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Umbau Bahnhof Ostkreuz - Bauzeitraum ab 7/2018
geschrieben von manuelberlin 
@Nicolaas beschäftigt sich wieder einmal mit dem Fertigstellungsstand des Bahnhofs
[www.neues-deutschland.de]

Mit besten Grüßen

phönix
Hallo alle Miteinander,
zum Ostkreuz gibt es im Moment nichts Neues zu berichten. Ich fand heute im Blog Entwicklungsstadt zufällig einen Artikel mit Bildern vom alten Ostkreuz.
Hier unter:
[entwicklungsstadt.de]
Gruß Wolfgang
Es ist schlimm, dass am Ostkreuz schon vieles mit Grafitti beschmiert ist, auch neben den Gleisen. Ist wohl allgemein ein Problem in Berlin, dass sämtliche Bahnanlagen beschmiert werden.
Wenn Bahnanlagen ausschließlich langweilig weiß oder grau gestaltet werden, finde ich das absolut okay, dass die besprüht werden. Die Bahn könnte ja selbst aktiv werden und vor Allem ihre dämlichen Lärmschutzwände auftragsmäßig gestalten lassen (es gab Zeiten, da hatten diese Blechpaneele wenigstens Farben). Aber so - wünsche ich ihnen, dass alles hübsch bunt wird. Selbst hässlichstes Grafitti ist ästhetischer als graue Wände in diesem Ausmaß, wie es uns hier geboten wird.

~ Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt ~
Zitat
Mont Klamott
Ist wohl allgemein ein Problem in Berlin, dass sämtliche Bahnanlagen beschmiert werden.

Das ist eine Art Volkskunst. Sowas gab es schon vor 64.000 Jahren in den Höhlen der Neandertaler , also nichts wirklich Neues.

so long

Mario
Fiktives Einstellungsgespraech: Verantwortlicher fuer das Ostkreuz:
1. Frage: Die wichtige Rolltreppe zwischen Sonntagsstrasse und Ringbahn ist defekt. Was ist Ihre erste Aktion?
Antwort: Zu Ende fruehstuecken.
2. Frage: Was tun Sie, wenn die Treppe nicht zum Termin repariert ist?
Antwort: Mit der Schulter zucken.
3. Frage: Was geben Sie als Antwort, warum die Treppe noch nicht repariert ist?
Antwort: Natuerlich wegen Corona!

Ausgezeichnet! Sie haben den Job.
Henner
Zitat
Philipp Borchert
Wenn Bahnanlagen ausschließlich langweilig weiß oder grau gestaltet werden, finde ich das absolut okay, dass die besprüht werden. Die Bahn könnte ja selbst aktiv werden und vor Allem ihre dämlichen Lärmschutzwände auftragsmäßig gestalten lassen (es gab Zeiten, da hatten diese Blechpaneele wenigstens Farben). Aber so - wünsche ich ihnen, dass alles hübsch bunt wird. Selbst hässlichstes Grafitti ist ästhetischer als graue Wände in diesem Ausmaß, wie es uns hier geboten wird.

Ich bin grundsätzlich gegen Graffitis. Weiße oder graue Wände sind mein Empfinden nach 100 mal besser.
Es kommt natürlich auch darauf an, ob es sich um Grafittis, die diesen Namen tatsächlich verdienen, handelt, oder ob es nur stupfes Gekrakel ist, dessen Aussage wahlweise nur "ich war hier" / "schaut mal her" bzw. reines Übermalen / Beschädigen von Oberflächen ist. Auch eine illegale Wandgestaltung kann einen gewissen künstlerischen Anspruch haben, doch leider gehört dies zur Minderheit, zumal jeder unbegabte Idiot sich Sprühdosen kaufen kann. Davon abgesehen ist es sicherlich in erster Linie die Versuchung des Verbotenen, welche das hier diskutierte Klientel anzieht, da ist das Ergebnis den meisten wohl letztendlich egal.
Zitat
Henning
Zitat
Philipp Borchert
Wenn Bahnanlagen ausschließlich langweilig weiß oder grau gestaltet werden, finde ich das absolut okay, dass die besprüht werden. Die Bahn könnte ja selbst aktiv werden und vor Allem ihre dämlichen Lärmschutzwände auftragsmäßig gestalten lassen (es gab Zeiten, da hatten diese Blechpaneele wenigstens Farben). Aber so - wünsche ich ihnen, dass alles hübsch bunt wird. Selbst hässlichstes Grafitti ist ästhetischer als graue Wände in diesem Ausmaß, wie es uns hier geboten wird.

Ich bin grundsätzlich gegen Graffitis. Weiße oder graue Wände sind mein Empfinden nach 100 mal besser.

Sind deine Arme lang genug?
Ich erkenne keinen Zusammenhang. Was willst du damit sagen?
Nun hat auch der Wiener Feinbäcker geöffnet. Und die Rolltreppe in Richtung Sonntagstraße soll in der 1.Kalenderwoche 2021 wieder zum Laufen gebracht werden.
Gruß Wolfgang



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 21.12.2020 17:47 von BJ 43.
Für einen kruzen Moment dachte ich, dass es um eine Rolltreppe zwischen Kynaststraße und Bahnsteig geht, ehe mein Verstand die Sonntagsstraße wieder verorten konnte. Der Aufgang hoch zur Kynastbrücke bleibt ein All-Time-Favourite-Wunsch.
Zitat
BJ 43
Und die Rolltreppe in Richtung Sonntagstraße soll in der 1.Kalenderwoche 2021 wieder zum Laufen gebracht werden.
Gruß Wolfgang

Diese Woche ist längst vorbei und gestern Abend war die Rolltreppe noch gut verpackt und außer Betrieb.
Mir war gesagt worden, das WC im neuen Empfangsgebäude sei in Betrieb, seit wann weiß ich nicht.

