.

Einige Ketzer behaupten ja, für Karow, Buch und Bernau gäbe es eine S-Bahn-Linie, die derzeit noch nicht mal auf allen Fahrten mit Vollzügen verkehrt und deren zweigleisiger Ausbau demnächst auf Jahrzehnte hinaus verbaut wird.

Ehrlich gesagt halte ich die Forderung nach einer U-Bahn für vorgeschoben: auch die CDU weiß, dass sie unrealistisch ist, aber einfach den Status Quo zu verteidigen geht natürlich in Zeiten der Klimawandelsdiskussion auch nicht.
Zitat
def
Was? Eine 40 m breite Straßenbahntrasse? Da scheint man nebenbei auch gleich noch eine Straße zu planen. Aber böse ist natürlich die Straßenbahn.

Nein, nein, dass passt schon.
Wie wir ja wenige Zeilen später von der CDU lernen, ist eine Straßenbahn überhaupt nicht in der Lage, die massiven Verkehrsströme zu bewältigen. Der Senat weiß dass natürlich und plant die neue Trasse daher auch direkt 8-gleisig. :D

Zitat
rbb
Die CDU fordert deshalb, eine neue U-Bahnlinie zu bauen.
Bin ich dafür! Aber mit einer ganz freveligen Ergänzung: weil U-Bahn Bau bis dorthin mindestens 30-40 Jahre (eher länger) dauert und - wie wir ja gelernt haben - es gigantische Verkehrsströme dorthin geben wird, die ja bis dahin irgendwie transportiert werden müssen - könnte man da nicht vielleicht übergangsweise eine Straßenbahn... ?
Also, jetzt natürlich nur bis zur Eröffnung der U-Bahn. ;)

~ Mariosch
Zitat
rbb
Mimimimi

Wie ist eigentlich die Trasse für die A100 nach Treptow genehmigt worden? Arme arme Kleingartenbewohner darf man ja offensichtlich nicht mit Verkehrswegen belästigen...
Zitat
VvJ-Ente
Zitat
rbb
Mimimimi

Wie ist eigentlich die Trasse für die A100 nach Treptow genehmigt worden? Arme arme Kleingartenbewohner darf man ja offensichtlich nicht mit Verkehrswegen belästigen...

Für soetwas wichtiges wie eine Autobahn lohnt es sich halt, sich mit Teilen der Bevölkerung anzulegen, bei einer Straßenbahn ist das natürlich was ganz anderes, obwohl die mögliche Verkehrsleistung in etwa die gleiche sein dürfte.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
VvJ-Ente
Wie ist eigentlich die Trasse für die A100 nach Treptow genehmigt worden? Arme arme Kleingartenbewohner darf man ja offensichtlich nicht mit Verkehrswegen belästigen...

Auf der A100-Trasse waren gepachtete Kleingärten, deren Pachtverträge der Eigentümer fristgemäß kündigen kann. Die Betroffenen pachten sich eben woanders ein Stück Land.

In der Erholungsanlage Blankenburg wohnen die Eigentümer überwiegend selbst auf ihren Grundstücken, nur wenige Pachtgärten sind dort in Landesbesitz. Mit gültigem Planfeststellungsbeschluss ist nach dessen Erlass gegen eine berechtigte Klagewelle der betroffenen Eigentümer anschließend die Enteignung und Entschädigung zu verhandeln. Das dauert viele Jahre.

In dieser Zeit braucht der amtierende Senat (und sicher auch der nächste Senat) weder Verkehrswege noch Wohnungen zu bauen, ist aber nicht schuld daran.

so long

Mario
Zitat
der weiße bim


In der Erholungsanlage Blankenburg wohnen die Eigentümer überwiegend selbst auf ihren Grundstücken, nur wenige Pachtgärten sind dort in Landesbesitz. Mit gültigem Planfeststellungsbeschluss ist nach dessen Erlass gegen eine berechtigte Klagewelle der betroffenen Eigentümer anschließend die Enteignung und Entschädigung zu verhandeln. Das dauert viele Jahre.
Ja, wenn sich die Eigentümer dem Ruf des Geldes verweigern, dann kann das Jahre dauern, denn vor der Enteignung stehen eigentlich immer Kaufverhandlungen.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Jetzt mal Spaß beiseite:
habe Kontakte dahin und die Menschen fühlen sich vom Senat und den ÜPNV überrollt. Die wenigen Informationen die sie bekommen erzeugen Gerüchte und Existensängste. Ich kann euren Sarkasmus ja verstehen finde den Spaß aber etwas unangebracht.
Zur Sache:
Eine Straßenbahn gehört doch auf oder an eben dieselbe, wenn in der Nähe vorhanden. Die paar Meter mehr über die Heinersdorfer-Bahnhofstraße sollten doch drin sein. Die Mißachtung der Menschen dort und des Servicegedankens gegenüber den Fahrgästen stört mich bei den Planern sehr. Eine Straßenbahnhaltestelle gehört doch zwingend an den Bahnhofseingang und nicht 170m davor. Für mich als Seh-u.Gehbehinderten wäre das ein Problem, dahin zu finden. Außerdem wird diese Linie doch in der Zukunft so wie so verlängert also gleich vor den Bahnhof und bis zur nächsten Möglichkeit der Blockumfahrung(ja schon wieder 500m mehr für die Zukunft) wenn man unbedingt eine Wendeschleife braucht.
Die Straßenbahn ist doch für die Menschen da. Da kann man doch nicht einfach die Anwohner verscheuschen und die Fahrgäste weit laufen lassen. Bei der BVG habe ich oft den Eindruck das die Fahrgäste den Betriebsablauf nur stören!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 08.02.2020 18:32 von Stowaway.
Also dass da eine breite Straße reingeschlagen werden soll, ist jetzt nicht neu. Ist schon
eine Weile so vorgesehen und keine "Überraschung". Neu ist nur, dass da zusätzlich als
ÖPNV-Angebot die Tram vorgesehen ist. Auf die Kritik der südlichen Wendeschleife ist
ja nun eingegangen worden, indem dafür u. a. nun der Supermarkt auf der Nordseite
weichen muss.

Dazu ein Bild aus dem FNP von 2015. Ob die Straße noch früher auch schon drin war,
weiß ich nicht. Aber Zeit, dagegen vorzugehen, war wirklich genug. Warum jetzt
ausgerechnet die (zusätzliche) Straßenbahn auf dieser Straße ein Problem darstellt,
die alte Straßenplanung aber nicht, vermag ich nicht wirklich verstehen.
[fbinter.stadt-berlin.de]

Kann es sein, dass diese Straße nun wieder etwas weiter nördlich geplant wird? Zumindest
sieht es auf den Bildern der Straßenbahnplanung so aus.
Wobei im FNP von Januar 2020 die Straße noch genauso, ziemlich weit südlich vom Bahnhof
geplant ist.
[fbinter.stadt-berlin.de]

Funfact: Die angeblich für Krieger "gestrichene" Verbindung von der Granitzstraße zur
Mühlenstraße entlang der Stettiner Bahn ist noch drin ^^ Nachtigall, ick hör dir trapsen.


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