Mir wurde auch der genaue Standort beschrieben, ohne diese Beschreibung hätte ich das WC nicht gefunden:

- im gesamten Bahnhof gibt es keinen Hinweis auf das WC im Wegeleit(d)system
- kurz bevor man es erreicht, stehen rechts Container, die man von mobilen WC-Anlagen kennt, hier aber anderen Zwecken dienen. An einer Tür findet man den unscheinbaren "hier ist kein WC". Wo es denn aber ist, bleibt auch hier im Dunkeln.
- wer sich jetzt noch nicht hat abschrecken lassen und weiter um eine Ecke geht findet endlich den Zugang zum WC!
- es wird von Sanifair betrieben und kostet 1 €.

Wie man bei diesen Zuständen und diesem Preis die Schmuddelecken des Bahnhofs beseitigen und neue verhindern will, ist mir völlig rätselhaft.

Was ich von diesen Zuständen hier halte, werde ich nicht näher ausführen und vermeide damit eine Beleidigungsklage, da kann sich jeder seine Meinung bilden...

Beste Grüße
Harald Tschirner


Tja, offenbar sollte es eine Notlösung sein. Angesichts des hohen Eintrittspreises hätte man bestimmt auch problemlos einen Teil vom Backshop abknapsen können, um das WC durch die der Treppe nächsten Tür und damit vom Bahnhof aus direkt erreichbar zu machen. Ich rechne nicht damit, dass die Anlage lange bestehen bleibt.

Der Betreiber will ja auch ein Schweinegeld verdienen mit seinen Anlagen, wie aber soll das funktionieren?

~ Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt ~
Zitat
Philipp Borchert
Tja, offenbar sollte es eine Notlösung sein. Angesichts des hohen Eintrittspreises hätte man bestimmt auch problemlos einen Teil vom Backshop abknapsen können, um das WC durch die der Treppe nächsten Tür und damit vom Bahnhof aus direkt erreichbar zu machen. Ich rechne nicht damit, dass die Anlage lange bestehen bleibt.

Der Betreiber will ja auch ein Schweinegeld verdienen mit seinen Anlagen, wie aber soll das funktionieren?

Schweinegeld verdienen? Das ist doch das Ziel Nummer 1. Besonders wenn die Leute nicht mehr in Kneipen und in Restaurants aufs Klo gehen können, ist ihm… Scheiß egal!

Mit virusfreien Grüßen aus Paris (auch mit geschlossenen Kneipen und Resturants!)
umrk
Hallo alle Miteinander,
neue Hiobsbotschaft: Lt. Berliner Zeitung vom 01.Februar wird für die Anbindung der Tram zum Ostkreuz das Planfeststellungsverfahren neu gestartet. Ein möglicher Termin für die Fertigstellung (BVG intern) Ende 2023.
Gruß Wolfgang
Zitat
BJ 43
Hallo alle Miteinander,
neue Hiobsbotschaft: Lt. Berliner Zeitung vom 01.Februar wird für die Anbindung der Tram zum Ostkreuz das Planfeststellungsverfahren neu gestartet. Ein möglicher Termin für die Fertigstellung (BVG intern) Ende 2023.
Gruß Wolfgang

Jau, wie hier schon ernüchtert festgestellt und diskutiert.
Zitat
BJ 43
Hallo alle Miteinander,
neue Hiobsbotschaft: Lt. Berliner Zeitung vom 01.Februar wird für die Anbindung der Tram zum Ostkreuz das Planfeststellungsverfahren neu gestartet. Ein möglicher Termin für die Fertigstellung (BVG intern) Ende 2023.
Gruß Wolfgang

Laut Tagesspiegel ist die Fertigstellung nicht Ende 2023, sondern Ende 2025 avisiert! Ende 2023 war der Plantermin vor der Neuauslegung.
Zitat
andre_de
Zitat
BJ 43
Hallo alle Miteinander,
neue Hiobsbotschaft: Lt. Berliner Zeitung vom 01.Februar wird für die Anbindung der Tram zum Ostkreuz das Planfeststellungsverfahren neu gestartet. Ein möglicher Termin für die Fertigstellung (BVG intern) Ende 2023.
Gruß Wolfgang

Laut Tagesspiegel ist die Fertigstellung nicht Ende 2023, sondern Ende 2025 avisiert! Ende 2023 war der Plantermin vor der Neuauslegung.

Völlig verständlich. Immerhin hat die DB einfach so, ohne jahrzehntelangen Vorlauf und völlig überraschend, in einer Wochenendsperrung das Ostkreuz komplett umgebaut und die Straßenbahn so ermöglicht. Wie hätten Berliner Politik und Verwaltung da irgendwelche Vorbereitungen für die Straßenbahn treffen sollen?
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